DFB neutralisiert Distanzierung gegen Fachismus @ St. Pauli

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Der Blog bzw. der link geht zurück auf den Dezember 2013 und in einem weiteren link innerhalb des blogs geht es nicht um den DFB sondern den ÖFB. Und überhaupt, was soll denn der Thementitel ? Wenn sich der DFB von einer Distanzierung distanziert, sich also von einer Ablehnung ablehnend verhält, dann verkehrt sie sich ja wegen doppelter Ablehnung in Zustimmung. Das ist so bestimmt nicht gemeint. Ich verstehe den Sinn des Themas im Moment grad nicht. :weißnich: :gruebel:
 

André

Admin
pauli.jpg

:cool: :top:

Und noch eine Stellungnahme:

„Mit großem Unverständnis haben wir das Vorgehen des DFB zur Kenntnis genommen. Diesen Schriftzug zum Teil abzukleben, steht für uns im deutlichen Widerspruch zu all den Aktionen, die der DFB in der Vergangenheit gegen Fremdenhass, Diskriminierung und Rassismus durchgeführt hat. Der DFB hat nicht zuletzt mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises ein öffentliches Zeichen für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen in den Stadien und in der Gesellschaft setzen wollen. Gerade mit Blick auf die deutsch-polnische Geschichte wäre der komplette Schriftzug „Kein Fußball den Faschisten“ eine klare Botschaft gewesen, die auch bei unseren polnischen Gästen auf positive Resonanz gestoßen wäre.

Zeichen gegen Faschismus zu setzen, gehört beim FC St. Pauli seit Jahrzehnten zum Selbstverständnis des Vereins und seiner Fanszene. „Kein Fußball den Faschisten“ stellt für uns in diesem Zusammenhang keine politische Botschaft dar. Vielmehr verkörpern diese Worte eine Haltung und Werte, die gesellschaftlicher Konsens sein sollten und nicht nur am Millerntor gelebt werden sollten.

Zudem waren wir über die Abklebung des Schriftzuges überrascht, da zwar die mündlich getroffene Vereinbarung eine „Neutralisierung des Stadions“ vorsah, diese aber bei vorherigen DFB-Veranstaltungen am Millerntor ausschließlich die Werbeflächen beinhaltete.

Wir werden auch weiterhin klare Zeichen setzen. Kein Fußball den Faschisten.

Das Präsidium des FC St. Pauli“
 

Rupert

Friends call me Loretta
Wie's der Kicker schon schreibt: Es ist schon allein zum Quieken, dass der DFB Panik davor hat jemand könnte nur das "Faschisten" nehmen und so ein Bild der Nationalmannschaft vor diesem Schriftzug präsentieren und nicht so weit denkt, dass die Nationalmannschaft nun vor "kein Fußball" spielt :lachweg:
 
Das "Neutralisieren politischer Statements" ist ja schon fragwürdig. Wahrscheinlich FIFA-Gedöhns aber sehr fragwürdig. Laufen nicht auf von Verbänden Kampagnen wie "Say no to racism"? Alibi-Scheissdreck, schon klar, aber trotzdem.

Aber dass dann nicht der ganze Schriftzug abgehängt wird statt "kein Fußball" übrig zu lassen ist dann schon mehr als peinlich...



Let's kick racism out of football!
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Der DFB erreicht mit seiner bornierten Aktion genau das Gegenteil von dem was der FC St.Pauli bezwecken will: Er ( der DFB ) rückt die Nazis in den Mittelpunkt und bringt sie ins Gespräch und zwar europaweit. Denn bei uns nennt man sie Nazis und Faschisten heissen die Rechtsextremen vorwiegend in Italien. Die Formulierung des Banners obliegt nun wieder dem FC St.Pauli.
Wie auch immer, statt das Banner und die Botschaft darauf den Kiezkickern zu überlassen, macht der DFB erst mal so'n richtiges Fass auf. :vogel:
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Man will halt die Zielgruppe nicht erschrecken. Sollen sie halt in Aachen spielen oder irgendwo, wo es unpolitisch ist.
 

Junker

Altborusse
Das sind zumeist alte Männer, die da entscheiden und ich möchte nicht wissen, was die in der Birne haben. Da schau man sich Fifa , Uefa an und da siehts nicht anders aus :suspekt::schlecht::vogel::nene:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Der DFB muss sich auf gerade um 'schlaaand kümmern; da bleibt keine Zeit für solche Randschauplätze.
 
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