Die European Super League

Ich hab mir gerade ein bisschen den A... abgelacht...

Der Juve-Präsi Agnelli spricht jetzt von der Super League als einen "Hilferuf", und kein "Putschversuch".

Die Gefahr sei die Insolvenz des gesamten Fußballsystems. "Die Anzeichen der Krise waren schon vor der Corona-Pandemie zu erkennen."

Ja Herrgott nochmal, dann hör endlich auf Spieler und Berater mit irrsinnigen zweistelligen Millionenbeträgen dichtzuscheißen, wenn dein Verein das nicht zahlen kann. Erst jahrelang fröhlich Misswirtschaft betreiben, und dann rumjaulen wie unfair doch die Welt ist. Am besten bestelle ich mir morgen einen Mercedes S-Klasse, und verlange dann eine Reform des Europäischen Fahrzeugmarktes, weil ich mir die Raten nicht leisten kann.

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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

Nach einem Erfolg vor Gericht haben die Spitzenklubs FC Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin die Europäische Fußball-Union (UEFA) scharf kritisiert und ihre gemeinsamen Pläne einer Super League unterstrichen. „Wir freuen uns, dass wir nicht länger den Drohungen der UEFA ausgesetzt sein werden“, schrieben die Klubs in einer gemeinsamen Erklärung als Reaktion auf die Entscheidung eines Gerichts von Freitag, nach dem die UEFA die Gründervereine der Super League nicht sanktionieren darf.

„Unser Ziel ist es, das Projekt Super League konstruktiv und kooperativ weiterzuentwickeln“, führten die Klubs aus: „Wir haben die Pflicht, die sehr ernsten Probleme des Fußballs anzugehen: Die UEFA hat sich als alleinige Regulierungsbehörde, exklusiver Betreiber und alleiniger Inhaber der Rechte an europäischen Fußballwettbewerben etabliert. Diese Monopolstellung im Interessenkonflikt schadet dem Fußball und seinem Wettbewerbsgleichgewicht.“



Der ein oder andere dachte vielleicht, das Thema Superliga ist gegessen, aber dem ist nicht so. Nach einem gerichtlichen Sieg gegen die UEFA geht es munter weiter mit der Planung. Die Frage ist wohl nicht mehr, ob die Superliga kommt oder nicht, sondern ob sie eher "heute" oder "morgen" kommt.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Es ist ja völlig unklar welches Gericht da gemeint ist und was die Entscheidung dieses Gerichts sein soll.
Der EuGH war es schon mal nicht.
Evtl. ist es das Madrider Handelsgericht; da wäre es ja eher fraglich, ob das überhaupt dafür die Kompetenz hat hier bindende Entscheidungen zu treffen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Der EuGH ist jetzt erst dran, denn der oben genannte Schritt war nötig, damit das vor's EuGH kommen konnte. Die Betroffenen und die EU-Staaten müssen nun bis Ende Oktober Stellung nehmen. Danach entscheidet der EuGH.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Also geht's nur um die Anrufung des EuGH durch ein Gericht? Das passierte ja schon im Frühjahr und hat nichts mit diesem jetzt genannten ominösen Urteil eines nicht-genannten Gerichts zu tun.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Also geht's nur um die Anrufung des EuGH durch ein Gericht? Das passierte ja schon im Frühjahr und hat nichts mit diesem jetzt genannten ominösen Urteil eines nicht-genannten Gerichts zu tun.

Irrtum bzw. vermischt Du da verschiedene Sachen miteinander. Die oben genannten Clubs haben eine einstweilige Verfügung an einem spanischen Gericht gegen die UEFA gekriegt und der spanische Richter hat das EuGH angerufen, das zwar einen Eilantrag in dieser Sache ablehnte, aber nicht das normale Verfahren. Daher wurde, wie bereits oben geschrieben, die Beteiligten und die EU-Regierungen aufgefordert bis Mitte Oktober Stellung zu beziehen. Irgendwann danach wird das EuGH dann entscheiden.

Die UEFA hat das wohl schon geahnt, denn die haben die angedrohten Disziplinarverfahren gegen die Clubs ja irgendwann "vergessen".
 

Rupert

Friends call me Loretta
Sag ich ja: Die EuGH Geschichte wurde ja schon im Mai auf den Weg gebracht; da gab's ja auch damals eine dementsprechende Pressemitteilung dazu, wenn mich nicht alles täuscht.

Das wird sich noch eine ganze Weile hinziehen, länger als Oktober, November, schätze ich mal.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Sag ich ja: Die EuGH Geschichte wurde ja schon im Mai auf den Weg gebracht; da gab's ja auch damals eine dementsprechende Pressemitteilung dazu, wenn mich nicht alles täuscht.

Hm, das spanische Urteil, von dem oben die Rede ist, ist vom 30.07.2021, daher gehe ich mal davon aus, dass das unterschiedliche Verfahren sind. Im aktuellen geht es darum, dass die UEFA die Clubs nicht sanktionieren darf, wenn die eine Superleague planen.

edit: Was Du meinst, ist dies: EuGH prüft Super-League-Antrag Das ist tatsächlich etwas anderes.
 

Detti04

The Count
Das ist alles Schattenboxen. Es ist naemlich vollkommen egal, ob die UEFA die Klubs fuer deren Planungen bestrafen darf, denn sie kann rebellierende Klubs und deren Spieler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Wettbewerben ausschliessen, welche die UEFA (bzw. die FIFA) veranstaltet. Sollten Rebellenklubs ihre eigene Liga gruenden, dann kann die UEFA also die Spieler dieser Klubs von Wettbewerben ausschliessen, die sie selber veranstaltet. Dagegen hilft den Rebellenklubs auch kein Gericht.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Weiß ich überhaupt nicht. :)
Eventuell debattieren sie ja zuerstmal über das Kartellrecht oder darüber, ob UEFA, FIFA, etc. ihr Monopol mißbrauchen. Was weiß ich...
 

Detti04

The Count
Welches Monopol hat die UEFA denn? Ich glaube nicht, dass die UEFA ein Monopol darauf besitzt, eine Fussball-Europameisterschaft auszurichten. Soweit ich weiss wird absolut niemand daran gehindert, eine Veranstaltung durchzufuehren, die er dann Fussball-Europemeisterschaft nennt.

Als Beispiel fuer das Schicksal einer "Rebellenliga", die vom Verband nicht anerkannt wird und direkt gegen den Willen des Verbandes zu handeln versucht, kann die Indian Cricket League dienen. Die ICL wurde mit viel Geld von einem Fernsehsender gestartet und trat mit dem Ziel an, eine Buehne fuer die besten (indischen) Stars zu sein. Die Liga wurde vom indischen Cricketverband und in Folge dessen vom internationalen Cricketverband aber nicht anerkannt; stattdessen drohten Spielern, die in der ICL spielten, lebenslange Verbote fuer ihre Nationalmannschaften. Prompt kamen die grossen (indischen) Stars gar nicht erst, und nach 2 Jahren war die ICL Geschichte.


Dabei wurde die ICL gegruendet, als es noch nicht einmal einen konkurrierenden Wettbewerb gab. Aber eine europaeische Fussballiga in Konkurrenz zur schon existierenden CL, bei der den Spielern der neuen Liga auch noch Sperren fuer ihre Nationalmannschaften drohen - da kann sich die neue Liga die Stars von vorneherein abschminken. Die neue Liga waere dann wohl mehr eine Operettenliga, die hauptsaechlich diejenigen anzieht, die mit ihrer NM-Karriere abgeschlossen haben - und Real Madrid dann das neue New York Cosmos.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rupert

Friends call me Loretta
Deswegen schreib ich ja "Was weiß ich..." und "Weiß ich überhaupt nicht."
Ist eher mit einem Schmunzeln zu beobachten für mich für wie essentiell sich da alle halten und dabei wollen sie nur eins: Geld, Geld und noch mehr Geld; die Bewahrer des Fußballsports und des fairen, sportlichen Wettbewerbs. :)
 
Aber eine europaeische Fussballiga in Konkurrenz zur schon existierenden CL, bei der den Spielern der neuen Liga auch noch Sperren fuer ihre Nationalmannschaften drohen - da kann sich die neue Liga die Stars von vorneherein abschminken. Die neue Liga waere dann wohl mehr eine Operettenliga, die hauptsaechlich diejenigen anzieht, die mit ihrer NM-Karriere abgeschlossen haben - und Real Madrid dann das neue New York Cosmos.
Nur müsste es dafür eben auch eine rechtliche Grundlage geben. Bin kein Jurist aber das kann nicht mit europäischen recht vereinbar sein. Was ich in meiner Freizeit mache, kann mir sicherlich kein Fußballverband vorschreiben. Man kann die Liga sicherlich nicht von heute auf morgen spielen aber nachdem die ganzen Prozesse beendet sind, wird man es tun können, wenn man das ernsthaft möchte.
 

Detti04

The Count
Nur müsste es dafür eben auch eine rechtliche Grundlage geben. Bin kein Jurist aber das kann nicht mit europäischen recht vereinbar sein. Was ich in meiner Freizeit mache, kann mir sicherlich kein Fußballverband vorschreiben. [...]
Andersherum wird ein Schuh draus: Kein Fussballspieler kann seine Teilnahme an der Buli, EM oder sonstigem einklagen. Jeder, der mitspielen will, muss vom Veranstalter, d.h. dem Verband, fuer den entsprechenden Wettbewerb registriert werden. Und wenn der Verband sagt, dass jemand, der aktiv gegen den Verband arbeitet, weil er beispielsweise bei einem konkurrierenden Verband registriert ist, keine Registration bekommt, dann ist das eben so. Der Fussballspieler hat da keine Grundlage zu einer Klage, denn schliesslich schraenkt ihn der Verband bei nichts ein, ausser bei der Teilnahme an seinen eigenen Wettbewerben. Auf diese Teilnahme hat aber niemand ein Anrecht.
 
dann ist das eben so
Tolle rechtliche Grundlage für die Begründung.

Der Fussballspieler hat da keine Grundlage zu einer Klage, denn schliesslich schraenkt ihn der Verband bei nichts ein, ausser bei der Teilnahme an seinen eigenen Wettbewerben. Auf diese Teilnahme hat aber niemand ein Anrecht.
Ich kann nicht willkürlich Menschen/Vereine ausschließen nur weil mir etwas nicht passt. Genau dafür braucht es eben eine rechtliche Grundlage. Sonst ist es nämlich Willkür. Da würde es ganz andere Ausschlussgrüne geben (rassistische Beleidigungen, Steuerhinterziehung, gewisse Sponsoren,...) die man eher nachvollziehen kann.

Wieso arbeitet man aktiv gegen den Verband?
Meines Wissens wollten die Vereine ja weiterhin an den nationalen Meisterschaften und den europäischen Wettbewerben mitspielen. Punkt. Damit kommt man seinen Verpflichtungen nach. Ob ich jetzt mit meiner Mannschaft unter der Woche bei einem Volleyballturnier mitspiele interessiert ja auch niemanden.
 

Detti04

The Count
Tolle rechtliche Grundlage für die Begründung.


Ich kann nicht willkürlich Menschen/Vereine ausschließen nur weil mir etwas nicht passt. Genau dafür braucht es eben eine rechtliche Grundlage. Sonst ist es nämlich Willkür. Da würde es ganz andere Ausschlussgrüne geben (rassistische Beleidigungen, Steuerhinterziehung, gewisse Sponsoren,...) die man eher nachvollziehen kann.

Wieso arbeitet man aktiv gegen den Verband?
Meines Wissens wollten die Vereine ja weiterhin an den nationalen Meisterschaften und den europäischen Wettbewerben mitspielen. Punkt. Damit kommt man seinen Verpflichtungen nach. Ob ich jetzt mit meiner Mannschaft unter der Woche bei einem Volleyballturnier mitspiele interessiert ja auch niemanden.
Wenn ich eine Party veranstalte und sage "Du kommst hier nicht rein", dann kommst Du nicht rein. Da kannst Du klagen soviel Du willst, denn Du hast kein Anrecht darauf, zu Jedermanns Privatveranstaltung zugelassen zu werden.

In dem Sinne: Wenn der DFB sagt, dass nur solche Personen Mitglied werden koennen, die nicht gleichzeitig in einem nationalen Konkurrenzverband Mitglied sind und nur DFB-Mitglieder in der NM spielen duerfen, dann ist das so. Das sind dann eben die Teilnahmebedingungen an der Privatveranstaltung "Deutsche Nationalmannschaft".

Mach doch mal den Versuch: Versuch doch mal, Dich in die aktuelle NM einzuklagen. Wieso klappt das wohl nicht?
 

Schröder

Problembär
Das ist sicherlich richtig, andererseits ist dann fraglich, warum solche rein privaten Institutionen wie der DFB oder seine Mitglieder dann noch staatlich bzw. überhaupt von öffentlicher Hand in irgendeiner Weise unterstützt werden sollte. Gemeinnützigkeit liegt jedenfalls dann nicht mehr vor.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rupert

Friends call me Loretta
Das ist ja, zumindest für mich, ohnehin fraglich warum der DFB noch als gemeinnützig gilt, wo er doch, meines Wissens, den Großteil seiner Erlöse für die Nationalmannschaft, DFB-Pokal, 3.Liga und diverse andere Bundesligen (Damen und Jugend) ausgibt.
 

Schröder

Problembär
Weil er immer noch vorgibt, den Sport zu fördern. Was ja nicht mehr der Fall wäre, würde er Sportler und Vereine, die diesen Sport betreiben und gerne teilnehmen möchten, aus seinen Veranstaltungen ausschließen.

Was "oben" evt. nicht weiter schlimm wäre. Aber die ganzen Regional- und Landesverbände sind ebenfalls dem DFB unterstellt. Und wenn die inkl. ihrer angeschlossenen Vereine die Gemeinützigkeit verlieren, sieht es eben schlecht aus mit den Zuschüssen für neue Sportplätze.
 
Zuletzt bearbeitet:

Detti04

The Count
Das ist sicherlich richtig, andererseits ist dann fraglich, warum solche rein privaten Institutionen wie der DFB oder seine Mitglieder dann noch staatlich bzw. überhaupt von öffentlicher Hand in irgendeiner Weise unterstützt werden sollte. Gemeinnützigkeit liegt jedenfalls dann nicht mehr vor.
Das Veranstalten einer WM oder EM aendert doch nichts daran, dass die Breitensportvereine gemeinnuetzig sind.
 

Detti04

The Count
Weil er immer noch vorgibt, den Sport zu fördern. Was ja nicht mehr der Fall wäre, würde er Sportler und Vereine, die diesen Sport betreiben und gerne teilnehmen möchten, aus seinen Veranstaltungen ausschließt.
Du und Zysteria, ihr tut ja glatt so, als koennte aktuell jeder fuer die NM spielen, der gerade mal Bock drauf hat. Offensichtlich gibt es aber auch bisher Auswahlkriterien, welche noch dazu vom Verband selbst festgelegt werden. Erstaunlicherweise hat dagegen aber noch niemand geklagt, obwohl die Kriterien doch ganz zielgerichtet und absichtlich fast die komplette Bevoelkerung von einer WM-Teilnahme ausschliessen.
 

Schröder

Problembär
Das nicht, wer zur EM/WM fährt ist alleine Sache des Verbandes. Aber die "Rebellen" sollen ja von allen nationalen Wettbewerben wie z. B. DFB-Pokal auch ausgeschlossen werden. Die Zweit- bis Drittmannschaften, die Damen und die Kinder- und Jugendabteilungen dürften in den unteren Ligen auch nicht mehr antreten, wenn der Hauptverein seine Mitgliedschaft im DFB bzw. in den ihm angeschlossenen Unterverbänden verliert. Was zumindest aus meiner Sicht ausschließt, den DFB noch als gemeinnützig anzuerkennen, denn der Ausschluss ohne trifftigen Grund ist nunmal gegensätzlich zur Förderung des Sports.
 
Zuletzt bearbeitet:

Detti04

The Count
Es geht bei den Ausschluessen von den nationalen und internationalen Wettbewerben nur um die Profiabteilungen. Nur die sind es schliesslich, die in Konkurrenzwettbewerben antreten bzw. diese kreieren und somit der UEFA und den nationalen Verbaenden schaden wollen.
 
Wenn ich als Verein alle Forderungen des Verbands erfülle - und das tut man ja weil man schon seit mehreren Jahren/Jahrzehnten in dem jeweiligen verband tätig ist - und ich auch weiterhin die bestehenden Regeln einhalten möchte, dann kann mir doch keiner Vorschreiben was ich sonst noch alles tun muss außerhalb des Einflussgebietes des Verbands.
Als nächstes schreibt der verband dann die Sponsoren vor, sagt dir welche Spieler du als Verein holen sollst,... Das interessiert den Verband ja auch nicht solange du nur weiterhin an dem Wettbewerb teilnimmst.
Und als Verein kann ich ja sehr gut damit argumentieren, dass ich die zusätzlichen Einnahmen brauche im weiterhin attraktiv für die nationalen Ligen zu sein. Was wiederum gut für die Vermarktung der ganzen Liga im Ausland ist.
 

Dilbert

Pils-Legende
Wenn ich als Verein alle Forderungen des Verbands erfülle - und das tut man ja weil man schon seit mehreren Jahren/Jahrzehnten in dem jeweiligen verband tätig ist - und ich auch weiterhin die bestehenden Regeln einhalten möchte, dann kann mir doch keiner Vorschreiben was ich sonst noch alles tun muss außerhalb des Einflussgebietes des Verbands.
Als nächstes schreibt der verband dann die Sponsoren vor, sagt dir welche Spieler du als Verein holen sollst,... Das interessiert den Verband ja auch nicht solange du nur weiterhin an dem Wettbewerb teilnimmst.
Und als Verein kann ich ja sehr gut damit argumentieren, dass ich die zusätzlichen Einnahmen brauche im weiterhin attraktiv für die nationalen Ligen zu sein. Was wiederum gut für die Vermarktung der ganzen Liga im Ausland ist.
Wer von denen hält sich denn bitte an die Vorgaben des Verbandes? Die verbrennen weiter dummdreist hunderte von Millionen Euro. Die müssten im Sinne des Financial Fairplays seit Jahren gesperrt sein. Sie verschleppen teilweise nur noch den eigenen Bankrott.
 

Detti04

The Count
Wenn ich als Verein alle Forderungen des Verbands erfülle - und das tut man ja weil man schon seit mehreren Jahren/Jahrzehnten in dem jeweiligen verband tätig ist - und ich auch weiterhin die bestehenden Regeln einhalten möchte, dann kann mir doch keiner Vorschreiben was ich sonst noch alles tun muss außerhalb des Einflussgebietes des Verbands.
Als nächstes schreibt der verband dann die Sponsoren vor, sagt dir welche Spieler du als Verein holen sollst,... Das interessiert den Verband ja auch nicht solange du nur weiterhin an dem Wettbewerb teilnimmst.
Und als Verein kann ich ja sehr gut damit argumentieren, dass ich die zusätzlichen Einnahmen brauche im weiterhin attraktiv für die nationalen Ligen zu sein. Was wiederum gut für die Vermarktung der ganzen Liga im Ausland ist.
Auch hier wieder: Du tust ja glatt so, als duerften Vereine machen, was sie wollen. Es gibt Teilnahembedingungen an der CL, z.B. dass der Kader nur 25 Profis umfasst, von denen mindestens 4 im Klub ausgebildet wurden und mindestens weitere 4 im nationalen Verband. In anderen Worten: Der Verband schreibt vor, welche Spieler der Verein im vom Verband veranstalteten Wettbewerb einsetzen darf. Der Verband tut das, weil er es darf. Sein Wettbewerb, seine Regeln.
 
Wer von denen hält sich denn bitte an die Vorgaben des Verbandes? Die verbrennen weiter dummdreist hunderte von Millionen Euro. Die müssten im Sinne des Financial Fairplays seit Jahren gesperrt sein. Sie verschleppen teilweise nur noch den eigenen Bankrott
Bin ich vollkommen bei dir. Nur muss man eben genau deshalb auch wirksame Regeln aufstellen. Und die müssen vor Gericht eben auch halten. Wen sie nicht halten, passiert genau das was bei City passiert ist. Man geht dagegen vor und jetzt wissen alle, dass diese Regeln vor Gericht nicht halten. Schon muss/möchte man weg von FFP und neue Regeln aufstellen. Das geht dann solange gut, bis der erste Verein dagegen klagt.
 

Schröder

Problembär
Zumindest diese Regelungen wären ja von einem weiteren Wettbewerb nicht betroffen.
Ich sehe weiterhin die Schiedsrichter als größte Waffe der Verbände gegen die Super-Liga. Die sind direkt beim Verband angestellt und in der "normalen" Berufswelt darfst du ohne Zustimmung deines AG auch nicht gleichzeitig bei der direkten Konkurrenz arbeiten.

Also einfach keine abstellen und dann müssten die sich entscheiden, wo sie lieber pfeifen wollen. Klar, dass sie bei einer Entscheidung zugunsten der Super-Liga dann für die EM/WM raus sind, weil sie beim Verband, der sie dafür nominiert, kündigen müssten. Das wird zumindest die besten schon mal abschrecken.

Andererseits natürlich eine Gelegenheit für alle, die wg. Altersüberschreitung nicht mehr höherklassig pfeifen dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch hier wieder: Du tust ja glatt so, als duerften Vereine machen, was sie wollen. Es gibt Teilnahembedingungen an der CL, z.B. dass der Kader nur 25 Profis umfasst, von denen mindestens 4 im Klub ausgebildet wurden und mindestens weitere 4 im nationalen Verband. In anderen Worten: Der Verband schreibt vor, welche Spieler der Verein im vom Verband veranstalteten Wettbewerb einsetzen darf. Der Verband tut das, weil er es darf. Sein Wettbewerb, seine Regeln.
ich habe doch geschrieben, solange sich die Verein an die Vorgaben des Verbandes halten, kann ein Verband nichts machen. Ob dem Verband jetzt ein Sponsor nicht gefällt oder er einen Spieler nicht bei sich sehen will, interessiert dann keinen weil es eben keine rechtliche Grundlage gibt wie man dagegen vorgehen kann.

Der Verband darf bei seinem Wettbewerb gerne die Regeln machen aber andere Wettbewerbe, die eben nicht dieser Verband veranstaltet, gehen diesem verband nichts an solange sich die Vereine weiterhin an die bisherigen Regeln halten.
 

André

Admin
Der FC Barcelona will in die Superleague.
Das sind doch die, die ihre Liga gerade auf Platz 9 dominieren, und sich fast zweistellig von den Bayern abschießen lassen, oder?

Die wo der beste Stürmer umsonst spielen sollte, weil sie ihn nicht mehr bezahlen konnten. Die, ihr komplettes Tafelsilber verkauft haben und trotzdem noch so viel Schulden haben, dass man einen Flughafen davon bauen könnte.

Die sind längst Geschichte, merken es aber scheinbar noch gar nicht.

Das wird ja langsam richtig peinlich.

 
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