Die US-Wahl - Joe Biden gewinnt

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

Ein Jahr nach der Vereidigung sind die Zustimmungswerte für Biden miserabel. Die Pandemie ist keinesfalls beendet, die Polarisierung des Landes ist nicht kleiner geworden, anders als Biden es vollmundig versprochen hatte.

Wichtige politische Vorhaben des Demokraten hängen im Kongress fest. Und ein Anstieg der Verbraucherpreise um sieben Prozent verärgert die Amerikaner, von denen viele sich enttäuscht über die unzureichende Antwort ihrer Regierung auf dieses Problem zeigen.

Daher versuchte das Weiße Haus vorab, die erste Pressekonferenz des Präsidenten seit zweieinhalb Monaten als eine Art „Neustart“ zu verkaufen.


Das kam dann aber gar nicht so an, sondern eher im Gegenteil.
 

André

Admin
Irgendwie bekommt Joe nicht viel geregelt. Ziemlich enttäuschend. Auch diplomatisch hat er scheinbar nicht viel drauf außer Hardliner Sprüche.
Im Wahlkampf viel ankündigen und später dann wenig umsetzen. So ebnet er den Weg für Trumps Comeback.
 
Was soll Biden denn machen? Viel kann er ja nicht machen, wird ja sogar von den eigenen Parteikollegen blockiert.
Die Parteien sind ja so zerstritten, da tut sich jeder schwer. Im Grunde kann man ja nichts machen wenn alles blockiert wird. Das politische System in Amerika stößt endgültig ans eine Grenzen. Wenn man das nicht überarbeitet oder sich wieder auf mehr Zusammenarbeit besinnt, geht das jedem Präsidenten so. Man hält ja max. 2 Jahre die Mehrheit in beiden Kammern und kann dann etwas voranbringen. Dann ist es aber auch wieder aus.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Wenn man nicht viel machen kann, dann sollte man auch nicht viel versprechen. Sonst fällt das zurecht auf einen zurück.
 

GaviaoDaFiel

Tussi Wagon
Kurz oder lang? Wenig Bock heute, also eher kurz.

- Die Demokraten sind heutzutage keine Partei mehr, sondern mehr denn je eine breit gefächerte Interessengemeinschaft, die sich am liebsten gegenseitig zefleischt - besonders, wenn sie an der Macht sind.

- Die Demokraten haben ein gigantisches Kommunikationsproblem. Bidens *overpromising* ist da nur ein Teil des Missstands. Sie sprechen meistens in einer Sprache, die nur grossstädtische Ost/Westküstler verstehen und inhaltsmässig verwurschteln sie sich dermassen, dass selbst wichtige Errungenschaften schlecht oder gar nicht rüberkommen. Die haben in den letzten 12 Monaten das grösste Konjunkturprogramm seit FDR durchgedrückt - und unterm Strich kommt die Message als *nix getan plus 10% Inflation* an. Wow! Jimmy Carter 2.0!
Da gehört noch sehr viel mehr mit rein, aber wie gesagt...keinen Bock.

- Frei nach Bill Clinton: *It´s the pandemic, stupid!*. Kleine Notiz: Viren halten sich nicht an Wahlversprechen.

- Joe, Sputzelchen - eine Menge Faktoren waren gegen Dich ausgelegt, mit bestenfalls mässigen Chancen auf Erfolg für einen ziemlich müden Fast-80-Jährigen - aber dass die Reps nicht mit Dir zusammenarbeiten würden, hättest Du schon vor einem Jahr schnallen können (mit Ausnahme des Infrastrukturpakets, zugegeben).

- Der Coup ist immer noch am Laufen, nur wird der 2. Versuch besser und gründlicher vorbereitet. Nimmst Du auch erst 1 Jahr zu spät ernst.

- usw., usf...

Ich seh da schwarz; womöglich musses JFK Jr. ab 2024 richten...
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
@GaviaoDaFiel Was hat Biden eigentlich im Original gesagt, was hier mit "geringfügiges Eindringen" (in die Ukraine) übersetzt wurde?
 

GaviaoDaFiel

Tussi Wagon
@GaviaoDaFiel Was hat Biden eigentlich im Original gesagt, was hier mit "geringfügiges Eindringen" (in die Ukraine) übersetzt wurde?

*minor incursion* war der verwendete Begriff.
Was natürlich sofort zu der erwarteten WTF?-Reaktion führte...und der obligatorischen Rudersession:

 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

Joe Biden ist – im Unterschied zu Scholz übrigens – ein langjähriger Außenpolitiker. Zudem ist er ein großer Europaexperte. Obendrein ist er ein Bewunderer Deutschlands. Und genau deshalb ist er vom Start der neuen Bundesregierung, auf den die Demokraten in Washington große Hoffnungen gesetzt hatten, maßlos enttäuscht.

Olaf Scholz kommt Joe Biden bisher überhaupt nicht wie ein bodenständiger Politiker vor, sondern bestenfalls als einer, der den Kopf fest in den ideologischen Wolken festgezurrt hat. Scholz wirkt auf Biden wie ein Naivling, dessen Verständnis von zum Beispiel Russland von geradezu romantischen Vorstellungen geprägt ist.


Nun ist der enttäuschende Naivling ja zu Besuch beim Joe, vielleicht kann der den Eindruck ja wiederlegen.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Das entscheiden jetzt die USA, wann Nordstream 2 beendet wird:

Dieses Projekt war schon immer absurd und wird es mehr und mehr.
 

Schröder

Problembär
Da soll der Biden mal aufpassen, ob ihm die Aussage nicht auf die Füße fällt. Rein rechtlich hat er überhaupt keine Entscheidungsbefugnis in der NS2-Frage. Und bisher hat die SPD jede Einmischung der USA abgewehrt.

Für die SPD eine schwierige Aufgabe. Einerseits sollte man den USA nicht komplett vor den Kopf stoßen, andererseits kann es nicht sein, dass die Amerikaner unsere Außenhandelsbeziehungen mit anderen Nationen im Alleingang bestimmen (und beenden können). Dann wären wir nämlich komplett von den USA abhängig, während die uns gerade vorwerfen, uns in die Abhängkeit von Russland zu begeben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hendryk

Forum-Freund
Da soll der Biden mal aufpassen, ob ihm die Aussage nicht auf die Füße fällt. Rein rechtlich hat er überhaupt keine Entscheidungsbefugnis in der NS2-Frage. Und bisher hat die SPD jede Einmischung der USA abgewehrt.

Für die SPD eine schwierige Aufgabe. Einerseits sollte man den USA nicht komplett vor den Kopf stoßen, andererseits kann es nicht sein, dass die Amerikaner unsere Außenhandelsbeziehungen mit anderen Nationen im Alleingang bestimmen (und beenden können). Dann wären wir nämlich komplett von den USA abhängig, während die uns gerade vorwerfen, uns in die Abhängkeit von Russland zu begeben.
Sehe ich auch so. Biden kann vor der Inbetriebnahme warnen, sie aber rechtlich nicht verhindern.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ihr verwechselt da was. Hier geht es nicht um die grundsätzliche Inbetriebnahme von NS2, sondern um die Boykottdrohung gegen Putin, um einen militätischen Angriff auf die Ukraine zu verhindern. Und Scholz ist nicht in der Lage, Putin da ganz klar Kante zu geben und zu sagen: Freundchen, wenn Du in die Ukraine einmaschierst, dann wird das nix mit Deinem wichtigsten Wirtschaftspipeline, die bleibt dann zu. Und das ist halt in der jetzigen Situation ein ziemliches Versagen. Scholz schwurbelt mal wieder verbal rum und da muss dann eben wieder mal ein anderer - in diesem Fall Biden (vorher war es schon Baerbock und ich glaube auch schon andere) - sagen. Der Typ ist so ein Versager, unfassbar.
 

Hendryk

Forum-Freund
Ihr verwechselt da was. Hier geht es nicht um die grundsätzliche Inbetriebnahme von NS2, sondern um die Boykottdrohung gegen Putin, um einen militätischen Angriff auf die Ukraine zu verhindern
Das ist aber trotzdem ein Eingriff in die inneren Angelegenheiten unseres Landes. Wenn jetzt die Russen in die Ukraine einmarschieren und unsere Regierung macht NS2 zu, dann stellt sich doch die Frage, ob sie das von sich aus gemacht hat. Oder hat sie es gemacht, weil Biden es wollte?
So oder so kann unsere Regierung dabei mMn nur verlieren.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Bei Scholz hat man den Eindruck, dass es dem scheissegal ist, ob Putin in die Unkraine einmaschiert oder nicht, hauptsache die Schröder-Putin-Pipeline läuft, sonst würde er ja einfach mal sagen, das ein Wirtschaftsboykott natürlich NS2 miteinschließt. Macht er aber nicht, das ist ziemlich doof. Das ist zweitens auch deshalb doof, weil er sich dadurch von Deutschlands verbündeten (NATO, EU und so, schon mal gehört?) abspaltet, die sich - allen voran Baerbock - die übrigens Außenministerin der Regierung Scholz ist - war dann das dritte ganz dooooofe ist - bemühen, da eine gemeinsame Linie zu fahren um Putin klare Kante zu zeigen.

Kurz zusammengefasst ist Scholz 3fach doof und Putin lacht sich wieder mal ins Fäustchen, weil er das westliche Bündnis erfolgreich auseinanderdevidiert hat. Viel mehr als Scholz kann mal eigentlich nicht versagen in der momentanen Situation. Außer vielleicht Russland anzubieten gemeinsam in die Ukraine einzumaschieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rupert

Friends call me Loretta
Das ist aber trotzdem ein Eingriff in die inneren Angelegenheiten unseres Landes. Wenn jetzt die Russen in die Ukraine einmarschieren und unsere Regierung macht NS2 zu, dann stellt sich doch die Frage, ob sie das von sich aus gemacht hat. Oder hat sie es gemacht, weil Biden es wollte?
So oder so kann unsere Regierung dabei mMn nur verlieren.
Wenn man halt, unter Ignorieren des Geschehens von 2014 in der Ukraine und der unumstößlichen Tatsache, dass eine langfristige Verbrennung weiteren Erdgases ganz und gar nicht zielführend ist, und unter Wegwischens der vielen Einwände und Proteste vieler anderer Staaten, einschließlich der EU, gegen Nordstream2, voll und ganz auf die vermeintlich schöne Welt, die Gazprom mit dem Oberlobbyisten Schröder zeichnete, setzt, dann kommt man eben in Schwierigkeiten.
Das ist ja alles nicht neu; das ist spätestens seit 2014 bekannt und jetzt hilft halt das permanente Ohrenzuhalten der deutschen Regierung nicht mehr.
Bin ja mal gespannt was der Olaf Scholz dem Vladimir Putin erzählt, wenn er in ein paar Tagen in Moskau danach gefragt wird.
Das Ei hat sich Deutschland sauber selbst gelegt.
 
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Hendryk

Forum-Freund
sonst würde er ja einfach mal sagen, das ein Wirtschaftsboykott natürlich NS2 miteinschließt.
Einerseits lässt er sich das offen, andererseits entscheidet er das wohl auch nicht alleine. Steht aber als Kanzler natürlich dafür in der Verantwortung.
Ich sehe es auch so, dass ein Wirtschaftsboykott zwingend NS2mit einschließt.
 

André

Admin
Bin ja mal gespannt was der Olaf Scholz dem Vladimir Putin erzählt, wenn er in ein paar Tagen in Moskau danach gefragt wird.
Das Ei hat sich Deutschland sauber selbst gelegt.
Aber die CDU Regierung. Scholz kann jetzt halt gucken wie er damit klar kommt.

Man hatte in DE z.B. eine zukunftsweisende Solarindustrie, die sitzt nun in China. Statt selbst sauberen Strom zu produzieren wollte man lieber in Schurkenstaaten Energie einkaufen die zu 70% in Wärme verpufft. Egal ob Öl oder Gas.

Bis vor kurzem gab es noch einen 52 Gigawatt Deckel, der den Ausbau der erneuerbaren Energie sogar blockiert hat! Dasss muss man sich mal vorstellen. :aua: Man könnte hier Wertschöpfung in DE schaffen, komplett sauber, und kostengünstig. Aber man kauft lieber Zeug ein was man verbrennen kann, manche leben halt noch in den 60ern ....

Und so hat man dann auch gleich das nächste Argument: E-Autos sind scheiße, weil gar nicht genug grüner Strom vorhanden ist. Klar wenn man den nicht ausbaut, dann langt es nicht. Hätte man die letzten 10 Jahren seine Hausaufgaben gemacht wäre man heute viel weiter.

Aber man macht sich lieber anghängig von dubiosen Staaten, denen man dann Waffen finanziert. Also die Probleme sind hausgemacht, da bin ich bei Rupert.
 

Schröder

Problembär
Trotzdem hätte Biden da nicht so vorpreschen sollen. Scholz sitzt jetzt in der (allerdings selbst gebastelten) Zwickmühle:
Gibt er NS2 nicht frei, gilt er außenpolitisch in Zukunft als Bidens Schoßhündchen, dass immer brav macht, was Herrchen im sagt.
Wenn er NS2 allerdings nicht sanktioniert, ist er bei unseren Nato-Partnern unten durch.

Hoffen wir für alle Beteiligten, dass es soweit gar nicht kommt.
 

fabsi1977

Theoretiker
Ich hab vor kurzem was im Deutschlandfunk dazu gehört, ich weiß aber ehrlich gesagt nicht mehr vom wem. Da wurde jedenfalls die Meinung vertreten, dass allein NS2 nicht zu öffnen wenig bringt da Russland auch so schon genug Gas nach Deutschland exportiert. Wenn schon müsste man alle Leitungen kappen und die Gasversorgung auf anderen Wegen sicherstellen. Ich meine es war Röttgen, aber sicher bin ich mir nicht. Röttgen btw gehörte zu denen in der CDU die gegen NS2 sind.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Trotzdem hätte Biden da nicht so vorpreschen sollen. Scholz sitzt jetzt in der (allerdings selbst gebastelten) Zwickmühle:
Gibt er NS2 nicht frei, gilt er außenpolitisch in Zukunft als Bidens Schoßhündchen, dass immer brav macht, was Herrchen im sagt.
Wenn er NS2 allerdings nicht sanktioniert, ist er bei unseren Nato-Partnern unten durch.

Hoffen wir für alle Beteiligten, dass es soweit gar nicht kommt.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Absage der Bundesregierung an Waffenlieferungen in die einen neuen russischen Angriff fürchtende Ukraine verteidigt. Den außenpolitischen Kurs in dieser Frage um 180 Grad zu drehen, "das sollte man schon bei vollem Bewusstsein tun und vor allen Dingen damit nicht Türen für Deeskalation verschließen, die sich gerade in diesem Moment so zaghaft wieder öffnen", sagte Baerbock am Donnerstag im Bundestag mit Blick auf die Wiederaufnahme von Gesprächen. Die Bundesregierung arbeite an einem "starken Sanktionspaket", sagte sie. "Bei neuer Aggression steht die Bandbreite unserer Antworten zur Verfügung, inklusive Nord Stream 2", so Baerbock.

"Inklusive Nord Stream 2": Baerbock droht Russland mit harter Reaktion


Wieso Schoßhündchen von Biden? Es würde reichen, wenn Scholz mal mitbekommen würde, was seine eigene Außenmisiterin schon vor fast 2 Wochen gesagt hat. Wenn er dann verbal rumschwurbelt, weil er Nordstream 2 anscheinend nicht aussprechen mag, ist das weniger Bidens Problem als das von Scholz.

Scholzens Geschwurbel bei Biden:

Er sage den amerikanischen Freunden: „Wir sind geeint. Wir handeln gemeinsam. Und wir werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen – gemeinsam.“ ... Der Kanzler blieb scheinbar unbeeindruckt bei seiner Linie und nannte die Pipeline weiterhin nicht beim Namen. Er versuchte, einfach mit der Behauptung davon zu kommen, dass man mit „einer Stimme spreche“, was in diesem Punkt eben nicht der Fall war, jedenfalls nicht explizit. Scholz: „Wir haben klargestellt, wenn die Ukraine angegriffen wird, wird dies ernste Konsequenzen haben.“ Es folgten die bekannten Stichworte: „Ernste Sanktionen“ würden folgen. Man werde „schnell reagieren“, man sei „vorbereitet“. Russland werde einen „sehr hohen Preis“ zahlen. Sodann befand er: „Das ist eine klare Botschaft. Selbst Russland hat sie verstanden.“ Q

Wenn sie geint sind, ist NS2 mit dabei, dann er kann das auch sagen - und wenn Biden das sagt ist es auch kein Problem - oder wenn NS2 für Scholz nicht dabei, dann sind D und USA auch nicht geeint. Also wat nu? Unser Kanzler kann leider nicht klar aussprechen, was denn nun Sache ist. Ziemlicher Versager... oder er lügt. 🤔
 

Schröder

Problembär
Naja... Er ist ziemlich vergesslich, wie man seit Cum-Ex weiß. Vielleicht hat er auch einfach den Namen von dieser komischen Röhre da in der Ostsee vergessen?:rolleyes:
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Vielleicht hat er auch vergessen, wo er war, dass er Kanzler ist und nicht Schröder, wer Biden ist, was die Ukraine ist,...

So oder so ist er dieser Vollpfosten jedenfalls ungeeignet - gibt es in D-land eigentlich auch so einen Paragrafen, dass der Vizekanzler den Kanzler absetzen muss, wenn der offensichtlich nicht in der Lage ist, seine Aufgaben adäquat zu erledigen? 🕵️‍♂️
 

GaviaoDaFiel

Tussi Wagon
Trotzdem hätte Biden da nicht so vorpreschen sollen. Scholz sitzt jetzt in der (allerdings selbst gebastelten) Zwickmühle:
Gibt er NS2 nicht frei, gilt er außenpolitisch in Zukunft als Bidens Schoßhündchen, dass immer brav macht, was Herrchen im sagt.
Wenn er NS2 allerdings nicht sanktioniert, ist er bei unseren Nato-Partnern unten durch.

Hoffen wir für alle Beteiligten, dass es soweit gar nicht kommt.

Biden kümmert sich prinzipiell erstmal um seine eigene innenpolitische Lage und die ist derzeit nicht sonderlich gut. Nimm dazu noch das Afghanistanfiasko, dann kann man sich denken, dass der Oppa für Scholzens Hin- und Hergeschlabber wenig Geduld finden wird/kann.
 

powerhead

Pfälzer
Bei Scholz hat man den Eindruck, dass es dem scheissegal ist, ob Putin in die Unkraine einmaschiert oder nicht, hauptsache die Schröder-Putin-Pipeline läuft, sonst würde er ja einfach mal sagen, das ein Wirtschaftsboykott natürlich NS2 miteinschließt. Macht er aber nicht, das ist ziemlich doof. Das ist zweitens auch deshalb doof, weil er sich dadurch von Deutschlands verbündeten (NATO, EU und so, schon mal gehört?) abspaltet, die sich - allen voran Baerbock - die übrigens Außenministerin der Regierung Scholz ist - war dann das dritte ganz dooooofe ist - bemühen, da eine gemeinsame Linie zu fahren um Putin klare Kante zu zeigen.

Kurz zusammengefasst ist Scholz 3fach doof und Putin lacht sich wieder mal ins Fäustchen, weil er das westliche Bündnis erfolgreich auseinanderdevidiert hat. Viel mehr als Scholz kann mal eigentlich nicht versagen in der momentanen Situation. Außer vielleicht Russland anzubieten gemeinsam in die Ukraine einzumaschieren.
Du schreibst manchmal einen Müll, unfassbar.
Deine persönliche Aversion gegen Scholz trübt Dein Urteilsvermögen, dann reimst du dir Dinge zusammen, "wie gemeinsam mit Russland in Ukraine einmarschieren", was für ein Blödsinn.
Scholz hat vielleicht Biden einfach mal labern lassen, warum soll den alten Mann nicht im Glauben lassen, er hätte die Macht, über Sachverhalte zu entscheiden, die ihn mal rein gar nichts angehen. Davon abgesehen, ich glaube nicht ernsthaft daran, dass Putin einen Krieg anzetteln will, er lässt die Muskeln spielen, um a.) zu sehen wie weit er gehen kann, und b.) um von innenpolitischen Problemen abzulenken, die er nämlich in Hülle und Fülle hat. Der Staatshaushalt von Russland ist zu 2 Dritteln von Exporten von Öl und Gas abhängig, Putin kann so ein grosses Risiko gar nicht eingehen, auf den Exporten sitzen zu bleiben. Scholz zu kritisieren, und zu beschimpfen muss dir sehr viel Spaß machen, Hand und Fuß hat deine Kritik aber sehr selten. Aber du reimst dir ja auch zusammen, Schröder hätte noch etwas zu melden im Kanzleramt, man könnte fast glauben, du wärst Redakteur bei der Blöd, die machen aus 10% Wahrheit auch immer ihre eigenen 100%.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Nun, die Fakten liegen ja auf dem Tisch: Siehe meine angebenen Quellen; Scholz spricht nicht aus, was seine eigene Außenministerin schon gesagt hat, also bleibt völlig unklar, was er denn so meint zur Nordstream 2 und das irritiert halt unsere Verbündeten. Und was Biden meint, wenn er, der Scholz, "Wir sind geeint" (Ziat Scholz) sagt, nämlich das NS2 zu schließen durchaus eine Option bei einem Boykott wäre. Scholz eiert rum, und das ist nun mal ganz schlecht. Meint er das denn nun auch oder sind wir gar nicht geeint? Oder meint er das doch, wieso kann er es dann nicht sagen? Baerbock konnte es doch auch aussprechen.

Sowas nenne ich außenpolitisches Unvermögen. Schlechtester Kanzler seit ich denken kann. Er schafft Unklarheiten und Zweifel bei den Verbündeten, währed seine Außenministerin durch die Welt reist um eine gemeinsame Postion der EU/USA zu basteln. Nun hat Biden immerhin klar gemacht, dass Nordstream 2 natürlich eine Option bei einem Wirtschaftsboykott ist und so hat er Scholz dann doch dazu gebracht ein kleines bissle für Klarheit zu sorgen, denn er hat ja immerhin nicht widersprochen. Das ist das Scholzproblem: Der kann keine klaren Aussagen treffen. Da darf er sich nun echt wundern, wenn er "weiter unter Appeasement-Verdacht" (sz) steht.
 

powerhead

Pfälzer
Ein Urteil abzugeben, wie schlechtester Kanzler aller Zeiten ist schon wieder maßlos übertrieben, zum einen, da Scholz noch keine 2 Monate im Amt ist, zu anderen, da es bisher noch keinen ernsthaften Konflikt gibt, an dem man ihn messen kann, es wird viel geredet, gehandelt wird von allen Seiten recht wenig. Vielleicht agiert er wenn es wirklich darauf ankommt, völlig anders, als du und die Gazetten , die du ständig zitierst, es jetzt annehmen. Die Zitate die du hier bringst, bringen wenig Fakten, sondern Meinungen, die auch deiner entsprechen. Aber ihn von vorne herein als Vollpfosten und totalen Versager hinzustellen, ist einfach nur Stimmungsmache.
Ausserdem: so viel Mist wie Schröder als Kanzler gemacht und hinterlassen hat, kann er oder ein anderer Kanzler gar nicht mehr anrichten.
 
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