50+1 Regelung: Nadelstreifen in Stollenschuhen!

Zumindest wäre es bei einigen Vereine für den Steuerzahler vorteilhafter wenn ein Investor die Kosten für ein neues Stadion etc. übernimmt.

Wenn damit verbunden ist, dass das Stimmengewicht an Investoren teilweise abzugeben ist, sollten die Vereine lieber in diesen sauren Apfel beißen, als sich selbst und die Bundesliga komplett der Finanzanarchie preiszugeben.

:huhu:
 

Princewind

Rassist und Lagerinsasse
Wenn damit verbunden ist, dass das Stimmengewicht an Investoren teilweise abzugeben ist, sollten die Vereine lieber in diesen sauren Apfel beißen, als sich selbst und die Bundesliga komplett der Finanzanarchie preiszugeben.

:huhu:

Kein Wunder das Scheißhauslautern so abkackt, haben ihren Punktestand wohl mit dem vom Beck verknüpft :D
 
Vereine sollten ihr Recht wahren, egal wie schlecht es ihm geht, mit Zuschüssen für Stadionbauten etc. hat doch schon oft der Steuerzahler blechen müssen, warum sollte man das jetzt ändern? Was nützt es, wenn Hannover 96 beispielsweise ein komplett neues Stadion per Investor bekommen würde und die sportliche Entwicklung trotzdem so bleibt, wie jetzt? Ich sehe da keinen Sinn drin :gruebel:
 

NK+F

Fleisch.
Wenn damit verbunden ist, dass das Stimmengewicht an Investoren teilweise abzugeben ist, sollten die Vereine lieber in diesen sauren Apfel beißen, als sich selbst und die Bundesliga komplett der Finanzanarchie preiszugeben.

:huhu:

Also in den sauren Apfel beissen dann du und ich nicht der Verein. :huhu:
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ulli Hoenes ist auch für die Abschaffung der 50+1 Regel. So lange es sie gibt, wird sie auch weiter Diskussionsthema bleiben. Und sie wird für aufstrebende Vereine, die alle anderen Quellen für ihre Verhältnisse optimal ausgeschöpft haben, auch weiterhin eine überlegenswerte Option bleiben. Mit Uli Hoeness hat sich jetzt ein Füsprecher für die Abschaffung gefunden, der deutlich mehr Gewicht in die Diskussion bringt, als Kind alleine.

Man darf gespannt sein.

11 FREUNDE - Newsticker - Hoeneß für Abschaffung
 

Rupert

Friends call me Loretta
Fürsprecher, naja...
Der sagt nix anderes als: Juckt mich nicht, wenn ihr's ändern wollt bitte sehr, ich stehe nicht im Weg, werde aber auch nichts weiter unternehmen, dass es geändert wird.

Was er, auch in dem Artikel, ändern will, ist sein Lieblingthema: Die Fernsehgelder
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Was er, auch in dem Artikel, ändern will, ist sein Lieblingthema: Die Fernsehgelder

Aber das scheint in D-Land ja ausgereizt zu sein. Die Deutschen sind einfach zu geizig und Sky ist ja schon ganz schön teuer. Wäre mal interessant, was Uli zur 50+1 Regel sagt, wenn sich diese Erkenntnis bei ihm durchsetzte.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Was er davon hält, sagt er doch: Können die anderen machen, für'n FC Bayern isses nix. Ist ja auch nicht überraschend, oder?
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Was er davon hält, sagt er doch: Können die anderen machen, für'n FC Bayern isses nix. Ist ja auch nicht überraschend, oder?

Nein, ist es nicht, ich schrieb ja, das wird erst mal eine Option für aufstrebende Vereine sein, die alle anderen Quellen ausgeschöpft haben und da nicht weiterkommen, wie eben Hannover. Und natürlich für die Clubs mit den vielen Schulden. Ich nenne jatzt mal keine Namen, sonst gehen wieder die üblichen Diskusionen los. :D

Die Frage wäre nur, wie lange der FCB das so durchhalten könnte. Aber 10 Jahre wohl locker.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Kapiere Deine Logik in Bezug auf den FC Bayern in persona Uli Hoeness nicht.

Zunächst würde auch eine Mannschaft mit Investor dem FCB wohl nicht gefährlich werden können, was seine Position in der Bundesliga angeht. Da hat der Uli schon recht. Aber ob das ewig so wäre, ist die Frage. Das war der erste Gedanke.

Der zweite Gedanke ist der: Wenn der Uli mehr Fernsehgeld will, aber man in D-land einfach nicht mehr Fernsehgelder generieren kann, wäre für ihn dann ein Investor der Ausweg?
(Denn mehr Geld will er ja wohl, aber eben über's Fernsehen.)
 
Was er davon hält, sagt er doch: Können die anderen machen, für'n FC Bayern isses nix. Ist ja auch nicht überraschend, oder?

Klingt eher, das er dafür ist.

Aus dem Link von Holgy:
Manager Uli Hoeneß von Fußball-Rekordmeister Bayern München hat sich für die Abschaffung der 50+1-Regelung stark gemacht. `Wir sind dafür, obwohl wir sie nicht umsetzen würden´, sagte Hoeneß der Internetausgabe der Sport Bild.

Fragt sich nur, warum spricht er sich dafür aus, wenn der FC Baern nicht darauf angewiesen ist? Sicher nicht aus Nächstenliebe zu den anderen BL Vereinen.
 
Und warum glaubt manche von euch, dass die Vereine Investoren brauchen? Wie am Anfang schon geschrieben "lebt" die Bundesliga durch ihre Lage, dass sie von keiner Krise usw. stark betroffen wird. Dies würde durch Investoren kaputt gemacht. Auch Vereine wie Arsenal und Bayern kommen ohne aus, und waren noch nie in großen Geldnöten wie andere Vereine;)
 

huelin

Quite clear, no doubt, somehow
Arsenal ist höher verschuldet als JEDER andere internationale Spitzenverein.
Soccer Team Valuations - Forbes.com
Hat mich letztens allerdings auch gewundert, denn über die Schulden von Arsenal hört man so gut wie nie was.

Wobei man, wie du sicher selbst weißt, solche Zahlen nicht ganz ernst nehmen kann, denn es gibt so viele Möglichkeiten, seine Schulden buchhalterisch zu kaschieren - zum Beispiel über Stadiongesellschaften, so wie die Bayern es tun...
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Außerdem heißt Schulden haben nicht, dass man in Geldnöten ist. Kredite aufzunehmen ist das normalste von der Welt. Und wer in Geldnöten ist, bekommt keine Kredite. Schulden haben ist also eher ein Zeichen dafür, nicht in Geldnöten zu sein. Zur Not wird es erst, wenn man nix mehr zurückzahlen kann.
 
Außerdem heißt Schulden haben nicht, dass man in Geldnöten ist. Kredite aufzunehmen ist das normalste von der Welt. Und wer in Geldnöten ist, bekommt keine Kredite. Schulden haben ist also eher ein Zeichen dafür, nicht in Geldnöten zu sein. Zur Not wird es erst, wenn man nix mehr zurückzahlen kann.

Jein.
Wenn ein Verein (wie Arsenal) mit weit über 100% seines Vereinsvermögens verschuldet ist, heisst das eine ganze Menge.
 
Du möchtest nun nicht ernsthaft von mir wissen, was es heisst, wen ich mich nicht nur über ein komplettes Jahresbudget hinaus verschulde sondern weit über den Gesamtwert des Clubs hinaus, nein?
 

Detti04

The Count
Du möchtest nun nicht ernsthaft von mir wissen, was es heisst, wen ich mich nicht nur über ein komplettes Jahresbudget hinaus verschulde sondern weit über den Gesamtwert des Clubs hinaus, nein?
Aber gilt das nicht auch fuer einen Haeuslebauer, dass er ueber seinen Gesamtwert hinaus verschuldet ist? Bei Kreditaufnahme wird er nicht mehr sonderlich viel Eigenvermoegen haben (denn das wird er zur Vermeidung noch hoeherer Zinsbealstung moeglichst komplett in das Haus stecken), und die gesamte aufgenommene Kreditsumme ist Dank Zinsen vermutlich hoeher als der Wert des belasteten Hauses. (Hier in NZ kann man beim Hauskauf sogar Kredite ueber den kompletten Kaufpreis aufnehmen, d.h. man kommt ganz ohne Anzahlung aus.)

In beiden Faellen (Arsenal sowie Haeuslebauer) erwartet ja niemand, dass die noch ausstehenden Schulden komplett auf einen Schlag zurueckgezahlt werden. Solange sich die ausstehende Schuld von Jahr zu Jahr vertragsgemass verringert, ist doch alles im Lack.
 
Oben