22. Spieltag - Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln

Ichsachma

Loretta-Spezerl
So. Jetzt mal ich.

Kann ja nicht sein, dass ich mit dem Zanken bis Freitach warten muss...

Kurze Lageeinschätzung:

Gladbach wird sich hinten sortieren müssen. Zwar gilt der Effzeh jetzt nicht direkt als Torfabrik, aber was ja bisher nicht war, kann ja mal kommen. Ich halte den Effzeh für gut organisiert, hinten stehen sie - von einzelnen Ausnahmen abgesehen - ordentlich und die Gladbacher Offensive hat sich gleich, in welcher Besetzung sie gegen Köln unter Stöger spielte, stets schwer getan.

Das wird auch am Samstag so bleiben, allein schon, weil "Angst fressen Seele auf". Auch an den Spielern wird der Negativtrend nicht spurlos vorbeigegangen sein, ebenso wenig wie die wenig feierliche Presse seit Sonntag. Alle wissen: mit 'ner Heimniederlage gegen den "Erzfeind" wird es für ALLE sehr ungemütlich.

Davon ab meine ich ja immer, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Serie reißt, eben größer wird, je länger die Serie anhält. Letzter Auswärtssieg Effzeh: Oktober 2008.

Aus meiner Sicht ein megabeschissenes Spiel zum Tippen.

Da es aber gerade mal so richtig bei Prussia läuft: Gladbach ist dran, 1:2, wenn das Spiel nicht wegen Ausschreitungen in Rheydt vorher abgesagt wird.
 
Findet denn die Demo statt?
Und wieso überhaupt die Demo in Gladbach und nicht in Köln?

Zum Spiel, habe 2:2 getippt, aber auch nur, weil ich aus Prinzip nicht auf Sieg Köln beim Derby tippen kann, auch wenn ich eher davon ausgehe das man wohl diese Saison nicht nur Mainz und Hamburg die beiden Spiele abgibt, sondern leider auch Köln die 6 pkt überreicht.

Defensiv wird man einfach nicht gut genug sein.
 

war etwas blöd gefragt, der Grund ist mir schon klar, aber warum in Gladbach?
Wieso Demonstrieren die Kölner nicht in Köln, zu wenig Aufmerksamkeit?
Gab doch auch keine Demo in Köln beim Hinspiel.

Finde das sehr gewagt, das man das zu lässt, ist ja nicht so das das Spiel an sich schon Risiko mit sich bringt, jetzt noch eine Demo dazu, wenn da kein Krawall vorprogrammiert ist.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Das Spiel und damit die verbundenen erhöhten Sicherheitsauflagen sind ja auch in Gladbach; finde ich also nicht so aus der Welt, das man auch dann da die Demo macht.

Wahrscheinlich isses halt für'n Arsch, weil bei einer Demo zu dem Thema sollten Kölner und Gladis gemeinsam auftreten.
 

derblondeengel

master of desaster
schon klar, aber ein Schelm der böses denkt, bei der Wahl des Ortes ;)

Malermeisterlogik halt..., wenn das keinen Streß gibt muss man die Ottos glatt für den Friedensnobelpreis nominieren...

Zum Spiel selber; eigentlich sind wir ja dafür zuständig euch wieder aufzubauen. Hat aber in der Hinrunde schon nicht geklappt und wird auch dieses mal nicht funzen. Stöger baut seine Derby-Bilanz auf zwei Siege, ein Unentschieden und eine geschenkte Niederlage aus...
 
Zuletzt bearbeitet:

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Wahrscheinlich isses halt für'n Arsch, weil bei einer Demo zu dem Thema sollten Kölner und Gladis gemeinsam auftreten.

Das wäre eigentlich folgerichtig, aber etwa vergleichbar mit einer gemeinsamen Demo von Rechts- und Linksextremisten, weil sie beispielsweise das gemeinsame Thema eint, mit der aktuellen Staatsform nicht glücklich zu sein.
 
ich hör schon die schönen Sprüche "es konnte ja keine Ahnen" oder auch "es gab keine Hinweise das es zu Problemen kommen konnte" nach dem die Demo nicht ganz ruhig verlaufen ist.

als ob man sich selber ins Bein schießen will :weißnich:

Aber ich geh mal davon aus das alle Schlau genug sind und sich zusammen reißen können.:undweg:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Das wäre eigentlich folgerichtig, aber etwa vergleichbar mit einer gemeinsamen Demo von Rechts- und Linksextremisten, weil sie beispielsweise das gemeinsame Thema eint, mit der aktuellen Staatsform nicht glücklich zu sein.

Puah, harter Vergleich.

Aber gut, es ist Fuppes und seine Pappenheimer :D und damit meine ich jetzt die Malermeister & Co.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Was die Bildunterschrift "Anwohner befürchten Ausschreitungen" unter diesem Bild soll, muss man jetzt auch nicht sofort verstehen oder?

Doch.

Dir und mir sollte es schon klar sein.

Aber weißte: wenn ich jetzt nicht mal mehr den WDR verlinken kann, ohne mir über alles Gedanken zu machen, kann ich auch gleich aufhören.
 

André

Admin
Da der Stöger nicht ganz blöd ist, und seine Truppe kompakt einstellen kann, wird er sich vermutlich heute schon über die 3 sicheren Punkte freuen. Köln wird kompakt stehen und dann Konter setzen. Wir werden ins offene Messer laufen. Sollte Köln zu blöd dafür sein, werden wir halt Eigentore erzielen. Haben wir ja zuletzt gut eingeübt.

Bzw: Stranzl Muskelfaserriss. Von Dominguez hört man gar nicht mehr. Hinteregger hat bisher aber wirklich alles vermissen lassen, was 8, 10 oder 12 Millionen Euro Ablöse rechtfertigen soll.

Alles andere als 3 Punkte für Kölle wären eine Überraschung. Dann hätten wir gegen Mainz 6 Punkte abgeliefert, gegen HSV, und auch gegen Kölle.

Ich hoffe nur, dass wir irgendwie vielleicht glücklich reinkommen, und dann zumindest die Offensive überzeugen kann. Aber taktisch sind wir mittlerweile wohl nahezu allen anderen Mannschaften unterlegen, es sei denn Schubert würde da mal über seinen Schatten springen und wirklich was an der Ausrichtung ändern.

Bis Hamburg habe ich ihn ja noch in Schutz genommen, viele Verletzte, etc. Aber was dann in Hamburg gezeigt wurde, war einfach ein Offenbarungseid, Fehler für die hier bei uns auf em Dorf Spieler in der Halbzeit ausgewechselt werden. Das kann in der Bundesliga einfach nicht sein. Und da muss man halt auch von einem Ersatzspieler verlangen dürfen, dass er die Grundsätze versteht. Auf den Ball zugehen wenn man angespielt wird, bei Flanken am Mann sein und hochspringen, statt dem gegnerischen Stürmer dabei staunend zuzusehen, den Ball nicht innerhalb von 3 Sekunden direkt dem Gegner wieder in die Beine spielen.

Dass allerschlimmste: Wir haben keinen Abwehrverbund mehr. Die komplette Balance fehlt. Jeder verteidigt für sich, aber es gibt keine einheitliche Marschrichtung mehr, die Spieler wissen teilweise gar nicht was sie trun sollen. Der Auftritt in Hamburg war so erschreckend dass ich mir wirklich nichts ausrechne.
 

André

Admin
kiki: "Diesen Text habe ich eben von "Häuptling " von den Kieler Borussen bekommen und finde ihn sehr lesenswert !!!!"

häuptling: "Hallo Fanprojektler und Borussen,

mit diesem Brief zur aktuellen Lage möchte ich erklären, warum ich am Samstag vom Spielbesuch Borussia-Klön Abstand nehme.
Ob ihr ihn veröffentlichen wollt, entscheidet ihr selber. Ich bin in keinem Forum aktiv beteiligt, also wähle ich diesen Weg der Kommunikation.

Früher hat man sich die ganze Woche auf so ein Spiel gefreut und der Sache entgegen gefiebert. Heute kann man sich nicht mal mehr ärgern, weil es so hohl geworden ist, das man besser wegbleibt. Es gärt schon lange in mir, aber diese Gemengelage rund um das Derby als auch Vorkommnisse in dieser und vorheriger Spielzeiten lassen das Fass jetzt endgültig überlaufen. Kurzum: Ich habe einfach keine Lust mehr!!!!!

Thema Fankultur:

Was ist eigentlich Fankultur und wer bestimmt, wie diese auszusehen hat?
Früher ging es darum, Borussia bei jedem Spiel zahlreich und lautstark zu unterstützen. Ohne Vorsänger, ohne Choreographien, Doppelhalter, tausende Blockfahnen, Megaphone etc. Da saß Manolo auf dem Zaun, manchmal auch nicht und wir hatte gute und schlechte Tage, sowohl zuhause als auch auswärts.
Das hat sich durch die Ultrakultur nicht grundlegend geändert. Auch hier sind wir davon abhängig, wie die Mannschaft sich präsentiert, welcher Wochentag ist, ob die Leute Lust haben zu Supporten oder auch nicht.
Nur hat man sich damals nicht so wichtig genommen und die Fanszene als ganzes betrachtet. Natürlich gab es auch Hierarchien, aber die gibt es in jeder Gemeinschaft. Was ich meine ist, das eine Gruppierung sich nicht in dem Maße über andere gestellt hat, dass es ihr scheißegal ist, ob diese z.B. das Spiel gucken wollen bzw. können. Da wird fleißig in Miniblöcken mit Riesenfahnen rumgeschwenkt, die Stadt muss ja ordentlich repräsentiert werden.....meint ihr die Stadt, die Borussia jahrzehntelang in ihrer Entwicklung blockiert hat? Und sich jetzt im Erfolg von Borussia sonnt?? Und wen interessiert außer den anderen Ultragruppierungen dieser Schwanzvergleich? In Mönchengladbach ( und diese Stadt soll ja gut dargestellt werden ) außerhalb des Fußballs sicherlich niemand, innerhalb der Szene wohl auch nur wenige. Als weiteres Argument für dieses Verhalten wird der optische Aspekt des Supportes hervorgehoben. Sieht ja auch gut aus. Aber für wen denn? Für das verhasste Fernsehen, was uns immer beschissenere Spieltermine beschert? Für die anderen Zuschauer? Für das eigene Ego? Für die Mannschaft? Ob die hinguckt?
Als Lösung wurde uns von der Ultraszene vorgeschlagen, doch bitte mit den Fahnenschwenkern in den Dialog zu treten. Das stelle ich mir folgendermaßen vor: Gästeblock proppevoll, Papa und Sohn sehen nichts. Papa quält sich unter großem Unmut aller Anwesenden runter ( ihr kennt ja die Riesenkäfige in der Bundesliga), falls er es schafft, bekommt er zur Antwort: "Geh` Sky gucken, Eventwichser. Ich muss meine Stadt gut repräsentieren", Spielstand egal.
Wer mit in der Türkei war, wird sich gut an die Szenen im Gästeblock erinnern. Der Zaun war so hoch mit Bannern zugehängt, dass es in den unteren Reihen unmöglich war, das Spielfeld zu sehen. Jeder, der die Dinger nur zu lange angeguckt oder gar daran gezogen hat, um etwas von Spiel zu erhaschen, hat von ultranahen Spacken was aufs Maul bekommen. Wahrscheinlich ist so der gewünschte Dialog zu verstehen. Und das im Ausland! Wir sind ein einig Volk von Brüdern....

Das Thema wurde ja oft genug durchgekaut, passt aber in den Kontext und zeigt, das hier 2 Welten der Fankultur aufeinandertreffen. Leute, die Borussia GUCKEN wollen und ja, auch supportwillig sind!!! Und Leute, die ums verrecken ihr eigenes Ding durchziehen wollen und den die anderen Fans nur dann willkommen sind, wenn sie Lautstärke oder Kohle für neue Choreographien brauchen. Oder mal wieder Solidarität einfordern.
Unsere Fankultur bedeutet 100%ige Leidenschaft für Borussia mit allen Konsequenzen, d.h. das Verbrauchen sämtlicher Urlaubstage für Borussia, das Konto wird gnadenlos überzogen, wir ordnen alles andere dem Fußball unter, Freunde werden vernachlässigt, es werde etliche Kilometer geschrubbt etc. Aber diese Freude wird einem immer mehr madig gemacht. Es geht irgendwie nicht mehr um Fußball. Die Berichterstattung außerhalb von Borussia trägt auch seinem Teil dazu bei, man spricht in den Medien von einem "Wunschendspiel der Nation" ( soll Bayern-Doofmund sein....), ständiges Gefasel über eben diese Mannschaften, es ödet einen nur noch an. Es scheint, als möchte sich der Fußball selber abschaffen.
Für unsere Fankultur gilt: Wir brauchen weder Pyrotechnik noch Choreographien. Auch Vorsänger, die die Kurve anpöbeln, wenn nicht die gewünschte Stimmung aufkommt, sind über! Nur unseren Schal und eine gut geölte Stimme. Fahneneinsatz gerne. Aber kein dämliches Dauergewedel.

Das Verhalten von uns anderen Fans ( und da schließe ich mich ausdrücklich mit ein ) ist natürlich auch zu hinterfragen. Warum bekommen wir bei jeder Choreo Pipi in den Augen? Und stecken ganz viel Geld in die Sammelbüchsen? Und kaufen Poster und Kalender? Klar, weil es geil aussieht!!!

Braucht man denn zu jedem CL Spiel eine Choreo? Das ging in der Vorsaison ja schon los. Heimchoreo, Auswärtschoreo, man hatte gefühlt bei jedem Spiel in der Rückrunde Papptafeln in der Hand. Das mag wie gesagt auch schön aussehen. Aber der besondere Moment geht verloren. Und es sagt nichts über die Qualität einer Fanszene aus. Nur weil sie zahlreiche und schöne Bilder fabriziert, muss sie nicht automatisch gut sein. Und letztlich stellt sich wieder die Frage: Wen will man damit beeindrucken?

Und welchen Preis zahlen wir dafür? Wir unterwerfen uns einem Haufen, der es mit den Regeln nicht ganz so genau nimmt, immer mal wieder ausschert und wenn Konsequenzen aus diesem Verhalten folgen, unsere ganze Solidarität haben will!!
Aber so läuft das nicht!!! Solidarität ist keine Einbahnstraße, man kann sie sich nicht einfordern, wenn man sie gerade mal wieder braucht!!! Man muss auch was dafür tun!!! Und das haben unsere Ultras in der Vergangenheit viel zu selten gemacht. Der Schulterschluss mit dem Rest der Fanszene wird durch eigene Treffpunkte konsequent verweigert. Es tut nicht weh, zumindest mal eine Stunde nach dem Spiel im Fanhaus zu verweilen.

Der Sinn des Hinspielboykotts einschließlich der Demo in Mönchengladbach hat sich mir schon nicht erschlossen. Das wir in Folge des Platzsturms der Kölner unschuldig waren, steht außer Frage. Aber was war denn bei dem vorherigen Spiel in Köln? Da gab es wieder Ritterspiele und es wurden auch genügend Spruchbänder in Richtung der Kölner hochgehalten während unseres Heimspiels, die sich auf die Schlacht auf den Jahnwiesen bezogen.
Das man sich nun nach der Potenzierung durch das Kölner Verhalten wundert, das Sanktionen auf ALLE zukommen, ist in meinen Augen nicht erklärbar.
Der Fußballfan glaubt, das für ihn irgendwelche Sonderregelungen gelten, warum eigentlich???? Wenn ich mich in meiner Stammkneipe mehrfach schlecht benehme, sämtliche Warnungen und Androhungen von Konsequenzen ignoriere, brauche ich mich im Nachklapp doch nicht wundern oder gar beschweren, das ich Hausverbot bekomme? Und zu den Kollektivstrafen: Klar ist das scheiße! Das ist auch die Hilflosigkeit der Politik, dieses Problem irgendwie in den Griff zu bekommen. Aber Kollektivstrafen wende ich doch nicht durch Demos oder Blocksperren ab. Sondern nur dadurch, das die Fanszenen ALLE in die Pflicht nehmen, sich mal 2 Jahre zusammenzureißen!!!!
Aber das möchte der Fan nicht. Lieber rumjaulen, wie ungerecht alles ist. Und wie benachteiligt man wird. Und gar keine Rechte hat. Das eigene Verhalten wird nicht Hinterfragt. Alles zum Erhalt der Fankultur. Und das möglichst fernsehgerecht, der Skykunde soll ja auch was davon haben....wie blöd seid ihr eigentlich???????? Wir waren übrigens in Köln und haben versucht, die Mannschaft aus dem Oberrang zu Supporten. Die Unterrangkarten wurden ja solidarisch zurückgegeben, damit es unten schön leer ist....waren ordentlich billig, die Oberrangkarten. So solidarisch, sich an den Mehrkosten zu beteiligen, war dann doch keiner....vielleicht ist diese Denkweise auch der Erziehung der "Das mag ich nicht" Generation geschuldigt, die offensichtlich jede Art von Konsequenz und Erziehung nicht gewohnt ist und somit damit auch nicht umgehen kann. Dazu noch eine Prise "Ich will aber.." Egoismus und fertig ist der Höhlenmensch.

Das sich unsere Ultraszene nun dazu entschlossen hat, einem durch den Stimmungsboykott auch noch das Heimspiel zu versauen, setzt dem ganzen die Krone auf. Das dadurch wieder leichtfertig in Kauf genommen wird, das die Fanszene sich spaltet ( und das tut sie, man verfolge die Foren und Frage im Freundeskreis nach ), macht das Ganze noch unerträglicher.
Das Verhalten der Kölner ist noch weniger zu Verstehen oder gar zu erklären, aber das will ich auch nicht, diese Spacken sind mir Sch....egal.

Die Erlaubnis der Politik, 1000 Kölner ab 11.00 durch Rheydt marschieren zu lassen, finde ich aberwitzig. Verbieten kann man diese Veranstaltung in der Tat nicht, aber man hätte den Ort bestimmen können. Eventuell ist man hier seitens der Politik auch an einer Eskalation, die auf Kosten normaler Fußballfans, Anwohner und Geschäftsleute geht, interessiert. Vor ein paar Jahren gab es hier noch ein komplettes Alkoholverbot für die Rheydter Innenstadt. Und jetzt marschieren die mitten zur Einstimmungs- und Shuttlezeit durch die Bahnhofsstraße!!! Da wir uns immer in Rheydt treffen und auch von dort zum Stadion fahren, bleiben wir diesmal weg. Wie oben bereits gesagt. Einfach keine Lust drauf. Was hat das mit Fußball aus meinem Verständnis heraus zu tun? Nichts!!!!!

Das Fanprojekt ist aus meiner Sicht auch inkonsequent. Man hat sich auf die Fahnen geschrieben, für alle Kategorien von Fans dazu sein, soweit so gut. Aber auch hier vermisse ich es, mal den Finger in die Wunde zu legen! Wir haben nun mal eine Rechtsordnung, ob es einem gefällt oder nicht. Es bringt der Szene nichts, sich ständig mit Leuten zu solidarisieren, die Scheiße bauen. Und wenn ich mich in Köln bei dem vorletzten Derby mit Knüppeln beule, ist das Scheiße. Man kann und soll helfen, da wieder herauszukommen. Und auch niemanden verurteilen. Und neue Chancen geben. Aber man darf sich nicht solidarisieren!!! Das ist auch eine Art Kollektiv, das man alle unter dem Deckmantel der Masse schützt. Und das passiert oft genug! Und dann folgen wieder Kollektivstrafen, die alle so gemein finden. Finde den Fehler!!! Dieses Verhalten befeuert auch das Instrument der personalisierten Eintrittskarte!

Auch die Ereignisse vor dem Darmstadt Heimspiel finden bei mir keinen Zuspruch. Da ist ein Vorstandsmitglied vom FP in eine unangenehme Sache verwickelt, ok, könnte jedem passieren. Aber es wird über Vorverurteilung geschimpft und die Presse schreibt scheiße. Sicher auch richtig, aber wenn ich keine Aussage mache ( und ich habe bis heute keine gehört ), fangen die Leute ( und nicht nur die Presse ) halt an zu spekulieren. Die Gründe für das Schweigen mag die Person alleine wissen, aber ob nun am Boden getreten wurde oder nicht ist doch völlig irrelevant. Da ist ein Mensch in Lebensgefahr mit dem Hubschrauber abtransportiert worden, er hat sich wohl kaum selber so zugerichtet. Und wer immer dafür auch verantwortlich ist ( und ich schreibe bewusst keinen Namen ), möge doch im Sinne aller erzählen, was da passiert ist!! Wer nichts zu verbergen hat, darf auch sprechen! Beim Heimspiel gegen Werder hing ein Banner an der Nordkurve ( in der ich ja auch stehe ) "Halt durch ....".
Das möchte ich dann aber auch nicht sehen!!!

Abschließend möchte ich bemerken, das dieser ganze Nonsens mit "Fankultur erhalten" in diesen unruhigen Zeiten mehr als überflüssig und albern ist. Es gibt im Moment wichtigere Themen auf der Welt als ein paar Idioten, die nicht kapieren wollen, das aus Rechten, die man einfordert, auch Pflichten folgen. War immer so und bleibt auch so, auch wenn es blöd ist.
Das Stadion soll auch ein Ort der Entspannung sein, wo man von einer Arbeitswoche abschalten und sich nur dem Fußball widmen kann. Da das im Moment nicht möglich zu sein scheint, bleibe ich zu Hause.

Ich kann und will mich auch nicht mit dem Stimmungsboykott solidarisieren. Abgesehen davon erwarte ich keine ruhige Demonstration in Rheydt und auch keine gute Stimmung in der Nord, da die Meinungen zum Boykott doch sehr auseinander gehen und ich keine Lust auf diesen total überflüssigen Konflikt habe. Darum verzichte ich schweren Herzens auf dieses Derby.

Allen Anwesenden viel Spaß und einen hoffentlich lautstarken Support!

Häuptling"
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Nee, wieso? Das Bild hat doch (wie sehr oft) mit der Bildunterschrift nix zu tun.

Natürlich.

Deshalb ist uns auch klar, dass tendenziös veröffentlicht wird.

Hier verstehen aber die Meisten, dass ich mit dem Link über die Demo erzählen wollte, die RM nicht kannte.

Ich weiß nicht, wie Du es handhabst, aber wenn ich während des Schaffens was poste, dann soll es schnell gehen.
 
Ich freu mich schon auf all das "Mein Name Ist Hase, Ich Wusste Von Nichts" vom FC, nach den Ausschreitungen derer Fans in Rheydt.
 
Die Demo finde ich angebracht. Also, wenn sie wirklich aus genanntem Grund demonstrieren.

Fans des 1. FC Köln demonstrieren in Mönchengladbach

Der Protestzug richtet sich gegen die angedachte Personalisierung der Eintrittskarten und die Kontingentierung der Auswärtstickets.

Nicht wenn sie:

gegen die hohen Sicherheitsauflagen demonstrieren.

Sollte aus dem Grund demonstriert werden, halte ich eine Demo für falsch.
Sicherheitsauflagen bei solchen Derbys sind sicherlich angebracht.
 
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