Belgien - Italien - EM 2020 Viertelfinale

Wer zieht ins Halbfinale ein?

  • Belgien

  • Italien


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.

Litti

Krawallbruder
Bela Rethy hatte sofort festgestellt dass die Achillesehne gerissen ist. Das Wissen hatte er wohl exklusiv.
Ich hoffe, dass Rethy und seine Glaskugel da falsch liegen.
Stimmt nicht ganz, Sandro Wagner tippte auf Achillessehnenriss. Mit dem Verweis darauf, diese Verletzung selber mehrfach erlitten zu haben.
Italienische Medien haben mittlerweile auch sowas vermeldet.
Keine Ahnung ob es das ist, bin mir aber sicher es ist was schwerwiegenderes mit längerer Ausfallzeit. Wenn das komplett geschauspielert war wäre das ja mehr als Hollywoodreif. Und das eine Viertelstunde vor Schluss, um ein paar Minuten von der Uhr zu holen, die sowieso nachgespielt werden? Als einer der bisher besten Spieler auf dem Platz? Never.
 
Stimmt nicht ganz, Sandro Wagner tippte auf Achillessehnenriss. Mit dem Verweis darauf, diese Verletzung selber mehrfach erlitten zu haben.
Italienische Medien haben mittlerweile auch sowas vermeldet.
Keine Ahnung ob es das ist, bin mir aber sicher es ist was schwerwiegenderes mit längerer Ausfallzeit. Wenn das komplett geschauspielert war wäre das ja mehr als Hollywoodreif. Und das eine Viertelstunde vor Schluss, um ein paar Minuten von der Uhr zu holen, die sowieso nachgespielt werden? Als einer der bisher besten Spieler.
Wagner sprach ja davon, dass er schon mehrfach auf dem Platz mitbekommen hat, wenn eine solche Verletzung aufgetreten ist.

Echt traurig für den Spieler, erinnerte mich an die Verletzung vom BVB-Verteidiger M. Morey
 

Hendryk

Forum-Freund
Ja, das war das Highlight. Spinazzola steht verletzt rum und waere vermutlich bereit, die paar Meter zur Aussenlinie und zur Auswechslung raus zu humpeln, aber dann kommt sein Teamkollege und muss ihn fast niederringen, damit er sich erst mal schoen hinlegt. Die Teamaerzte machen dann aus der Behandlung auch noch 'ne lange Show, und ein Spieler, der vorher noch stehen und humpeln konnte, wird schliesslich unter groesstmoeglichem Aufwand aus dem Stadion getragen. So werden aus 30 Sekunden Verletzungsunterbrechung mal eben 3-4 Minuten.
In die Richtung habe ich auch gedacht: Warum bringen ihn die Mitspieler entsprechend gestützt, nicht über die Seitenlinie?
Im Liveticker von T-Online stand dann: Achillessehnenriss und das hat sich wohl bestätigt.
Aber die Behandlung hätte neben dem Feld erfolgen können. Fällt mir übrigens oft auf. Da sackt der Spieler grundsätzlich (oft) einen Meter von der Seitenlinie entfernt auf dem Rasen zusammen...
Schlimm sind dann die Spieler, die gut erkennbar (Wiederholung) im Nacken oder Halsgegend getroffen werden und sich dann an die Stirn fassen - aua, aua...
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Fussball halt. Beim Wasserball musst du verletzt in die Wechselzone, ausser es ist so extrem, dass unterbrochen wird. Dass passiert seltenst. Aber selbst dann wird gewechselt und weiter gehts, ich habe schon erlebt, dass einer mit Kreuzbandriss zum Wechseln geschwommen ist.
 
Ich muss noch mal zu Italien-Belgien was los werden, sonst platze ich.
Ciro Immobile ist ein sportliches Charakterschwein, wer mich kennt weiß, das derartige Worte äußerst selten in meinen Beiträgen zu finden sind.
In dieser Angelegenheit fallen mir aber keine mildernden Umstände ein.
Zur Sache:
Immobile wird bei einem Angriff der italienischen Mannschaft hart aber fair gestoppt und fällt hin (ob er sich fallen lässt will ich gar nicht behaupten, der Verdacht liegt aber nahe).
Nun bleibt er regungslos (!) mitten im Strafraum der Belgier liegen, in der der wahrscheinlichen Absicht dadurch einen Elfmeter zu schinden oder den Gegenangriff der Belgier zu stoppen, indem er mit der Fairness der Gegner rechnet den Ball ins Aus zu schießen oder einer Unterbrechung durch den Schiri aus vorsorglich gesundheitlichem Schutz für ihn.
Beides passiert aber nicht, da seine Mannschaft direkt einen neuen Angriff startet, er weiter regungslos (!) mitten im belgischen Strafraum liegen bleibt, während seine Mannschafskameraden ein Tor schießen.
Seine spontane Wunderheilung (er springt, lacht, rennt, jubelt) folgt sogleich.
Die Frage ist, ob dieses Tor überhaupt hätte zählen dürfen ist eine Sache, ich weiß nicht ob er im Abseits lag und ob das, wenn ja, passiv war, da er ja regungslos (!) hingestreckt lag oder ob ein Spieler in dieser zentralen liegenden Position im Strafraum des Gegners nicht zumindest den belgischen Torwart "beeinflusst" hat.
Die andere Sache, die mir viel wesentlicher erscheint, ist, das Immobile anscheinend aus dem tragischen lebensbedrohlichen Geschehen bei Eriksson nichts gelernt hat, sondern respektlos und heimtückisch eine dramatische Situation vortäuscht, die jeden Anstand vermissen lässt.
Nach meinem Dafürhalten hätte das Tor aberkannt werden müssen, da Immobile sich zwar regungslos (!) aber trotzdem inmitten des Geschehens befunden hat. Zudem anschließend wegen grob unsportlichen Verhaltens des Platzes hätte verwiesen werden müssen.
Auch eine nachträgliche Sperre für den Rest des Turnieres wäre nach meiner Auffassung von Fair-Play seitens der UEFA noch möglich, nach meiner Meinung nach sogar zwingend, um eine Grenze zu setzen, wo das Spiel und die Spieler vor solchem Betrug geschützt werden müssen.
Um irgendwelchen Neid-Debatten vorzubeugen: Nein, ich neide der italienischen Mannschaft nicht den Sieg und den Einzug ins Halbfinale, da sie auch um ein Tor besser waren. Im Gegenteil ich bedauere die mögliche Schädigung ihres Rufes, den Immobile mit seinem völlig unakzeptablen Verhalten seinen Kollegen ungerecht und ungestraft zugefügt haben könnte.
 

Hendryk

Forum-Freund
Ich muss noch mal zu Italien-Belgien was los werden, sonst platze ich.
Ciro Immobile ist ein sportliches Charakterschwein, wer mich kennt weiß, das derartige Worte äußerst selten in meinen Beiträgen zu finden sind.
In dieser Angelegenheit fallen mir aber keine mildernden Umstände ein.
Zur Sache:
Immobile wird bei einem Angriff der italienischen Mannschaft hart aber fair gestoppt und fällt hin (ob er sich fallen lässt will ich gar nicht behaupten, der Verdacht liegt aber nahe).
Nun bleibt er regungslos (!) mitten im Strafraum der Belgier liegen, in der der wahrscheinlichen Absicht dadurch einen Elfmeter zu schinden oder den Gegenangriff der Belgier zu stoppen, indem er mit der Fairness der Gegner rechnet den Ball ins Aus zu schießen oder einer Unterbrechung durch den Schiri aus vorsorglich gesundheitlichem Schutz für ihn.
Beides passiert aber nicht, da seine Mannschaft direkt einen neuen Angriff startet, er weiter regungslos (!) mitten im belgischen Strafraum liegen bleibt, während seine Mannschafskameraden ein Tor schießen.
Seine spontane Wunderheilung (er springt, lacht, rennt, jubelt) folgt sogleich.
Die Frage ist, ob dieses Tor überhaupt hätte zählen dürfen ist eine Sache, ich weiß nicht ob er im Abseits lag und ob das, wenn ja, passiv war, da er ja regungslos (!) hingestreckt lag oder ob ein Spieler in dieser zentralen liegenden Position im Strafraum des Gegners nicht zumindest den belgischen Torwart "beeinflusst" hat.
Die andere Sache, die mir viel wesentlicher erscheint, ist, das Immobile anscheinend aus dem tragischen lebensbedrohlichen Geschehen bei Eriksson nichts gelernt hat, sondern respektlos und heimtückisch eine dramatische Situation vortäuscht, die jeden Anstand vermissen lässt.
Nach meinem Dafürhalten hätte das Tor aberkannt werden müssen, da Immobile sich zwar regungslos (!) aber trotzdem inmitten des Geschehens befunden hat. Zudem anschließend wegen grob unsportlichen Verhaltens des Platzes hätte verwiesen werden müssen.
Auch eine nachträgliche Sperre für den Rest des Turnieres wäre nach meiner Auffassung von Fair-Play seitens der UEFA noch möglich, nach meiner Meinung nach sogar zwingend, um eine Grenze zu setzen, wo das Spiel und die Spieler vor solchem Betrug geschützt werden müssen.
Um irgendwelchen Neid-Debatten vorzubeugen: Nein, ich neide der italienischen Mannschaft nicht den Sieg und den Einzug ins Halbfinale, da sie auch um ein Tor besser waren. Im Gegenteil ich bedauere die mögliche Schädigung ihres Rufes, den Immobile mit seinem völlig unakzeptablen Verhalten seinen Kollegen ungerecht und ungestraft zugefügt haben könnte.
Ich kann dir nur zustimmen, dass ein solches Verhalten grob unsportlich ist.
Leider hat oder hatte es keine Konsequenzen.

Mir ist auch der Torwart Donnarumma aufgefallen. Eine Minute der 5 Minuten Nachspielzeit war wohl schon rum und er lag auf dem Boden (Strafraum). Schmerzen waren ihm nicht anzusehen, es sah eher so aus als ob er Gymnastikübungen machte. Nach etwa 2 Minuten war er dann wieder auf den Beinen.
 

powerhead

Pfälzer
Ich muss noch mal zu Italien-Belgien was los werden, sonst platze ich.
Ciro Immobile ist ein sportliches Charakterschwein, wer mich kennt weiß, das derartige Worte äußerst selten in meinen Beiträgen zu finden sind.
In dieser Angelegenheit fallen mir aber keine mildernden Umstände ein.
Zur Sache:
Immobile wird bei einem Angriff der italienischen Mannschaft hart aber fair gestoppt und fällt hin (ob er sich fallen lässt will ich gar nicht behaupten, der Verdacht liegt aber nahe).
Nun bleibt er regungslos (!) mitten im Strafraum der Belgier liegen, in der der wahrscheinlichen Absicht dadurch einen Elfmeter zu schinden oder den Gegenangriff der Belgier zu stoppen, indem er mit der Fairness der Gegner rechnet den Ball ins Aus zu schießen oder einer Unterbrechung durch den Schiri aus vorsorglich gesundheitlichem Schutz für ihn.
Beides passiert aber nicht, da seine Mannschaft direkt einen neuen Angriff startet, er weiter regungslos (!) mitten im belgischen Strafraum liegen bleibt, während seine Mannschafskameraden ein Tor schießen.
Seine spontane Wunderheilung (er springt, lacht, rennt, jubelt) folgt sogleich.
Die Frage ist, ob dieses Tor überhaupt hätte zählen dürfen ist eine Sache, ich weiß nicht ob er im Abseits lag und ob das, wenn ja, passiv war, da er ja regungslos (!) hingestreckt lag oder ob ein Spieler in dieser zentralen liegenden Position im Strafraum des Gegners nicht zumindest den belgischen Torwart "beeinflusst" hat.
Die andere Sache, die mir viel wesentlicher erscheint, ist, das Immobile anscheinend aus dem tragischen lebensbedrohlichen Geschehen bei Eriksson nichts gelernt hat, sondern respektlos und heimtückisch eine dramatische Situation vortäuscht, die jeden Anstand vermissen lässt.
Nach meinem Dafürhalten hätte das Tor aberkannt werden müssen, da Immobile sich zwar regungslos (!) aber trotzdem inmitten des Geschehens befunden hat. Zudem anschließend wegen grob unsportlichen Verhaltens des Platzes hätte verwiesen werden müssen.
Auch eine nachträgliche Sperre für den Rest des Turnieres wäre nach meiner Auffassung von Fair-Play seitens der UEFA noch möglich, nach meiner Meinung nach sogar zwingend, um eine Grenze zu setzen, wo das Spiel und die Spieler vor solchem Betrug geschützt werden müssen.
Um irgendwelchen Neid-Debatten vorzubeugen: Nein, ich neide der italienischen Mannschaft nicht den Sieg und den Einzug ins Halbfinale, da sie auch um ein Tor besser waren. Im Gegenteil ich bedauere die mögliche Schädigung ihres Rufes, den Immobile mit seinem völlig unakzeptablen Verhalten seinen Kollegen ungerecht und ungestraft zugefügt haben könnte.
Im Zusammenhang Italien und Fussball, gehören für mich die Begriffe Theatralik, Wehleidigkeit, Schauspielerei, und Zeitschinden dazu, mal mehr, mal weniger. Da können sie spielen wie sie wollen. Traurig, dass sie immer wieder glauben, darauf zurückgreifen zu müssen.
 
Im Zusammenhang Italien und Fussball, gehören für mich die Begriffe Theatralik, Wehleidigkeit, Schauspielerei, und Zeitschinden dazu, mal mehr, mal weniger. Da können sie spielen wie sie wollen. Traurig, dass sie immer wieder glauben, darauf zurückgreifen zu müssen.
Volle Zustimmung, als neutraler Fußball Fan ist man über die Spielkunst begeistert, wie u.a. auch gestern...und dann solche unfaire Hanswurstiaden die einem die Stimmung verhageln.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Na dann kannst Du es ja auch lassen, bleibt allen unbenommen, mich stört es und nicht nur als Fußballfan.
Du erzählst halt einen ziemlichen Unsinn von zwingender nachträglicher Sperre. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Es ist nicht schön, aber es ist nicht mehr als ein Ausreizen der Regeln. Sonst würde es ja sanktioniert, wenn es gegen die Regeln wäre.
 
Ich muss noch mal zu Italien-Belgien was los werden, sonst platze ich.
Ciro Immobile ist ein sportliches Charakterschwein, wer mich kennt weiß, das derartige Worte äußerst selten in meinen Beiträgen zu finden sind.
In dieser Angelegenheit fallen mir aber keine mildernden Umstände ein.
Zur Sache:
Immobile wird bei einem Angriff der italienischen Mannschaft hart aber fair gestoppt und fällt hin (ob er sich fallen lässt will ich gar nicht behaupten, der Verdacht liegt aber nahe).
Nun bleibt er regungslos (!) mitten im Strafraum der Belgier liegen, in der der wahrscheinlichen Absicht dadurch einen Elfmeter zu schinden oder den Gegenangriff der Belgier zu stoppen, indem er mit der Fairness der Gegner rechnet den Ball ins Aus zu schießen oder einer Unterbrechung durch den Schiri aus vorsorglich gesundheitlichem Schutz für ihn.
Beides passiert aber nicht, da seine Mannschaft direkt einen neuen Angriff startet, er weiter regungslos (!) mitten im belgischen Strafraum liegen bleibt, während seine Mannschafskameraden ein Tor schießen.
Seine spontane Wunderheilung (er springt, lacht, rennt, jubelt) folgt sogleich.
Die Frage ist, ob dieses Tor überhaupt hätte zählen dürfen ist eine Sache, ich weiß nicht ob er im Abseits lag und ob das, wenn ja, passiv war, da er ja regungslos (!) hingestreckt lag oder ob ein Spieler in dieser zentralen liegenden Position im Strafraum des Gegners nicht zumindest den belgischen Torwart "beeinflusst" hat.
Die andere Sache, die mir viel wesentlicher erscheint, ist, das Immobile anscheinend aus dem tragischen lebensbedrohlichen Geschehen bei Eriksson nichts gelernt hat, sondern respektlos und heimtückisch eine dramatische Situation vortäuscht, die jeden Anstand vermissen lässt.
Nach meinem Dafürhalten hätte das Tor aberkannt werden müssen, da Immobile sich zwar regungslos (!) aber trotzdem inmitten des Geschehens befunden hat. Zudem anschließend wegen grob unsportlichen Verhaltens des Platzes hätte verwiesen werden müssen.
Auch eine nachträgliche Sperre für den Rest des Turnieres wäre nach meiner Auffassung von Fair-Play seitens der UEFA noch möglich, nach meiner Meinung nach sogar zwingend, um eine Grenze zu setzen, wo das Spiel und die Spieler vor solchem Betrug geschützt werden müssen.
Um irgendwelchen Neid-Debatten vorzubeugen: Nein, ich neide der italienischen Mannschaft nicht den Sieg und den Einzug ins Halbfinale, da sie auch um ein Tor besser waren. Im Gegenteil ich bedauere die mögliche Schädigung ihres Rufes, den Immobile mit seinem völlig unakzeptablen Verhalten seinen Kollegen ungerecht und ungestraft zugefügt haben könnte.
Noch nie einen Ball vor den Füssen gehabt, sonst würdest Du Dich nicht so auslassen über Taktik
 
Du erzählst halt einen ziemlichen Unsinn von zwingender nachträglicher Sperre. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Es ist nicht schön, aber es ist nicht mehr als ein Ausreizen der Regeln. Sonst würde es ja sanktioniert, wenn es gegen die Regeln wäre.
Also, mit der nachträglichen Sperre gebe ich Dir inzwischen völlig recht, ich kann dieses Schmierentheater einfach nur nicht mehr sehen, da galoppieren schon mal die emotionalen Pferde mit einem durch.
Das mit den Regeln sehe ich allerdings anders, unsportliches Verhalten (dazu gehört das Zeitspiel und vorgetäuschte Verletzungen), ist laut Regelwerk zu sanktionieren, allerdings während des Spieles und nicht im Nachhinein (siehe meine obige Korrektur).
Und wann ein Spieler oder eine Mannschaft die Regeln ausreizt, teilweise über den eigentlichen Sinn des Spieles hinaus oder gar die Grenze überschreitet wird strittig bleiben. Ist vielleicht auch eine rage des Geschmackes.
Lassen wir es mal in diesem Fall so stehen und hoffen auf gute "Restspiele".
 
Noch nie einen Ball vor den Füssen gehabt, sonst würdest Du Dich nicht so auslassen über Taktik
Sorry, ich habe in fast allen Ligen außer Bundesliga gespielt, daran kann es nicht liegen
Im Übrigen habe ich mich eben nicht über Taktik geäußert, sondern über unsportliches Verhalten und Zeitspiel.
Das kann man natürlich als Taktik beschreiben, ich habe es anders gelernt, gespielt und trainiert.
 

powerhead

Pfälzer
Sorry, ich habe in fast allen Ligen außer Bundesliga gespielt, daran kann es nicht liegen
Im Übrigen habe ich mich eben nicht über Taktik geäußert, sondern über unsportliches Verhalten und Zeitspiel.
Das kann man natürlich als Taktik beschreiben, ich habe es anders gelernt, gespielt und trainiert.
Das hast du jetzt völlig falsch verstanden, bei den Italienern gehört taktisches Verständnis für unsportliches Verhalten und schauspielerischen Talent im richtigen Augenblick mit zur Grundvoraussetzung als Spieler der Squadra Azzurra. :D
 

Schröder

Problembär
Italien hat verdient gewonnen. Dem Immobiloe wünsch ich aber für derart unsportliches Verhalten mal `ne echte Verletzungl
 
Ich muss noch mal zu Italien-Belgien was los werden, sonst platze ich.
Ciro Immobile ist ein sportliches Charakterschwein, wer mich kennt weiß, das derartige Worte äußerst selten in meinen Beiträgen zu finden sind.
In dieser Angelegenheit fallen mir aber keine mildernden Umstände ein.
Zur Sache:
Immobile wird bei einem Angriff der italienischen Mannschaft hart aber fair gestoppt und fällt hin (ob er sich fallen lässt will ich gar nicht behaupten, der Verdacht liegt aber nahe).
Nun bleibt er regungslos (!) mitten im Strafraum der Belgier liegen, in der der wahrscheinlichen Absicht dadurch einen Elfmeter zu schinden oder den Gegenangriff der Belgier zu stoppen, indem er mit der Fairness der Gegner rechnet den Ball ins Aus zu schießen oder einer Unterbrechung durch den Schiri aus vorsorglich gesundheitlichem Schutz für ihn.
Beides passiert aber nicht, da seine Mannschaft direkt einen neuen Angriff startet, er weiter regungslos (!) mitten im belgischen Strafraum liegen bleibt, während seine Mannschafskameraden ein Tor schießen.
Seine spontane Wunderheilung (er springt, lacht, rennt, jubelt) folgt sogleich.
Die Frage ist, ob dieses Tor überhaupt hätte zählen dürfen ist eine Sache, ich weiß nicht ob er im Abseits lag und ob das, wenn ja, passiv war, da er ja regungslos (!) hingestreckt lag oder ob ein Spieler in dieser zentralen liegenden Position im Strafraum des Gegners nicht zumindest den belgischen Torwart "beeinflusst" hat.
Die andere Sache, die mir viel wesentlicher erscheint, ist, das Immobile anscheinend aus dem tragischen lebensbedrohlichen Geschehen bei Eriksson nichts gelernt hat, sondern respektlos und heimtückisch eine dramatische Situation vortäuscht, die jeden Anstand vermissen lässt.
Nach meinem Dafürhalten hätte das Tor aberkannt werden müssen, da Immobile sich zwar regungslos (!) aber trotzdem inmitten des Geschehens befunden hat. Zudem anschließend wegen grob unsportlichen Verhaltens des Platzes hätte verwiesen werden müssen.
Auch eine nachträgliche Sperre für den Rest des Turnieres wäre nach meiner Auffassung von Fair-Play seitens der UEFA noch möglich, nach meiner Meinung nach sogar zwingend, um eine Grenze zu setzen, wo das Spiel und die Spieler vor solchem Betrug geschützt werden müssen.
Um irgendwelchen Neid-Debatten vorzubeugen: Nein, ich neide der italienischen Mannschaft nicht den Sieg und den Einzug ins Halbfinale, da sie auch um ein Tor besser waren. Im Gegenteil ich bedauere die mögliche Schädigung ihres Rufes, den Immobile mit seinem völlig unakzeptablen Verhalten seinen Kollegen ungerecht und ungestraft zugefügt haben könnte.
Das Fernsehen hatte nach dem Spiel nur eine Szene mit Immobile in der Hauptrolle gezeigt.
Er wurde leicht gefoult. So leicht dass der Schiedsrichter es nicht ahndete. In der Wiederholung war klar erkennbar dass Immobile wohl berührt wurde, aber ein Foul war es mMn nie und nimmer.
Immobile lag auf dem Boden und rührte sich nicht mehr. Man hätte glatt auf die Idee kommen können er hätte Eriksen nachgeahmt um das Foul bzw eine Spielunterbrechung zu schinden.
Allerdings hat niemand reagiert. Immobile blieb einsam und allein liegen. Hob den Kopf, sah sich um und erkannte dass es nichts bringt, stand schnell auf und lief locker wieder weiter.
Soviel ich darüber noch weiß geschah das in der ersten HZ.

Das ! hat mit "Taktik" nicht das geringste zu tun. Das ist Unfairness in Perfektion. Schlimmer wurde es nach Spinazzolas Auswechslung. Wobei man da, mit goodwill, auch von Taktik sprechen könnte.
Spinazzolas war wohl ein wichtiger Spieler und die Mannschaft könnte durchaus geschockt gewesen sein.
Trotzdem muss ich das ewige Zeitschinden und das Zerstören des Spiels nicht für gerechtfertigt halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe gar nicht was hier von regungslos geschrieben wird. Erst macht er die Neymar-Rolle und erst dann bleibt er ruhiger aber immernoch leicht windend liegen. Um dann halt nach dem Tor aufzuschauen und blitzgeheilt loszurennen.



Du erzählst halt einen ziemlichen Unsinn von zwingender nachträglicher Sperre. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Es ist nicht schön, aber es ist nicht mehr als ein Ausreizen der Regeln. Sonst würde es ja sanktioniert, wenn es gegen die Regeln wäre.

Da möchte ich dich mal fragen, was du daran als regelkonform feststellen kannst?
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Da möchte ich dich mal fragen, was du daran als regelkonform feststellen kannst?
Einfacher ist es, sich zu fragen, wo der Regelverstoss liegen soll.
Eine Schwalbe war es ja nicht. Und hinterher kann er so lange liegen bleiben, wie er will, solange er das Spiel nicht irregulär beeinflusst. Und auch das hat er nicht.
Er lag halt rum, der Schiedsrichter hat ihm weiter keine Beachtung geschenkt und das Spiel weiterlaufen lassen. Warum sollte er es auch unterbrechen, wenn kein Regelverstoss vorliegt?
 
Einfacher ist es, sich zu fragen, wo der Regelverstoss liegen soll.
Eine Schwalbe war es ja nicht. Und hinterher kann er so lange liegen bleiben, wie er will, solange er das Spiel nicht irregulär beeinflusst. Und auch das hat er nicht.
Er lag halt rum, der Schiedsrichter hat ihm weiter keine Beachtung geschenkt und das Spiel weiterlaufen lassen. Warum sollte er es auch unterbrechen, wenn kein Regelverstoss vorliegt?
Neben der Schwalbe habe ich da was von simulieren einer Verletzung im Hinterkopf. Und grundsätzlich war es in der Situation ja auch richtig erst mal weiterspielen zu lassen - sogar zum Vorteil der Italiener mit dem 1:0.

Allerdings - so meine ich - hätte der SR Immobilie auf dem Feld mit einer gelben Karte verwarnen müssen. Und so lese ich das hier auch:
Verwarnung für unsportliches BetragenEin Spieler ist wegen unsportlichen Betragens zu verwarnen, wenn er• versucht, den Schiedsrichter z. B. durch das Vortäuschen einer Verletzung oder eines Fouls (Schwalbe) zu täuschen (Simulieren),

Ging es der FIFA bei dieser Ergänzung der Spielregeln zunächst nur um das unberechtigte Herausschinden eines Strafstoßes oder das Vortäuschen eines Fouls durch einen Gegenspieler, so haben sich inzwischen weitere Formen des Simulierens im Fußball eingeschlichen, die ebenfalls als „unsportlich“ einzustufen sind. Auch sie müssen entsprechend der Regel 12 bestraft werden.


Mal lassen sich Spieler nach einer Berührung theatralisch fallen und täuschen den Kopfstoß eines Gegners vor,
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Nun, jetzt wurde er aber getroffen. Ob er sich dabei verletzt hat oder nicht, ist erstmal schwer bis gar nicht festzustellen - und deshalb auch gar nicht Aufgabe des Schiedsrichters. Der andere hat sich ja völlig ohne Berührung verletzt und das sogar schwer.
Man kann auch durchaus kurzzeitig Schmerzen haben und dann wieder laufen können.
Aber selbst wenn er ihn nach dem Tor verwarnt, sind wir noch weit von nachträglichen Sperren entfernt. Und auf die bin ich ursprünglich eingegangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, jetzt wurde er aber getroffen. Ob er sich dabei verletzt hat oder nicht, ist erstmal schwer bis gar nicht festzustellen - und deshalb auch gar nicht Aufgabe des Schiedsrichters. Der andere hat sich ja völlig ohne Berührung verletzt und das sogar schwer.
Man kann auch durchaus kurzzeitig Schmerzen haben und dann wieder laufen können.
Aber selbst wenn er ihn nach dem Tor verwarnt, sind wir noch weit von nachträglichen Sperren entfernt. Und auf die bin ich ursprünglich eingegangen.
Nun lass doch mal die "nachträgliche Sperre", ich habe ja schon eingeräumt, das ich das in emotionaler Überreizung geschrieben habe und nicht mehr vertrete.
Und im Übrigen, hinsichtlich Regelauslegung hin oder her, wenn schon die Schiris da oft unterschiedlicher Meinung sind (einschließlich VAR), können wir User das auch sein.
So, jetzt freue ich mich als Fan des Spieles auf das Halbfinale....
 
Nun, jetzt wurde er aber getroffen. Ob er sich dabei verletzt hat oder nicht, ist erstmal schwer bis gar nicht festzustellen - und deshalb auch gar nicht Aufgabe des Schiedsrichters. Der andere hat sich ja völlig ohne Berührung verletzt und das sogar schwer.
Man kann auch durchaus kurzzeitig Schmerzen haben und dann wieder laufen können.
Aber selbst wenn er ihn nach dem Tor verwarnt, sind wir noch weit von nachträglichen Sperren entfernt. Und auf die bin ich ursprünglich eingegangen.
Und ich bin auf deinen Verweis eines Regelverstoßes eingegangen. Und ja, man kann Immobilie das nicht fallabschließend nachweisen. Der Verdacht liegt aber bei dem Fetz den er da macht äußerst nahe. Zudem wie er erstens so plötzlich wieder aufsteht und zwotens so unbeschwert zum Jubeln rüberrennt.
 
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