David Wagner ist Schalkes neuer Trainer


Naja, das wird ja dann mal spannend. Ich halte Wagner für nen richtig guten Mann, aber der auch richtig was erwartet von seinen Spielern und wenn die nicht mit Überzeugung mitziehen, dann wirds eher schwierig, denn dann rappelts im Karton, so er denn bei seinem bisherigen Fußballansatz bleibt. Aber wenn er Mannschaft sowie Vereinsmitarbeiter auf seine Seite bekommt und sie überzeugen kann von seinen Maßnahmen, dann könnte das richtig was werden.
 
Wagner soll angeblich ein Schleifer sein. Wenn er eine Mannschaft trainiert, fliesst der Schweiss. Seine Mannschaft ist fit.
Was sein Training betrifft, muss er wohl einer der Marke Magath sein. o_O:cool:
 
Wichtig ist, dass man Wagner nicht im Regen stehen lässt wie es mit Tedesco passiert ist.
Stevens und Büskens müssen als Beobachter im Hintergrund immer zur Stelle sein und Wagner immer zur Seite stehen.
Nicht das die Mannschaft ihm auf der Nase herumtanzt wie sie es mit Tedesco gemacht hat.
 
Wagner soll angeblich ein Schleifer sein. Wenn er eine Mannschaft trainiert, fliesst der Schweiss. Seine Mannschaft ist fit.
Was sein Training betrifft, muss er wohl einer der Marke Magath sein. o_O:cool:

Also ich kann nun nur seine Arbeit bei unserer 2. Mannschaft bißchen beurteilen und von dem althergebrachten Schleifer der Marke Magath war er weit entfernt. Das er auf intensive, aber durchaus nicht "quälerische" Trainingsarbeit wert legt - und sehr intensiv mit unserem damaligen Fitnesstrainer Bartlett und dessen Team zusammengearbeitet hat, die eine herausragende Arbeit bei uns gemacht haben -, ist ja aber auch Grundvorraussetzung bei dem Fußballansatz, den er pflegt. Es ist ja schon schwer genug, eine Fußballmannschaft von einem läuferisch extrem anspruchsvollen Spielstil zu überzeugen, aber wenn dann dazu nicht die körperlichen Vorraussetzungen geschaffen werden, dann kannste das ja gleich vergessen.

Jetzt muß man sicher abwarten, was da bei Euch im Sommer im Kader passiert... aber das wird ne ziemliche Änderung, mal schauen, ob er das hinbekommt, das er alle davon überzeugen kann, das sich der Mehraufwand lohnt. Wenn das nicht gleich von Anfang an durch Ergebnisse unterstützt wird, dann kann das eng werden.
 
Also ich kann nun nur seine Arbeit bei unserer 2. Mannschaft bißchen beurteilen und von dem althergebrachten Schleifer der Marke Magath war er weit entfernt.

Dass Wagner ein Schleifer ist, hat einer seiner Spieler gesagt. Der Spieler sprach von "sehr hartem Training und viel Schweiss". Ich habe gerade den Link dazu gesucht, hab ihn leider nicht gefunden.
Der Spieler hat nicht gesagt, dass er ein harter Hund wie Magath ist. Das habe ich mir so zusammengereimt. ;)

Nicht jeder Trainer lässt immer wieder hart trainieren. So hart wie es unter Magath zur Sache ging, erst recht nicht.
Dem Kommentar nach lässt Wagner härter trainieren als so manch anderer Trainer trainieren lässt. Ich hoffe, dass es tatsächlich der Fall ist.
Der Schalker Mannschaft fehlt es an den spielerischen Mitteln. Von daher muss es über die Laufbereitschaft und die Zweikämpfe gehen. Eine härtere Trainingsweise nicht gerade die schlechteste Lösung.
Jetzt muß man sicher abwarten, was da bei Euch im Sommer im Kader passiert...
Ja. Ich bin gespannt........
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ja schon schwer genug, eine Fußballmannschaft von einem läuferisch extrem anspruchsvollen Spielstil zu überzeugen, aber wenn dann dazu nicht die körperlichen Vorraussetzungen geschaffen werden, dann kannste das ja gleich vergessen.

Wagner ist da der richtige Mann.

David Wagner: Weshalb er der Richtige für Schalke sein kann
Erfolg über Motivation und Mentalität
Eine der erschreckendsten Aspekte dieser Saison auf Schalke waren die mutlosen und schon an Resignation grenzenden Auftritte der Königsblauen, vor allem in den letzten Spielen unter Tedesco, der die Mannschaft in der vorherigen Saison oftmals noch durch Ansprachen und Mentalität pushen konnte. Das wird auch jetzt wieder nötig sein, und das scheint auch Wagner zu können. Die richtige Einstellung soll neben der allzeit wichtigen Disziplin einer seiner großen Hauptaspekte sein, auf die er viel Wert legt. Also genau das, was die Schalker Mannschaft häufig vermissen ließ, was nicht zuletzt auch durch viele (interne) Strafen und Suspendierungen klar zu erkennen war.

Wagner kann eine geschlossene Einheit formen, ist gleichzeitig taktisch versiert und dabei nicht engstirnig. Seine Arbeit ist u. a. von Klopps Stil geprägt, und auch Jochen Schneider verkündete auf seiner Vorstellungs-PK, schnellen offensiven Fußball zu bevorzugen. Das klingt aus etwas Entfernung betrachtet alles ziemlich passend.
 

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
Die Frage ist ja auch ob man Qualität in die Mannschaft holen kann. Daran mangelt es enorm. Und ob man die, ohne Lockmittel Europa, bekommt bezweifele ich stark. Da fehlen Schalke Argumente.
Auf jeden Fall eine interessante Lösung. Kenne ihn aber zu wenig um ihn als Trainer beurteilen zu können.
 
Die Spielerpreise schiessen doch regelrecht in die Höhe. Dank Heidels Personalpolitik steht dem FC Schalke nicht viel Geld für Neueinkäufe zur Verfügung. Schalke wird es schwer haben gute Spieler zu bekommen. Auch weil es an sportlichen Perspektiven fehlt. Schalke kann den Spielern keinen internationalen Fussball bieten.
So ist man ja schon fast gezwungen vermehrt die eigene Jugend einzubinden. Was ich sehr gut finden würde.

Wie ich Toennies kenne will man schnellstens wieder ins internationale Geschäft. So btw. ist das auch nicht weiter verwunderlich, schaut man sich die Kosten und die Verbindlichkeiten an.
 
Dass Wagner ein Schleifer ist, hat einer seiner Spieler gesagt. Der Spieler sprach von "sehr hartem Training und viel Schweiss". Ich habe gerade den Link dazu gesucht, hab ihn leider nicht gefunden.
Der Spieler hat nicht gesagt, dass er ein harter Hund wie Magath ist. Das habe ich mir so zusammengereimt. ;)

Nicht jeder Trainer lässt immer wieder hart trainieren. So hart wie es unter Magath zur Sache ging, erst recht nicht.
Dem Kommentar nach lässt Wagner härter trainieren als so manch anderer Trainer trainieren lässt.

Der Schalker Mannschaft fehlt es an den spielerischen Mitteln. Von daher muss es über die Laufbereitschaft und die Zweikämpfe gehen. Eine härtere Trainingsweise nicht gerade die schlechteste Lösung.

Ja. Ich bin gespannt........

Ich habs auch irgendwo gelesen oder gehört. Und das ist ja auch richtig, zumindest was unsere 2. betrifft.
Aber war es eben trainingswissentschaftlich absolut am Puls der Zeit und ein ungeheuer vielfältiges, abwechslungsreiches Training, wenn auch natürlich intensiv.

Nur macht es ja eben den Unterschied, ob Du im altherbegrachten Magath/Lorant-Stil auf "Qual" setzt und mal schaust, welche Abraumhalde denn am nahestens zum Trainingsgelände ist oder die Sache eben intensiv, aber doch spaßbringend betreibst.

Und nun hab ich die Arbeit Tedescos nicht so verfolgt, wie der trainiert hat, aber es wird sicher anders als es z.B. ein Bosz bei uns betrieben hat mit einem "Fitness holt man sich bei der Arbeit mit dem Ball nebenbei"
 
Nur macht es ja eben den Unterschied, ob Du im altherbegrachten Magath/Lorant-Stil auf "Qual" setzt und mal schaust, welche Abraumhalde denn am nahestens zum Trainingsgelände ist oder die Sache eben intensiv, aber doch spaßbringend betreibst.

Als Magath bei uns war, ist Schalke das erste und einzige Mal ins Halbfinale der Championsleague gekommen.
In der Bundesliga hats nur zu einem 2-stelligen Tabellenplatz gereicht.
Magaths Kommentar dazu war, dass er mit der Mannschaft in der CL so weit wie möglich kommen wollte, das nur eines der Wettbewerbe halbwegs erfolgreich zu gestalten möglich war.

Manuel Neuer, damals im Mannschaftsrat, ist beim Toennies vorstellig geworden weil Magath die jungen Spieler physisch und auch psychisch an den Rand gebracht hat.

Von daher, ich weiß nicht, ob es einen so harten Hund wie Magath überhaupt noch unter den Trainern gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann kann Hecking ja nach Hamburg nächste Saison.

Ich habe zwar so einiges über Wagner nachgelesen. Alles was ich da so gelesen habe, klingt nicht schlecht. Jürgen Klopp kennt ihn bestens. Und sie sind eng befreundet. Klopp hat Schalke zu Wagner gratuliert.

Wenn es nach mir gegangen wäre, mir wäre Hecking recht gewesen.
Ich halte ihn für einen guten und vor allem erfahrenen Trainer.
 

Dilbert

Pils-Legende
Ich habe zwar so einiges über Wagner nachgelesen. Alles was ich da so gelesen habe, klingt nicht schlecht. Jürgen Klopp kennt ihn bestens. Und sie sind eng befreundet. Klopp hat Schalke zu Wagner gratuliert.

Wenn es nach mir gegangen wäre, mir wäre Hecking recht gewesen.
Ich halte ihn für einen guten und vor allem erfahrenen Trainer.
Deshalb hätte ich den ja gern in Hamburg.

Der HSV hat eine extrem junge Truppe, und die wird sich in der nächsten Saison wohl zwangsweise nochmal verjüngen. Der Wolf ist mehr als angezählt mit der Abstiegsbilanz in der Rückrunde. Die jungen Typen brauchen einen, der ihnen Sicherheit vermittelt, und bei dem sie das Gefühl haben, dass er weiß, was er tut. Hecking kann das, außerdem hat er das dicke Fell, das man im allgemeinen Hamburger Irrsinn und in der Medienlandschaft da braucht.
 

RudyMentaire

Schalker
Habe bei Wagner ein gutes Gefühl, wird klappen.

:top:

Gute Einstellung, wir müssen mal wieder anfangen, positiv an die Sache ranzugehen. Was allerdings erschwert wird durch so seltsame Gerüchte der Marke „Heldt zurückholen“...
Tönnies trommelt ja gerade wieder sehr laut, möchte mal wissen, wer ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt hat.
Normalerweise agiert er ja extrem populistisch. Ich hoffe nicht, dass da wieder Einflüsterer am Werk sind, die tatsächlich Einfluss auf seine Entscheidungen haben. Heldt wäre mehr als ein Schritt zurück. Reschke fänd ich aber auch nicht besser...

Wagner ist natürlich schwer zu beurteilen, lassen wir es mal auf uns zukommen und wünschen ihm alles Gute.

Gruß
Rudy
 

U w e

Moderator
Medienverbot für den Präsidenten.
Ansprüche ein wenig herunterschrauben.
Sportdirektor (wer immer es wird) und Trainer mal etwas Zeit geben.
Ruhe bewahren auch wenn es mal keine 15 Punkte aus den ersten 5 Spielen gibt.
 
Medienverbot für den Präsidenten.
Ansprüche ein wenig herunterschrauben.
Sportdirektor (wer immer es wird) und Trainer mal etwas Zeit geben.
Ruhe bewahren auch wenn es mal keine 15 Punkte aus den ersten 5 Spielen gibt.

Wie willst Du denn die Ansprüche noch weiter runterfahren? Die sind sogar ruhig geblieben bei 0 Punkten aus 5 Spielen. Ich kenn inzwischen keine Vereinsanhängerschaft, die weniger anspruchsvoll ist als die von S04 :)
 

RudyMentaire

Schalker
Wie willst Du denn die Ansprüche noch weiter runterfahren? Die sind sogar ruhig geblieben bei 0 Punkten aus 5 Spielen. Ich kenn inzwischen keine Vereinsanhängerschaft, die weniger anspruchsvoll ist als die von S04 :)

Danke Jeck, das wollte ich auch gerade schreiben. Das angeblich ach so schwierige Schalker Umfeld hielt viel zu lange still und dadurch fühlt sich der AR auch nicht zu einer dringend überfälligen Reaktion bemüßigt.
Wenn es nach Teilen der Fans gegangen wäre, hätte man die Kontinuität dem Klassenerhalt vorgezogen, wäre sogar mit Tedesco abgestiegen, weil datt ja son töften Trainergott is und man in de zweiten Liga ja seine „wahre Identität“ wiedergefunden hätte...:aua:

Diese Phrasen in Sachen „übertriebene Erwartungshaltung“ basieren doch nur noch auf den überholten Klischees, die man uns immer wieder andichtet.
Keine andere Fangemeinde hätte eine solche Saison ruhiger zu Ende gebracht und dabei zugeguckt, wie der eigene Verein ohne Gegenwehr den Weg in die zweite Liga antritt. So was klappt vielleicht in Freiburg, aber bei den meisten anderen Bundesligisten sicher nicht.

Gruß
Rudy
 

U w e

Moderator
Nicht die Ansprüche der Fans runter schrauben - die auf der Führungsebene.

Fannähe zeigen, indem man sich medienträchtig zu den Fans in die Kurve stellt oder Vereinsnähe zeigen durch das trällern von Vereinsliedern bringt den sportlichen Erfolg nicht wieder. Das ist nur pure Selbstdarstellung.
 

RudyMentaire

Schalker
Nicht die Ansprüche der Fans runter schrauben - die auf der Führungsebene.

Fannähe zeigen, indem man sich medienträchtig zu den Fans in die Kurve stellt oder Vereinsnähe zeigen durch das trällern von Vereinsliedern bringt den sportlichen Erfolg nicht wieder. Das ist nur pure Selbstdarstellung.

Oder vielleicht nicht die Ansprüche in der Führungsebene runterschrauben, sondern endlich mal aus dem Jahr für Jahr geleisteten Aufwand den entsprechenden Ertrag einfahren. Dazu muss man aber in erster Linie mal Kompetenz in diese Gremien bekommen.
Und Tönnies Drang zur Selbstdarstellung ist, neben seiner fußballerischen Inkompetenz ( die er ja sogar zugibt) genau der Punkt, der dem immer wieder entgegen steht.
 
Nicht die Ansprüche der Fans runter schrauben - die auf der Führungsebene.

Fannähe zeigen, indem man sich medienträchtig zu den Fans in die Kurve stellt oder Vereinsnähe zeigen durch das trällern von Vereinsliedern bringt den sportlichen Erfolg nicht wieder. Das ist nur pure Selbstdarstellung.

Selbst da sehe ich eher das Umgedrehte als Problem: Man sieht eigentliche Selbstverständlichkeiten als Großleistung - etwas zu gespitzt - und wähnt sich auf dem richtigen Weg, an dem man festhalten will und sieht keinen Bedarf für Selbstkritik und optimierende Veränderungen, wenn nur die Tabelle einem nicht deutlichst vor Augen führt, das es so nicht weiter gehen kann.
Die S04-Führung mag bezüglich der Ergebniserwartung ein unter derzeitigen Umständen ambitionbierte Erwatungshaltung haben. Die Erwartungshaltung an die eigene Arbeit allerdings ist eher gering, da suhlt man sich beinahe eher in Selbstzufriedenheit.
 

Blaubarschbube

FC Schalke 04
Wenn es nach Teilen der Fans gegangen wäre, hätte man die Kontinuität dem Klassenerhalt vorgezogen, wäre sogar mit Tedesco abgestiegen, weil datt ja son töften Trainergott is und man in de zweiten Liga ja seine „wahre Identität“ wiedergefunden hätte...:aua:

So wäre es gekommen, behaupte ich jetzt einfach mal...

Keine andere Fangemeinde hätte eine solche Saison ruhiger zu Ende gebracht und dabei zugeguckt, wie der eigene Verein ohne Gegenwehr den Weg in die zweite Liga antritt. So was klappt vielleicht in Freiburg, aber bei den meisten anderen Bundesligisten sicher nicht.

Widerstand regte sich doch erst als man in Manchester 0:7 unter die Räder kam. "Den Trainer rasiert, uns in Europa blamiert und Schalke nie kapiert. Söldner aussortieren" hieß es da auf einem Banner in der Nordkurve. Treffendermaßen weiter unten eines mit "Danke Domenico" genau an der Stelle wo er Wochen vorher nach einem 0:4 gegen Düsseldorf noch mit Schimpf und Schande überschüttet würde. Ja, offensichtlich wäre man lieber mit ihm in die 2.Liga gegangen, Hauptsache "Kontinuität" :frown:

Scheiß auf Kontinuität, wenn der Baum brennt muss man handeln, aber das konnte Tönnies noch nie...
 
Ich weiß jetzt nicht, wie bei Euch die Entscheidungsabläufe sind, wer da wann tätig werden kann, wie da intern Entscheidungen beeinflusst werden, von daher will ich das nicht nur an Tönnies festmachen.

Und ob man manchmal zu früh reagiert hat... den Eindruck kann man bei der ein oder anderen Situation haben, aber es bleibt natürlich Spekulation.

Was aber feststeht ist, das die Entscheider in den letzten Jahren ein extrem unglückliches Händchen hatten und Eingriffe sich oft als zu spät herausstellten.

Hinterher ist man natürlich immer schlauer und es macht einen nicht ungeeignet, wenn man mal Entscheidungen fällt, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen, auch wenn dies schon vorher sehr wahrscheinlich schien...
aber auf Strecke muß unterm Strich überwiegen, das man Entscheidungen fällt, die sich als richtig bewähren.
Und da sieht es eben für die Ära Tönnies eher mau aus, sodaß man dann schon mal vermuten kann, ist ungeeignet.
 

Blaubarschbube

FC Schalke 04
Und ob man manchmal zu früh reagiert hat... den Eindruck kann man bei der ein oder anderen Situation haben, aber es bleibt natürlich Spekulation.

Wann ist "zu früh", wann ist "zu spät"? Im Nachhinein biste halt immer schlauer. Denke mal bei Magath hat man zu lange gewartet, Di Matteo hätte nie geholt werden dürfen, Keller hat man öffentlich niedergemacht was das Zeug hielt, Breitenreiter war Heidel "nicht gut genug", Weinzierl floppte völlig, Tedescos Ende ist bekannt.

Was aber feststeht ist, das die Entscheider in den letzten Jahren ein extrem unglückliches Händchen hatten und Eingriffe sich oft als zu spät herausstellten.

Schlechtes Händchen definitiv ja und oftmals zu spät reagiert
 

RudyMentaire

Schalker
Wann ist "zu früh", wann ist "zu spät"? Im Nachhinein biste halt immer schlauer. Denke mal bei Magath hat man zu lange gewartet, Di Matteo hätte nie geholt werden dürfen, Keller hat man öffentlich niedergemacht was das Zeug hielt, Breitenreiter war Heidel "nicht gut genug", Weinzierl floppte völlig, Tedescos Ende ist bekannt.



Schlechtes Händchen definitiv ja und oftmals zu spät reagiert

Abgesehen davon, das ich zu Magath eine andere Meinung habe, ist DiMatteo das Paradebeispiel für die inkonsequente Personalploitik des Herrn T.
Nach dem „blassen Nobody“ Keller musste ein „Name“ her, wobei man hier darüber streiten kann, ob DiMatteo wirklich ein großer Name war, nur weil er als Interimscoach mit Chelsea das CL-Finale gewonnen hat.

Sämtliche Referenzen, die er hatte widersprachen komplett dem Anforderungsprofil, das man auf Schalke zu dieser Zeit hatte. Sie waren das genaue Gegenteil einer kontinuierlichen Aufbauarbeit über einen längeren Zeitraum mit einer Verbesserung der Spieler und Strukturen in den jeweiligen Clubs.
Er war immer nur eine Übergangslösung, die nach kurzer, erfolgloser Zeit gefeuert wurde. Der vermeintliche CL-Titel überstrahlte alles und Heldt und Tönnies ließen sich von diesem blenden.

Auf jeden „harten Hund“ kam ein Kumpeltrainer, auf jeden Neuling ein renommierter Name, immer im Wechsel und immer daran ausgerichtet, was andere Clubs gerade erfolgreich machte. Nur waren diese Anforderungsprofile zu oberflächlich um daraus ein kontinuierlich erfolgserzeugendes Umfeld zu generieren.

Und wenn es danach aussah, dass dies passierte, fiel dieses „zarte Pflänzchen“ regelmäßig der Profilneurose des AR-Vorsitzenden zum Opfer, der vieles ertragen kann, aber niemanden, der auf Schalke beliebter und mächtiger ist, als er selbst. Solche Leute wurden auch von Heldt rasiert, der ähnlich zu ticken scheint und auch eher seine eigene Karriere, als das Wohl des jeweiligen Arbeitgebers als erste Priorität im Fokus hat.

Und weil wir das alles schon mehr als einmal hatten, graut es mir vor der Vorstellung, dass Heldt und Tönnies, das kongeniale Duo des Unvermögens, wieder gemeinsam ihr Unwesen auf Schalke treiben.
Sein Schaffen bei H96 spricht auch nicht wirklich dafür, dass er eine positive Entwicklung genommen hat seit er bei uns gegangen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:

Blaubarschbube

FC Schalke 04
Sämtliche Referenzen, die er hatte widersprachen komplett dem Anforderungsprofil, das man auf Schalke zu dieser Zeit hatte. Sie waren das genaue Gegenteil einer kontinuierlichen Aufbauarbeit über einen längeren Zeitraum mit einer Verbesserung der Spieler und Strukturen in den jeweiligen Clubs.
Er war immer nur eine Übergangslösung, die nach kurzer, erfolgloser Zeit gefeuert wurde. Der vermeintliche CL-Titel überstrahlte alles und Heldt und Tönnies ließen sich von diesem blenden.

In diesem speziellen Fall ging es nur um den Namen und den damit verbundenen CL-Titel den Di Matteo, wie auch immer, auf seine Fahne schreiben konnte. Tönnies konnte somit sagen das er alle und jeden bekommen kann wenn er nur will.
 
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