Eisern Union 2021/2022

Detti04

The Count
Typen haben es immer schwer und wenig Ansehen in der Fussballgemeinde, besonders da wo sie nie gespielt haben.
Max Kruse ist kein Typ, sondern ein Egoist. Nur, um noch ein Beispiel fuer egoistisches Verhalten seinerseits zu nennen: Sein Heiratsantrag im Live-TV. Sowas ist ruecksichtslos und setzt den Partner, also die Person, die man angeblich liebt, manipulativ unter Druck. Aber wenn Max Kruse im Fernsehen saehe, wie Max Kruse seiner Freundin live einen Heiratsantrag macht, dann wuerde er denken: "Boah, was ist der Max Kruse cool." Und genau deswegen macht er sowas wahrscheinlich, weil er sich selbst so geil findet.

 
Bin da zu 100% bei @fabsi1977 . Es ist nicht falscher oder moralisch fragwürdiger, seinen Arbeitgeber öfter zu wechseln als andere. Das muss wirklich jedem selbst überlassen sein. Wenn sich also ein Teil der Spieler sagt, dass das jetzt ihre große Chance auf richtig Asche ist und deswegen mitnehmen wollen was geht, ist das doch ihr gutes Recht. Als würden wir in unseren Jobs nicht auch nach mehr Verdienst streben.
Natürlich ist es sein Recht, ob es gut war, wird sich noch zeigen.
Prinzipiell geht mir das Wechsel Kasper Theater auf den Zeiger,
ob Sommer oder Winter, Spieler oder Trainer samt Stab, meist reines Kohle scheffeln.
Ob ich aus einer gut funktionierenden Firma nur wegen mehr Asche gehen würde wage ich zu bezweifeln,
mehr Verdient ist nicht alles. Aber egal, will nicht den Moralapostel spielen
und vielleicht wechsle ich doch auch bald und zwar die Sportart, die Operettenliga verliert immer mehr an Identifikation.
 
Bei anderen Spielern hast Du hier schon ellenlange Beitraege verfasst, wenn die ihre Klubs mit Entscheidungen bezueglich Vertragsverlaengerung monatelang hinhalten. Wieso ist das bei Kruse auf einmal kein Problem? Noch dazu, wenn er dabei Kapitaen seiner Mannschaft ist?
Ja, klar. Sehe ich auch immer noch so. Da ist eine klare Strategie zu erkennen, weil es immer den selben Verein betrifft und immer nach dem selben Strickmuster abläuft. Aber was hat das mit Kruse zu tun? Ist bei dir prinzipiell jeder ablösefreie Transfer verwerflich? Überhaupt - Womit soll Kruse Bremen denn hingehalten haben, wenn er doch bereits lange vor Vertragsende freimütig davon sprach, dass für ihn ein Wechsel durchaus in Frage kommt? Wie hätte er denn noch offener damit umgehen können? Die Werderaner Verantwortlichen wussten genau bescheid, das sagten sie ja sogar selbst. Sie haben halt alles auf eine Karte gesetzt und verloren.


Natürlich ist es sein Recht, ob es gut war, wird sich noch zeigen.
Prinzipiell geht mir das Wechsel Kasper Theater auf den Zeiger,
ob Sommer oder Winter, Spieler oder Trainer samt Stab, meist reines Kohle scheffeln.
Ob ich aus einer gut funktionierenden Firma nur wegen mehr Asche gehen würde wage ich zu bezweifeln,
mehr Verdient ist nicht alles. Aber egal, will nicht den Moralapostel spielen
und vielleicht wechsle ich doch auch bald und zwar die Sportart, die Operettenliga verliert immer mehr an Identifikation.
Ich glaube der Vergleich hinkt. In deiner Firma bist du u.U. jahrzehntelang. So ein Spielervertrag geht dagegen immer über einen überschaubaren Zeitraum. Und sechs bis acht Jahre in einen Job zu investieren, der einen möglicherweise nicht komplett erfüllt, aber so viel Geld einbringt, dass man nach dieser Zeit für den Rest des Lebens sorgenfrei die Füße hochlegen kann? Doch, da würde ich schon auch ins Grübeln kommen.
 

Hendryk

Forum-Freund
Die Werderaner Verantwortlichen wussten genau bescheid, das sagten sie ja sogar selbst. Sie haben halt alles auf eine Karte gesetzt und verloren.
Max Kruse zum Kapitän machen, hatte auch den Sinn, ihm Werders Wertschätzung zu zeigen. Damit er vielleicht doch bleibt - hat ja nicht geklappt.
 

Detti04

The Count
Fuer diejenigen, die Kruse hier verteidigen wollen:

"[...] "Wir haben sehr spät, Ende letzter Woche, das erste Mal den Wunsch und die Info bekommen, dass da ein mögliches Interesse besteht. Und zwar von dem Spieler. Der Spieler hat uns mitgeteilt, dass er diese Möglichkeit hat und diese wahrnehmen möchte. (…) Wenn ein Spieler einen Verantwortlichen informiert, sagst du ihm: Pass mal auf, guck mal auf das Datum, schau mal, dass das eine Herausforderung für uns ist. [...] In dem Fall war es allerdings so, dass wir erst mal gesagt haben: Bei allem Respekt, wie sollen wir das jetzt machen aufgrund der Kürze der Zeit?
[...]
Der entscheidende Faktor war hier, dass wir nicht von einem Spieler sprechen, der drei Tage später ganz normal damit umgeht und sagt: Na ja, gut, dann ist es halt so. Sondern von einem Spieler, der am Ende seiner Karriere noch mal eine spezielle Herausforderung und eine spezielle Möglichkeit finanzieller Art hat.
[...]
Der Trainer ist auch jemand, der dafür bekannt ist, zu sagen: Wenn jemand nicht mehr möchte, dann möchte er nicht mehr, davon habe ich nichts, ich trainiere Leute, die wollen. So ist es auch in diesem Fall. Wir waren alle not amused und überrascht. [...]"



Wie ich schon vorher geschrieben hatte: Fuer Max Kruse zaehlt nur eine Person, und das ist Max Kruse.
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator

Du hast das was unterschlagen:

Obwohl man von dem Wechselwunsch und dem damit einhergehenden Verlust eines Leistungsträgers "überrascht" war, habe man die "Entscheidung mit dem Spieler gemeinsam getroffen".

Kruse hatte nämlich einen Vertrag mit Union. Die hätten auch einfach sagen können: Nö. Und in Gegensatz zu Dir konnte Union das völlig nachvollziehen, dass ein Spieler ein solches finanzielles Angebot kaum ablehnen kann. Und natürlich ist es immer ärgerlich, wenn ein Leistungsträger geht. Ist nur nicht das erste mal. Das kommt schon öfters mal vor: Alle Egoisten - außer der Verein schmeißt sie raus.
 
C

Chris1983

Guest

Du hast das was unterschlagen:

Obwohl man von dem Wechselwunsch und dem damit einhergehenden Verlust eines Leistungsträgers "überrascht" war, habe man die "Entscheidung mit dem Spieler gemeinsam getroffen".

Kruse hatte nämlich einen Vertrag mit Union. Die hätten auch einfach sagen können: Nö. Und in Gegensatz zu Dir konnte Union das völlig nachvollziehen, dass ein Spieler ein solches finanzielles Angebot kaum ablehnen kann. Und natürlich ist es immer ärgerlich, wenn ein Leistungsträger geht. Ist nur nicht das erste mal. Das kommt schon öfters mal vor: Alle Egoisten - außer der Verein schmeißt sie raus.
Sicher versehentlich! :D
 
C

Chris1983

Guest
Fuer diejenigen, die Kruse hier verteidigen wollen:

"[...] "Wir haben sehr spät, Ende letzter Woche, das erste Mal den Wunsch und die Info bekommen, dass da ein mögliches Interesse besteht. Und zwar von dem Spieler. Der Spieler hat uns mitgeteilt, dass er diese Möglichkeit hat und diese wahrnehmen möchte. (…) Wenn ein Spieler einen Verantwortlichen informiert, sagst du ihm: Pass mal auf, guck mal auf das Datum, schau mal, dass das eine Herausforderung für uns ist. [...] In dem Fall war es allerdings so, dass wir erst mal gesagt haben: Bei allem Respekt, wie sollen wir das jetzt machen aufgrund der Kürze der Zeit?
[...]
Der entscheidende Faktor war hier, dass wir nicht von einem Spieler sprechen, der drei Tage später ganz normal damit umgeht und sagt: Na ja, gut, dann ist es halt so. Sondern von einem Spieler, der am Ende seiner Karriere noch mal eine spezielle Herausforderung und eine spezielle Möglichkeit finanzieller Art hat.
[...]
Der Trainer ist auch jemand, der dafür bekannt ist, zu sagen: Wenn jemand nicht mehr möchte, dann möchte er nicht mehr, davon habe ich nichts, ich trainiere Leute, die wollen. So ist es auch in diesem Fall. Wir waren alle not amused und überrascht. [...]"



Wie ich schon vorher geschrieben hatte: Fuer Max Kruse zaehlt nur eine Person, und das ist Max Kruse.
Hat ja nix (bei mir) mit verteidigen zu tun. Bei dir isses halt nur beinahe störrisch anmutend komplett das Gegenteil.
 
Fuer diejenigen, die Kruse hier verteidigen wollen:

"[...] "Wir haben sehr spät, Ende letzter Woche, das erste Mal den Wunsch und die Info bekommen, dass da ein mögliches Interesse besteht. Und zwar von dem Spieler. Der Spieler hat uns mitgeteilt, dass er diese Möglichkeit hat und diese wahrnehmen möchte. (…) Wenn ein Spieler einen Verantwortlichen informiert, sagst du ihm: Pass mal auf, guck mal auf das Datum, schau mal, dass das eine Herausforderung für uns ist. [...] In dem Fall war es allerdings so, dass wir erst mal gesagt haben: Bei allem Respekt, wie sollen wir das jetzt machen aufgrund der Kürze der Zeit?
[...]
Der entscheidende Faktor war hier, dass wir nicht von einem Spieler sprechen, der drei Tage später ganz normal damit umgeht und sagt: Na ja, gut, dann ist es halt so. Sondern von einem Spieler, der am Ende seiner Karriere noch mal eine spezielle Herausforderung und eine spezielle Möglichkeit finanzieller Art hat.
[...]
Der Trainer ist auch jemand, der dafür bekannt ist, zu sagen: Wenn jemand nicht mehr möchte, dann möchte er nicht mehr, davon habe ich nichts, ich trainiere Leute, die wollen. So ist es auch in diesem Fall. Wir waren alle not amused und überrascht. [...]"



Wie ich schon vorher geschrieben hatte: Fuer Max Kruse zaehlt nur eine Person, und das ist Max Kruse.
Worüber unterhalten wir uns hier eigentlich? Die Frage war doch, ob es verwerflich ist oder nicht, wenn Spieler wie Max Kruse häufig ihre Vereine wechseln. Wie sind wir davon zu dem Punkt gekommen, an dem es scheinbar nur noch darum geht, die Person Max Kruse als Ganzes zu dämonisieren? Wo ist denn da ein Zusammenhang zwischen seiner Wechselwilligkeit und dem Hochzeitsantrag oder deinem wiederholten Vorwurf des Egoismus, der sich eh nur aus deinem Urteil über seine Wechselfreudigkeit speist? Nix für ungut, aber das sind Dinge, über die ich mich einfach nicht unterhalten möchte.

Wenn's dagegen um seinen Wechsel von Union zu Wolfsburg gehen soll: Diese Kurzfristigkeit die Ruhnert in seinem Interview moniert, finde ich auch daneben. Das hätten sich Kruse und WOB echt früher überlegen können. Abgesehen von diesem Makel war's aber dennoch ein stinknormaler Wechsel. Sagt der Ruhnert ja auch selbst. Übrigens auch wieder von vorneherein mit offenen Karten: "Allerdings muss man auch sagen, dass Max und ich immer ein sehr offenes Verhältnis gepflegt und gesagt hatten, dass wir darüber sprechen müssen, wenn eine Situation entsteht." Diesen Satz hast du unter den Tisch fallen lassen.
So, und jetzt versetze dich bitte mal kurz auch in Kruses Situation: Du hast noch bis Mitte des Jahres einen Vertrag bei Union. Wie es danach mit deinen dann bereits 34 Jahren weitergeht, steht in den Sternen. Da klingelt das Telefon und Wolfsburg bietet dir einen Vertrag über anderthalb Jahre und ist bereit, dein Gehalt zu verdoppeln. Wenn's läuft vielleicht sogar noch ein weiteres Jahr dranzuhängen. Willst du mir da ernsthaft erzählen, dass du an seiner Stelle sichere 4,5-5,0 Mio ausgeschlagen hättest?

Ach ja, und um das auch noch kurz anzuschneiden: Union verschweigt das zwar, aber man kann die Eisernen durchaus auch als Gewinner dieses Wechsels sehen. Wie gesagt wird Kruse im März 34 Jahre alt. Für einen Spieler seines Alters und mit nur noch 5 Monaten Restvertrag noch 5 Mio kassieren? Noch dazu in Zeiten von Corona? Jackpot, oder? Zumal niemand absehen kann, wie lange Kruse noch auf seinem Niveau performen kann. Gerade mit seiner professionellen Lebensweise.
 

Detti04

The Count
[...]
Kruse hatte nämlich einen Vertrag mit Union. Die hätten auch einfach sagen können: Nö. Und in Gegensatz zu Dir konnte Union das völlig nachvollziehen, dass ein Spieler ein solches finanzielles Angebot kaum ablehnen kann. [...]
Diese Saetze hast Du wohl ueberlesen oder nicht so recht verstanden:

"Der entscheidende Faktor war hier, dass wir nicht von einem Spieler sprechen, der drei Tage später ganz normal damit umgeht und sagt: Na ja, gut, dann ist es halt so."
 

Detti04

The Count
[...]
Wenn's dagegen um seinen Wechsel von Union zu Wolfsburg gehen soll: Diese Kurzfristigkeit die Ruhnert in seinem Interview moniert, finde ich auch daneben. Das hätten sich Kruse und WOB echt früher überlegen können. Abgesehen von diesem Makel war's aber dennoch ein stinknormaler Wechsel. Sagt der Ruhnert ja auch selbst. Übrigens auch wieder von vorneherein mit offenen Karten: "Allerdings muss man auch sagen, dass Max und ich immer ein sehr offenes Verhältnis gepflegt und gesagt hatten, dass wir darüber sprechen müssen, wenn eine Situation entsteht." Diesen Satz hast du unter den Tisch fallen lassen.
[...]
Genau. Und wegen dieses "sehr offenen Verhaeltnisses" erzaehlt Kruse Ruhnert erst dann von seinen Wechselabsichten, wenn schon alles feststeht und Ruhnert komplett ueberrumpelt ist. Toller offener Umgang von Kruse.

Dein Geld-Argument ist uebrigens praktisch die Definition des Soeldnertums: Der Soeldner geh dorthin, wo es mehr Geld gibt.
 

Detti04

The Count
Vielleicht liegt es ja daran


oder weil er lieber zu Union gewechselt ist anstatt zu....?

Sicher nicht. Ich wusste nicht einmal, dass da mal Interesse bestand. Ich will Kruse auf jeden Fall nicht bei Schalke sehen.

EDIT: Es finden sich uebrigens ein paar schoene Zitate und Stellen in dem Artikel:

"[...] dass er glücklich sei, zurück zu sein und "mit Union einen coolen neuen Verein kennenzulernen." Ihm sei wichtig gewesen, zu einem Klub zu wechseln, der "mich komplett überzeugt und fordert." [...]

Dem Stürmer soll es wichtig sein, in einer Großstadt wie Berlin leben zu können. [...]"


Jetzt scheint Grossstadt auf einmal nicht mehr so wichtig zu sein... Und als das Geld von Fener nicht regelmaessig kam, da war auch ganz schnell der Traum, einmal im Ausland zu spielen, nicht mehr so wichtig... Ist halt alles nur Gelaber von Max Kruse, aber die doofen Fans glauben ja alles.
 
Zuletzt bearbeitet:

powerhead

Pfälzer
Ich mag Kruse auch nicht sonderlich, wer mit Bargeld so fahrlässig und dämlich umgeht, ist für mich kein "Typ". Aber das Fass, dass hier wegen ihm aufgemacht wird, ist völlig übertrieben.
Gibt es überhaupt noch Profis, die aus Liebe zum Verein hochdotierte Verträge ausschlagen? Legenden wie Charly Körbel, mit über 600 Spielen für den gleichen Verein, wird es nicht mehr geben, und ob der bei den Summen, die heute geboten werden, nicht auch schwach werden würde, weiß keiner.
Das Palaver ist des Aufhebens nicht wert.
 
Genau. Und wegen dieses "sehr offenen Verhaeltnisses" erzaehlt Kruse Ruhnert erst dann von seinen Wechselabsichten, wenn schon alles feststeht und Ruhnert komplett ueberrumpelt ist. Toller offener Umgang von Kruse.

Dein Geld-Argument ist uebrigens praktisch die Definition des Soeldnertums: Der Soeldner geh dorthin, wo es mehr Geld gibt.
Nö. Da steckt ein 'immer' in Ruhnerts Satz. Du ignorierst es halt. Und festgestanden hat da überhaupt nichts. Ohne Unions Okay wäre der Transfer ins Wasser gefallen. Zum Zeitpunkt habe ich ja schon was geschrieben.

Ja, na klar. Wurde doch nie bestritten. Abgesehen von dir sieht das aber scheinbar niemand als verwerflich an.
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Diese Saetze hast Du wohl ueberlesen oder nicht so recht verstanden:

"Der entscheidende Faktor war hier, dass wir nicht von einem Spieler sprechen, der drei Tage später ganz normal damit umgeht und sagt: Na ja, gut, dann ist es halt so."

Doch sicher, aber warum sollte Kruse auch gleich klein bei geben? Weil der Umsatz des Arbeitgebers wichtiger ist als das Einkommen des Angestellten?

Der Verein habe laut Ruhnert "sehr spät" von Kruses Wunsch erfahren, zum VfL Wolfsburg zu wechseln. "Bei allem Respekt, wie sollen wir das jetzt machen", sei zunächst die Reaktion vonseiten der Union-Verantwortlichen gewesen. "Dann ist eine Entwicklung reingekommen", sagte Ruhnert. Es sei zunächst ein Angebot von Wolfsburg gekommen, das sie abgelehnt hätten. Beim zweiten stimmten die Unioner zu.

War bei Union dann wohl auch nur eine Frage des Geldes.

Union erklärt, wie Wolfsburg Kruse gelockt hat

Das gab es in seiner Zeit bei Werder übrigens auch mal so, da wollte Kruse unbedingt weg und hat auch nicht locker gelassen. Werder aber auch nicht. Die sind beim nö geblieben. Da dachte ich auch schon: Au weh, ob das so gute Idee ist, der Kruse wird doch sicher jetzt mit Leistungsabfall glänzen. War aber nicht so. Der hat auch nicht - was andere Spieler dann ja durchaus auch machen - "gestreikt" oder sonst was für Aktionen gestartet. Kruse hat das ganz sportlich genommen und weiter leistung gezeigt.

Ein Söldner geht, ein Söldner kommt: Union Berlin verpflichtet Zweitliga-Knipser
 
Zuletzt bearbeitet:
Max Kruse zum Kapitän machen, hatte auch den Sinn, ihm Werders Wertschätzung zu zeigen. Damit er vielleicht doch bleibt - hat ja nicht geklappt.
Kruse will halt mehr Geld verdienen. Soviel ich weiß bekommt er jetzt das Doppelte seine bisherigen Gehalts. Das er einen höher dotierten Vertrag bevorzugt kann man ihm nicht verübeln. Er ist 33 Jahre alt. Könnte durchaus seine letzte Chance gewesen sein noch mal so viel Kohle zu verdienen.
Er macht ja nun auch keinen Hehl aus seinem Hang zum Geld.
Für Geld tauscht er sogar den Kampf um Europa und geht mit dem VfL in den Abstiegskampf.
Er geht halt den Weg. Soviel ich weiß ist er nirgendwo lange geblieben. Sollte er eine neue und besser bezahlte neue Herausforderung bekommen, geht er ein Häuschen weiter.

Kruse ist an Schalkes Abstieg Schuld.
...........Au weia........:hail::lachweg::lachweg:
 
Augsburg - Union
Endlich ist wieder Bundesliga. Wird Zeit, dass das Wechseltheater Geschichte ist. Was bleibt ist die Ungewissheit, wie die Mannschaft den Substanzverlust ausgleichen kann.
Gegen die bayerischen Schwaben wird's mit Sicherheit nicht einfach. In Augsburg haben wir noch nie gewonnen, zumal wir noch auf Grischa Prömel und Julian Ryerson, beide Corona, verzichten müssen. So könnte unsere Startelf aussehen:
Luthe
Jaeckel -- Knoche -- Heintz
Trimmel -- Khedira -- Öztunali -- Gießelmann
Haraguchi -- Awoniyi -- Becker​
u.n.v.e.u.
 
C

Chris1983

Guest
Finde ich persönlich ganz passend zum Thema Kruse:
Hach ja. Wie romantisch wäre es gewesen, wenn Max Kruse für immer bei Werder spielt. Alle Trainer überlebt. Mit absteigt. Trotzdem bleibt. Bei jedem Tor das Wappen küsst. So wünschen es sich Bremen-Fans und Fußball-Nostalgiker. Und das völlig zurecht. Man hätte Max sicherlich ein Denkmal gebaut. Doch Max lebt nicht für andere, spielt nicht, um die Träume fremder Menschen zu erfüllen, die hinter ihrer Tastatur jetzt über ihn herziehen. Max lebt für sich. Es geht um sein Leben, das genau so endlich ist wie euer. Er wollte mehr sehen als Bremen. Mehr als Hamburg. Mehr als Freiburg. Als Gladbach. Mehr als Wolfsburg. Mehr als Istanbul. Mehr als Berlin. Mehr als Jogi Löw. Und er wollte auch immer Geld sehen. Bei jedem Verein. Bei Schlag den Star und auch beim Pokern. Und Frauen wollten sein bestes Stück sehen. Das zeigte er auch. Er hat Moderatoren die Meinung gegeigt. Hat sich nie unterkriegen lassen. Er raucht Shisha im Pool. Geht live bei Twitch. Wenn er so nahbar ist, so wie wir, dann ist er cool. Wenn er sich beruflich verändern will, zu einem Verein geht, der mir nicht passt, dann ist er scheiße. Max hat sich bei jedem Klub immer reingehängt, die Teamkameraden mitgerissen und alles gegeben. Tore erzielt und vorbereitet. Max ist ehrlich, direkt. Einfach echt. Einer der wenigen „Typen“, wie so viele immer sagen. Nun verlässt er Union in Richtung Wolfsburg und so viele Fußballfans jaulen. Ja, ich hätte ihn auch gerne weiter bei Union gesehen. Aber es ist seine Entscheidung, sein Wille, sein Leben. Er wird es nicht mal eben so schnell bei einer Einschlaf-Shisha entschieden haben. Max ist ein freier Mensch. Ob der Wechsel für ihn richtig ist? Wer weiß das schon. Das kann er irgendwann bewerten. Warum jetzt von Union zum VfL? Keine Ahnung. Überraschend und seltsam. Klar. Aber er bleibt doch Max Kruse. Dieser Mensch, der anders ist. Und deshalb so gefeiert wird. Weil es ihm eben egal ist, was irgendwelche frustrierten Internet-Hooligans über ihn denken. Weil er einfach sein Ding macht. Weil er damals in Reinbek auf dem Bolzplatz Träume hatte. Die er sich heute erfüllt. Wir sollten als Gesellschaft wieder lernen, die Entscheidungen anderer zu respektieren. Immer. #bolzplatzkind

Q: Fatzebuch
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Kann sein, passt aber trotzdem. Ist wahrscheinlich auch kein Zufall, dass Fans von Vereinen, bei denen er gespielt hat, eher gut von ihm sprechen - obwohl er gegangen ist. Die wissen nämlich, dass Kruse immer alles gegeben hat. Bei Werder ist das jedenfalls so. Doof finden ihn eher die, bei denen er noch nie gespielt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben