50+1 Regel bleibt

Bin ich auch dafür. :rolleyes:
KInd soll endlich aufgeben als dauernd gegen die 50+1 Regel zu klagen :vogel:, und nun will er dann sogar vor das EU Gericht gehen wenn er vor dem Schiedsgericht verliert.
Wird aber nichts bringen.
Hat der wirklich nichts besseres zu tun. :motz:

Kind wir mit seiner Klage sowieso nichts erreichen.
 
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Kaka

Wahrer Experte & Formel 1 Weltmeister
Sollen sie sowas wie wir in Hamburg in die Wege leiten.
Da können "Sponsoren" Geld in nen Pool einbezahlen, dafür wird dann nen Spieler gekauft und wenn der verkauft wird, kriegt der "Sponsor" sein Geld wieder.
 
Hannover bzw. Kind, die gegen die 50+1 Regel fuer Investorenanteile an Bundesligisten sind, klagt ja nun nachdem der Ligaverband sich fuer das Beibehalten der Regel ausgesprochen hat beim Schiedsgericht fuer die Abschaffung selbiger.
Abgesehen davon dass ich es nicht gut finden wuerde wenn diese Regel fiele und damit Investoren wie in England Vereine uebernehmen koennten, finde ich die Argumentation Hannovers etwas seltsam:

Es soll dadurch mehr Wettbewerbsgleichheit entstehen.

Ich glaube, dass eher das Gegenteil der Fall waere, da die Investoren sicherlich mehr Geld in Vereine mit klangvollen Namen den HSV, BVB oder sogar Werder investieren wuerden anstatt in Vereine wie Mainz und Hannover. Sicherlich haette ein Verein wie Hannover die Chance kurzfristig eine Menge Geld zu generieren wenn man der erste waere der so etwas tut, aber sobald andere (groessere) Vereine dies auch tun wuerden, waeren deren Erloese ungleich hoeher und damit der vermeintliche Vorteil dahin.

Habe irgendwie das Gefuehl, dass man sich dadurch ein klares Eigentor schiessen wuerde oder sehe ich das falsch?

Edit: ich sehe gerade, dass ein Thread besteht.. kann also da bitte eingefuegt werden.
 
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Recht hat er, der Kind.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, diese Regel.

Dieser Standpunkt liegt mir näher als der andere. Beides spielt allerdings in diesem speziellen Falle keine Rolle. Nur geklärt muss es werden. Deswegen tut Kind mit seiner Klage ein gutes Werk, und die EU-Klage will ich unbedingt sofort danach. Damit endlich Ruhe ist.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Recht hat er, der Kind.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, diese Regel.
Recht haben heißt ja nicht dass es sinnvoll ist, gerade im Fall H96. Die Regel ist in der Tat weder Fisch noch Fleisch, da die momentane Praxis ja Firmen wie Bayer und VW bzw. Privatleuten wie Hopp durchaus Möglichkeiten gewährt die Regel zu umgehen.

Ob aber ausgerechnet H96 hinterher einer der Vereine sein wird, die die ganz großen Investoren an Land ziehen und sich das dann auch in einer langfristig besseren sportlichen Lage niederschlägt, wage ich mal zu bezweifeln. Da sind andere Vereine, auch welche die hinter Hannover stehen, doch sicher interessanter.
 
Heute Sitzung des Ständigen Schiedsgerichts

"50+1-Regel" auf dem Prüfstand

Seit Jahren kämpft Martin Kind (67, Präsident Hannover 96) gegen die "50+1-Regel" - und darf sich bei der Sitzung des Ständigen Schiedsgerichts am heutigen Montag in Frankfurt Erfolgschancen ausrechnen.

Der deutsche Fußball blickt gespannt nach Frankfurt. Dort tagt am heutigen Montag das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen. Im 5-Sterne-Hotel "Frankfurter Hof" steht die "50+1-Regel" auf dem Prüfstand, die eine Mehrheitsbeteiligung eines Investors an einem Verein untersagt.

Martin Kind hat das Schiedsgericht angerufen. Der Präsident von Hannover 96 droht mit dem Gang vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH), wenn "50+1" in der aktuellen Form bestehen bleibt. Rechtsexperten sind überzeugt, dass der EuGH "50+1" kippen würde. Dann wären dem Fußball Spielräume genommen, die momentan über einen Kompromiss noch möglich sind. "50+1" hängt wie das "Bosman-Urteil" des EuGH vom 15. Dezember 1995, das Entschädigungen beim Transfer eines Spielers nach Vertragsablauf verboten hat, wie ein Damoklesschwert über dem Fußball. Beim "Fall Bosman" hatte die UEFA die Zeichen nicht erkannt und verlor vor dem EuGH.

50+1-Regel auf dem Prüfstand - Bundesliga - kicker online

Martin Kind nervt langsam und macht sich lächerlich. X(
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Es geht bei der 50+1 Regel nicht darum, wer den Verein finanziert, sondern wem er gehört.
 
Beratung über 50-1-Regel'Den Zirkus wollen wir nicht'

Revolution oder Status quo? Am Montag könnte eine richtungweisende Entscheidung über die 50+1-Regel im deutschen Profifußball fallen. Sollte das Ständige Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) den Profifußball endgültig für Investoren öffnen, werde das 'den Charakter der Bundesliga' verändern, warnt Liga-Präsident Reinhard Rauball. Ob es jedoch tatsächlich eine Entscheidung geben wird, ist offen.

Rauball warnt

Reinhard Rauball hat indessen erneut eindringlich davor gewarnt, die aktuelle Regelung abzuschaffen. 'Wir haben mit der Bundesliga eine Institution, die Jahr für Jahr Rekorde schreibt und eine Beliebtheit hat wie nie zuvor. Einen großen Teil ihrer Stabilität und Popularität zieht sie daraus, dass die 50+1-Regel sie vor Wettbewerbsverzerrung schützt', sagte er in einem Interview mit der Welt. Eine Änderung des Status quo hätte nach Rauballs Auffassung Auswirkungen wie zuvor nur das Bosman-Urteil vom 15. Dezember 1995. 'Solchen Zirkus wollen wir nicht, und wir wollen auch keine Profilneurotiker, die sich mit ihrem Geld in der Bundesliga ein Spielzeug zulegen', sagte der 64-Jährige, den auch das 'frische Geld' nicht überzeugen kann. Die Bundesliga in 'ihren Grundfesten' zu erschüttern, nur um 'zwei, drei Stars mehr zu haben', wäre ein großer Fehler. Rauball: 'Wir brauchen keine Söldner, die bei nächster Gelegenheit weiterziehen, wenn es woanders mehr zu holen gibt.'

'Den Zirkus wollen wir nicht' - Service - sueddeutsche.de
 

wupperbayer

*Meister 20xx*
Sagt ein Leverkusen-Fan...das ich nicht lache ;)
Seit Jahren 100%ig von Bayer finanziert und jetzt Ärger machen....
Zweimal falsch. Ersten wohl kaum zu 100% (oder meinste, wir lassen andere Firmen aus Spaß an der Dollerei Werbung machen? Fernsehgelder sowie Zuschauereinnahmen haben wir offensichtlich auch keine) und zweitens ist der Begriff "seit Jahren" fehlleitend, es sei denn du meinst damit "seit immer", was durchaus ein erheblicher Unterschied ist.
 
Sieg für 50+1Regel steht bevor: Kind ändert seinen Antrag

Marc Schmidt
Hannovers Präsident will nun nur noch einen Paragrafen ändern, der Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg derzeit Wettbewerbsvorteile bringt.

Frankfurt/Main. Die 50+1-Regel bleibt erhalten, die „Lex Leverkusen und Wolfsburg“ steht auf der Kippe: Im Streit über die Investoren-Regel im deutschen Profifußball hat Hannovers Präsident Martin Kind als Kläger für eine Überraschung gesorgt. Bei der ersten Anhörung vor dem Ständigen Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag in Frankfurt/Main änderte Kind seinen Antrag und greift nun die seit dem 1. Januar 1999 durch einen DFB-Paragrafen bestehenden Wettbewerbsvorteile von Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg an.

Streit um Bundesliga-Investoren - Sieg für 50+1Regel steht bevor: Kind ändert seinen Antrag - Sport - Hamburger Abendblatt

Es sollte einfach alles beim Alten bleiben mMn. Ich würde zu gerne wissen was der Kind für Probleme hat.
 
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