50+1 Regel bleibt

huelin

Quite clear, no doubt, somehow
Wird auch Zeit, dass die Wettbewerbsvorteile für die Pillen und die Golfs endlich abgeschafft werden. Hätte man schon viel früher machen sollen. :hammer2:
 

wupperbayer

*Meister 20xx*
Na, dann müsstest du doch ganz auf Kinds Seite stehen, die 50+1-Regel abzuschaffen, das beseitigt die "Wettbewerbsvorteile" ja.

Wobei diese Regel natürlich nie verhindert hat, irgendeinem Verein "Wettbewerbsvorteile" zu verschaffen (nicht mal, massig Geld in einen Verein zu buttern), was auch ziemlich seltsam wäre. Ist ja nicht so, als gäbe es in der Bundesliga nur zwei Vereine mit Wettbewerbsvorteilen gegenüber anderen.

Ach, hulle, nur mal so nebenher: Wie geht's deinem jetzigen Heimatclub? :floet:
 
T

theog

Guest
Du schreist ja förmlich danach: Nimm den BVB noch mit dazu.

Jaja...der BVB oder schalke oder bremen kriegen ja auch Sponsorengelder in massen, unabhaengig vom Erfolg, nicht wahr...:floet: Evonik schenkt dem BVB Millionen, wenn er auf Platz 13 landet, alles klar...:floet:
 

MiSp

Achtelfinalist <3
Jaja...der BVB oder schalke oder bremen kriegen ja auch Sponsorengelder in massen, unabhaengig vom Erfolg, nicht wahr...:floet: Evonik schenkt dem BVB Millionen, wenn er auf Platz 13 landet, alles klar...:floet:


Und wir werden natürlich mit Bayergeldern zugeschissen, alles klar .... :huhu:
 

96er

H96, Pauli, AFC 93
Zweimal falsch. Ersten wohl kaum zu 100% (oder meinste, wir lassen andere Firmen aus Spaß an der Dollerei Werbung machen? Fernsehgelder sowie Zuschauereinnahmen haben wir offensichtlich auch keine) und zweitens ist der Begriff "seit Jahren" fehlleitend, es sei denn du meinst damit "seit immer", was durchaus ein erheblicher Unterschied ist.

Sicher nicht zu 100%, aber in Notzeiten würde Bayer sicher nicht zurück schrecken einige Millionen zu "spenden" oder doch?
Aber ist es nicht fairer wenn alle die gleichen Voraussetzungen haben? Nämlich einen starken Geldgeber! Und nicht nur Wob, Bayer und Hoffe! Ich will auch nicht dass es so endet wie in England, Spanien, Italien oder sonst wo, dass alle Vereine hoch verschuldet sind, aber da würden ja auch die Regeln einer möglichen Übernahme, die Kind gefordert hat, greifen.

Die 50 + 1 Regel wird niemals abgeschafft, da wird er gegen die DFL und den DFB nicht ankommen. ;)

Wer da am längeren Hebel des Gesetzes sitzt wird man ja sehen vorm EuGH...
 

wupperbayer

*Meister 20xx*
@theog: Die jüngere Geschichte deines Lieblingsvereins ist dir aber hoffentlich schon bekannt, oder? Gerade Dortmunder sollten in der Beziehung mal ganz leise sein, weswegen mich auch wundert, dass ein gewisser Herr Watzke in der Sache ständig Populist Nummer 1 spielt...

Sicher nicht zu 100%, aber in Notzeiten würde Bayer sicher nicht zurück schrecken einige Millionen zu "spenden" oder doch?
Nun, pleite gehen wird der Verein sicher nicht, das ist richtig - trifft für andere Vereine aber ebenso zu, siehe mein Absatz oben. Ein noch schöneres Beispiel ist eigentlich Kaiserslautern, die wurden nicht mal mit Privatvermögen gerettet, sondern vom Steuerzahler. So etwas haben wir also bestimmt nicht exklusiv.

Zurückzahlen müssen wir solche Hilfen übrigens auch, nicht umsonst hat Calli ein ziemliches Loch hinterlassen, was erst mal langsam wieder gestopft werden musste - übrigens ein deutlich kleineres Loch als bei gewissen "Traditionsvereinen", die dann auch auf mehr oder minder mysteriöse Weise gerettet wurden.
Aber ist es nicht fairer wenn alle die gleichen Voraussetzungen haben? Nämlich einen starken Geldgeber! Und nicht nur Wob, Bayer und Hoffe! Ich will auch nicht dass es so endet wie in England, Spanien, Italien oder sonst wo, dass alle Vereine hoch verschuldet sind, aber da würden ja auch die Regeln einer möglichen Übernahme, die Kind gefordert hat, greifen.
Ich habe mich ja überhaupt nicht Pro oder Contra 50+1 positioniert, sondern nur deine Aussage korrigiert. Prinzipiell finde ich den neuen Kompromiss vom Kind nicht schlecht, ich würde aber die Bedingungen noch etwas verschärfen. Aus den 20 Jahren darf man ruhig 30 machen, die Bindung sollte ebenso langfristig sein (vielleicht so 15 Jahre Minimum) der potenzielle Sponsor sollte dann noch nachweisen können, auch über diesen Zeitraum hinweg fähig zu sein, den Verein zu unterstützen. Gewisse Dinge im Verein sollten darüberhinaus unantastbar sein, die Lage des Vereins, z. B., sowie der Name. Dann sehe ich die Aufweichung von 50+1 als durchaus vernünftig an.

Worauf ich aber hinaus wollte: Dadurch schaffst du alles, nur keine gleichen Voraussetzungen. Selbst ohne uns, Wolfsburg und mit Abstrichen Hoffenheim hättest du sicherlich keine Liga voller gleicher Voraussetzungen. Darüber regt sich aber keiner auf, weil die Lobby dieser Vereine zu groß ist.
Dabei finde ich es ja immer wieder witzig, wie einige Traditionalisten (nicht unbedingt hier) tatsächlich fordern, wir sollten uns umbenennen - man will also einen Verein seines über 100-jährigen Namens berauben und ihm einen Namen aus der Retorte(!) völlig ohne Tradition(!!) verpassen, tststs. Ist halt leider nicht so, dass Tradition nur in eine, die gewünschte, Richtung funktioniert.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Beruht die gekaufte Meisterschaft von 2002 eigentlich auch auf Wettbewerbsverzerrung?
 

Keule

Geile Oma aus deiner Nähe
Ich frage mich ehrlich gesagt welchen Sinn 50+1 in dieser Form macht? Wolfsburg, Leverkusen, Leipzig, München blau, Hoffenheim...überall regieren doch schon Einzelpersonen und nun will ich keine Widerworte von iwelchen Bayervögeln haben, nein wir erarbeiten uns das alles selbst, Schwachsinn, ohne den Konzern gebe es den Verein nich, was ist denn aus Uerdingen geworden nachdem sich die Bayer AG zurück gezogen hat, ihr hängt am Tropf, seht es ein!

50+1 muss bedeuten, dass kein Platz ist für Hopp, Matteschitz, Ismaik und wie sie alle heißen!

Kind is btw. 'n Spinner...
 
T

theog

Guest
Beruht die gekaufte Meisterschaft von 2002 eigentlich auch auf Wettbewerbsverzerrung?

ja klar...alles Geld kam von Bayer's...du vergisst die Erfolge zuvor, aber egal...:floet:Ach, man ist man nachher pleite gegangen wegen bloeden management, und musste man alle spieler verkaufen, um überhaupt überleben zu koennen...ach...über einen gewissen zeitraum hatte der BVB keinen Sponsor, weisste? :floet:
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
ja klar...alles Geld kam von Bayer's...du vergisst die Erfolge zuvor, aber egal...:floet:Ach, man ist man nachher pleite gegangen wegen bloeden management, und musste man alle spieler verkaufen, um überhaupt überleben zu koennen...ach...über einen gewissen zeitraum hatte der BVB keinen Sponsor, weisste? :floet:

130 Mios für Aktien zu einem Phantasiepreis, das war also sportlich verdient? :D Bei telekom hieß das Abzocke. Der BVB ist quasi das Griechenland der BuLi. ;)

..ach...über einen gewissen zeitraum hatte der BVB keinen Sponsor, weisste? :floet:

Wo ist das Problem, das war doch dann sicher sportlich verdient, oder? :D
 

wupperbayer

*Meister 20xx*
ohne den Konzern gebe es den Verein nich
Das ist natürlich eine ganz große Erkenntnis: Gäbe es den Arbeitgeber nicht, dessen Arbeiter den Verein gegründet haben, gäbe es den Arbeiterverein (jaja, Arbeiterverein, sogar im Wortsinne) so nicht. Wahnsinn. Allerdings steckt auch nicht das hinter deiner Aussage, was du gerne damit aussagen würdest, siehe auch unten (Antwort an huelin). Das Beispiel Uerdingen ist da natürlich immer sehr beliebt, deren Niedergang fand allerdings auch unter ganz anderen Voraussetzungen und mit einem sagenhaften Missmanagement in der Nach-Bayer-Ära statt.

@huelin: Erkläre mir mal, was genau an der Bundesligateilnahme eine Wettbewerbsverzerrung sein soll. Den Weg dorthin kannst du sicherlich nicht meinen, falls doch, solltest du dich noch mal genauer damit auseinandersetzen, unter welchen Voraussetzungen in Leverkusen (und mit welcher Mannschaft, auf Ortsbezogenheit pochst du ja beim BVB der 1950er so sehr) der Aufstieg geschafft wurde. Der Bundesligaaufstieg hat mit Bayer nicht besonders viel zu tun. Was noch ein Grund mehr ist, warum Keules Aussage, ohne den Konzern gäbe es den Verein nicht, eben nicht mehr als diese offensichtliche Aussage ist.

Aber wenn du weiterhin auf der Wettbewerbsschiene rumreitest, so nehme ich an, dass du zustimmst, dass die Bundesligateilnahme des BVB seit ~2005 auch schon allein eine Wettbewerbsverzerrung ist und dementsprechend die Bayern 2011 Meister wurden? :)
 
Im Grunde kann Kind machen was er will, der DFB und die DFL sitzen am längeren Hebel. Aber anscheinend will Kind die Regel 50 + 1 nicht mehr stürzen lassen.
 
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