Die DFL zweifelt Angaben an

André

Admin
In den verbleibenden fünf Saisonspielen geht es für den TSV 1860 München nicht nur um den Klassenverbleib in der Zweiten Liga. Während Manager Stefan Reuter bereits dreieinhalb Monate nach Amtsantritt über einen Rücktritt sinniert, denkt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Stefan Ziffzer, über den Verkauf von Arena-Anteilen nach.

Abschied bei Abstieg? 1860-Manager Stefan Reuter, seit Januar im Amt.
Die Münchner "Löwen" stehen nach einer bis dato ziemlich verkorksten Saison am Scheideweg. Statt des Aufstiegs und der Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs, steht derzeit der Kampf ums nackte sportliche Überleben im Profifußball auf dem Programm. Nach dem jüngsten 1:1-Unentschieden im Derby gegen den SV Wacker Burghausen trennen den Traditionsklub nur noch vier Punkte vom ersten Abstiegsplatz.
Aber es geht sogar um mehr bei den 60ern, die von gehörigen Finanzproblemen geplagt werden. So denkt Stefan Reuter nach nur dreieinhalb Monaten als Manager schon wieder über seinen Abschied nach. "Ich konzentriere mich voll und ganz auf den Klassenverbleib. Falls das nicht klappt, kann man nach der Saison schauen, ob die Zusammenarbeit weiterhin Sinn hat", sagte der Weltmeister von 1990 in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Betonte aber zugleich, gerne langfristig bei den "Löwen" arbeiten zu wollen.

kompletter Artikel:
www.kicker.de
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Klingt nach harten Zeiten bei den Sechzigern! Sollte man absteigen dürfte auch der FC Bayern ein Problem bekommen! :floet:
 

André

Admin
Jetzt weiß der FC Bayern, wie schlimm es um den Stadionpartner TSV 1860 bestellt ist. Am Donnerstag traf sich Löwen-Manager Stefan Ziffzer mit den Bayern-Vorständen Uli Hoeneß und Karl Hopfner, um sie über den Ernst der Lage zu unterrichten. Bis Ende Mai muss 1860 bis zu vier Millionen Euro als zusätzliches Kapital für die nächste Saison auftreiben; oder Sparmaßnahmen in dieser Größenordnung nachweisen. Sonst ist die Lizenz für die zweite Liga weg.

Wer Anteile übernimmt, übernimmt auch die anteiligen Schulden." Kredite in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro lasten auf der Stadion GmbH. Wer beispielsweise den Sechzigern zehn Prozent der Arena-Anteile abkaufen wollte, der bekäme also mehr als 30 Millionen Euro Schulden gleich mit geliefert.

Inzwischen stellt sich auch heraus, dass die alte Vereinsführung um den im März zurückgetretenen Präsidenten Karl Auer frühzeitig gewarnt war. 1860 hatte nach der Ära Wildmoser Wirtschaftsprüfer beauftragt, die Finanzen zu durchleuchten. Das Ergebnis lag am 9. November 2004 vor. Die Experten warnten, in der zweiten Liga drohe ein Jahresfehlbetrag von drei bis vier Millionen Euro; die finanziellen Reserven seien bald aufgebraucht. Es bestehe Insolvenzgefahr.

Quelle: Süddeutschen Zeitung
 

El Train

gemeiner Fußballfan
Die Bayern habens ja (noch). Statt neue Superstars dürfen die Bayern jetzt die Zeche bezahlen! :zahnluec:

Ich glaube nochmal würde Uli Hoeneß das nicht tun! :floet:
 

EE-Dynamo

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André schrieb:
In den verbleibenden fünf Saisonspielen geht es für den TSV 1860 München nicht nur um den Klassenverbleib in der Zweiten Liga. Während Manager Stefan Reuter bereits dreieinhalb Monate nach Amtsantritt über einen Rücktritt sinniert, denkt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Stefan Ziffzer, über den Verkauf von Arena-Anteilen nach.

Abschied bei Abstieg? 1860-Manager Stefan Reuter, seit Januar im Amt.
Die Münchner "Löwen" stehen nach einer bis dato ziemlich verkorksten Saison am Scheideweg. Statt des Aufstiegs und der Rückkehr in die Beletage des deutschen Fußballs, steht derzeit der Kampf ums nackte sportliche Überleben im Profifußball auf dem Programm. Nach dem jüngsten 1:1-Unentschieden im Derby gegen den SV Wacker Burghausen trennen den Traditionsklub nur noch vier Punkte vom ersten Abstiegsplatz.
Aber es geht sogar um mehr bei den 60ern, die von gehörigen Finanzproblemen geplagt werden. So denkt Stefan Reuter nach nur dreieinhalb Monaten als Manager schon wieder über seinen Abschied nach. "Ich konzentriere mich voll und ganz auf den Klassenverbleib. Falls das nicht klappt, kann man nach der Saison schauen, ob die Zusammenarbeit weiterhin Sinn hat", sagte der Weltmeister von 1990 in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Betonte aber zugleich, gerne langfristig bei den "Löwen" arbeiten zu wollen.

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Klingt nach harten Zeiten bei den Sechzigern! Sollte man absteigen dürfte auch der FC Bayern ein Problem bekommen! :floet:

Edit:der Teil fehlte ja noch:
Keine Lizenz für 1860??? Ich hätte nix dagegen da bin ich mir mal selbst der nächste! ADIOS Zweite Liga Tour Glüchwunsch das nenne ich ganze Arbeit ( Achtung Ironie)!!!

Aber mal im ernst: Vor allem ist heute noch die DFL mächtig sauer auf die 60ger weil diese zu einem seit Jahren angeblich nicht ihre veranschlagten Ausgaben des Kaders einhalten. Und dieses "nicht einhalten" scheint meines Erachtens jährlich sehr deutlich zu sein! Aber was solls am ende ist eh meist alles gut bei den Batzen!!! Wehe Dynamo hängt mal mit angenommen vier Mille nach!!! ( Das wiederum ist keine Ironie eher eine traurige Tatsache)!!!
 

André

Admin
Ja hier geb ich Dir Recht, ist wie bei dem Schiri Thema, es werden bei unterschiedlichen Vereinen unterschiedliche Maßstäbe zugrunde gelegt und das finde ich einfach zum kotzen, und das macht den Sport kaputt! :nene:

Das Lizensierungsverfahren würde man sich eh besser sparen, denn es ist meiner Meinung nach an Peinlichkeit nicht zu übertreffen! :floet:

Vereine mit den höchsten Schuldenständen, erhalten die Lizenz ohne Auflagen, wieso lügt man sich eigenrtlich selbst an? :suspekt:
 

R.v.N.

Junior Konzepter UX
ja das stimmt das ist in Deutschland sehr schlecht gehandhabt...meistens sind die kleinen Vereine davon betroffen...die Größeren dürfen oftmals weitersielen...die sollten sich nochmal zusammensetzen und diskutieren,ob eine solche Vorgehensweise beim Lizensierungsverfahren richtig ist...
 
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