Eintracht Frankfurt vs. Borussia Mönchengladbach - 20. Spieltag:

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Chris1983

Guest
Hart, überspitzt, aber in der Sache trotzdem nicht falsch.

Dass wir die 7 wichtigsten Spiele in den letzten 12 Monaten verkackt haben, denke ich mir ja nicht aus, sondern das ist ja eine Tatsache.

Dass wir immer wieder gegen die gleiche Art Gegner keine Antwort finden und vieles vermissen lassen, eben auch nicht.

Das nehme ich mit und versuche mich zu bessern. Aber ich werde wohl nie ein kühler Analytiker werden, hier bin ich dem Maxi dann zu ähnlich, der bezeichnet ja auch schon mal emotional die Fans als Arschlöcher. ;)

Also die Antwort finde ich echt jetzt ein wenig mau. Viele Inhalte auf die du gar nicht eingehst, sondern nur den Verweis auf die 7 Spiele bringst.

Und ich finde es eben schon falsch alles nur daran festzumachen und ansonsten alles zu ignorieren, was an Erfolgen eingefahren wird.

Bzgl. der "K.O."-Spiele: ob wir die jetzt alle "verkackt" haben weil total versagt - sehe ich ein wenig anders.

Bzgl. Eberl: Unabhängig davon, dass ich mich frage wie lange du da noch drauf rumreiten willst... DAS dürftest du ja grundsätzlich dann begrüßen - also den emotionalen Ausbruch an sich. Für das Vokabular hat er sich öffentlich entschuldigt, was aber auch das Mindeste ist. Das geht aus meiner Sicht auch nicht.

„Es ist kein Ruhmesblatt, was ich gesagt habe“, sagte Eberl. „Ich weiß, dass es nicht das beste Vokabular war.

Aber von der Kritik rücke ich keinen Millimeter ab. Irgendwann war das Maß mal voll.“
Borussia Mönchengladbach: Fans als „Arschlöcher" bezeichnet: Manager Eberl nimmt nach Kritik nur die Wortwahl zurück

Wir sind übrigens auch wieder indirekt bei einem Thema was hier im Forum auch schon öfter mal zur Sprache kam und wo ich auch teilweise meine: mir ist einer wie Eberl lieber, der sich vor die Mannschaft stellt wenn es drauf ankommt und intern Tacheles redet.

Das ist dann weniger wirksam für die Öffentlichkeit, fördert aber die Einheit an sich meiner Meinung nach.
 

André

Admin
Wieso rumreiten. Das war doch jetzt überhaupt nicht böse gemeint. Ich glaube für dich muss ich echt Zwinkersmileys setzen.
 
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Chris1983

Guest
Nö, aber du wirst ja nicht müde es in schöner Regelmäßigkeit zu erwähnen. Heißt für mich, das Thema scheint dich nach wie vor dermaßen zu beschäftigen.

Edit: Aber egal, das soll nicht im Vordergrund stehen.
 
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Chris1983

Guest
Aber zum Spiel selber mal wieder und um auf einen zweiten Link einzugehen:

Noch mehr Schwierigkeiten bereiten dem Beobachter die Statements nach dem Spiel(...). Diese Aussagen – (...) – deuten darauf hin, dass man sich bei Borussia Mönchengladbach in einem gewissen Paralleluniversum eingerichtet hat und dazu neigt, durchschnittliche Leistungen wie die vom letzten Freitag um jeden Preis schönzureden.
Q: Seitenwahl siehe unten

Also dann hat sich offenbar die Presse auch in selbigem eingerichtet, u.a. der Kicker:

Über weite Strecken des ersten Durchgangs neutralisierten sich die beiden Mannschaften. Die Konsequenz: kaum Torchancen. (...) Beide Abwehrreihen verteidigten geschickt und ließen kaum etwas zu (...) Nach dem Seitenwechsel trat Gladbach aufs Gaspedal. Die Borussia rannte nun pausenlos an, Frankfurt brachte im zweiten Abschnitt in der Offensive lange Zeit nichts mehr zustande - und konnte sich glücklich schätzen, dass Gladbach nicht gewissenhaft mit seinen Möglichkeiten umging
Boateng und Jovic lassen Frankfurt jubeln: Eintracht Frankfurt - Bor. Mönchengladbach 2:0 (1:0)

Und nachdem was ich an Stimmen hier nachlesen kann, weiß ich nicht ob das schon Schönreden ist.

Hecking: »Leider haben wir dann kurz vor der Pause auf unserer rechten Seite einen Fehler gemacht, der zum Gegentreffer geführt hat«.

Herrmann: » Bei dem Gegentor habe ich natürlich nicht gut ausgesehen, das hätte ich besser lösen müssen«

Kramer: »Nach vorne hatten wir noch nicht so viel Durchschlagskraft« (zur 1. HZ) (...)

Vestergaard: »Am Ende haben wir Punkte verloren. Man kann schon von Pech sprechen. Aber auf der anderen Seite gehört da auch ein bisschen Können dazu. Wir sind für die guten auch und weniger guten Dinge selbst verantwortlich. Deshalb liegt es nur an uns«

»Wir werden jetzt keine Alibi-Ausreden suchen« - Fohlen-Hautnah.de

Unabhängig davon erkennt ja selbst der Autor bei Seitenwahl an...
Bei einem regelkonform pfeifenden Schiedsrichter hätte Eintracht Frankfurt das Spiel zu zehnt beendet, bei einem kleinlich pfeifenden Schiedsrichter wahrscheinlich zu neunt: (...). Keine zwei Meinungen gibt es wahrscheinlich auch dazu, dass die Ringkampfeinlage von Boateng gegen Vestergaard im eigenen Strafraum nichts anderes als ein klarer Elfmeter war. Auch hier wirft das Nichteingreifen der VAR – wahrscheinlich alles langjährige FC-Mitglieder – in Köln erneut Fragen auf.

Insofern ist es auf den ersten Blick nicht falsch, wenn sich Spieler und Trainer von Borussia Mönchengladbach nach dem Spiel darauf beriefen, dass es sich um eine unglückliche Niederlage handelte.

Vercoacht, ohne Eier gespielt, schöngeredet. - SEITENWAHL

Auch hier liegt für mich die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Der Autor von Seitenwahl sieht's ja eher von der Tendenz wie du, der Kicker eher wie ich.
 
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Rupert

Friends call me Loretta
Dann mal anders:
CL 2017 Achtelfinale:
(...)

Ne, oder?! :D

Du willst jetzt ernsthaft einen überspitzten Witz, mit dem ich schon auf einen Witz bzw. absichtliche Binsenweisheit, die der Sperber brachte, als "Was-Wäre-wenn"-Diskussionsgrundlage nehmen und daraus Versagensursachen für BMG ableiten wie z.B. "Mentalitätsprobleme".

Das ist schon zum Piepen.
 
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André

Admin
Auch hier liegt für mich die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Der Autor von Seitenwahl sieht's ja eher von der Tendenz wie du, der Kicker eher wie ich.
Damit kann ich gut leben. Habe ja nie gesagt dass meine Meinung die einzig richtige ist, und klar habe ich auch Dinge etwas überspitzt formuliert.
In der Sache bleibt es aber dabei: Wir müssen endlich lernen uns gegen solche Gegner anders zu präsentieren. Wenn die wirklich nicht fighten können (glaube ich dem Eberl nicht, habe es ja selbst schon live gesehen z.b. in Leipzig HZ2), dann halt spielerisch.

Das Problem ist aber dass wir es spielerisch gegen die Art Gegner eben nie auf den Platz bekommen.

Hecking hat ja zumindest mal was probiert, auch wenn es komplett in die Hose ging und Herrmann als AV eh ungeeignet ist, wie wir spätestens jetzt alle wissen. :zahnluec:

Ich glaube es muss eine Mischung aus Allem sein, und dazu gehört auch fighten, halt im Rahmen ihrer Mögklichkeiten, so wie in Leipzig. Das können Sie ja. Das ist für mich dann aber auch die Grundbasis um solche Spiele mal gewinnen zu können.
 
C

Chris1983

Guest
Ich glaube es muss eine Mischung aus Allem sein, und dazu gehört auch fighten, halt im Rahmen ihrer Mögklichkeiten, so wie in Leipzig. Das können Sie ja. Das ist für mich dann aber auch die Grundbasis um solche Spiele mal gewinnen zu können.

Definiere "fighten".

Edit:

Hart, überspitzt, aber in der Sache trotzdem nicht falsch.

(...) und klar habe ich auch Dinge etwas überspitzt formuliert.
In der Sache bleibt es aber dabei: Wir müssen endlich lernen uns gegen solche Gegner anders zu präsentieren.
.

Vielleicht gehst du ja doch noch mal darauf ein was ich vorher bereits angemerkt habe: selbst die beiden Herren aus dem Youtube-Link werfen der Mannschaft NICHT vor nicht alles zu geben. Aber prangern halt an wenn ich es richtig verstehe, eine gewisse fehlende Drecksackmentalität an. Da sind sie ja bei dir.

Wo du aber meilenweit von entfernt bist, ist der Mannschaft zuzugestehen, dass sie vom Einsatz her auch mal alles gibt. Deine Kommentare sind tun mit "kein Einsatz, keine Laufbereitschaft, keine Zweikämpfe geführt" u. "emotionslose Zombietruppe, personifizierte Loosertruppe, Wursttruppe" eben das nicht.

Und ich bleib dabei - das ist nicht hart und überspitzt. Das ist einfach Auskotzen, jenseits von jeglicher fachlicher Diskussionsgrundlage.

Einfach nur mal zum Verständnis wie das bei mir ankommt.
 
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Dilbert

Pils-Legende
Du trinkst doch eh nur diese Jever Plörre
Oh weh, Dominik... Du hast wirklich in meinen 12 Jahren Forengeschichte und Biertesterei hier den Kopp im Eimer gehabt. :nene:

Und Plörre trinke ich schon gar nicht, mein Lieblingsbier ist Flens, nordisch herb. Im Gegensatz zu der von Dir angepriesenen Brühe aus grob gereinigtem Industrieabfall-Mainwasser.

Schade irgendwie, dass du nicht einmal begreifst, wenn man dir vernünftig antwortet.

Abgesehen davon stimme ich aber mit dir überein, dass Jever früher um Klassen besser war. Okay, als das so war haste wahrscheinlich noch von Mama Bebevita Folgemilch serviert bekommen. Warum die beim Jever den Hopfen reduziert und den Großteil der Kohlensäure rausgenommen haben, bis es ziemlich brackig wurde, versteh wer will. Ich tu´s nicht.
 

Itchy

Vertrauter
Was mich irgendwie echt wundert. Dass nach Jahren gemeinsamen Forumsrumhampeln immer noch nicht Wortwahl und Duktus des Gegenübers akzeptiert man. Der eine klingt nach Joint, der andere nach Koks. Für den einen ist das Glas halbvoll, für den anderen halbleer, für den dritten ist Anlass Weltuntergangsszenarien heraufzubeschwören.

Braucht es kein Aufenthalt in Südamerika, um mal ein wenig Gelassenheit wirken zu lassen.
 
C

Chris1983

Guest
Kann ja jeder frei entscheiden und aus meiner Sicht kommt es da eben mitunter schon auf die Wortwahl an. Aber nix was man nicht geklärt bekommt.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Runde muß ins Eckige und fertig.

Dann kann man sich die 9/10 aller letzter Spieltagsfreds von Spielen, die man nicht gewonnen hat, sparen.

Habe fertig.

So schaut’s aus; die Scheisse nach Möglichkeit gewinnen und kein Hahn kräht nach Mentalitätsproblemen, Plan Bs, Drecksäcken, Grasfressen, usw.
 
Die Scheisse zu gewinnen, frei nach dem Motto dass Runde muss ins Eckige, geht anscheinend nicht. Nicht nach Möglichkeiten, weil man, offensichtlich, nicht die Möglichkeiten hat. Dann wird halt munter diskutiert. Wie war das noch; für den einen ist das Glas halbleer, für den anderen halbvoll. Der nächste sucht sein Heil in einer Weltuntergangsstimmung. Der eine klingt nach Koks, der andere nach Joint.
Der Übernächste würde wohl lieber ein bisschen Gelassenheit wirken lassen.

Man findet keinen gemeinsamen ..........Nenner.......... :D
 
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Ich glaub nicht dass wir sowas wie nen Boateng benötigen.
Wäre von uns einer wie Rebic dem Gegenspieler von hinten in Hacke gesprungen oder hätte im 5er sowas wie Boateng gemacht,wären wir wohl nicht so davon gekommen wie die Eintracht.
Wenn der Schiri und Assi uns nicht mehr benachteiligen,haben wir ein Problem weniger,welches uns jetzt schon bis zu 9 Punkte gekostet hat.
Da wäre mit Sicherheit keiner auf den Gedanken gekommen Boateng wäre einer für uns.
Die müssen einfach ihre Chancen verwerten.Hätte bei der Eintracht zumindest mal für einen Punkt gereicht.
 

André

Admin
Les halt mal richtig. Es geht nicht um Boateng. Es geht um ein bissel mehr Mentalität, Willen, Galligkeit, Einstellung, Drecksackmentalität.

Ich finde der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf.

Auch die Szene mit dem Foul an Herrmann ist bezeichnend und sowas gehört auch dazu. Man hat das Gefühl das juckt die gar nicht. Die beschweren sich nicht mal, die Körpersprache: Duckmäuserich, brav, bieder.

Niklaus, am Ende ist ja nochmal zusammengefasst um was es geht, auch wenn du das nicht wahrhaben willst, Seitenwahl sieht das so, Torfabrik, Itchy, Ich, etliche Leute im Stadion, und ich denke nicht dass die sich das alle nur einbilden weil sie böswillige Menschen sind und irgendwen an den Kragen wollen.

Hier das Fazit vom TF Artikel um was es denen geht:

"Das soll nicht heißen, dass die Gladbacher jetzt zu wilden Tretern, Schwalbenkönigen oder ständig protestierenden Voll-Prolls werden sollen. Aber die Liga ist so eng und ausgeglichen, dass es nicht ausreicht, sich auf seine fußballerischen und technischen Qualitäten zu verlassen. Brave Schwiegersöhne sind gern gesehen, aber mit ihnen gewinnt man keine Schlachten. Selbst die übermächtigen Bayern müssen sich in manchen Phasen durchbeißen. Um das zu verdeutlichen, muss man nicht mal Vorzeigekämpfer Arturo Vidal bemühen. Wer sich anschaut, was Robert Lewandowski so veranstaltet, der wird erkennen, dass sich fußballerische Klasse und eine gewisse 'Drecksackmentalität' nicht ausschließen – im Gegenteil."

Das Problem was ich nur sehe: So eine Mentalität kann man nicht befehlen. Da fehlen halt einfach die Typen in der Truppe. Zakaria könnte so einer werden. Hazard, Raffael und Stindl aber niemals.

Das Problem sehe ich zu einem großen Teil hier auch an Eberls Leitpklanken. Es werden seit jahren nur Spieler geholt die charakterlich einwandfrei sind, und sich in der Historie niemals was zu Schulden haben kommen lassen. Dadurch siebt man aber eben auch die echten Typen aus, die uns jetzt wieder fehlen, oder die mal den Unterschied machen. Typen die sich auflehnen, die eben nicht alles brav hinnehmen. Im Grunde verpflichten wir nur Duckmäuser und Mitläufer, und das Resultat sieht man dann in solchen Spielen auf dem Platz.

"Es zeigte sich nicht zum ersten Mal, dass die Gladbacher in solch physischen Abnutzungskämpfen den Kürzeren ziehen."

Also für die Zukunft: Vielleicht mal von dem chrakterlich "einwandfrei" ein Stück weit abrücken, und ruhig auch mal einen schwierigen Typ verpflichten. Spannung in der Mannschaft ist ja nicht immer automatisch was schlechtes. Im Gegtenteil, sollen sie sich im Training doch mal auf die Fresse hauen, das passiert in jedem Team mal. Dann weiß man aber dass die Truppe lebt.

Kein Charakter ist eben auch ein Charakter.

Damit will ich nicht sagen dass die Jungs keinen Charakter haben, aber halt einen zu viel braven.
 
C

Chris1983

Guest
Les halt mal richtig. Es geht nicht um Boateng. Es geht um ein bissel mehr Mentalität, Willen, Galligkeit, Einstellung, Drecksackmentalität.

(...)

Kein Charakter ist eben auch ein Charakter.

Damit will ich nicht sagen dass die Jungs keinen Charakter haben, aber halt einen zu viel braven.

Mentalität, Willen und Einstellung sind alles vorhanden meiner Meinung nach. Drecksackmentalität ist eher weniger da, stimmt schon. Meiner Meinung nach ist das aber nicht nur durch die angeblichen Leitplanken nur brave Spieler zu holen (btw - Xhaka, Kruse?), wenn es die denn überhaupt gibt.

Zum Vergleich mal (der eh schwer ist) - mir fällt beim SC Freiburg keiner ein, der eine richtige Drecksackmentalität hat. Trotzdem würde da keiner auf die Idee kommen, dass die im Großen und Ganzen nicht immer Einsatz zeigen, Klar, es gibt immer Spiele wo nix geht und wo man später auch sagen darf "hey, das war einfach zu wenig." Die hat aber jede Mannschaft.

Aber ähnlich wie bei Freiburg sehe ich bei uns, dass du Jungs sich reinhauen und auch Einsatzbereitschaft zeigen. Das sprichst du denen ja regelmäßig ebenfalls ab. Dort haut sich soweit ich weiß im Übrigen auch keiner im Training auf die Fresse und trotzdem klappt es.

Aus meiner Sicht vermischt du dann wie oben Mentalität/Willen/Einstellung mit der dir fehlenden Drecksackmentalität/Galligkeit.

Mit Mainz gibt es im übrigen gerade ein Beispiel wo ich meine, dass wird schwer in die Hose gehen mit Nigel de Jong. Und der ist wohl definitiv ein Drecksack. :zahnluec:

Einen vermeintlich braven Charakter haben ist eben doch einen Charakter haben. Ich kann dazu mit Verweis auf Frankfurt nur sagen: dann ist mir der unsere deutlich lieber als das griechisch-römische was die Spieler von Kovac da regelmäßig veranstalten.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Guckst Du hier, hast Du (leider) schon vieles erklärt. Entspricht durchaus meiner Wahrnehmung.

Der Artikel ist einfach zum Schiessen - ein typischer "Ich bin eigentlich dagegen ABER" Artikel. :D

"Fair Play mag ja ehrenhaft sein – aber..." das steht sogar noch wortwörtlich da. Das Ganze schön gerechtfertigt damit, dass sich der Fußball gewandelt hat.
Dann rudert man wieder ein bisschen zurück "Das soll nicht heißen, dass..." um es gleich im nächsten Satz wieder einzuschränken mit der ausgeglichenen Liga.
Diese Ausgeglichenheit legitimiert, laut dem Autor, ein Zurückgreifen auf nicht-fußballerische und nicht-technische Mittel (darunter sind hier ja ganz klar die unsportlichen Mittel zu verstehen, wie es in den 3 Absätzen oberhalb auch wortwörtlich ausgeführt wurde) um eben wieder Unterschiede herstellen zu können.
Um dem Leser am Ende auch ein zustimmendes, nickendes "Jawoll" zu entlocken, schreibt man dann natürlich noch den Spruch von den Schwiegersöhnen und gibt sich a bisserl martialischer mit Schlachten, die zu gewinnen sind. Das versucht man natürlich dann noch mit dem FC Bayern zu untermauern, erwähnt kurz einen der unfairsten Spieler in dessen Reihen um zu sagen, dass man den ja gar nicht meint sondern einen anderen.

Ich mach's kurz mit meiner Meinung zu dem Artikel:
Artikelchen gibt zuerst vor nicht zu wissen was es will.
Im Grunde sagt er aber: Fußballspiele wollen gewonnen werden, dann ist alles gut und dazu kann man auch alle Mittel einsetzen, machen schließlich alle anderen auch.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Noch was zu zwei Mannschaften, die als Vgl. herangezogen werden, weil sie es besser machen als BMG laut dem Autor:
1) Die SGE, die ja, auch wieder Zitat, "nach jedem noch so kleinen Foul eines Borussen eine Riesenwelle mit dem Ziel, dadurch von der eigenen Treterei abzulenken" machen und bei denen Kovac "Und das macht Nico Kovac bravourös – auch wenn sich seine Mannen oft am Rande der Legalität bewegen" alles rausholt was nur geht, auch wenn's ins Unsportliche geht. Was komplett unterschlagen wird, ist dass die SGE einen recht unansehnlichen Stiefel zusammenspielt. Will das der Autor auch?
2) Der FC Bayern, wo festgestellt wird "die übermächtigen Bayern müssen sich in manchen Phasen durchbeißen." Der FC Bayern gewinnt aber halt seine Spiele in allererster Linie mal dadurch, dass er, wenn's mal nicht recht laufen mag, über ein Riesenreservoir an Spielern verfügt, die alle im Bundesligavergleich von ihrem individuellen Können her den allermeisten anderen Spielern der Gegner überlegen, oder zumindest ebenbürtig, sind. Läuft's mal mit Thiago nicht, bringt man Tolisso oder stellt Rodriguez oder Vidal ein bisschen anders auf; will's vorne nicht so recht klappen mit Lewandowski allein, stellt man Müller daneben, oder zieht Rodriguez vor, etc. Der FC Bayern dominiert mitnichten die Liga bloß weil "er Gras frisst".
 
Niklaus, am Ende ist ja nochmal zusammengefasst um was es geht, auch wenn du das nicht wahrhaben willst, Seitenwahl sieht das so, Torfabrik, Itchy, Ich, etliche Leute im Stadion, und ich denke nicht dass die sich das alle nur einbilden weil sie böswillige Menschen sind und irgendwen an den Kragen wollen.
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Also 1-2 Personen von Seitenwahl und Torfabrik + 2 vom Forum hier und etliche Zuschauer im Stadion :vogel:
Das iss ja mal ne Ansage.Überzeugt mich aber trotzdem nicht :floet:

Wie kommste eigentlich darauf dass ausgerechnet diese Minderheit und nicht der bescheidene Rest richtig liegt ?
Findest du denn selbst die,die nicht deiner Meinung sind böse sind und sich das alles nur einbilden?
Also ich nicht :isklar:
 
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Dilbert

Pils-Legende
Na ja, Stindl langt auch schon mal zu, wenn es ihm zu blöd wird, und greift zu Mitteln eher am Rande der Legalität wie Provokation, nachhakeln, eventuell auch mal schnell fallen und rumpöbeln. Das ist nicht unbedingt schön, aber dass der sich in dreckigen Spielen kampflos ergibt kann man wirklich nicht behaupten. Die meisten seiner gelben Karten bekommt er für Revanchefouls und dergleichen.
 
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