20. Spieltag Laberthread - Inkl. Rasenball - Borussia Möchengladbach

Itchy

Vertrauter
Der springende Punkt, und das wollen ja etliche nicht begreifen, ist, dass man eben die Schiedsrichter und ihre Entscheidungen respektiert auch wenn sie mal einen Fehler machen.
Der Stürmer wird ja auch respektiert, wenn er aus 5m am freien Tor vorbeischiesst oder der Verteidiger, der seinem Keeper ein Eigentor einschenkt.

Respekt vorm Schiri, das bleibt unwidersprochen.

Aber es sollte Respekt und nicht Angst vor Strafe sein. Ist wie auf der Autobahn. Der selbe Honk, der in der 80er-Zone bei leerer Straße brav 70 fährt, hängt dann, wenn freie Fahrt, bei 140 zwei Meter hinter Deiner Stoßstange.

Nix kapiert. Das möge die verschärfte Sanktionierung gut dafür sein, Aufmerksamkeit zu schaffen, aber die wirkliche Lösung liegt in der Akzeptanz, im Verständnis. Und die wurden noch nie erzwungen.
 
Nix kapiert. Das möge die verschärfte Sanktionierung gut dafür sein, Aufmerksamkeit zu schaffen, aber die wirkliche Lösung liegt in der Akzeptanz, im Verständnis. Und die wurden noch nie erzwungen.

Ich kann es ja nur wiederholen: hätte man schon deutlich eher normal und nicht so schludrig durchgegriffen, würden wir heute nicht darüber schreiben. Sich da jetzt wieder auf die bereits bestehenden Regeln zu besinnen, wirkt so plötzlich streng. Dabei wäre es nur normal.

Dass jetzt um die Sinne der Beteiligten zu schärfen eben wie bei Plea drastisch durchgegriffen wird, haben sich Spieler und auch Funktionäre selber zuzuschreiben.
 

jambala

Moderator
Mir persönlich ist die Fokussierung zu stark auf den Aspekt Respekt gegenüber der Person des SR gelegt. Hier wird für mich zu oft vergessen, dass es bei jedem unsportlichen Verhalten doch eigentlich um mangelnden Respekt gegenüber den Regeln selbst geht. Ob das jetzt Schmuck ist, schwarze Trikots oder eben übermäßiges Reklamieren. Genau diese teilweise grundlegende Respektlosigkeit gegenüber den Regeln manifestiert sich in dem gezeigten Verhalten gegenüber dem SR.
 

fabsi1977

Theoretiker
Es geht ja gar nicht ums Reklamieren an sich, das gibt es nämlich durchaus auch in anderen Sportarten. Auch im Handball oder Football, die ja hier genannt sind. Und ich erinnere mich wie der Heiner Brand mal vor einigen Jahren den beiden Schiedsrichtern nach einem Spiel das man mit einem Tor verloren hat am Ende beinahe an die Gurgel gehen wollte weil die den letzten Angriff drei mal zurück gepfiffen hatten und dann die Uhr abgelaufen war. Ist da aber auch die absolute Ausnahme.

Problematisch ist das bedrängen des Schiedsrichters, wenn da drei bis vier Mann auf den zustürmen und ihn anbrüllen. Und,dass eben das Reklamieren quasi zur Gewohnheit geworden ist, sprich es dabei nicht nur um vermeintlich spiel entscheidende Situationen geht sondern um auch um Freistöße an der Mittellinie. Im Fußball ist das normal und wird unter dem Punkt zulässige und gewünschte Emotion abgehakt. Und das geht quer durch den ganzen Sport, sieht man ja an den Reaktionen der Herren Trainer und Sportdirektoren, Oder auch der Fans, siehe hier.

Jetzt merkt man dass es nicht anders geht und will endlich durchgreifen. Grundsätzlich halte ich es aber immer für schwierig, jahrzehntelange Gewohnheiten kurzfristig abzustellen. Langfristig bekommt man es hoffentlich hin.
 
Eben, es ist da die Ausnahme und wenn doch, dann wird meist recht deutlich durchgegriffen.

Wenn es mal bei 3-4 Spielern bleibt. Jeder hat ja dann immer irgendwas zu sagen in so einer Situation. Ganz schäbig neben Schwalben finde ich im Übrigen dieses auf Unschuldslamm machen, wenn es ein klares Foul gab.

Für mich ist DAS wie du anführst übrigens überhaupt keine gewünschte Emotion. Von wem soll die auch gewünscht sein? Für mich ist das inzwischen seitens Spieleren und Vereine eine antrainierte Reaktion um das Spiel in die eigene Richtung zu beeinflussen.
 

fabsi1977

Theoretiker
Für mich ist DAS wie du anführst übrigens überhaupt keine gewünschte Emotion. Von wem soll die auch gewünscht sein? Für mich ist das inzwischen seitens Spieleren und Vereine eine antrainierte Reaktion um das Spiel in die eigene Richtung zu beeinflussen.

Für mich ja auch nicht, aber eben für viele andere. Wie gesagt, so manches kannst du vllt. auch gar nicht abstellen. es wird immer Szenen geben da fühlt sich einer auf dem Platz benachteiligt und bringt das auch zum Ausdruck. Und ehrlich, das wäre mir auch zu viel dass jedes mal zu sanktionieren. Kann man ja so und so machen. Plea, nur mal als Beispiel hat da deutlich überzogen, angesichts des Foulspiels.
 

André

Admin
Plea, nur mal als Beispiel hat da deutlich überzogen, angesichts des Foulspiels.
Welches Foulspiels? Er selbst wurde von Sabitzer gefoult und hat dafür die gelbe Karte bekommen, obwohl der Schiedsrichter direkt daneben steht. Wieso hinterfragt sowas keiner?

Wenn immer auf andere Sportarten verwiesen wird: Da sehe ich halt auch nicht solche eklatanten Fehlentscheidungen. Bei nem Handballspiel z.b. Hab da bei der EM etliche Spiele geguckt, und auch Bundesligaspiele, da gibt es mal paar knifflige Szenen, aber so krasse Fehlenstcheidungen, dass man sich als Spieler richtig verarscht vorkommt, sind mir da bisher noch nicht aufgefallen.
 
Welches Foulspiels? Er selbst wurde von Sabitzer gefoult und hat dafür die gelbe Karte bekommen, obwohl der Schiedsrichter direkt daneben steht. Wieso hinterfragt sowas keiner?

Wenn immer auf andere Sportarten verwiesen wird: Da sehe ich halt auch nicht solche eklatanten Fehlentscheidungen. Bei nem Handballspiel z.b. Hab da bei der EM etliche Spiele geguckt, und auch Bundesligaspiele, da gibt es mal paar knifflige Szenen, aber so krasse Fehlenstcheidungen, dass man sich als Spieler richtig verarscht vorkommt, sind mir da bisher noch nicht aufgefallen.

Jetzt wirklich im Ernst gefragt: hab ich was verpasst? Also ich hab da kein Foul von Sabitzer gesehen. Nur einen Plea der nen Ball leichtfertigt vertändelt.

Also ich kann dir aus dem Football zB schon welche benennen, hatte ich auch im passenden Thread mal geschrieben. Und wie hier auch schon in einigen Threads geschrieben wurde: überall gibt es Fehlentscheidungen, es wird aber nicht so Faß aufgemacht wie beim Fussball.
Oder ist das in anderen Sportarten auch so? Ich kann es nicht beurteilen. Meine aber, dass gefühlt Fussball-Schiris da mehr im öffentlichen Fokus sind und eben auch dann ganz schnell DER Buhmann. Das wird ja teils in "Experten-Sendungen" wie DoPa & CO und in Schmierblättern wie der Blöd dermaßen seziert und auf die SR eingekloppt. Wie soll da mal sowas wie Selbstsicherheit entstehen oder anhalten?

Da sind wir im Übrigen auch wieder bei der Relation: du würdest doch auch keinem Spieler Willkür vorwerfen weil er sich für Passmöglichkeit B entscheidet, die aber zu nem Ballverlust oder wohlmöglich Konter und Gegentor führt.

Zudem stelle ich mal die Frage in den Raum:wird bei anderen Sportarten auch so oft an irgendwelchen Regeln bzw deren Auslegung rumgeschraubt? Das macht es ja per se nicht einfacher für diejenigen die das Spiel leiten sollen.
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Wie ich vor Jahren schon mal schrob: Man stelle sich vor, man würde über jeden Fehlpass oder sonstige Fehler eines jeden Spieler so ein Fass aufmachen. Oder noch besser: Bei jedem Fehler eines Spielers rennen 10 Schiedsrichter auf den Platz und schreien rum und auf ihn ein, wie ihm denn sowas passieren kann! :D

Sollte man mal für einen Spieltag umsetzen. Vielleicht ändert sich dann was...
 
Wie ich vor Jahren schon mal schrob: Man stelle sich vor, man würde über jeden Fehlpass oder sonstige Fehler eines jeden Spieler so ein Fass aufmachen. Oder noch besser: Bei jedem Fehler eines Spielers rennen 10 Schiedsrichter auf den Platz und schreien rum und auf ihn ein, wie ihm denn sowas passieren kann! :D

Sollte man mal für einen Spieltag umsetzen. Vielleicht ändert sich dann was...
:top::D
Klar fehlts an Respekt gegenüber den Schiedsrichtern/deren Entscheidungen.
Das die Schiedsrichter die Regeln knallhart durchziehen, wie hier schon durchdiskutiert, geht mMn aber auch nicht. Aber das hatten wir alles breit und lang durch.
Dazu gehen die Meinungen halt weit auseinander.

Vielleicht sollten die VereinsOberen sich mal mit den Schiedsrichtern an einen Tisch setzen.
Dazu auch der eine und andere Vertreter der Mannschaften.
Man könnte und sollte mal offen über die Sichten der Dinge reden und sich untereinander austauschen. So könnte durchaus manches Problem ausgeräumt werden. Das halte ich für einen guten Weg.
 
Zuletzt bearbeitet:

jambala

Moderator
Was solche Runden bringen hat man ja schon zwei Mal ganz deutlich gesehen im deutschen Fussball: Nach dem Freitod von Robert Enke und dem versuchten Suizid von Babak Rafati gab es zwei Runde Tische zum Thema Respekt auf dem Platz und in den Medien. Der aus den damals getätigten hochheiligen Versprechungen resultierende Grad an Verbesserung des Umgangs kann man getrost als Null bezeichnen.

Am Ende wird der Wille zur Umsetzung fehlen und dann hilft leider nur die harte Keule.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Vielleicht hört man mal endlich auf die Depressionen und den daraus resultierenden Selbstmord Robert Enkes immer damit erklären zu wollen, dass hier der Grund mangelnder Respekt gewesen sei.
Das ist eine ganz üble, vereinfachende Spekulation und damit verniedlicht man nicht nur die Krankheit Depression sondern stellt auch Robert Enkes Leben und Sterben in einem falschen Licht dar.
 

Itchy

Vertrauter
Ich kann es ja nur wiederholen: hätte man schon deutlich eher normal und nicht so schludrig durchgegriffen, würden wir heute nicht darüber schreiben. Sich da jetzt wieder auf die bereits bestehenden Regeln zu besinnen, wirkt so plötzlich streng. Dabei wäre es nur normal.

Dass jetzt um die Sinne der Beteiligten zu schärfen eben wie bei Plea drastisch durchgegriffen wird, haben sich Spieler und auch Funktionäre selber zuzuschreiben.

Wie gesagt, Du wiederholst.

Du kannst gerne an die Macht der Regeln und der Sanktionen, um ihre strenge Beachtung durchzusetzen, glauben und daran, dass es Menschen wirklich von mehr denn ihres Selbstzweckes überzeugt.
Ich tue das nicht.

Regeln sollten einen für möglichst alle akzeptablen Rahmen setzen und sie sollten immer einen Spielraum einer möglichst objektiven Beurteilung von einzelnen Sachverhalten bieten. Das müssen sich alle Beteiligten erarbeiten, nicht eine Seite nach ihren Vorstellungen durchdrücken, zumal, wenn auf dieser einen Seite wiederum nicht alle mit den gegeben Vorgaben einverstanden sind.

Wir sind aber längst schon bei einer Grundsatzdiskussion, bei der keine Seite mehr objektiv ist, sondern aus seinem persönlichen Weltbild heraus argumentiert.
 

Itchy

Vertrauter
Jetzt wirklich im Ernst gefragt: hab ich was verpasst? Also ich hab da kein Foul von Sabitzer gesehen. Nur einen Plea der nen Ball leichtfertigt vertändelt...

Das meinte ich mit der fehlenden Objektivität. Ich habe da auch ein Foul gesehen, zumindest eine klare Berührung, aufgrund derer Pléa den Ball "vertändelt" hat. Leichtfertig aber ganz sicher gar nicht, da passten Richtung des Balles und Laufbewegung nicht mehr zusammen.
 

André

Admin
Und wenn man von jemand anderen berührt wird, ist es aber ganz sicher keine gelbe Karte für den Berührten.

Als Schiedsrichter kann man jetzt ganz einfach Spiele entscheiden. Das ist halt Willkür.

Man zeigt einfach mal gelb, für ein Vergehen was der Spieler nicht getan hat. Der wird erstmal die Welt nicht verstehen, und für seine Reaktion zeigt man ihm direkt die zweite gelbe hinterher.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Als Schiedsrichter kann man jetzt ganz einfach Spiele entscheiden. Das ist halt Willkür.

Man zeigt einfach mal gelb, für ein Vergehen was der Spieler nicht getan hat. Der wird erstmal die Welt nicht verstehen, und für seine Reaktion zeigt man ihm direkt die zweite gelbe hinterher.
Das konnte "man" schon vorher.
Und, wie oft ist das abgesehen von Mpenza und Hoyzer passiert?
 

jambala

Moderator
André, das ist grün-schwarzes Gelaber, sorry dass ich das so sagen muss. Die Aktion gegen Pléa war kein Foul, es gab zwar eine Berührung, aber der Zweikampf ging auf den Ball. Pléa bekam Gelb, weil er sich wie Rumpelstilzchen aufführen musste, nicht mehr und nicht weniger.

@Rupert : Bezogen auf Depressionen hast Du recht mit den Spekulationen. Fakt ist aber, dass nach beiden Vorfällen darüber gesprochen wurde, dass der Umgang untereinander als auch in den Medien zu Aggressionen geführt hat, die ein extrem belastendes Klima geschaffen haben, das Druck unnötig erhöht. Man wollte hier durch Selbstverpflichtungen mehr sportlichen Umgang erreichen. Sieht man sich das Verhalten momentan an, sind wir faktisch wieder beim gleichen Niveau und, da wirst Du mir denke ich recht geben, hat diese Selbstverpflichtung nichts gebracht. Und genau so wird auch eine neuerliche Debatte wenn nur kurz Wirkung zeigen.
 
Und wenn man von jemand anderen berührt wird, ist es aber ganz sicher keine gelbe Karte für den Berührten.

Als Schiedsrichter kann man jetzt ganz einfach Spiele entscheiden. Das ist halt Willkür.

Man zeigt einfach mal gelb, für ein Vergehen was der Spieler nicht getan hat. Der wird erstmal die Welt nicht verstehen, und für seine Reaktion zeigt man ihm direkt die zweite gelbe hinterher.
Polemik und Verschwörungstheorien haben selten förderliches zu einer Diskussion beigetragen.
 
Wie gesagt, Du wiederholst.

Du kannst gerne an die Macht der Regeln und der Sanktionen, um ihre strenge Beachtung durchzusetzen, glauben und daran, dass es Menschen wirklich von mehr denn ihres Selbstzweckes überzeugt.
Ich tue das nicht.

Regeln sollten einen für möglichst alle akzeptablen Rahmen setzen und sie sollten immer einen Spielraum einer möglichst objektiven Beurteilung von einzelnen Sachverhalten bieten. Das müssen sich alle Beteiligten erarbeiten, nicht eine Seite nach ihren Vorstellungen durchdrücken, zumal, wenn auf dieser einen Seite wiederum nicht alle mit den gegeben Vorgaben einverstanden sind.

Wir sind aber längst schon bei einer Grundsatzdiskussion, bei der keine Seite mehr objektiv ist, sondern aus seinem persönlichen Weltbild heraus argumentiert.

Itchy, ich schrieb nur, dass man vorher zu schludrig durchgriff, jetzt halt streng um mal wieder eine Grundlage reinzubekommen.

Und andersrum haben doch die Spieler jahrelang durchgedrückt sich eben so respektlos im Fussball zu benehmen wie sie es heute tun. Wie ich ebenso schon schrieb und da wiederhole ich mich auch gerne nochmal: selber Schuld! Aber sicher kein Grund das weiter zu tolerieren.
 

André

Admin
Polemik und Verschwörungstheorien haben selten förderliches zu einer Diskussion beigetragen.
Ein Architekt plant eine Bank und baut in den Tresoraum keine Tür ein.

Jemand der jetzt drauf hinweist, dass das leicht ausgenutzt werden könnte, ist ein Verschwörungstheoretiker?

Das sowas nicht ganz abwegig ist, wissen wir ja seit dem Fall Hoyzer, auch wenn du es wohl gerne ausblendest, oder mal wieder nur das sehen willst, was zu deiner Argumentation passt.

Und jetzt gibt man den Schiedsrichtern eben noch ein mächtigeres Werkzeug an die Hand, dass sie es jetzt noch mehr in der eigenen Hand haben und quasi tun können was sie wollen. Denn eine klare Linie gibt es ja nicht. Kritrik ist nicht gestattet, und wenn vergleichbare Fälle anders ausgelegt werden, dann wird halt argumentirert die seien nicht vergleichbar.

Absolutismus ist in meinen Augen immer scheiße und es gibt genug Gründe wieso man dem in Poltik und mehreren Bereichen des Lebens einen Riegel vorschiebt und Kontrollinstanzen einbaut.

Das würde ja auch den Schiedsrichtern helfen, sofern die an einer unpartteiischen Regelauslegung interessiert sind.

André, das ist grün-schwarzes Gelaber, sorry dass ich das so sagen muss.
Und was Du von Dir gibts ist dann halt schwarzes Gelaber. Argumentierst hier, dass die rote Karte gegen Schalkes Wagner ganz klar richtig war, weil er dem Spieler an den Hals packt, und am Ende wurde er wegen Zeitspiel bestraft.

Sorry, wenn du selbst als Schiedsrichter nicht einmal mehr erkennst was für Regeln gerade angewendet werden, dann ist der Willkür durch Schiedsrichter halt Tür und Tor geöffnet.
 

jambala

Moderator
So, Liebelein, hiet mal mein Post zur Karte von Wagner, :
Seite 13, Post #386.
...
Rot gegen Wagner war regelkonform, auch wenn für viele erst mal nicht nachvollziehbar: Gemäß Regel 12 wird ein Tramoffizieller des Feldes verwiesen, wenn er einen gegnerischen Spieler in der Coachingzone in der Bewegung behindert. Hierdurch sollen generell Unsportlichkeiten in Form von Provokationen unterbunden werden. Das macht Wagner, zwar mit einer ursprünglich anderen Intention, hat aber aus regeltechnischer Sicht keine Bewandnis was die Bewertung der persönlichen Strafe anbelangt. Hier ist dann eher die Auswirkung auf die resultierende Strafe interessant.
...

Das fett markierte ist genau die Begründung gewesen, die Osmers angewendet hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
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