11.Spieltag: Borussia - FSV Mainz 05

André

Admin
Mainz kann sich zurecht ärgern. Sieg wäre absolut verdient gewesen.

Was ist eigentlich mit Bobadilla? Ist der verletzt?
 

André

Admin
Was ich nicht verstehe:

Bei Favre Balleroberung und die Post ging ab.
Heute Balleroberung: Erstmal quer oder hinten rum spielen und bloß das Tempo rausnehmen.

Unsere schnellen Spieler kommen somit gar nicht zur Geltung.

Grausamer Fußball zum abgewöhnen. :(
 
Glücklicher Punktgewinn! Stindl kann/muss rot sehen plus Elfer. Anfang zweite HZ dann besser, aber insgesamt kannste das in der Schlussphase bei den Chancen von Mainz auch verlieren.

Immerhin nur 4 Punkte auf Platz 2.
 

Dilbert

Pils-Legende
Hab nur die Sportschau gesehen, war wohl nicht so dolle. Scheinbar fällt es denen auswärts leichter das was sie draufhaben abzurufen als zuhause. Im Park wirken die seit Monaten irgendwie verkrampft. Trotzdem sind es "nur" zwei Punkte zu Platz 3, weil da oben nach den Bayern mal wieder keiner so richtig davonziehen kann.
 

Dilbert

Pils-Legende
Am Ende wird es wieder so sein, dass man sich über die Möglichkeiten und die vergebenen Chancen die nicht mehr vorhandenen Haare raufen muss - naja nicht alle!
Gestern haben sie aus fast nichts immerhin noch ´nen Punkt gemacht. Das hat auch nicht immer geklappt. Und ´nen Kacktag kann jede Mannschaft mal haben, wenn Dir da schon in den ersten fünf Minuten acht Bälle verspringen und dann noch der Torwart sich beim Gegentor verschätzt und fast zuguckt wie der göttliche Piplica einst in Cottbus... Dann kann man froh sein, wenn man da dann noch mit ´nem Unentschieden rauskommt.
 

KGBRUS

Mitglied Trainerfindungskommission 2021 psst... RR
Was ich nicht verstehe:

Bei Favre Balleroberung und die Post ging ab.
Heute Balleroberung: Erstmal quer oder hinten rum spielen und bloß das Tempo rausnehmen.

Unsere schnellen Spieler kommen somit gar nicht zur Geltung.

Grausamer Fußball zum abgewöhnen. :(


Na ja da beschönigst du aber etwas.... Das hintenrum spielen hat Favre eingeführt. Wie oft ist uns uns das auf den Sack gegangen, Jantschke hatte gefühlt die meisten Pässe aller Gladbacher. Die aber alle auf Sommer bzw ter Steegen. Immer nochmal quer und zurück als den Zug zum Tor.

Zum Spiel, wat ne kacke. Alle neben sich kein Pass kam an. Und was ich gar nicht verstehe, warum Hecking nach dem Spiel in Hoffenheim die Aufstellung wechselt, ist mir ein Rätzel.
 
Na ja da beschönigst du aber etwas.... Das hintenrum spielen hat Favre eingeführt. Wie oft ist uns uns das auf den Sack gegangen, Jantschke hatte gefühlt die meisten Pässe aller Gladbacher. Die aber alle auf Sommer bzw ter Steegen. Immer nochmal quer und zurück als den Zug zum Tor.

Zum Spiel, wat ne kacke. Alle neben sich kein Pass kam an. Und was ich gar nicht verstehe, warum Hecking nach dem Spiel in Hoffenheim die Aufstellung wechselt, ist mir ein Rätzel.

Er hat sich ja sogar am meisten darüber aufgeregt. Kein Plan B usw., dürften allen noch bekannt sein.
 

André

Admin
Er hat sich ja sogar am meisten darüber aufgeregt. Kein Plan B usw., dürften allen noch bekannt sein.
Und das soll ein Plan B sein? Hintenrum ohne jeglichen Elan? Na dann.

Und nochmal zum Thema, bei Favre haben wir nur hinten quer gespielt, dann seid ihr wohl ziemlich vergesslich:

Die Verteidiger lassen den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren. So locken sie die gegnerische Mannschaft aus deren Defensivkorsett: Wenn das gegnerische Team Gladbach nicht nur beim Passspielen zusehen möchte, müssen sie sich in die gegnerische Hälfte wagen und die eigene Ordnung nach vorne verschieben.

Sobald sich kleinste Lücken zwischen den gegnerischen Verteidigern auftun, schnappt die Falle zu.


Quelle: Borussia Mönchengladbach: Marco Reus und speziell Mike Hanke arbeiten unermüdlich

Bei Favre hatte das einen Sinn. Wir spielen das jetzt , weil wir nichts anderes können, gegen Mannschaften wie Mainz, die körperlich aggressiv dagegenhalten.

Spielerisch also eine klare Rückentwicklung in den letzten Jahren.

Klar gegen Teams wie Hoffenheim die uns Räume geben, läuft es noch, aber gegen alle anderen, die kapiert haben wie man gegen uns spielen muss, fällt uns mittlerweile gar nichts mehr ein. (Ok das war bei Favre in Ansätzen auch so, aber nicht so krass wie jetzt)
 

KGBRUS

Mitglied Trainerfindungskommission 2021 psst... RR
Sorry Andre, das war schon viel hin, her Rückpässe usw. Mal ganz davon Abgesehen, das Freistösse oder Ecken ein absolutes no go waren.
Und dein Zitat kommt aus der Zeit, wo wir damit noch andere überaschen konnten, das ist aber nun lange nicht mehr der Fall.
Ich gebe dir aber in Bezug auf das Spiel am Samstag vollkommen Recht.

Unter Favre war vieles nicht goldig
 
Und das soll ein Plan B sein? Hintenrum ohne jeglichen Elan? Na dann.

Und nochmal zum Thema, bei Favre haben wir nur hinten quer gespielt, dann seid ihr wohl ziemlich vergesslich:

Willst du mir da jetzt was in den Mund legen, was ich nicht gesagt habe?

Und wenn du schon nen Link aus der Reus-Zeit rauskramen musst, dass bist du wohl eher der Vergessliche hier. :)
 

Rupert

Friends call me Loretta
Und das soll ein Plan B sein? Hintenrum ohne jeglichen Elan? Na dann.

Und nochmal zum Thema, bei Favre haben wir nur hinten quer gespielt, dann seid ihr wohl ziemlich vergesslich:

Die Verteidiger lassen den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren. So locken sie die gegnerische Mannschaft aus deren Defensivkorsett: Wenn das gegnerische Team Gladbach nicht nur beim Passspielen zusehen möchte, müssen sie sich in die gegnerische Hälfte wagen und die eigene Ordnung nach vorne verschieben.
(...)

Was, wenn nicht "Die Verteidiger lassen den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren." ist denn dann bitteschön "hintenrum spielen"?
 

Dilbert

Pils-Legende
Was, wenn nicht "Die Verteidiger lassen den Ball geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren." ist denn dann bitteschön "hintenrum spielen"?
Ich weiß auch nicht, was hier erwartet wird.

Die Gegner stehen hinten sehr massiv, und wenn wir da nicht mindestens 10 Chancen gegen die Betonfabriken rausspielen, sind wir die Luschen? Dabei haben damit wirklich alle (bis auf die Bayern vielleicht) Probleme. (Fragt mal bei Hoffenheim nach warum die in Bremen aus dem Pokal geflogen sind). Auch gegen Stuttgart und Hannover musste sehr viel Geduld herhalten, um deren Abwehr zu knacken. Da heißt es dann immer "die spielen uninspiriert". Wenn die Räume dicht sind, sind sie dicht, ist ja nicht so dass die Gegner nur bei uns anreisen um was für unser Torverhältnis zu tun.

Klar nervt sowas, mich auch. Die Spiele sind langsam, unansehnlich, und oft reicht dann ein blöder Konter um uns bloßzustellen. Und wenn wir ´nen schlechten Tag haben, kommt sowas wie gegen Mainz dabei raus.
 
Der Punkt war einer von der Gewinnerseite. Dieses Spiel könnten und dürfen wir eigentlich gar nicht gewinnen.
Der Schiri hätte eigentlich ne Standleitung nach Köln schalten müssen.

- Das Mainzer Tor war in meinen Augen nicht regelgerecht. Mutu hat klar mit der Hüfte Sommer weggedrückt.
- Stindl muss glatt Rot bekommen.

Da könnte man sehen, dass es erst sein (Schiri) drittes Ligaspiel war.

Nachher hätten wir dann noch gewonnen und das wäre die Lachnummer schlecht hin gewesen.
So ist schon besser.
Aber zwei Fragen stellen sich mir trotzdem:
Wieso dürfte Raffael so lange spielen?
Warum hat Kramer nicht angefangen (nach 60 Minuten dann raus)?
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Es ist schlicht so, dass - und das hat André dann tatsächlich schon vor längerer Zeit angemerkt - nahezu jeder weiß, wie man IN Gladbach spielen muss - es kommt nämlich nicht von ungefähr, dass die besseren Heimspiele gegen offensivstarke und "bessere" Gegner abgeliefert werden.

Auswärts kommt das nicht derart zum Tragen, weil dort die jeweilige Heimmannschaft was zeigen will oder muss. In Hoffenheim kannste auch verlieren, gegen Leverkusen zuhause mit einer sichereren und nach der 1. HZ auch verdient-höheren Führung gewinnen.

Mainz fand ich mit den Sportschau-Ausschnitten ein ziemlich untypisches Heimspiel, weil die von Anbeginn an marschiert sind. Ichsachmaso: Darauf ist man ja gar nicht mehr eingestellt, dass Gastmannschaften - ungefähr auf Augenhöhe - in Gladbach NICHT erstmal zwei tiefe Ketten aufbauen, Gladbach Hallenjojo um den Strafraum spielen lassen und erst später auch mal was wagen.

Es ist wie es ist wie es ist und wie ich stets gesagt habe:

Raffael war Gladbachs Garant in den "erfolgreichen" Spielzeiten. Er war der, dem im Zweifel immer ein Tempodribbling gelang, mit dem er entweder selbst abschloss oder einen Mitspieler in Szene setzte.

Bei ihm läuft es nicht und nicht erst seit Beginn dieser Saison.

Aber ihr wolltet ja alle nix vom zunehmenden Alter des Erzengels und dem spielenden Volland wissen, ihr Nixkönner.

:D
 
Auf den Punkt, aber die Aussagen dazu hat André ja nicht exklusiv. Denke das ist schon der Grundtenor bei den meisten hier gewesen. Das ist eben das Los wenn man dann durchgehend in der oberen Tabellenhälfte spielt. Da kommen dann nicht mehr viele Mannschaften zu uns, die Vollgas gehen ausser die ganz Großen zu denen wir halt nicht gehören.

Ich habe ja kürzlich im OBEN-Thread einen wie ich finde passenden Artikel verlinkt. Da heißt es u.a. eben...

Gladbachs Schwankungen hängen nicht zuletzt mit Verletzungen auf Schlüsselpositionen zusammen. Gerade als die Doppelsechs aus Zakaria und Kramer sich eingespielt hatte, verletzte sich Kramer. Die Verletzung von Raul Bobadilla wiederum beraubt Hecking der Möglichkeit, im Zweifel auf einen Sturmbrecher im Strafraum zu setzen.

Was eine Verletzung ausmachen kann, zeigte sich auch am Wochenende: Der wiedergenesene Vincenzo Grifo brauchte einige Wochen, um in Fahrt zu kommen. Nun zeigte er gegen Hoffenheim, zu was er imstande ist. Mit Raffael, Stindl, Hazard oder Jonas Hofmann hat Gladbach gleich mehrere Spieler im Kader, die mit ihren Dribblings und Vorlagen den Unterschied machen können. Gleichzeitig fit sind sie nie.

Deshalb ist Gladbach eine Wundertüte: Gute Halbzeit, schlechte Halbzeit

Da verlinkt der Capo dann einen Artikel über Raffael wo auch noch eine "verfälschte" Torbeteiligungsquote angeführt wird.

Dann wird angeprangert bei Favre hätten wir so tollen und geduldigen Umschaltfussball gespielt, heute wäre das aber ideenloses hinten rum spielen.

Gladbach ist keine Mannschaft, die verschiedene taktische Pläne mitbringt. Dieter Hecking hält meist an seiner Mischung aus 4-2-3-1 und 4-4-2 fest, verändert die Mannschaften nur in Nuancen, so etwa über die Einwechslung bestimmter Spielertypen. Wenn der Gegner wie Leverkusen vor einer Woche die Taktik umwirft, fehlt Gladbach die Antwort. Wenn sie aber im Verlaufe der Partie mit ihrer Taktik besser ins Spiel finden und der Gegner nicht umstellt, können sie eine verloren geglaubte Partie drehen. Das liegt auch an ihrer Laufstärke: Gladbach läuft im Durchschnitt mehr als 90% aller Bundesliga-Teams.

Aus selbigen Link: das ist doch keine neue Erkenntnis mit der fehlenden flexiblen Taktik. Einzig Schubert hat sich da mal an ne 3er-Kette rangetraut, sich daran aber dann wieder so festgebissen, dass es auch recht zeitig damit aus war. Plus weiterer Faktoren... haben wir ja alles zu Genüge besprochen.

Hier wird hier die im Forum gerne so oft bemängelte Einsatzbereitschaft widerlegt.
 

KGBRUS

Mitglied Trainerfindungskommission 2021 psst... RR
War ja klar, das ISM wieder mit dem Top Scorer ankommt :). Für mich lag der Fehler bei Hecking, die Hereinmahne von Raffael und die damit einhergehende Umstellung war mMn falsch.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Es ist wie es ist wie es ist und wie ich stets gesagt habe:

Raffael war Gladbachs Garant in den "erfolgreichen" Spielzeiten. Er war der, dem im Zweifel immer ein Tempodribbling gelang, mit dem er entweder selbst abschloss oder einen Mitspieler in Szene setzte.

Bei ihm läuft es nicht und nicht erst seit Beginn dieser Saison.

Aber ihr wolltet ja alle nix vom zunehmenden Alter des Erzengels und dem spielenden Volland wissen, ihr Nixkönner.

:D

q.e.d.

Weiter: Nixkönner.
 
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