Aufstieg zur 3. Liga 2017

huelin

Quite clear, no doubt, somehow
Heute morgen fand extra eine Auslosung statt, um zu bestimmen, welcher der beiden Südwestvertreter nun gegen Meppen und welcher gegen Unterhaching antreten muss.

Damit stehen die Paarungen nun endgültig fest:

HINSPIELE
Sonntag, 28. Mai:

Viktoria Köln - Carl Zeiss Jena
Waldhof Mannheim - SV Meppen
SpVgg Unterhaching - SV Elversberg

RÜCKSPIELE
Mittwoch, 31. Mai:

SV Meppen - Waldhof Mannheim
SV Elversberg - SpVgg Unterhaching
Donnerstag, 1. Juni:
Carl Zeiss Jena - Viktoria Köln

Für mich persönlich stellt sich das so dar: die beiden Mannschaften, denen ich den Aufstieg am meisten wünsche (Meppen, Waldhof) spielen leider gegeneinander - wobei ich natürlich den Kultclub aus dem Emsland bevorzuge.
Und auch die beiden, die mir egal sind (Jena, Viktoria Köln) begegnen sich, ebenso wie beiden, deren Aufstieg mich nicht erfreuen würde (Elversberg, Unterhaching).
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Woher die Sympathie für die Waldhof-Asis, schon mal in Mannheim im Stadion gewesen - oder drumherum?
Aber komisch, dass das gelost wurde. Gestern stand da noch 1. R-SW, und 2. RL-SW.
 

huelin

Quite clear, no doubt, somehow
Woher die Sympathie für die Waldhof-Asis, schon mal in Mannheim im Stadion gewesen - oder drumherum?
Aber komisch, dass das gelost wurde. Gestern stand da noch 1. R-SW, und 2. RL-SW.
Nö, war noch nicht in Mannheim im Stadion, und ich weiß auch, dass es dort einige Asis unter den Fans gibt - aber sein wir mal ehrlich: wo nicht? Ich finde es halt einfach gut, wenn größere Städte möglichst in hohen Ligen vertreten sind.
Jetzt wirst du sagen: warum dann Meppen? Das hat bei mir eher persönliche Gründe, und da war ich deshalb auch schon mehrere Male im Stadion.
Aber komisch, dass das gelost wurde. Gestern stand da noch 1. R-SW, und 2. RL-SW.
Dann war das eine Fehlinformation, oder das 1. und 2. bezog sich nicht auf die Tabellenreihenfolge. In dem meisten Medien wurde das deshalb auch als "Südwest A" und "Südwest B" angegeben. Man wollte bei der ersten Auslosung vor einem Monat wohl Manipulationsmöglichkeiten vermeiden. Hier findest du eine nähere Erklärung dazu (von vor der heutigen Auslosung):
SV Meppen 1912 e.V. | AKTUELLES
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Aha, da stand glaub ich wirklich Südwest A, mein Fehler.
Finde ich ausnahmsweise mal vernünftig, das frühzeitig zuzulosen.

Und was die Asis angeht: Sowohl Zahl wie Anteil sind in Mannheim eher hoch anzusetzen. Verglichen mit Elversberg, Hachingen und selbst Jena.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Jena hat die Relegation gewonnen und steigt in die 3. Liga auf!
 

Rupert

Friends call me Loretta
Aufstieg in die Dritte Liga - Doch noch Einigung auf Reform

Darüber stimmt der DFB auch morgen, 8.12., auf seinem Bundestag ab: Wie wird der Aufstieg in die 3. Liga für die Saison 18/19 und 19/20 geregelt?

Ob man's nun glaubt oder nicht: 1 Aufsteiger von Vieren soll gelost werden.
Und zwar aus den Meistern der Regionalliga Nord, Regionalliga West und Regionalliga Bayern.
Der Meister aus Nordost und Südwest steigt automatisch auf und die beiden Verlierer der Verlosung spielen den vierten Aufsteiger aus.
Da sagt noch einer, der DFB traut sich nix Neues.

Bevor sich jetzt aber jemand ans Hirn langt: Das ist nur 'ne Übergangslösung :D
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Es gab ja einen Vorschlag, der auf Zustimmung bei allen Regionalverbänden bis auf den NOFV stieß und aufgrund eines Konsenswillens nicht zum tragen gekommen ist. Dieser hätte vorgesehen, dass die Meister aus Südwest und West direkt aufsteigen, da diese die mitgliederstärksten Verbandsgebiete darstellen und zusammen in etwa die Hälfte der Mitglieder bezogen auf Gesamtdeutschland ausmachen, während die Meister aus Nord, Nordost und Bayern eine Relegation 2 Aufsteiger aus 3 Meister ausgespielt hätten. Der NOFV wollte jedoch auf einen direkten Aufstiegsplatz nicht verzichten, sich aber auch nicht aufteilen lassen, um aus den fünf Regionalligen deren vier mit Direktaufsteigern zu machen.

Nun hat man ein Modell gewählt, wo der Südwesten als Regionalliga mit dem mit Abstand mitgliederstärksten Verbandsgebiet einen direkten Aufstiegsplatz anstatt bisher 2 Relegationsplätze erhält, während die anderen vier Regionalligen in einem Jahr einen direkten Aufsteiger sowie im anderen Jahr einen Relegationsplatz erhalten. Der WFV hat dabei Abstriche gegenüber dem zuvor genannten Mehrheitsvorschlag gemacht, und auf seinen Direktaufstiegsplatz verzichtet.

Man möchte nun bis 2020 ein Modell mit vier Regionalligen finden. Für eine entsprechende Aufteilung einen Konsens zu formen, ist aber wiederum, wie sich in den letzten Monaten gezeigt hat, schwierig, sodass sich zeigen muss, ob die Übergangslösung tatsächlich eine Übergangslösung bleibt. Nicht besonders vorteilhaft am neuen Modell ist meine ich, dass nun fast noch mehr als bisher das Losglück über den Auf- bzw. Nichtaufstieg mitentscheidet.

Ich hätte es präferiert, wenn die vier Meister aus West, Nord, Nordost und Bayern eine Relegation 3 aus 4 gespielt hätten. Allerdings ist das Prinzip, dass der Meister aufsteigen soll/muss dann nicht gewahrt, und das scheint eine Haupttriebfeder hinter der Reform gewesen zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

huelin

Quite clear, no doubt, somehow
Wenn möglichst viele Meister direkt aufsteigen sollen, dann wäre ein Modell mit Entscheidungsspielen zwischen den Meistern aus Nord und Bayern am sinnvollsten. So gäbe es immerhin drei Direktaufsteiger.

Für die Aufteilung in vier Regionalligen bietet sich für mich am ehesten die Verteilung der Nordostvereine auf den Norden bzw. auf Bayern an. So kämen die Ossis auch mal aus ihrer Blase raus...

Bisher sieht die Einwohnerzahl der fünf Verbände (in Millionen) so aus:
Nord 13,2
Nordost 16,1, davon Meck-Bra-Ber 7,6 und S.Anh-Thü-Sach 8,5
West 17,8
Südwest 22,1
Bayern 12,8

Nach meiner Aufteilung sähe es dann so aus:
Nord 20,8
West 17,8
Südwest 22,1
Südost 21,3

Hundertprozentig gerecht wäre das natürlich auch nicht, denn der Westen wäre leicht bevorzugt. Um das auszugleichen, müsste ein Teil von Hessen oder von Rheinland-Pfalz im Westen spielen - aber ob die das wollen?
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Bei der Aufteilung geht man mehr nach der Anzahl der Mannschaften in den einzelnen Verbänden. Dabei haben Nord, Nordost und Bayern etwa gleich viele Mannschaften vorzuweisen, weshalb man eine Relegation 2 aus 3 vorschlug, während der Westen etwas mehr und der Südwesten deutlich mehr Mannschaften als die anderen drei Gebiete stellen.
Eine Aufteilung in vier Staffeln wäre tatsächlich durch Aufteilung des Nordostens möglich. So könnten Sachsen und Thüringen mit Bayern gemeinsam, die anderen vier Bundesländer mit dem Norden gemeinsam eine Liga stellen. Dieser Vorschlag stand auch im Raum. Genau das wollte der Nordosten jedoch auch nicht, da man die Regionalliga Nordost unter allen Umständen erhalten wollte (Regionalität/kürzere Fahrtwege und Derbies, z.B. Halle-Leipzig, als Argumente).
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Tja, da würde es doch passen, Sachsen-Anhalt dem Südosten zuzuschlagen.
Abgesehen davon, dass Halle gar nicht in der Regionalliga spielt...

Das wären dann zu hohe Entfernungen zwischen S-A und Bayern, da Sachsen-Anhalt ja bis über Magdeburg hinaus nach Norden reicht.

Vielleicht wird es am Ende 4 Regionalligen mit rotierenden Teams geben, d.h. in der die Ligen jedes Jahr auf Basis der geografischen Landkarte neu gezogen werden. Andernfalls müsste man entweder den Nordosten oder den Norden zwischen Niedersachsen-West und -ost aufteilen.
 

huelin

Quite clear, no doubt, somehow
Vielleicht wird es am Ende 4 Regionalligen mit rotierenden Teams geben, d.h. in der die Ligen jedes Jahr auf Basis der geografischen Landkarte neu gezogen werden.
So wird es jedenfalls in Spanien und in Italien gemacht. Wobei es da auch häufiger Auseinandersetzungen gibt. Irgendeiner ist mit der Aufteilung immer unzufrieden.
 

Detti04

The Count
Das wären dann zu hohe Entfernungen zwischen S-A und Bayern, da Sachsen-Anhalt ja bis über Magdeburg hinaus nach Norden reicht.

Vielleicht wird es am Ende 4 Regionalligen mit rotierenden Teams geben, d.h. in der die Ligen jedes Jahr auf Basis der geografischen Landkarte neu gezogen werden. Andernfalls müsste man entweder den Nordosten oder den Norden zwischen Niedersachsen-West und -ost aufteilen.
Sachsen-Anhalt reicht wohl tatsaechlich zu weit in den Norden, aber eine Regionalliga Suedost aus Bayern, Thueringen und Sachsen sollte eigentlich kein Problem sein. Schliesslich spielt Kassel auch in einer "Sued"-Regionalliga, obwohl es noerdlicher ist als Dresden und so noerdlich wie Leipzig.

Das Argument ueber den Wegfall von Derbies zieht natuerlich sowieso nicht, denn das ist ja immer der Fall, egal wann man wo welche Grenzen zieht. Durch die Grenzen zwischen den anderen Regionalligen werden ebenfalls moegliche Derbies verhindert, z.B. Osnabrueck-Muenster/Bielefeld.
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Ja, es gab wie gesagt zwei gute Vorschläge mit 5 bzw. mit 4 Regionalligen, die jedoch beide vom NOFV und dessen Teams in großer Mehrheit abgelehnt wurden, da man von deren Seite sowohl einen Direktaufsteiger als auch die Regionalliga Nordost erhalten wollte. Herausgekommen ist nun dieser Kompromiss mit dem rotierenden System für zwei Jahre.
 

U w e

Moderator
Solange es 5 Regionlligen gibt aber nur 4 Aufsteiger hat man immer Probleme eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Es gibt nur 2 Möglichkeiten.
1. Reduzierung auf 4 Regionalligen
2. 5 Absteiger aus Liga 3
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Der Südwesten bildet eigentlich zwei Regionalligagebiete (1 Rheinland-Pfalz/Saarland/Hessen sowie 2 Baden-Württemberg) ab, spielt jedoch in einer Staffel. Aufgrund dessen erhält der Südwesten bei den Aufstiegsspielen auch 2 Relegationsplätze bzw. demnächst einen festen Aufstiegsplatz. 5 Auf- und Absteiger wären daher nach dem Kriterium "Anzahl der Mannschaften" nur über einen Neuzuschnitt der Ligen oder über Relegationsspiele, bspw. des Südwest-Zweiten mit dem Meister der Regio Bayern, durchsetzbar. Aber die 3.Liga wird 5 Absteiger bei 20 Teams ebenso wie eine Aufstockung auf 22 Mannschaften ablehnen.
 
Zuletzt bearbeitet:

U w e

Moderator
Wie man es löst ist doch eigentlich zweitrangig. Vorangig sollte hier die Gewährleistung sein, dass ein Meister auch aufsteigt. Dies zu garantieren ist die Pflicht des Dachverbandes. Dann muss man es halt neu strukturieren. Man hat sich ja schliesslich durch diese bestehende Konstellation auch selbst in diese Lage gebracht.
Ist ein Armutszeugnis in einem Fussballland wie Deutschland.
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Ich persönlich könnte mir auch Aufstiegsrunden ohne ein direktes Aufstiegsrecht aller Meister bei Beibehaltung der jetzigen Regionalligagebiete vorstellen, ähnlich wie es das schon früher bis 1994 gab. Aber im Prinzip sollte eine Aufteilung in vier Staffeln mit Aufstieg der Meister schon möglich sein, wenn da nicht Interessen einzelner Verbände dem im Weg stehen würden.
 
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