BMW soll mit 800 Millionen EUR beim FCB einsteigen

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
50+1 schützt die Bayern davor, dass bei einem (oder gar 2 oder 3) anderen Verein ein großer Investor einsteigt und der FCB auf einmal Konkurrenz hat.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Was heisst da 800 Millionen? Audi wird ja seine 8,33% nicht einfach zurückgeben sondern sich abkaufen lassen; die Summe kann man dann schon mal von 800 Millionen abziehen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Die kaufen also etwas, was 220 Mio wert ist für 800 Mio. Ist das dann noch FFP?
 
50+1 schützt die Bayern davor, dass bei einem (oder gar 2 oder 3) anderen Verein ein großer Investor einsteigt und der FCB auf einmal Konkurrenz hat.

Fällt die 50+1, gehen die GroßGeldgeber zum FC Bayern. Der FC Bayern ist Branchenprimus und die Erfolge sprechen für sich. Der Rest der Bundesliga würde, auch wenn 50+1 fällt, nur eine Nebenrolle spielen.
Die Bayern würden noch reicher werden und die Schere zwischen den Bayern und dem Rest der Bundesliga würde noch weiter auseinandergehen.
 

Detti04

The Count
Fällt die 50+1, gehen die GroßGeldgeber zum FC Bayern. Der FC Bayern ist Branchenprimus und die Erfolge sprechen für sich. Der Rest der Bundesliga würde, auch wenn 50+1 fällt, nur eine Nebenrolle spielen.
Die Bayern würden noch reicher werden und die Schere zwischen den Bayern und dem Rest der Bundesliga würde noch weiter auseinandergehen.
Noe, das ist nicht zu erwarten, denn in der Premier League ist das ja auch nicht passiert. Klar, auch bei Manchester United, dem Klassenprimus der PL, stieg ein Investor ein, aber es gab eben auch Grosseinstiege von Investoren in vormals eher erfolglosen Klubs (Chelsea und Man City). Fiele 50+1, dann gaebe es in der Buli auch einige Kandidaten fuer die Uebernahme durch einen (auslaendischen) Investor, z.B. Eintracht Frankfurt oder die Hertha. Grundsaetzlich waere auch Schalke einer der attraktivsten Kandidaten, aber da ist eine Uebernahme durch einen Investor auf Grund der Vereinstruktur aktuell gar nicht moeglich, glaube ich.
 
Fällt die 50+1, gehen die GroßGeldgeber zum FC Bayern. Der FC Bayern ist Branchenprimus und die Erfolge sprechen für sich. Der Rest der Bundesliga würde, auch wenn 50+1 fällt, nur eine Nebenrolle spielen.
Die Bayern würden noch reicher werden und die Schere zwischen den Bayern und dem Rest der Bundesliga würde noch weiter auseinandergehen.
Es ist gerade einmal eine gute Woche her, dass Uli Hoeneß im Doppelpass saß und seinen Club für eine in der Vereinssatzung verankerte Regel lobte, die quasi 70+1 bei den Bayern vorschreibt. Also werden die Bayern, die lt. Wikipedia noch 75% ihrer eigenen Anteile halten, für den hypothetischen Fall der Abschaffung von 50+1, nicht unbegrenzt Anteile an Investoren verscheuern können. Zumindest nicht ohne Satzungsänderung, die einer Mehrheit bei der Mitgliederversammlung bedürfte.


@topic
Ich verstehe die Einwände nicht bzw. was es da zu relativieren gibt. 800 Mio. sind ein Riesenbatzen Geld, auch wenn er sich auf 10 Jahre verteilt. Mit 80 Mio. jährlich könnte man fast komplett die Umsätze von Düsseldorf und Nürnberg abdecken:
Diashow - Umsatz-Tabelle: So viel Kohle machen FC Bayern, BVB und Co.
Oder anders ausgedrückt: Für den FCB bedeutet dieser Deal einen Lucas Hernández für lau. Und zwar jedes Jahr.

Und warum muss BMW mit der Kohle zunächst die Anteile von Audi kaufen? Wenn man sich den Audi-Deal ansieht, haben die Ingolstädter für rund 90 Mio 8,33% der Anteile gekauft und buttern seitdem 30 Mio. per anno in Form von Sponsoring in den Verein. Diesen jährlichen Zuschuss hätte der Autobauer für eine Verlängerung um 5 weitere Jahre sogar gerne noch verdoppelt, allerdings soll an dessen Stelle ja nun BMW mit seinen 80 Mio. jährlich treten. Das bedeutet, im Gegensatz zum Audi-Angebot (60 Mio. pro Jahr) macht der FCB mit der Offerte von BMW (80 Mio. pro Jahr) auf die Laufzeit von 10 Jahren gerechnet 200 Mio. ((80 - 60) x 10) mehr. Wenn man allerdings davon die oben von Detti errechneten knapp 220 Mio. wieder abziehen müsste, führen die Bayern ja mit dem Audi-Deal besser. Deshalb glaube ich, dass diese 800 Mio. sehr wohl als reiner Sponsoring-Betrag gedacht sind, und BMW die Kohle für die Audi-Anteile unabhängig davon aufbringen wird.
 

fabsi1977

Theoretiker
Zu den Beträgen hat sich mittlerweile auch der Herr Hoeneß gemeldet und gemeint diese stimmen hinten und vorne nicht.
 

Detti04

The Count
[...]
Und warum muss BMW mit der Kohle zunächst die Anteile von Audi kaufen? Wenn man sich den Audi-Deal ansieht, haben die Ingolstädter für rund 90 Mio 8,33% der Anteile gekauft und buttern seitdem 30 Mio. per anno in Form von Sponsoring in den Verein. [...]
Hast Du eine Quelle fuer die 30 Mio jaehrlich? Ich kann naemlich keine Zahlen finden.
 
Hast Du eine Quelle fuer die 30 Mio jaehrlich? Ich kann naemlich keine Zahlen finden.
Ich hab's direkt Ruperts Link zur Augsburger Allgemeinen weiter oben entnommen:

Bis vor kurzem noch war Audi als Braut mit ihrer Mitgift von jährlich 30 Millionen Euro sowie 90 Millionen Euro im Austausch für Klubanteile gut genug.
 
Es ist gerade einmal eine gute Woche her, dass Uli Hoeneß im Doppelpass saß und seinen Club für eine in der Vereinssatzung verankerte Regel lobte, die quasi 70+1 bei den Bayern vorschreibt. Also werden die Bayern, die lt. Wikipedia noch 75% ihrer eigenen Anteile halten, für den hypothetischen Fall der Abschaffung von 50+1, nicht unbegrenzt Anteile an Investoren verscheuern können. Zumindest nicht ohne Satzungsänderung, die einer Mehrheit bei der Mitgliederversammlung bedürfte.

Was der Uli da zu Besten gab halte ich für so ehrlich wie seine beizeiten halbherzige Steuererklärung war. Ich hab mir den damaligen DoPa anschaut. Der UliH hat den Auftritt im Doppelpass in vollen Zügen genossen. Hoeness war absolut in seinem Element. So wie man ihn in der Öffentlichkeit kennt, angriffslustig, kritikresistent und teilweise der Realität entrückt. Beispielsweise war der FC Bayern an dem Tag Tabellenführer.

In Kahn haben sie schon mal einen Mitstreiter gefunden. Auch der Oli Kahn ist gegen die 50+1 (Vom Januar 2018)
Oliver Kahn ist gegen die 50+1-Regel | FC Bayern
Den Sponsoren sollen Tür und Tor geöffnet werden.

Im März des vergangenen Jahres bestätigte die DFL die 50+1. Dem RolexKalle gefiel die Entscheidung gar nicht. Er echauffierte sich über die Bestätigung der 50+1-Regel. Und holte zum Rundumschlag aus. Der ging so weit und beschimpfte und beleidigte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was der Uli da zu Besten gab halte ich für so ehrlich wie seine beizeiten halbherzige Steuererklärung war.
Und warum sollte er sich mit einer solchen Falschaussage aufs Glatteis begeben, wo ihn doch jeder Hinz und Kunz mit Hilfe von Google binnen zwei Minuten widerlegen kann? Der FCB ist immer noch e.V., weshalb es auch kein Problem ist, an dessen Satzung zu gelangen, um dort nachzusehen.

Übrigens kannst du gerade im Zusammenhang mit diesem BMW-Deal schön beobachten, wie der FCB darauf bedacht ist, nicht mehr als 25% seiner Anteile aus der Hand zu geben. Damit bewegen sie sich nämlich exakt an der Grenze zur Sperrminorität, was ihnen garantiert, in ihren Entscheidungen weiterhin völlig unabhängig von der Einflussnahme ihrer Investoren zu sein. In München legen sie also durchaus Wert auf ihre Unabhängigkeit.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Japp, das steht, meines Wissens, in der Satzung:
Wollte ein Anteilseigner mehr als 20% der Anteile halten oder sollten die Anteile, die der e.V. hält unter 70% fallen, so bedarf das zuvor eines Beschlusses mit 75% Mehrheit in der Mitgliederversammlung.
 
Und warum sollte er sich mit einer solchen Falschaussage aufs Glatteis begeben, wo ihn doch jeder Hinz und Kunz mit Hilfe von Google binnen zwei Minuten widerlegen kann? Der FCB ist immer noch e.V., weshalb es auch kein Problem ist, an dessen Satzung zu gelangen, um dort nachzusehen.

Übrigens kannst du gerade im Zusammenhang mit diesem BMW-Deal schön beobachten, wie der FCB darauf bedacht ist, nicht mehr als 25% seiner Anteile aus der Hand zu geben. Damit bewegen sie sich nämlich exakt an der Grenze zur Sperrminorität, was ihnen garantiert, in ihren Entscheidungen weiterhin völlig unabhängig von der Einflussnahme ihrer Investoren zu sein. In München legen sie also durchaus Wert auf ihre Unabhängigkeit.

Die Regel in der Vereinssatzung. Jo. Die 50+1 ist ja auch nicht gefallen. Noch nicht. Ich denke mal, die Bayern hoffen da in froher Erwartung sein zu dürfen. Da die 50+1 nicht gefallen ist, wird das schon alles passen. Auch auf die Aussagen, wenn es denn klare Aussagen gibt, werden passen, um sich nicht aufs Glatteis zu begeben.
Zu der 50+1 haben die Bayern ihre Aussagen oft genug getätigt. Allen voran der Kalle. Der will 50+1 fallen sehen.
Links dazu gibts ohne Ende. Den Bayern stinkt mächtig, dass die 50+1 vor nicht allzu langer Zeit bestätigt wurde und sie sich weiterhin dran halten müssen. Da kann er Uli eine in der Vereinssatzung verankerte Regel loben soviel er will, an einen Sinneswandel glaube ich nicht. Dass das Lob ehrlich gemeint war, glaube ich nicht.
Warten wir mal ab wie es da aussehen wird wenn die 50+1 mal fallen wird.
 
Die Regel in der Vereinssatzung. Jo. Die 50+1 ist ja auch nicht gefallen. Noch nicht. Ich denke mal, die Bayern hoffen da in froher Erwartung sein zu dürfen. Da die 50+1 nicht gefallen ist, wird das schon alles passen. Auch auf die Aussagen, wenn es denn klare Aussagen gibt, werden passen, um sich nicht aufs Glatteis zu begeben.
Zu der 50+1 haben die Bayern ihre Aussagen oft genug getätigt. Allen voran der Kalle. Der will 50+1 fallen sehen.
Links dazu gibts ohne Ende. Den Bayern stinkt mächtig, dass die 50+1 vor nicht allzu langer Zeit bestätigt wurde und sie sich weiterhin dran halten müssen. Da kann er Uli eine in der Vereinssatzung verankerte Regel loben soviel er will, an einen Sinneswandel glaube ich nicht. Dass das Lob ehrlich gemeint war, glaube ich nicht.
Warten wir mal ab wie es da aussehen wird wenn die 50+1 mal fallen wird.
Ich weiß ja nicht, was du dazu für Vorstellungen hast, aber das ist kein Voodoo. Die Satzung ändert sich nicht, nur weil die DFL 50+1 kippt. Dazu brauchst du die Zustimmung von mindestens 75% der Mitgliederversammlung. Steht doch alles in Ruperts Post.
 
Ich weiß ja nicht, was du dazu für Vorstellungen hast, aber das ist kein Voodoo. Die Satzung ändert sich nicht, nur weil die DFL 50+1 kippt. Dazu brauchst du die Zustimmung von mindestens 75% der Mitgliederversammlung. Steht doch alles in Ruperts Post.

Man darf getrost davon ausgehen, dass sich was ändern wird, wenn die 50+1 fällt. Da brauchts kein VooDoo. Die Bayern wollen die 50+1 fallen sehen. Was sicherlich zu ihrem finanziellen Vorteil ausfallen soll. Nach dem Theater das die Bayern um die 50+1 veranstalten darf man davon ausgehen, dass sich was an der Satzung ändern wird. Kein Mitglied wird sich gegen den Wunsch der Bayernbosse stellen.
So wird es doch sicherlich möglich sein Regeln in der Satzung zu ändern.

Dass die Bayern Regeln ändern können, dass das geht, ist schon bewiesen.
Beispielsweise als der UliH. wieder Präses werden wollte. Damit er wiedergewählt werden konnte wurde eine Regel geändert.
 
Zuletzt bearbeitet:

KGBRUS

Mitglied Trainerfindungskommission 2021 psst... RR
Mhhhh vielleicht vertue ich mich da, aber meines Wissens nach ist die Lizenzspielerabteilung doch eine AG. Und hat keine Satzung. Die Satzung hat nur der e.V. da der Einstieg von Sponsoren wohl in die AG erfolgt, braucht die Satzung des e.V. nicht geändert zu werden. Somit hat der Uli ja Recht in der e.V geht das ohne Satzungsänderung nicht und in der AG braucht man nix zu Ändern. wäre auch eine typische Aussage von Uli.... Augenwischerei.

Oder hab ich das falsch auf dem Schirm?
 

fabsi1977

Theoretiker
Es ist so, dass dem eV 75% der Anteile gehören, sprich wenn Anteile verkauft werden dann vom eV. Sprich der eV hat es in der Hand wie viele Anteile verkauft werden. Wie das mit den verkauften Anteilen geregelt ist, keine Ahnung. ich schätze dass der eV Rückkaufrechte hat wenn das Sponsoring aufgegeben wird, siehe jetzt Audi. Oder dass Audi das Recht hat die Anteile wieder an den eV zu veräußern. Aus meiner Sicht keine Augenwischerei. Ich kann aber nicht beurteilen wie die Mitglieder abstimmen würden wenn eine Satzungsänderung auf den Tisch käme.

Was ich auch nicht weiß ist, wie das mit den Anteilen in den anderen Vereinen geregelt ist.
 

Rupert

Friends call me Loretta
(...)

Oder hab ich das falsch auf dem Schirm?

In der Satzung des e.Vs steht einfach, dass der e.V. immer mindestens 70% der Anteile der AG halten soll.
Will man das ändern, so müssen 75% der Anwensenden auf der Mitgliederversammlung dafür stimmen, dass das erlaubt wird und das Präsidium des e.Vs muss natürlich auch dem zustimmen.
 
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