B-Team gegen Bayern = Betrug!

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Der Bundesliga-Chef will nicht mehr akzeptieren, wenn Klubs mit einer Reserveelf zu Auswärtsspielen beim FC Bayern antreten - und denkt über Konsequenzen nach.
DFL-Chef Seifert – DFL-Chef Seifert: "Das ist dann irgendwann auch Betrug am Fan"

Das sei um einen Betrug am Fan und außerdem zerstört es die Glaubwürdigkeit des Fußballs!

"Ich würde mich sehr stark dafür einsetzen, dass es Konsequenzen hat, wenn so etwas noch einmal passiert. Das zerstört definitiv die Glaubwürdigkeit des Sports. Und wenn es um die Glaubwürdigkeit des Sports geht, gibt es derzeit ja weltweit ein paar Institutionen, die in dieser Hinsicht in den Schlagzeilen stehen, da sollten wir uns nicht einreihen."

Genauso wie das Gelbe Karten provozieren vor Bayernspielen. Auch das wird Konsequenzen haben!

Außer es kommt nicht mehr vor, sacht Seifert.

Bin ja mal gespannt, was das für Konsequenzen sein sollen und wie Seifert bestimmen wird, dass das nur eine B-Elf war, die Verein XY gda gegen die Bazis aufs Feld geschickt hat.

Andererseits finde ich das natürlich gut, dass Seifert da was machen möchte, denn das 15 von 18 Vereine die Spiele gegen die Bazis von vorn herein abschenken ist natürlich totaler Mist. Das Gegenteil sollte der Fall sein. Aber das wird wohl ein Wunsch bleiben genauso wie Seiferts Konsequenzen.
 
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fabsi1977

Theoretiker
Schönes Stammtischgeschwätz. Vom Geschäftsführer der DFL sollte man da weniger Populismus erwarten.

Mir gefällt sowas ja auch nicht, aber man kann den Trainern eben nicht vorschreiben wen sie aufstellen. Und auch das absichtliche Abholen einer gelben Karte wird man kaum verhindern können. Da müsste man schon dieses Gelbsperren komplett abschaffen. Dann bliebe aber im Zweifelsfall noch die Möglichkeit sich kurz vor Schluss ne Gelb-Rote abzuholen.
 

Rezo

Weeaboo
Bin ja auch der Meinung das Herberger's Aufstellung zum ersten Ungarnspiel ein Skandal war. Hätte eigentlich zum WM-Ausschluss führen müssen.
 
Und ich finde, dass man den Bayern die Meisterschaft aus der Spielzeit aberkennen sollte, als Guardiola im März verkündet hat, die Bundesliga sei vorbei. DAS war Betrug an der Bundesliga und an den Fans, weil anschließend gegen Mannschaften Punkte gelassen wurden, für die es noch um etwas ging und die unter normalen Umständen eher nicht gegen die Bayern gepunktet hätten. Das war Wettbewerbsverzerrung.*

Ich finde es deutlich schlimmer, wenn eine Spitzenmannschaft mit einer B-Elf antritt und Punkte verliert. Wenn ein unterlegenes Team mit einer B-Elf antritt, bleibt es bei der zu erwartenden Niederlage. Auch die Strafen für die Bremer Spieler, die sich in der vergangenen Saison Gelb abgeholt haben, fand ich völlig daneben.

* Der Vollständigkeit halber: Ja, auch andere Topteams haben schon Spieler geschont. Die Diskussion ist völlig witzlos. Der Trainer stellt die Mannschaft auf und gut ist.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Das Problem stellt sich in der kommenden Saison nicht, weil die Bayern nicht vorne weg laufen.

Meine Meinung: Einfach mal den Luftballon steigen lassen, das wird ggf. und aus äußerster Vorsorge, dass da tatsächlich was nachkommen könnte, zum Nachdenken bewegen.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Ich glaub' dieser ganzen Geschichte: "Ein quasi B-Team gegen Bayern auflaufen lassen; sich die Gelbe im Spiel davor abholen; als FC Bayern, wenn die Meisterschaft durch ist aufeinmal selbst mit dem B-Team spielen, etc." lässt sich sowieso nicht durch irgendwelche Regularien beikommen.
Das geht mehr in die Richtung "Das macht man einfach nicht." also: Das ist unfair gegenüber den anderen und nicht im Sinne eines sportlichen Wettbewerbs.
Aber dieses Denken kommt immer weniger zum Tragen, mein ich.
 
Ich kann das schon irgendwie nachvollziehen, aber das mit den B-Mannschaften kam zunächst von den Spitzenteams, etwa wenn sie in der kommenden Woche ein wichtiges Europapokalspiel vor der Brust hatten. Da wurde es jahrelang so praktiziert und zumindest von Offiziellenseite her hat sich niemand daran gestört. In der anderen Ländern wird das noch viel weiter getrieben, sei es in der Liga, in nationalen Pokalwettbewerben oder in der Europa League.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Nachvollziehen kann ich's auch; es ist halt die Frage welches Kriterium man zur Beurteilung heranzieht und das ergibt dann eben unterschiedliche Schlüsse.
 

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
Das hätte sich der Seifert mal schenken sollen. Wie will er denn sowas in eine Regel packen? Will er entscheiden welche Aufstellung denn die Beste ist? Ganz davon abgesehen ist es Sache der Vereine wie sie agieren. Natürlich schonen die Topklubs auch mal Spieler wenn sie ein wichtiges Europapokalspiel vor der Brust haben. Hat aber den Seifert nix zu interessieren. Ist halt im Interesse des Klubs. Will sich jetzt, nach dem DFB, auch noch die DFL in die Vereinsbelange einmischen?
Und genauso kann halt ein Abstiegskandidat Spieler schonen, wenn man glaubt es gibt eh nix zu holen. Ist alles sicher nicht ohne Geschmäckle, aber am Ende eine Entscheidung des jeweiligen Klubs.
 

Detti04

The Count
Ich kann das schon irgendwie nachvollziehen, aber das mit den B-Mannschaften kam zunächst von den Spitzenteams, etwa wenn sie in der kommenden Woche ein wichtiges Europapokalspiel vor der Brust hatten. Da wurde es jahrelang so praktiziert und zumindest von Offiziellenseite her hat sich niemand daran gestört. In der anderen Ländern wird das noch viel weiter getrieben, sei es in der Liga, in nationalen Pokalwettbewerben oder in der Europa League.
Der Unterschied ist, das die B-Mannschaft eines Spitzenteams im Prinzip immer noch antritt, um zu gewinnen, waehrend die B-Mannschaft eines Abstiegskandidaten nur noch zum Verlieren vorbeikommt. Mal ganz davon abgesehen, dass die Spieler eines Abstiegskandidat keine Schonung brauchen, denn diese spielen in der Regel ja nicht unter der Woche. In anderen Worten: Wer 34 Saisonspiele in der 2. Liga schafft, der schafft auch 34 Saisonspiele in der 1. Liga.

Davon abgesehen ist das absichtiche Abholen von Gelbsperren nochmal ein ganz anderes Thema, denn das ist schlichtweg nur unsportlich.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Wenn zB der genesene Badstuber spielt statt Boateng, ist das dann schon eine B-Elf des FC Bayern ? Ach nee, es geht ja um Betrug des Gegners des FCB, die haben ja gar keine B-Elf beim Südstern. Wobei der Südstern den jeweiligen Gegner oft aussehen lässt wie eine B-Elf. Das ist kein Betrug und auch keine Täuschung, sondern spielerische Überlegenheit. Der Fan weiss sowas und daher hat der Staffelleiter dieser Tatsache Rechnung getragen und am 34. Spieltag das Spiel Bayern gg. den designierten Absteiger SC Freiburg angesetzt...:confused: ;)
 
Davon abgesehen ist das absichtiche Abholen von Gelbsperren nochmal ein ganz anderes Thema, denn das ist schlichtweg nur unsportlich.

Das sehe ich nicht so. Für mich hat das eher etwas mit Cleverness zu tun. Der Profisport ist so oder so kein Kindergeburtstag sondern knallhartes Geschäft. Da ist so etwas wahrscheinlich noch ziemlich harmlos.
Die Bremer Spieler waren eben nur so blöd, es nach dem Spiel zuzugeben.
 
Das sehe ich nicht so. Für mich hat das eher etwas mit Cleverness zu tun. Der Profisport ist so oder so kein Kindergeburtstag sondern knallhartes Geschäft. Da ist so etwas wahrscheinlich noch ziemlich harmlos.
Die Bremer Spieler waren eben nur so blöd, es nach dem Spiel zuzugeben.

Und der Guardiola war so blöd die Saison vorzetig für beendet zu erklären. Da wäre ein bisschen weniger Quatschen Mehr gewesen.

Das die Mannschaften ihre Spieler beim Spiel gegen die Bayern schonen, kann ich nachvollziehen.
Aber für gut heißen muss ich ein solches Verhalten nicht.

Andersrum;
vor der Saison hofft jede Mannschaft, dass sie erst gegen Ende der Saison gegen die Bayern spielen muss.
Weil man davon ausgeht, dass die Bayern mit der angezogenen Handbremse spielen.

Was die A-oderB-Mannschaft der Bayern betrifft-
Ob A-oder die B-Mannschaft der Bayern, das macht längst nix mehr aus. Selbst die B-Mannschaft ist längst gut genug ist um als A-Mannschaft durchzugehen. Von daher besser weiter drauf hoffen, dass die Bayern gegen Ende der Saison, also wenn die deutsche Meisterschaft save ist, es ruhiger angehen lassen.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Es hat nichts mit Cleverness zu tun, den Ehrlichen als den Dummen hinzustellen. Es ist der falsche Weg, den Verlust der Werte als erstrebenswert oder sogar vorbildlich herauszuheben. Sowas überfordert mein Verständnis von Anstand und hat in der Gesellschaft nichts zu suchen, auch nicht im Profifußball. Da bin und bleibe ich old school und kann mich noch mit gutem Gewissen im Spiegel betrachten.
Die Ansicht von Leipziger kann hier nicht unwidersprochen stehen bleiben und ich teile sie in keinster Weise.
 
Es hat nichts mit Cleverness zu tun, den Ehrlichen als den Dummen hinzustellen.

Wer ist denn jetzt der Ehrliche ? :gruebel:Die Bayern, die mit angezogener Handbremse spielen, bzw. ihre Spieler schonen (z.B. Guardiola, der die Saison für beendet erklärte) , oder deren Gegner, der ihre Spieler beim Spiel gegen die Bayern schonen ? (z.B.Absichtlich gelbe Karten kassieren. Lt. Junuzovic)
Ähem........so gesehen waren die doch alle wenigstens ehrlich mit ihren Aussagen.:D:cool::cool::confused:
 
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@Oldschool
Ich bin jemand, der bislang ehrlich durchs Leben gegangen ist. Ob es mir immer gelungen ist, weiß ich so spontan gar nicht. Das sollen andere beurteilen. Meiner bescheidenen Lebenserfahrung nach, werden solche kleinen Tricksereien nahezu überall angewendet.
Was die geschundenen gelben Karten oder das Aufstellen einer B-Elf angeht, bin ich aber Realist. Taktische Fouls sind für dich dann wahrscheinlich ähnlich verwerflich. "Vorbildlich" ist so ein Verhalten mit Sicherheit nicht, moralisch verwerflich aber auch nicht. Da finde ich eine Schwalbe oder Reklamieren ehrlich gesagt schlimmer.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
....
Die Bremer Spieler waren eben nur so blöd, es nach dem Spiel zuzugeben.
... und werden dafür bestraft. Also werden sie in Zukunft ihre Ehrlichkeit unterlassen.
Ich bin jemand, der bislang ehrlich durchs Leben gegangen ist. Ob es mir immer gelungen ist, weiß ich so spontan gar nicht.
Wie jetzt, es ist Dir "nicht gelungen" ehrlich zu bleiben ? Fällt das so schwer ? Entweder man verfolgt eine klare Linie oder weicht davon ab, wenn es gerade opportun ist ? Ich kenne Dich zu wenig, als dass ich mir da ein Urteil erlauben könnte. Deine Einstellung hört sich jedenfalls nicht konsequent an. :weißnich:
 

Detti04

The Count
Das sehe ich nicht so. Für mich hat das eher etwas mit Cleverness zu tun. Der Profisport ist so oder so kein Kindergeburtstag sondern knallhartes Geschäft. Da ist so etwas wahrscheinlich noch ziemlich harmlos.
Die Bremer Spieler waren eben nur so blöd, es nach dem Spiel zuzugeben.
Ah, Cleverness - das Deckmaentelchen, unter welchem diejenigen, die sich fuer schlauer halten, als sie sind, ohne schlechtes Gewissen ihren Vorteil suchen: "Da muss er cleverer sein und sich auch mal fallen lassen!" Praktisch das Gegenteil von Fairness. Und wie heisst das Gegenteil von Fairness auch noch? Ach ja, Unfairness.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Ah, Cleverness - das Deckmaentelchen, unter welchem diejenigen, die sich fuer schlauer halten, als sie sind, ohne schlechtes Gewissen ihren Vorteil suchen: "Da muss er cleverer sein und sich auch mal fallen lassen!" Praktisch das Gegenteil von Fairness. Und wie heisst das Gegenteil von Fairness auch noch? Ach ja, Unfairness.

Das meinte ich damit, jenachdem welches Kriterium man zur Beurteilung heranzieht kommt man zu einem nachvollziehbaren Schluß.
In dem Fall "fallenlassen" also: Ist das Kriterium die Maximierung der Aussicht auf sportlichen Gewinn, dann ist es nachvollziehbar sich fallenzulassen bzw. zu sagen: "Das ist in Ordnung"; ist das Kriterium das Einhalten der sportlichen Fairness, dann ist es nicht nachvollziehbar sich fallenzulassen bzw. nachvollziehbar zu sagen: "Das ist nicht in Ordnung."
 
Bei manchen frage ich mich, weshalb sie sich überhaupt noch für (Profi-)Fußball interessieren. Eigentlich müssten sie sich angewidert davon abwenden.

"Ehrlichkeit" ist übrigens nichts, was immer wohl durchdacht ist.
Man muss sich einfach mal folgende Situation vorstellen. Ein Spieler kommt in einer Zweikampfsituation im Strafraum zu Fall - es war allerdings kein Foul. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt, fragt dann allerdings noch einmal den Spieler, ob es ein Elfmeter war.

Keine Frage, hier gibt es im Sinne der Fairness und Ehrlichkeit nur eine richtige Antwort des Spielers - nein, es war kein Elfmeter.

Wie würdet ihr euch äußern, wenn es sich bei dem Spiel um ein

a) Freundschaftsspiel
b) ein Ligaspiel
oder
c) um das WM-Finale beim Stande von 0:0 in der 90. Minute handelt?

Spätestens bei c) kommt wahrscheinlich fast jeder ins Grübeln. Hier kann man mit viel Ehrlichkeit der Depp der Nation sein, wenn das Finale in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen verloren geht. Und an so etwas denkt man, wenn man gerade die Frage des Schiedsrichters gehört hat.
 
*.............Schweigen.............*:D
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Es wäre übrigens das zwischenzeitliche 2:2 gewesen.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Leipziger, ueberleg Dir halt selber was Du sehen willst von einem Spieler. Dann hast ja die richtige Antwort fuer Dich; bei anderen faellt sie halt gern auch mal anders aus.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Bei manchen frage ich mich, weshalb sie sich überhaupt noch für (Profi-)Fußball interessieren. Eigentlich müssten sie sich angewidert davon abwenden.
Weil ich mich länger für ihn interessiere als dass mich diverse Entwicklungen anwidern.
Und ich interessiere mich weiter dafür, im Rahmen dessen wo es mich angeht, weil ich gemerkt habe dass man im kleinen Rahmen durchaus gegensteuern kann wenn man will dass sich etwas in die richtige Richtung entwickelt wenn man die richtigen Leute dabei hat und etwas Geduld mitbringt.

Wenn sich alle abgewandt hätten, denen irgendwas nicht gefallen hätte, dann sähe es auf den Tribünen und in den Vereinen vielerorts aber anders aus.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Möglich, aber vielleicht eben auch nicht, denn bei signifikantem Kundenschwund ist der Markt nunmal gezwungen zu reagieren.
 
Ich nehme es übrigens auch niemandem ab, 100 % ehrlich durchs Leben gegangen zu sein. Wir alle lügen jeden Tag. Wer etwas anderes behauptet, ist m. E. unehrlich. Der Unterschied besteht zwischen Menschen, die in großen Linien gedacht und abgesehen von den kleinen Flunkereien des Alltags, ehrlich durchs Leben gegangen sind und solchen die dies nicht getan haben. Wobei ich denke, dass man bei den meisten Menschen viel grau sieht.

Man sollte deshalb an anderer Stelle auch nicht übermoralisieren. Sich absichtlich eine gelbe Karte holen, liegt für mich in der Grauzone, wenn man sie sich auf harmlosen Weg abholt - Ball wegschlagen, Trikot ausziehen...

In diesem Sinne: Mach et, Otze.
 
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Oldschool

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( ... ) Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt, fragt dann allerdings noch einmal den Spieler, ob es ein Elfmeter war.
mE soll der Schiri pfeifen, was er sieht und nicht seine Verantwortung auf den Spieler abwälzen. Mit solchen Nachfragen verunsichert er den/die Spieler und verhält sich unsouverän. Selbst bei einer menschlich nachvollziehbaren Fehleinschätzung der Situation schützt ihn ja die Tatsachenentscheidung. Also besser nicht beim Spieler nachfragen.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
mE soll der Schiri pfeifen, was er sieht und nicht seine Verantwortung auf den Spieler abwälzen. Mit solchen Nachfragen verunsichert er den/die Spieler und verhält sich unsouverän. Selbst bei einer menschlich nachvollziehbaren Fehleinschätzung der Situation schützt ihn ja die Tatsachenentscheidung. Also besser nicht beim Spieler nachfragen.
Und selbst wenn der Spieler ehrlich ist, muss seine Wahrnehmung ja nicht stimmen. Genauso muss die Bejahung der Fragen "Bist du berührt worden" oder "Hast du den Ball an die Hand bekommen" ja nicht zwangsläufig Strafstoss bedeuten. Die Frage "War das Elfmeter" müssten viele Spieler häufig mit "weiss ich doch nicht" beantworten. So gute Schiris sind die Spieler nun auch wieder nicht.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Es wäre ja auch absurd, den Spieler zu befragen und erst dann zu entscheiden. Der Schiri muss im Augenblick der Situation ad hoc sicher sein, ob es ein Foul war. Anders herum wäre es genau so blöd, hinterher nachzufragen "war doch Foul oder ?" Diese rhetorische Frage kommt einer Verhöhnung des Spielers gleich.
 
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