Breitenreiter neuer Schalke Trainer

Jetzt muss der HHeldt erstmal eine Mannschaft zusammenstellen. Bis jetzt hört man eher wenig. Nur das der eine und andere Spieler gehen darf. Aufgrund der Freistellungen und aufgrund der Verträge, die bis Ende der vergangenen Saison laufen. Ob Höwedes und Matip bleiben, ist noch nicht raus.
Eine Planung scheint mMn, zumindest momentan, unmöglich.
 

osito

Titelaspirant
Schon schraeg, wie die zwei sich gefunden haben. Am Aussehen kann es auf jeden Fall nicht gelegen haben...:zahnluec:
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Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Kandidat Nr. 2 von Dettis geheimer Liste: Andre Breitenreiter

Breitenreiter scheint ja, trotz gueltigen Vertrages, nicht sonderlich an einem Verbleib in Paderborn interessiert zu sein. Es wirkt so, als hielte er sich jetzt fuer "zu gut fuer die 2. Liga", nur weil er jetzt auch mal in der 1. Liga coachen durfte. Dabei hatte er dort weder etwas Besonderes anzubieten (naemlich nur das typische Kaempfen und Bemuehen eines Underdogs), noch hat er einen besonderen Erfolg erreicht (denn schlussendlich steht eben nur der letzte Platz zu Buche). Alles in allem erinnert mich das an Bueskens und Lieberknecht, die genausowenig anzubieten hatten und nach ihrem Erstligajahr eine aehnliche "ich bin zu gut fuer 2. Liga"-Haltung zu zeigen schienen. Zumindest hatte/habe ich bei allen 3 Trainern dass Gefuehl, dass sie nach ihrem Erstliga"erfolg" erwarten, dass die Erstligisten bei ihnen Schlange stehen sollten...

Schalke waere genau der richtige Idiotenverein, um auf sowas reinzufallen.

Gut prophezeit! :D

Nun bin ich mal gespannt, was wird. Meine These ist ja auch: Von einem kleinen Club zu einem ganz großen zu wechseln, da scheitert ein Trainer eher.

Heldt sacht:

„Nach dem Abschied von Roberto Di Matteo habe ich betont, was wir uns vom neuen Coach erwarten: attraktiven, leidenschaftlichen Offensivfußball und einen Teamgedanken, der unsere Fans begeistert.
Dafür ist Breitenreiter der richtige?

„André Breitenreiter hat alle Verantwortlichen umfassend überzeugt, dass er der Richtige für unsere Ziele ist. Er ist ein junger, mutiger Trainer, der keine Angst vor unbequemen Entscheidungen hat. Beim SC Paderborn hat er bewiesen, dass er Talente weiterentwickeln kann und es versteht, eine Mannschaft zu disziplinieren, formen und besser zu machen.“

„Er hat in den Gesprächen eine treffende Analyse unseres sportlichen Ist-Zustands präsentiert und anschließend ein Konzept dargelegt, wie er die Mannschaft zum Erfolg führen und perspektivisch den Fußball präsentieren wird, den wir uns auf Schalke alle wünschen. Dabei muss jedem klar sein, dass dies nicht von heute auf morgen geht. Deshalb wird er dafür die Zeit bekommen, die nötig ist.“

Alle Zitate von Heldt aus der genannten Quelle.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pumpkin

Heimatlos und viel zu Hause
"Er wird die Zeit bekommen, die nötig ist "
Warum nur bringt mich das im Kontext mit dem FC Schalke ins Grübeln... ?
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
"Er wird die Zeit bekommen, die nötig ist "
Warum nur bringt mich das im Kontext mit dem FC Schalke ins Grübeln... ?


Ein mutiger Konzept Trainer, der die Mannschaft jeden Tag besser macht. An wen erinnert mich das und was ist aus dem geworden? :zahnluec:


Spricht alles nicht für Breiti! :D
 

Dilbert

Pils-Legende
Warum soll das nicht klappen?

Okay, weil es Schalke ist... Breitenreiter noch kein so ganz grosses Standing in der Liga hat und nach der letzten Gruselrückrunde sowieso erstmal alles besonders kritisch beäugt wird.

Bleibt für ihn: Er kann es kaum schlechter als Di Matteo machen. Und wenn es schiefgeht, kriegt zuerst Horst Heldt was auf die Fresse.
 

Pumpkin

Heimatlos und viel zu Hause
Nachdem alle meine Schalke-Prognosen der letzten Monate komplett in die Hose gingen, gebe ich mein erstes Statement zu AB erst in der Winterpause ab.

Dennoch: Glück auf, André und willkommen auf Schalke!
 

SaintWorm

Bolminator
Moderator
Alles in allem erinnert mich das an Bueskens und Lieberknecht, die genausowenig anzubieten hatten und nach ihrem Erstligajahr eine aehnliche "ich bin zu gut fuer 2. Liga"-Haltung zu zeigen schienen. Zumindest hatte/habe ich bei allen 3 Trainern dass Gefuehl, dass sie nach ihrem Erstliga"erfolg" erwarten, dass die Erstligisten bei ihnen Schlange stehen sollten...

Hö? Büskens wurde noch während der Erstligasaison entlassen und hat dann bei einem Zweitligisten angeheuert. Lieberknecht ist mit der Eintracht in die Zweite Liga gegangen, ohne groß zu zucken. Dein Gefühl kann ich bei den zweien mal so gar nicht bestätigen.
Bei Breitenreiter schon eher, was auch damit zu tun haben mag, dass ihm Vögelchen vom Interesse des ein oder anderen Erstligisten berichtet haben dürften.

Breitenreiter hat bei Havelse und Paderborn aus wenig viel gemacht. Ob das Qualitäten sind, die bei Schalke gefragt sind, wird sich noch zeigen. Dort macht man es eher umgekehrt.
Bisher hatte er bei seinen Stationen ein eher ruhiges Trainerleben, damit ist es jetzt vorbei. Bin gespannt, wie er mit dieser veränderten Ausgangspositionen (höhere Erwartungshaltung/Medienaufmerksamkeit) umgeht.
 

Detti04

The Count
Bueskens wollte uebrigens schon nach seinen beiden Kurzauftritten als Schalker Aushilfstrainer nicht mehr zurueck zur 2. Mannschaft. Das fand ich ziemlich daneben, denn so toll fand ich seine Leistungen damals nicht.

Hier ist uebrigens ein Interview mit Bueskens nach einem halben Jahr Buli mit Fuerth:

http://www.faz.net/aktuell/sport/fu...-bueskens-es-zerreisst-einen-12024048-p2.html

"Sie selbst scheinen in der komfortablen Position zu sein, dass Sie sich nur selbst entlassen können, Druck auf den Trainer scheint es gar nicht zu geben. Ist das auch die Realität in Fürth?

Ich hatte das ja anfangs schon gesagt, dass man hier sehr, sehr realistisch mit unseren Möglichkeiten umgeht, dass man auch weiß, wo unsere Grenzen sind. Vielleicht ist es deshalb etwas ruhiger als bei vielen anderen Vereinen. Man hat aber natürlich auch einen eigenen Anspruch und seinen eigenen Ehrgeiz, der unabhängig davon ist, ob man in Ruhe arbeiten kann oder nicht.
[...]
Ihr Vertrag läuft am Saisonende aus. Ist es auch eine Frage der Liga, ob Sie bleiben oder weitermachen?

Nein, es ist immer eine Frage, ob man sich in der Aufgabe, die vor einem liegt, wiederfinden kann."

Insbesondere die Antwort auf die letzte Frage verdeutlicht, was ich meine: Sich fuer den Fall des Abstiegs schoen die Optionen offenhalten und keinerlei Bekenntnis zum aktuellen Verein abgeben. Breitenreiter klang genauso.

Dass Bueskens dann spaeter (also nach seiner Entlassung) beim Zweitligisten Duesseldorf anfing, das duerfte schlichtweg daran gelegen haben, dass keine besseren Vereine angefragt haben.
 

SaintWorm

Bolminator
Moderator
Ihr Vertrag läuft am Saisonende aus. Ist es auch eine Frage der Liga, ob Sie bleiben oder weitermachen?

Nein, es ist immer eine Frage, ob man sich in der Aufgabe, die vor einem liegt, wiederfinden kann."

Insbesondere die Antwort auf die letzte Frage verdeutlicht, was ich meine: Sich fuer den Fall des Abstiegs schoen die Optionen offenhalten und keinerlei Bekenntnis zum aktuellen Verein abgeben.

Joah gut, wenn man etwas finden will, findet man auch etwas.
Dann bring mir doch mal die Interviews mit Trainern von abstiegsbedrohten Vereinen, in denen diese Äusserungen im Stile von: "Ich bin hier definitiv nächste Saison noch Trainer. Kein Zweifel daran! Ich mein, wenn ich das so will, was sollte dem entgegenstehen? Ich brauch keine Verhandlungsposition und was das Management sagt, ist für mich auch völlig uninteressant!", tätigen.

Oder anders ausgedrückt: Das ist eine dermaßen 08/15-Äusserung, das ich mich frage, warum dir das so negativ im Gedächtnis geblieben ist. Wenn das das Beste ist, was du zu bieten hast, scheint es in der Hinsicht ja nicht viel zu geben. Wer gibt denn heutzutage noch ernstzunehmende Bekenntnisse zum Verein ab? Leute, die ich nicht ernst nehme, that's who.

Büskens will sich mit so einem Statement ja auch wahrscheinlich schonmal ein Stück weit vor überzogenen Erwartungen im Falle eines Abstiegs schützen. Wenn das Management einen Aufstieg erwartet und er sieht mit den gegeben Möglichkeiten nicht die Möglichkeit dazu, dann sagt er eben Nein.

Ja, möglicherweise hatte er kein besseres Angebot als Düsseldorf. Aber wenn er der Meinung gewesen wäre, dass die 2. BL unter seiner Würde ist, dann hätte er dort nicht unterschrieben. So viel zahlt die Fortuna auch nicht.
 

Detti04

The Count
Duesseldorf und Schalke duerften bei Bueskens ueber die B-Note punkten, denn das sind beides "seine" Vereine. Ausserdem wohnt er wohl noch mit seiner Familie in Gelsenkirchen, und seine Familie tat das wohl sogar, als er in Fuerth arbeitete.

Um mal ein Gegenbeispiel zu den "Zurueck in die 2. Liga? Noe, eher keinen Bock."-Trainern zu geben: Klopp ging mit Mainz zurueck in die 2. Liga, obwohl er vorher sogar schon zweimal mit dem kleinen Verein die Klasse gehalten hatte. Was meinst Du, was Klopp wohl an Angeboten hatte? Und von Streich hast Du sicher auch kein vages "Mal sehen, ob ich nach einem Abstieg noch hier bin" gehoert.

Gerade, wenn ein Trainer eine Mannschaft selber in die 1. Liga gebracht hat, sollte man erwarten, dass er sich dieser Mannschaft (und diesem Verein) verbunden fuehlt. Eine Haltung wie dieses "Och, bei Abstieg sehen wir mal ..." finde ich dann reichlich daneben. Fuer Breitenreiter und Bueskens war das jeweils die erste Trainerstation im Profifussball, aber sie verhielten sich, als sei das ihre fuenfzehnte.
 

SaintWorm

Bolminator
Moderator
Streich wurde aber auch in den Medien als extremes Gegenbeispiel zu den gängigen Gepflogenheiten herausgepickt.Der letzte Mensch im Profifußball, dem ich erstmal glaube, wenn er sagt, dass er dies oder das macht (zumindest so lange er beim SCF ist).

Klopp ging mit Mainz zurück in die 2. Liga? Mhh, lass mich mal schauen, ob ich da noch jemand kenne. Ich glaube ein Mann namens Weberknecht oder Lieberknecht hat ähnlich bahnbrechendes geleistet.
Warum du Büskens & Lieberknecht so exponierst, bleibt mir immer noch schleierhaft.

Büskens und Breitenreiter hatten mit Hack und Finke übrigens sehr einflussreiche Chefs in ihren Vereinen. Zwei Chefs, deren Vorgaben als Trainer nur schwer zu ignorieren sind. Wenn man sich in diesen nicht wiederfindet, dann sagt man auf Wiedersehen (oder hält sich präventiv schonmal die entsprechende Option offen), egal ob das erste oder die achthundertsiebenundvierzigste Trainerstation ist. Da hatte gerade das Lieblingskind Klopp wesentlich mehr Einfluss bei seinen Buddies/Anhägern Heidel & Strutz.
 

Detti04

The Count
Wie im anderen Thread schon gesagt, bei Lieberknecht mag ich daneben gelegen haben, aber auch er war als frischgebackener Absteiger bei (oder mit?) Mainz im Gespraech. Lieberknecht hatte aber ein paar Monate vorher immerhin seinen Vertrag in Braunschweig verlaengert.

Mich stoert an der von Bueskens und Breitenreiter gezeigten Haltung mehreres:

1. Die Haltung, ihre erste Trainerstation nur als Karrieresprungbrett zu sehen. Noch weniger Respekt kann man einem Arbeitgeber kaum entgegen bringen, als ihm zu sagen: "Jau, ich hab hier ein paar Jahre mein Bestes gegeben, aber ich will zu einem besseren Arbeitgeber. Eigentlich ist der Laden hier naemlich Mist und unter meinen Faehigkeiten."

2. Wie wollen die je glaubhaft davon reden, etwas aufbauen zu wollen? Ihre Einstellung vermittelt naemlich "Wenn es mal einen Schritt zurueck geht oder richtig schwierig wird, dann bin ich der Erste, der sich verpisst."

3. Was wollen die einem Spieler erzaehlen, dessen Vertrag auslaeuft? "Jau, kann sein, dass wir absteigen. Ich wuerde an Deiner Stelle erst mal nicht verlaengern. Guck mal, ob Du nicht anderswo was Besseres findest." Zumindest koennen sie einen Spieler wohl kaum glaubhaft davon ueberzeugen, auch im Fall eines Abstiegs zu bleiben, wenn die Trainer fuer sich selbst bei diesem Klub keine Zukunft sehen.

4. Es ist schlichtweg kein speziell erstklassiges Verdienst, mit einer Mannschaft aus der 2. Liga aufzusteigen und dann gleich wieder abzusteigen, noch dazu als Letzter. Es gibt genuegend Zweitligatrainer, die das schon geschafft haben, z.B. vor Jahren die Herren Koestner (der hielt sogar die Klasse) und Andermatt. Die Sache saehe ein bisschen anders aus, wenn wenigstens einer von den Dreien (jetzt ist Lieberknecht wieder dabei) seinen Verein in der Klasse haette halten koennen.

Wir regen uns als Fans zurecht darueber auf, wenn Vereine kurzfristiges Denken und eine Hire-and-fire-Mentalitaet zeigen. Und da soll es uns recht sein, wenn Trainer (und Spieler) ebenfalls kurzfristiges Denken und eine Hire-and-leave-for-something-better-Mentalitaet zeigen? Seh ich nicht ein, und zwar bei Trainern und Managern am allerwenigsten.
 
Zuletzt bearbeitet:

SaintWorm

Bolminator
Moderator
Wie im anderen Thread schon gesagt, bei Lieberknecht mag ich daneben gelegen haben, aber auch er war als frischgebackener Absteiger bei (oder mit?) Mainz im Gespraech. Lieberknecht hatte aber ein paar Monate vorher immerhin seinen Vertrag in Braunschweig verlaengert.

"Klopp ging mit Mainz zurueck in die 2. Liga, obwohl er vorher sogar schon zweimal mit dem kleinen Verein die Klasse gehalten hatte. Was meinst Du, was Klopp wohl an Angeboten hatte?"

Bei Klopp sachste, er ist Mainz trotz Angeboten treu geblieben und Lieberknecht wirfst du fast schon vor, dass er ein Angebot von den Mainzern hatte. Get a grip! :D


1. Die Haltung, dass ihre erste Trainerstation nur ein Karrieresprungbrett sein soll. Noch weniger Respekt kann man einem Arbeitgeber kaum entgegen bringen, als ihm zu sagen: "Jau, ich geb hier ein paar Jahre mein Bestes, aber in 3 Jahren gehe ich zu einem besseren Arbeitgeber. Eigentlich ist der Laden hier naemlich Mist und unter meiner Wuerde."

2. Wie wollen die je glaubhaft davon reden, etwas aufbauen zu wollen? Ihre Einstellung vermittelt naemlich "Wenn es mal einen Schritt zurueck geht oder richtig schwierig wird, dann bin ich der Erste, der sich verpisst."

3. Was wollen die einem Spieler erzaehlen, dessen Vertrag auslaeuft? "Jau, kann sein, dass wir absteigen. Ich wuerde an Deiner Stelle erst mal nicht verlaengern. Guck mal, ob Du nicht anderswo was Besseres findest." Zumindest koennen sie einen Spieler wohl kaum glaubhaft davon ueberzeugen, auch im Fall eines Abstiegs zu bleiben, wenn die Trainer fuer sich selbst bei diesem Klub keine Zukunft sehen.

4. Es ist schlichtweg kein speziell erstklassiges Verdienst, mit einer Mannschaft aus der 2. Liga aufzusteigen und dann gleich wieder abzusteigen, noch dazu als Letzter. Es gibt genuegend Zweitligatrainer, die das schon geschafft haben, z.B. vor Jahren die Herren Koestner (der hielt sogar die Klasse) und Andermatt. Die Sache saehe ein bisschen anders aus, wenn wenigstens einer von den Dreien (jetzt ist Lieberknecht wieder dabei) seinen Verein in der Klasse haette halten koennen.

Wir regen uns als Fans zurecht darueber auf, wenn Vereine kurzfristiges Denken und eine Hire-and-fire-Mentalitaet zeigen. Und da soll es uns recht sein, wenn Trainer (und Spieler) ebenfalls kurzfristiges Denken und eine Hire-and-leave-for-something-better-Mentalitaet zeigen? Seh ich nicht ein, und zwar bei Trainern und Managern am allerwenigsten.

1. Wenn es umgekehrt anders wäre, könnte man die Trainer ja eventuell verurteilen. Aber wie man zum Beispiel an Büskens und Fürth sieht, war Herr Hack auch nicht so respektvoll das büskensche Sprungbrett in die 1. Liga zu würdigen.

2. Das ist deine Interpretation. Bisher hast du dazu ein Zitat von Büskens gebracht. Das von dir Interpretierte kann man nur mit entsprechendem Vorsatz herauslesen.

3. Was glaubst du denn, welche Spieler sich zum Verbleib überreden lassen? Doch nur die, die keine gescheiten anderen Angebote haben. Wer eine seriöse Perspektive bei einem Erstligaverein hat, der wechselt dorthin, es sei denn sein bisheriger Verein versüßt ihm den Verbleib in ordentlichem Maße oder gibt Versprechen a la "Wenn wir nächste Saison nicht aufsteigen, darfste gehen! Bis dahin nimm bitte nochmal ne extra Portion Geld!".

4. Mit Mannschaften wie Braunschweig, Paderborn oder jetzt auch Darmstadt in die Bundesliga aufzusteigen ist durchaus erwähnenswert und ein spezieller Verdienst. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass das nix Besonderes wäre.

"Und da soll es uns recht sein, wenn Trainer (und Spieler) ebenfalls kurzfristiges Denken und eine Hire-and-leave-for-something-better-Mentalitaet zeigen?"

Sorry, aber wenn bei dir noch nicht angekommen ist, dass das der Standard im Fußballgeschäft ist, dann bist du um Welten naiver, als ich geglaubt habe. Bei mir ist spätestens der Groschen gefallen als Ailton und Krstajic während der Double-Saison zu Schalke (better = more money) gewechselt sind. Seitdem bin ich auf alles vorbereitet.
 

Detti04

The Count
Zu 4. (Aufstieg) Noe, ich finde nicht, dass ein Aufstieg in die Bundesliga Nachweis speziellen Trainerkoennens ist. Die Leistungsdichte in der 2. Liga ist so eng (wie in jeder anderen Liga auch, welche jedes Jahr ihre besten und schlechtesten Vereine verliert), dass es da fuer den Aufstieg schon reichen kann, einfach mal ein gutes Jahr zu erwischen. Ich greife jetzt mal beliebige Jahre raus:

- Vor 5 Jahren: Aufsteiger Lautern und St. Pauli, Trainer Kurz und Stanislawski
- Vor 10 Jahren: Aufsteiger Koeln, Duisburg und Frankfurt, Trainer Stevens, Meier und Funkel
- Vor 15 Jahren: Aufsteiger Koeln, Bochum und Cottbus, Trainer Lienen, Middendorp/Dietz/Zumdick, Geyer

Sind das alles Spitzentrainer? Naechste Station CL-Kandidat? Wenn ich das auf die Schnelle richtig sehe, dann ist da genau ein Trainer dabei, der spaeter auch mal eine Mannschaft in einen internationalen Wettbewerb gebracht hat.

Zu 2. (Wechselwilligkeit): Entsprechende Aeusserungen von Breitenreiter kannst Du reichlich im Netz finden, z.B. hier:
http://www.sportal.de/andre-breitenreiter-laesst-zukunft-in-paderborn-offen-1-2015041649842600000
"Ich gebe alles für den Verein und den Klassenerhalt. Was in acht Wochen, in vier Monaten ist, weiß ich aber letztendlich nicht. Dafür ist das Profigeschäft zu schnelllebig. Ich bin kein Wappenküsser, ich werde keine Versprechen äußern, die ich vielleicht am Ende nicht halten kann", sagte Breitenreiter [...]"

Und zum kurzfristigen Denken: Es macht einen Unterschied, ob man Spieler oder Trainer/Manager betrachtet. Spieler geben nicht die Richtung eines Vereins vor, waehrend Trainer und Manager das tun sollten. Daher muessen die Ansprueche an Trainer und Manager eben hoeher sein als die an Spieler. Oder anders: Wohin soll jemand in einer Fuehrungsposition fuehren, wenn er in 2 Jahren eh wieder woanders sein will?
 
Nachdem Weinzierl nicht wollte :) und Wilmots offensichtlich mit Heldt nicht konnte :D , war Breitenreiter eben die C-Lösung. Passend dazu ein Zitat aus dem WWW:
"Trainersuche auf Schalke ist wie spät Abends anner Tanke. Am Ende reichts nur noch für nen Paderborner"
 

Peter Herter

Erfahrener Benutzer
Schalke hätte am besten Jens Keller behalten und die Pfeife Horst Heldt in die Wüste geschickt,wäre billiger und die beste lösung gewesen
 
Nachdem Weinzierl nicht wollte :) und Wilmots offensichtlich mit Heldt nicht konnte :D , war Breitenreiter eben die C-Lösung. Passend dazu ein Zitat aus dem WWW:
"Trainersuche auf Schalke ist wie spät Abends anner Tanke. Am Ende reichts nur noch für nen Paderborner"

Weinzierl wollte nicht und Wilmots wollte angeblich einen Dreijahresvertrag . 4 Mios pro Jahr
+ die 2 Mios Ablöse. Wilmots war dem HHeldt wohl zu teuer. Wenn er schon noch mal auf die Schnauze fallen sollte, dann wenigstens preiswert.

Ich weiß ja nu nicht an welcher Tanke du dir deinen :cool:Sprit holst. Ich glaube jetzt einfach mal nicht, dass jede Tanke Paderborner :cool:im Angebot hat.
 
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Rupert

Friends call me Loretta
Das ist witzig: Ziehen die Kickers und Darmstadt unter Dirk Schuster ran um eine Beweisführung "Klappt's in Paderborn, dann auch auf Schalke" zu starten. :D
 
Na mal sehn was das wieder wird. Überzeugt bin ich nicht von der Verpflichtung. Auch das ganze Theater um und mit Wilmots schon wieder Katastrophe. Ok auf Schalke stürzen sich alle Geier natürlich auch besonders. Aber es gibt auch jedesmal Aas zu fressen.

Hier scheint man wohl ganz angetan zu sein: Darum kann Breitenreiter ein erfolgreicher Trainer werden.

Ich bin eher der Meinung das Wilmots sich verzockt hat. 3 Jahre / 4 Mios pro Jahr ist n bisschen viel. Dazu noch die 2 Mios Ablöse. Ausserdem wollte er auch die Entscheidungsgewalt über die Transfers. (lt. Kicker)Somit hätte er den HHeldt regelrecht entmachtet.
:gruebel:....... Ob das jetzt mal der richtige Schritt gewesen wäre....... :suspekt:.
Ohne Toennies` Segen läuft da eh nix.Wie auch immer, Wilmots wird nicht der neue Trainer.

Breitenreiters Problem wird sein eine Mannschaft, die zuletzt nicht gerade durch Disziplin, Teamgeist und Einsatzfreude geglänzt hat, in den Griff zu bekommen.
Bei dem oft unruhigen Umfeld nicht gerade eine leichte Aufgabe.
 
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