Artikel: Gewerkschaft der Polizei fordert 50 Millionen Euro vom DFB

André

Admin
Die Gewerkschaft der Polizei fordert vom Deutschen Fußballbund (DFB) und von der Deutschen Fußball Liga (DFL) 50 Millionen Euro für Ihre Einsätze zur Sicherung von Fußballspielen.

Fußball ist ein Millionengeschäft und die Clubs sollten sich auch an den Kosten für die Polizeieinsätze beteiligen.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd pocht Rainer Wendt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft auf eine Beteiligung der Bundesligavereine an den Einsatzkosten.

Nach Hochrechnungen der Polizeigewerkschaften arbeiten deutschlandweit 1380 Beamte in Vollzeit nur für die Sicherung von Fußballspielen. Das seien Personalkosten in Höhe von ca. 100 Millionen Euro, an denen sich die Clubs bzw. der Verband zu 50% beteiligen sollten, so Wendt.

Desweiteren zeigte sich Wendt besorgt darüber, dass die zweite Fußball Bundesliga durch die Aufstiege von Rostock, Dresden und Braunschweig und die Abstiege von Eintracht Frankfurt und dem FC St. Pauli zu einer Art "Krawall-Liga" verkommen könnte.

Dazu merkte er an, dass der Polizei das nötige Personal fehle um hier noch mehr Präsenz zu zeigen.

Die Forderung, die Bundesliga an den Polizeikosten zu beteiligen ist ja nicht neu, bzw. kommt Sie immer wieder auf.

Wie steht Ihr zu dieser Diskussion? Würdet Ihr es richtig finden, wenn die Vereine an den Kosten der Polizeieinsätze beteiligt würden, oder ist es Sache des Staates bei großen Veranstaltungen die Massen zu schützen?

Foto: Dirk Päffgen
 
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André

Admin
Ich habe es ja schonmal irgendwo geschrieben, ich bin absolut dagegen. Die Vereine bezahlen ja bereits die Ordner und die Sicherheitsdienste. Außerdem muss man mal überlegen was eine Stadt an Einnahmen hat nur durch ein Bundesligaspiel. Mehrwertsteuer durch Tickets, Mehrwertsteuer bei Hotels, Tankstellen, Gastronomie etc. pp. Gewerbesteuer usw.

Für mich ist es Aufgabe des Staats die Menschen zu schützen. Und bei Großveranstaltungen ist das nun mal so. Ist ja bei Demos, Festivals etc. auch nicht anders, und da geht auch niemand Geld sammeln.

Außerdem: Würden die Vereine die Einsätze zahlen, würden die Vereine sicher auch wesentlich weniger Polizei einsetzen. Bei manchen Spielen sind ja mehr Beamte als Zuschauer vor Ort, besonders in den unteren Ligen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Schon wieder? Wie oft wird das denn noch diskutiert?

Ich verstehe zwar, dass es ätzend ist, dass so viele Steuermillarden für ein paar Krawallos draufgehen, die denken, dass Fußball alles rechtfertigt und die gerne rechtsfreie Räume in den Stadien hätten, aber das Probem muss man eben anders lösen.
 

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Können sie gerne fordern. Vielleicht sollten wir auch mal was fordern und damit an die Presse gehen.
 
Grundsätzlich sehe ich das so: Wer die Massen anzieht und bezahlen lässt, sollte auch für die Sicherheit bezahlen.

Deshalb hätte ich nichts dagegen, wenn die Vereine zahlen müssten.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Die müssen sich eben regelmäßig wieder ins Gespräch bringen. Sind schliesslich Konkurrenzunternehmen unterwegs.

Wichtig ist: Wenn wie hier der Wendt mit im Spiel ist, und das ist er allermeistens, wenn es um den Themenkomplex Fußball, Polizei, Gewerkschaft etc. geht, handelt es sich nicht um die Gewerkschaft der Polizei, sondern um die Deutsche Polizeigewerkschaft. Das ist ein kleiner aber sehr feiner Unterschied. Auf jeden Fall mal in der Aussendarstellung :D
 

kleinehexe

SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16
Ich habe es ja schonmal irgendwo geschrieben, ich bin absolut dagegen. Die Vereine bezahlen ja bereits die Ordner und die Sicherheitsdienste. Außerdem muss man mal überlegen was eine Stadt an Einnahmen hat nur durch ein Bundesligaspiel. Mehrwertsteuer durch Tickets, Mehrwertsteuer bei Hotels, Tankstellen, Gastronomie etc. pp. Gewerbesteuer usw.

Für mich ist es Aufgabe des Staats die Menschen zu schützen. Und bei Großveranstaltungen ist das nun mal so. Ist ja bei Demos, Festivals etc. auch nicht anders, und da geht auch niemand Geld sammeln.

Außerdem: Würden die Vereine die Einsätze zahlen, würden die Vereine sicher auch wesentlich weniger Polizei einsetzen. Bei manchen Spielen sind ja mehr Beamte als Zuschauer vor Ort, besonders in den unteren Ligen.

Na ja, es ist schon was anderes als eine Demo oder ein Festival, ist nämlich Fußball. Und die Polizeikosten sind höher als die Einnahmen die eine Stadt hat.

Und was den Fußball in den unteren Ligen betrifft, wenn da viele Polizisten vor Ort sind, wirds seinen Grund haben, ich bezweifle dass die Polizisten samstags und sonntags aus Spaß an der Freude zu Einsätzen in die unteren Ligen gehen.

Was eben hinzu kommt ist, dass die Polizei das bald nicht mehr leisten kann, von daher sollten sogenannte Risikospiele ohne Fans stattfinden.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Na ja, es ist schon was anderes als eine Demo oder ein Festival, ist nämlich Fußball. Und die Polizeikosten sind höher als die Einnahmen die eine Stadt hat.
Und was ist mit den Steuern, die durch den Fussball insgesamt (Vereine, Spieler, Angestellte, Liga, TV etc.) zusammenkommen?
Und was den Fußball in den unteren Ligen betrifft, wenn da viele Polizisten vor Ort sind, wirds seinen Grund haben, ich bezweifle dass die Polizisten samstags und sonntags aus Spaß an der Freude zu Einsätzen in die unteren Ligen gehen.
Hier war mal ein Gastspiel von Eintracht Frankfurt II. Deren Erste hatte selbstverständlich zeitgleich ein Auswärtsspiel. Gästefans deshalb: Null. Anwesende Polizisten: 60 mehr als normalerweise in Liga 4 die gelangweilt in der Sonne rumsassen. Ein besonders schrecklicher Einsatz wirds nicht gewesen sein. Und aus Spaß an der Freude machen die das vielleicht wirklich nicht, aber sie bestimmen ja auch nicht selber über ihre Einsätze. Ich hab da jedenfalls schon mehrfach ein Mißverhältnis festgestellt. Z.B. bei einem Jugendpokalspiel KSC-Schalke unter der Woche. Ja mit wem zur Hölle rechnen die da??
Was eben hinzu kommt ist, dass die Polizei das bald nicht mehr leisten kann, von daher sollten sogenannte Risikospiele ohne Fans stattfinden.
Wie wärs wenn mal Nichtrisikospiele ohne Kohorten überflüssiger Polizei stattfänden?
Und was Risikospiele angeht: Dazu passt ja, dass KSC-Eintracht am letzten Spieltag stattfindet :D

Aber was reden wir hier eigentlich, das Thema ist doch schon mehrfach durch.
 
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kleinehexe

SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16
Und was ist mit den Steuern, die durch den Fussball insgesamt (Vereine, Spieler, Angestellte, Liga, TV etc.) zusammenkommen?

Und was Risikospiele angeht: Dazu passt ja, dass KSC-Eintracht am letzten Spieltag stattfindet :D

Aber was reden wir hier eigentlich, das Thema ist doch schon mehrfach durch
.

Ja ist durch, und ich gehe davon aus dass die Vereine sich an den Einsätzen irgendwann doch kostenmäßig beteiligen müssen.Was dann den klammen Kassen geschuldet ist.

Was die Steuereinnahmen angeht, da mach ich mich mal kundig - interessiert mich.
 

BoardUser

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Grundsätzlich sehe ich das so: Wer die Massen anzieht und bezahlen lässt, sollte auch für die Sicherheit bezahlen.

Deshalb hätte ich nichts dagegen, wenn die Vereine zahlen müssten.

Grundsätzlich....

wenn da nicht das Abgrenzungsproblem wäre. Also ab wann und wo und bis wann und wo, also zeitlich und örtlich, die jeweiligen Vereine verantwortlich für die gemachten Sicherheitsleistungen der Polizei sind.

Und wenn man das geklärt hat, dann kann man sich gleich überlegen, ob das dann aus Gleichbehandlungsgründen nich auch für Konzertveranstalter (respektive den auftretenden Künstlern), Volksfestveranstalter, Demonstrationsveranstalter, überhaupt alle Veranstalter ab eine Teilnehmergröße von x umzusetzen wäre.
 
T

theog

Guest
wer zahlt die Zerstörungen & Polizeieinsatz der Chaoten beim Transport von radioaktivem Müll? :floet:
 

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Ja ist durch, und ich gehe davon aus dass die Vereine sich an den Einsätzen irgendwann doch kostenmäßig beteiligen müssen.Was dann den klammen Kassen geschuldet ist.

Was die Steuereinnahmen angeht, da mach ich mich mal kundig - interessiert mich.

Also, wenn da behauptet wird, das koste 100 Millionen, dann dürften die Kosten alleine schon durch die zuschauer der ersten Liga gedeckt sein. Bei einem 30.000er Schnitt pro Spiel und durchschnittlich nur 10 Euro pro Karte kommen in einer Saison alleine über die Tickletpreise (10 (Euro Eintritt) x 30.000 (Zuschauer) x9 (Spiele) x 34 (Spieltage)=91.800.000 Euro brutto) ca. 14,6 Miilionen zusammen.

Wenn zudem jeder Verein im Schnitt "nur" 20 Millionen Euro Personalkosten hat, kommen bei normalen Einkommensteuersätzen schnell nochmal 20.000.000 x 18 x 45% = 162.000.000 Euro Einkommensteuer zusammen.

Und selbst wenn man meint, dass ein gewisster Teil, meinetwegen gar der größte, der Gehaltssumme aus persönlichen Gründen in Deutschland gar nicht versteuert werden braucht: Dann nehmen wir die der zweiten und dritten Liga noch dazu, die Zuschauer auch, die Verträge über Werbung, die Verträge, die für die TV-Vermarktung gemacht werden, deren Werbeverträge, deren Gehälter bzw. Lohnsteuer für entsprechende Journalisten etcpp.

Das reicht dann mindestens für den doppelten Personalaufwand als die genannten 100 Millionen.
 

kleinehexe

SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16
Also, wenn da behauptet wird, das koste 100 Millionen, dann dürften die Kosten alleine schon durch die zuschauer der ersten Liga gedeckt sein. Bei einem 30.000er Schnitt pro Spiel und durchschnittlich nur 10 Euro pro Karte kommen in einer Saison alleine über die Tickletpreise (10 (Euro Eintritt) x 30.000 (Zuschauer) x9 (Spiele) x 34 (Spieltage)=91.800.000 Euro brutto) ca. 14,6 Miilionen zusammen.

Wenn zudem jeder Verein im Schnitt "nur" 20 Millionen Euro Personalkosten hat, kommen bei normalen Einkommensteuersätzen schnell nochmal 20.000.000 x 18 x 45% = 162.000.000 Euro Einkommensteuer zusammen.

Und selbst wenn man meint, dass ein gewisster Teil, meinetwegen gar der größte, der Gehaltssumme aus persönlichen Gründen in Deutschland gar nicht versteuert werden braucht: Dann nehmen wir die der zweiten und dritten Liga noch dazu, die Zuschauer auch, die Verträge über Werbung, die Verträge, die für die TV-Vermarktung gemacht werden, deren Werbeverträge, deren Gehälter bzw. Lohnsteuer für entsprechende Journalisten etcpp.

Das reicht dann mindestens für den doppelten Personalaufwand als die genannten 100 Millionen.

Na ja, kann sein dass die Finanzminister der Länder die Steuern anders verteilen und für den Polizei-Etat das nicht über bleibt, wenn die Steuer-Einnahmen in der Höhe zu erwarten sind, wie du berechnest - danke dir für die Aufstellung.

Probelmatisch sehe ich es allerdings tatsächlich dass so viele Vollzeitkräft quasi nur für Fußball beschäftigt werden, nicht zuletzt wegen des Personalabbau bei der Polizei, früher oder später wirds echt zum Problem für die Polizisten die fiese Schichten schieben müssen.
 

BoardUser

Jede Saison ein Titel!
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Na ja, kann sein dass die Finanzminister der Länder die Steuern anders verteilen und für den Polizei-Etat das nicht über bleibt, wenn die Steuer-Einnahmen in der Höhe zu erwarten sind, wie du berechnest - danke dir für die Aufstellung.

Probelmatisch sehe ich es allerdings tatsächlich dass so viele Vollzeitkräft quasi nur für Fußball beschäftigt werden, nicht zuletzt wegen des Personalabbau bei der Polizei, früher oder später wirds echt zum Problem für die Polizisten die fiese Schichten schieben müssen.

Beides kannste aber nicht wirklich dem Fussballzirkus anlasten.
 

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Nein, aber mich wundert es nicht wenn eben versucht wird, Geld von den Vereinen in die Kassen zu bekommen.

Nee. Wundern tut mich das auch nicht. Da haste wohl recht. Vor allem, weil es immer aus der gleichen Ecke immermalwieder und mit immer den falschen, weil inkonsequent durchdachten Argumenten kommt.

Ist halt modern, offenbar.
 

kleinehexe

SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16
Nee. Wundern tut mich das auch nicht. Da haste wohl recht. Vor allem, weil es immer aus der gleichen Ecke immermalwieder und mit immer den falschen, weil inkonsequent durchdachten Argumenten kommt.

Ist halt modern, offenbar.

Ja, das ist mir auch schon aufgefallen wann immer der Ruf danach laut wird, mich wundert nur dass es in letzter Zeit öfter der Fall ist. Sonst wurde ja immer der 1. Mai als Anlass genommen. Vielleicht lautet hier das Motto "Steter Tropfen..."
 
Grundsätzlich....

wenn da nicht das Abgrenzungsproblem wäre. Also ab wann und wo und bis wann und wo, also zeitlich und örtlich, die jeweiligen Vereine verantwortlich für die gemachten Sicherheitsleistungen der Polizei sind.

Und wenn man das geklärt hat, dann kann man sich gleich überlegen, ob das dann aus Gleichbehandlungsgründen nich auch für Konzertveranstalter (respektive den auftretenden Künstlern), Volksfestveranstalter, Demonstrationsveranstalter, überhaupt alle Veranstalter ab eine Teilnehmergröße von x umzusetzen wäre.

Sowas sollte man in Deutschland schon hinbekommen, ich glaub das wäre kein großes Problem.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Und was ist mit den Steuern, die durch den Fussball insgesamt (Vereine, Spieler, Angestellte, Liga, TV etc.) zusammenkommen?

Klar zahlen die Steuern, trotzdem ist das für mich kein starkes Argument. Ich zahl auch Steuern, ich kriege trotzdem keine paolistiten an die Seite gestellt, der mich beschützt, wenn ich (bitte eigenständig beispiel einfügen). Ok, das Beispiel ist etwas windschief, aber man muss doch als Fußballfan mal eingestehen, dass bei Fußballspielen leider überproportional viel Krawall u.ä. stattfindet, die nicht sein müsste. Das Geldzahlungen da keine Lösung sind, ist natürlcih auch klar. Das ist die übliche Werbung vom Wendt für seine Splittergewerkschaft. Der nervt.
 

André

Admin
Überproportional, finde ich nicht. Fahr mal aufs Oktoberfest, oder auf Rock am Ring, und schau mal was da zu späteren Stunden so abgeht, wennn alle schön vollgesoffen sind.

Ich denke das ist halt alles irgendwo im Rahmen, wo viele Menschen aufeinander treffen gibts meist eben auch Chaoten drunter. Und es ist ja nicht so, dass vor jedem Stadion regelmäßig Massenschlägereien stattfinden.

Im Stadion habe ich erst einmal was erlebt was ein bissel größer und ernster war, und ich behaupte mal, ich habe schon an die 200 Spiele in Profi-Ligen live gesehen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Überproportional, finde ich nicht. Fahr mal aufs Oktoberfest, oder auf Rock am Ring, und schau mal was da zu späteren Stunden so abgeht, wennn alle schön vollgesoffen sind.

Eben an sowas habe ich auch gedacht, ich war auch schon auf Festivals und auch bei Stadtfesten wo tausende Leute waren, da ist nicht so viel Polizei wie bei Fußballspielen.

Beim Oktoberfest gegeb ich dir allerdings recht. :D Das wäre ein Alkohohlverbot sogar sinnvoll. :D
 

Rupert

Friends call me Loretta
Auf dem Oktoberfest an sich ist die Zahl der Polizisten entschieden geringer als in und um die Allianzarena.

In den letzten Jahren waren es deswegen mehr als sonst, weil ja wegen dieser Permanent-Terrorwarnung alle Strassen zum Oktoberfestgelände abgesperrt waren und die einfahrenden Autos gefilzt wurden.
 

BoardUser

Jede Saison ein Titel!
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Sowas sollte man in Deutschland schon hinbekommen, ich glaub das wäre kein großes Problem.

Täusch dich mal nicht. GENAU DAS ist das Problem. Du kannst nämlich mit keiner plausiblen Begründung vermitteln, worin der Unterschied zwischen einer Gruppe Herthaner (schlimmstenfalls nichtmal in Fan-Kluft) auf dem Alex 5 Stunden vor dem Spiel und selbiger am S-Bahnhof beim Olympiastadion 1 Stunde vor Anpfiff besteht.

Wenn du da willkürlich eine Grenze ziehen willst, im Sinne einer "Bannmeile" oder einer "Bannzeit" und es kracht 10m davor und 5 Minuten zu früh, haste die gleiche Diskussion wieder am Hals.

Mit einer Regelung diesbezüglich kriegste bestenfalls Geld in die Kasse, aber nicht das Problem oder die Diskussion gelöst. Zudem handelste dir genau wegen dieser willkürlichen Grenzziehung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit etliche Klagen ein. Und das völlig zurecht.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Ja, das ist mir auch schon aufgefallen wann immer der Ruf danach laut wird, mich wundert nur dass es in letzter Zeit öfter der Fall ist. Sonst wurde ja immer der 1. Mai als Anlass genommen. Vielleicht lautet hier das Motto "Steter Tropfen..."
Ansonsten hätte dieser Wendt ja keine Daseinsberechtigung. Mehr als regelmäßige Forderungen nach mehr Geld hört man von dem ja nicht. Konstruktives war da noch nie dabei, immer nur der gleiche Populismus.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Ich zahl auch Steuern, ich kriege trotzdem keine paolistiten an die Seite gestellt, der mich beschützt, wenn ich (bitte eigenständig beispiel einfügen).
Doch natürlich. Wenn du ne Demo oder ein Strassenfest veranstaltest, ist da ggf. auch Polizei anwesend. Und wenn du am Verkehr teilnimmst auch. Oder wenn du zum Fußball gehst. Man könnte das Geld das der Wendt fordert ja auch von den Zuschauern fordern, warum von den Vereinen?
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Eben an sowas habe ich auch gedacht, ich war auch schon auf Festivals und auch bei Stadtfesten wo tausende Leute waren, da ist nicht so viel Polizei wie bei Fußballspielen.
Und warum? Wird da Krawall womöglich in größerem Umfang einfach in Kauf genommen?

Im übrigen lese ich grad mal wieder ein Buch zum Thema. Fußball-Volksgemeinschaft von Rudolf Oswald. Danach gibt es ja kaum noch Krawall, verglichen sogar mit vor dem Krieg. Alles ne Frage der Darstellung. Oder liest man regelmäßig über Volksfestschlägereien? Geh mal in der Pfalz auf ein beliebiges Weinfest..
 
Eben an sowas habe ich auch gedacht, ich war auch schon auf Festivals und auch bei Stadtfesten wo tausende Leute waren, da ist nicht so viel Polizei wie bei Fußballspielen.

Beim Oktoberfest gegeb ich dir allerdings recht. :D Das wäre ein Alkohohlverbot sogar sinnvoll. :D
WOCHENENDE FREI FÜR DIE POLIZEI !!!!!!!!!!!!!!;)
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Auf dem Oktoberfest an sich ist die Zahl der Polizisten entschieden geringer als in und um die Allianzarena.

Ich meinte auch eher, dass auf dem Aktoberfest im gegensatz zu anderen Großevents, auch ganz schön viel passiert: 2.253 Einsätze, 1.179 Straftaten, 240 Personen in Gewahrsam, 140 Körperverletzungen - zwei der Angriffe werden als versuchte Tötung gewertet. Ein Opfer wird auf einem Auge blind bleiben, Insgesamt zählte die Polizei 23 Fälle von sexuellem Missbrauch, Exhibitionismus sowie fünf Vergewaltigungen und 22 Fälle von Raub (2010).

Da kann so ein Fußballspiel dann doch nicht mithalten. :D
 
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