Auch das noch: Gift im Bier!

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Das Pestizid Glyphosat wurde von der WHO neulich als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. So what? Wird das gros der Verbraucher fragen. Und nun die schlechte Nachricht: Das Zeug ist im Bier!

Die gemessenen Werte lagen zwischen 0,46 Mikrogramm pro Liter (μg/l) und 29,74 μg/l und damit im Extremfall fast 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser (0,1 μg/l). Für Bier existiert kein eigener Grenzwert...

Deutsche Biere sind mit Pestizid Glyphosat belastet

Das Umweltinstitut München hat die 14 meistgetrunkenen Biere Deutschlands auf Rückstände des Pestizids Glyphosat getestet.

Das Testergebnis:


Hasseröder Pils: 29,74 μg/l
Jever Pils: 23,04 μg/l
Warsteiner Pils: 20,73 μg/l
Radeberger Pilsner: 12,01 μg/l
Veltins Pilsener: 5,78 μg/l
Oettinger Pils: 3,86 μg/l
König Pilsener: 3,35 μg/l
Krombacher Pils: 2,99 μg/l
Erdinger Weißbier: 2,92 μg/l
Paulaner Weißbier: 0,66 μg/l
Bitburger Pils: 0,55 μg/l
Beck's Pils 0,50 μg/l
Franziskaner Weißbier: 0,49 μg/l
Augustiner Helles: 0,46 μg/l

Zum Verständnis: 1 Mikrogramm (µg) entspricht 1 Millionstel Gramm.


Brr, da muss ich wohl Abstinezler werden.
 
Gut das ich von Jever auf Becks umgestiegen bin...


echt warum eine Brühe schmeckt doch wie die andere ...das schlimme ist doch das es es niemanden gibt der noch einsamm Brüht weil alles auf gekauft würde!!!
somit erzählt man uns das wer das ...aber alles schmeckt nach scheixxe !!!

und ganz erlich in diesen Fall möchte ich die alten Zeit zurück ---aber nur dieses mal !!!

und da wünschte ich mir kleine Brauerreien zurück mit still!!:fress:


gruß
 
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Nach jahrelanger Verätzung der Geschmacksnerven durch Kölsch-Missbrauch, kann es zu solchen Wahrnehmungsstörungen kommen, stimmt....


@Pumpkin
ich sage nur was mich Traurig macht !!! da lagst du schon verkehrt und was in paar tage später doch klar wurde was ich geschrieben hab!!!
und ich bin kein kenner von Kölsch, eher von denn andere Brühe !!!

gruß
 

Pumpkin

Heimatlos und viel zu Hause
Zitat: Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt außerdem Entwarnung: Die gefundenen Mengen seien so niedrig, dass Erwachsene "an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken" müssten, um "gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen".

Hm, also muss ich mich wohl etwas einschränken...
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Für sich genommen sind die Mengen zur Zeit vielleicht unbedenklich. Wenn das aber so weitergeht, ist irgendwann überall welches drin. Und dann wird's langsam blöd.

Wobei das mit dem bedenklich oder unbedenklich ja niemand so genau sagen kann, gibt ja gar keine Studien soweit ich weiß.
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Schwellenwerte orientierten sich ja auch am Gros der Bevölkerung. Einzelne Individuen sind wiederum empfänglicher und weniger empfänglich für Giftstoffe.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Ich find's gut, dass das bekannt ist; jetzt sind die Brauereien gefordert eben die Glyphosatmengen zu reduzieren.
 
Stimmt, scheissegal. Weiß ja eh keiner wie das wirkt.
Ehrlich, für mich hat das da nix drin verloren, in keiner Konzentration.

Nee. Scheissegal ist das natürlich nicht. Und klar gehörts da nicht rein. Es ist ein Pestizid. Als solches wird es schon irgendwelche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben.
Das stimmt mich schon nachdenklich.

Zitat: Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt außerdem Entwarnung: Die gefundenen Mengen seien so niedrig, dass Erwachsene "an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken" müssten, um "gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen".

Trotzdem.
 
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Detti04

The Count
Ich denk noch so: Naja, das ist mal wieder der Fluch der guten Tat (hier: verbesserter Analysemethoden), dass man alles ueberall nachweisen kann. Also Ruhe bewahren und diesen Kommentar lesen:

Pestizide – Glyphosat: Sturm im Bierglas

"[...] In den vergangenen 20 Jahren sind die meisten Messverfahren um den Faktor eine Million verbessert worden. Forscher können heute ein Stück Würfelzucker nachweisen, das im Bodensee aufgelöst wurde. Raucht ein Bauer im Stall, findet sich Nikotin im Hühnerei. [...]"


Falls das mit dem Bauer und dem Ei stimmt, dann bin ich aber schon schwer beeindruckt.
 
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