Die Grünen

HoratioTroche

Zuwanderer
Die bezahlen aber dafür. z.B. ein Artikel: Flick wird neuer Bundestrainer. Den findet man auf 50 Verlagsseiten.

Die schreiben aber nicht voneinander hab, sondern der Content Creator ist z.b. die dpa und die Verlage haben alle da eingekauft.
Somit ist dann auch die dpa in dem Fall der Urheber und nicht die SZ, Merkur.de oder wie sie alle heißen.
Ok, habe ich rausgenommen, leider nach deiner Antwort. Aber eben: Wir sind hier ganz woanders, als bei den bisher bekannten Plagiaten. Man will ihr halt am Zeug flicken.
Der Vergleich mit wissenschaftlichen Plagiaten hinkt mal ganz gewaltig.

Ob das ein Anwalt klären muss, hängt davon ab, ob es einen braucht. Ob das also überhaupt jemanden stört, ausser diesem (angeblich) hobbymässigen aber dennoch hauptberuflichen Plagiatsjäger.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rupert

Friends call me Loretta
Ach mei, es tritt das ein, was eintreten musste; hatten wir ja schon vor Monaten vorhergesagt:
Es werden die abenteuerlichsten Geschichten zu hören sein, warum die Frau keinesfalls Regierungsverantwortung bekommen darf.
Die Gründe dahinter sind wohl immer ähnlich: Es handelt sich um eine Frau, um eine Frau, die nicht 55+ ist, eine Frau, die nicht 20 Jahre, oder länger, irgendwo in irgendeiner Landesregierung abhing, eine Frau von den Grünen, eine Frau die selbstbewusst ist, ...

Den Unterschied zwischen einer Promotion und dem Schreiben eines Buches werden ja ohnehin die Wenigsten kennen.
 
Ist der Wahlkampf schmutziger als früher?
Wieso Annalena Baerbock eine "Kunstfigur" sein soll, bleibt aber unklar.
Kann man doch einfach mal so in den Raum werfen. Wird ja höchstens mal kurz angekratzt weil wegen:

Eine Melange aus Hybris, Dilettantismus und Blenderei hat sich sehr schnell selbst entlarvt und mit ihr die Kunstfigur Annalena Baerbock. Lebenslauf frisiert, optisch optimiert, Buch plagiiert. Zu viel Fake auf einmal.
 

Itchy

Vertrauter
Es bleibt trotzdem absolut dilettantisch von den Grünen, auf diese Angriffe nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein, sie überhaupt fahrlässigerweise zugelassen zu haben.
Und dann eine Kandidatin, die nicht ansatzweise die notwendige Souveränität mitbringt, mit diesen Vorwürfen umzugehen. Auch das hätte man ahnen können.

Ob das schön oder unschön ist, ist eine andere Diskussion.
 
Es bleibt trotzdem absolut dilettantisch von den Grünen, auf diese Angriffe nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein, sie überhaupt fahrlässigerweise zugelassen zu haben.
Und dann eine Kandidatin, die nicht ansatzweise die notwendige Souveränität mitbringt, mit diesen Vorwürfen umzugehen. Auch das hätte man ahnen können.

Ob das schön oder unschön ist, ist eine andere Diskussion.
Ohne Frage. Ich fände das sogar eigentlich zu platt, dass mit dem Argument "ist ja die erste Kanzlerinnenkandidatur" abzutun.

Dafür haben vorher schon andere sicher auch mal genug verzapft, dass man sich daran hätte orientieren können.
 

Schröder

Problembär
Wer ist denn der/die Wahlkampfmanager*in der Grünen?
Die jetzige Regierung. Wenn es die Grünen nichtmal schaffen die größte Diletantengruppe die dieses Land seit 75 Jahren regiert hat, abzulösen, werden sie nie an die Regierung kommen.

Eigentlich könnten sie statt mit Bierbock und Haake Beck auch mit Waldorf und Stadler antreten. Die sind immer noch kompetenter als Scheuer, Klöckner und Konsorten. Und dabei jedenfalls witzig.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Bearbock und Habeck haben Tschüss gesagt. Die Grünen haben nun eine neue Doppelspitze gewählt: Ricarda Lang und Omid Nouripour. Lang war vorher schon im Bundesvorstand, Nouripour hat den Schwerpunkt Außenpolitik.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

Bei einer Anhörung am Samstag zum Parteiausschlussverfahren gegen Boris Palmer hat das Schiedsgericht der Grünen vorgeschlagen, Palmers Parteimitgliedschaft bis Ende 2023 ruhen zu lassen. Wie der SWR erfuhr, sollen im kommenden Jahr dann Gespräche darüber geführt werden, wie der amtierende Tübinger Oberbürgermeister künftig kontroverse Meinungen äußern kann, ohne die Grundsätze der Partei zu verletzen.

Ein paar Grüne wollten B. Palmer ja aus der Partei schmeißen, weil der permanent Unsinn von sich gibt. Nun hat das Schiedsgericht einen Kompromis vorgeschlagen. Palmer hat schon zugestimmt. Die Partei noch nicht.

Schon lange vor dem Urteil verkündete Palmer, dass er bei der Wahl zur Tübinger O-Bürgermeister*in als freier Kandidat antritt; die Grünen stellen auch jemanden auf, wenn ich das richtig im Kopf habe.
 

fabsi1977

Theoretiker
Schon lange vor dem Urteil verkündete Palmer, dass er bei der Wahl zur Tübinger O-Bürgermeister*in als freier Kandidat antritt; die Grünen stellen auch jemanden auf, wenn ich das richtig im Kopf habe.
Richtig, die Dame ist bislang Ortsvorsherin eines Ortsteils von Tübingen

 

fabsi1977

Theoretiker
Hm, schauen mer mal. Vllt haben ja die Tübinger auch die Schnauze voll.

In BW ist in den letzten Jahren ein Trend erkennbar, denn ich die 16-Jahre-Falle nenne. Hier sind ja die Bürgermeister 8 Jahre im Amt und eigentlich werden die auch nicht abgewählt, nicht mal in großen Städten wie Stuttgart. Aber seit einigen Jahren ist erkennbar, dass Bürgermeister vermehrt die zweite Wiederwahl nicht schaffen. Und das obwohl man denen teilweise wenig vorwerfen kann. Aber es war in einigen größeren Städten wie Freiburg oder Ludwigsburg der Fall als auch in einigen kleinere, inklusive meiner Wohngemeinde.

Mein Chef ist nächstes Jahr an der Reihe, ich weiß noch nicht ob er noch mal antritt, aber ich befürchte ihm könnte das gleiche passieren.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ich habe Freunde in Tübingen und der Palmer ist da so dermaßen beliebt - durchweg, also nicht nur bei Grünen u. ä. - das ich es nicht fassen konnte.

Wäre aber natürlich prima, wenn die den abwählten.
 

powerhead

Pfälzer

HoratioTroche

Zuwanderer
Grün sind die doch schon lange nicht mehr.
Die sind vermutlich grüner, als die Unionsparteien christlich, die SPD sozialdemokratisch oder die FDP liberal ist.

Am ehesten erfüllen noch die Linken die eigenen Ansprüche. Jedenfalls dort, wo sie nicht regieren. Vielleicht ist die Realpolitik ja das Problem, an dem die Ansprüche an einen selber scheitern.
Das ist wie bei den meisten Leuten privat ja auch: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wusste schon Brecht.
 

powerhead

Pfälzer
Die sind vermutlich grüner, als die Unionsparteien christlich, die SPD sozialdemokratisch oder die FDP liberal ist.

Am ehesten erfüllen noch die Linken die eigenen Ansprüche. Jedenfalls dort, wo sie nicht regieren. Vielleicht ist die Realpolitik ja das Problem, an dem die Ansprüche an einen selber scheitern.
Das ist wie bei den meisten Leuten privat ja auch: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wusste schon Brecht.
War die SPD einmal sozialdemokratisch? Das ist der Fluch beim älter werden, ich kann mich nicht daran erinnern..
 
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