Express greift Fanprojekt an

André

Admin
Ist schon lustig wie nach der Aktion (Spruchband und Bengalos beim Training) versucht wird Stimmung gegen das Fanprojekt zu machen.

Schon am Sonntag wunderte ich mich: Stand da sinngemäß Rowdyes bei Borussia, ein Foto wo alles rot am brennen war, wie gut das es heutzutage Digitalen Zoom gibt. :floet:

Und bei der Aktion hier durfte ich mal fast live miterleben wie der Boulevardjournalismus funktioniert. (Dienstag abend Polch, Insider wissen bescheid :zwinker: )

Naja auf jeden Fall ist klar das sich das FP das nicht bieten lassen kann und hier ist die Gegendarstellung des FPMG - Fanprojekt Mönchengladbach:

Gegendarstellung zur heutigen Berichterstattung im Kölner Boulevardblatt „Borussen-Chaoten auf dem Weg zur Randale“ sowie Einträgen in diversen Internetforen.
FP-MG - 28.02.2007, 21:55:43 Uhr

Wie am Sonntag auf unserer Homepage schon angedeutet, greift nun der Boulevard die Ereignisse vom Training am Samstag auf. Auf unterstem Niveau wird das FPMG wird an den Pranger gestellt, insbesondere eine Person aus dem engeren Umfeld des FPMG.
In verschiedenen Foren wurde heute darüber eifrig und kontrovers diskutiert. Jeder gibt seinen Kommentar ab, aber fast keiner war Augenzeuge der Ereignisse am Samstag.
Ebenfalls war kein Journalist an diesem Nachmittag am Trainingsfeld. Interessanterweise weiß aber jeder etwas davon zu berichten.
Um eins vorneweg zunehmen: Der Boulevard wird es nicht schaffen, die aktive Fanszene und die Verantwortlichen von Borussia zu entzweien! Viele interne Gespräche haben schon stattgefunden und werden noch stattfinden.
Da einige Kommentare doch sehr an der Wirklichkeit vorbeigehen hier einige weiterführende Erklärungen: Mehrere Verantwortliche des FPMG wurden insbesondere am Abend nach dem Dortmundspiel angesprochen, dass es an der Zeit wäre, mit einer Aktion die Mannschaft wachzurütteln. Eine aktive Beteiligung und Organisation einer Protestaktion schloss das FPMG von vorne herein kategorisch aus. Unsere Philosophie ist es nach wie vor, in Gesprächen mit Verantwortlichen die Themen direkt anzusprechen. Borussia schätzt diese offene Art der Kommunikation mit den Fans. Von den Initiatoren des Fanprotestes wurde daher die Sache in Eigenregie weiterverfolgt. Es gab jedoch von uns die klare Aufforderung eine gewaltfreie Aktion durchzuführen, da wir sonst Konflikte mit dem Ordnungsdienst und Polizei vorhersehen. Das Zünden von bengalischen Feuern bei dieser Aktion, was laut Aussage der Initiatoren dem Ganzen etwas mehr Ausdruck verleihen sollte, verurteilen wir.
In meinem Text von Sonntag weise ich auch ausdrücklich darauf hin:

„ […] In Einzelgesprächen gaben die Initiatoren jedoch zu verstehen, dass es sich um eine einmalige Aktion handelt um einfach mal ein Zeichen zu setzen und zu provozieren, dass die Spieler endlich Aufwachen und den Ernst der Lage erkennen.
Es ist also keineswegs damit zu rechnen, dass hier plötzlich Kölner, oder Dresdner Verhältnisse einsetzen und unkontrollierte Protestaktionen ab sofort zur Tagesordnung gehören. Die Aktion war nach deren Aussagen von vorneherein gewaltfrei geplant.
Das auch von uns kritisierte Abbrennen der Feuerwerkskörper sollte als optischer Effekt der Aktion Nachdruck verleihen, aber in keiner Form eine Bedrohung für Spieler und anwesende Zaungäste darstellen. […]“

Da einige Leser diese Zeilen nur oberflächlich gelesen haben, vermitteln diese nun in den Foren, dass die getroffenen Aussagen der Initiatoren die Meinung des FPMG darstellt.
Das ist definitiv falsch!
Genauso falsch ist die Aussage im anderen Boulevard-Blatt, das Thomas Ludwig bezahlter Fanbeauftragter von Borussia Mönchengladbach ist.
Die Motive der beiden Zeitungen ist ganz klar: Es wird versucht, ein Keil zwischen Verein und Fans zu treiben. Die Affäre um das „Nachspiel“ mit dem Spieler Compper, als Interna an die Kölner Boulevardzeitung herangetragen wurden, erzeugte Spannungen zwischen dem Redakteur und uns.
Die Platzierung des Fotos und die Misskreditierung eines einzelnen Fanaktivisten sehen wir als persönlichen Rachefeldzug gegen das FPMG. Die Geschäfte mit der „schlechten Schlagzeile“ sind und bleiben die Triebfeder des Boulevards.

Weitaus positiver sind wir heute gestimmt nach dem heutigen „Vorspiel“ (der Nachfolgeveranstaltung des altbekannten Nachspiels) mit Jos Luhukay und Markus Gellhaus mit ca. 50 Fans und Fanclubvertretern. Die positive Energie die das neue Trainergespann heute im FanHaus hinterlassen hat, lassen uns am gemeinsamen Ziel des Klassenerhaltes glauben. Alle unter einem Hut heißt es jetzt für FPMG, Fans, Mannschaft und Borussia.

Also ich finde das wirklich ekelhaft was hier einzelnen Personen und dem FPMG teilweise unterstellt wird. Auf der anderen Seite kann ich mir jetzt ein Bild von machen und sehe wie "seriös" diese Artikel erarbeitet werden. :floet:

Es lebe die Volksverdummung.

Das beste ist jetzt Einigkeit unter uns Fans und Borussia zu demonstrieren. Dann geht diesen Leuten automatisch der Schreibstoff aus.

In diesem Sinne: Wir sind ein einig Volk von Brüdern...... :top:
 

Turtur

Borusse
Grundsätzlich stehe ich solchen Aktionen positiv gegenüber aber Rauch und Bengalos sind zuviel Show und machen die Aktion unnötig bedrohlich. Genau damit spielt man dem Boulevardblatt in die Hände! Haben die damals von der Aktion nach dem Berlinspiel berichtet? Da waren sogar geschätzte 1000 Borussenanhänger vor Ort. Ich glaube nicht, ist ja auch nichts aufregendes passiert aber ein Zeichen haben wir trotzdem gesetzt.
 

Dilbert

Pils-Legende
Mahlzeit!

Ich frage mich wirklich, wieso man immer wieder zu Medien wie "Bild" oder "Express" zurückgreift, von denen bekannt ist, dass sie eh meist nur Halbwahrheiten, bodenlose Unterstellungen und Meinungsmache verbreiten.

Boykott - fertig!

Gruss
Dilbert
 

fighter77

Benutzer
mal nebenbei gefragt! Stand das FP hinter der Aktion? Wenn ja dann war es arm das bengalos mit im spiel waren. Die müssten doch gerade wissen wie die Presse sich auf sowas Stürzt. Sonst war die Aktion richtig!
 
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