10. Spieltag Laberthread : inkl. Berlin-Derby Hertha - Union : Fußball Bundesliga 2020/21

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
... und weshalb hat der VAR nicht eingegriffen? Gerade wenn ein Tor auf eine solche Situation folgt ist der Einsatz doch mehr als angebracht.
 

Blaubarschbube

FC Schalke 04
Das Tor mehr als grenzwertig, passt aber in die augenblickliche Situation

Stimmt. In der bescheidenen Situation, in der wir uns befinden, werden solche Dinge halt gegen dich entschieden, ist halt so. Siehe z. B. das Spiel in Mainz

Thiaw selbst hat sich so erklärt das ER sich ungeschickt verhalten hätte und hier abgeklärter hätte agieren müssen. Respekt für solch eine Aussage.
 
Stimmt. In der bescheidenen Situation, in der wir uns befinden, werden solche Dinge halt gegen dich entschieden, ist halt so. Siehe z. B. das Spiel in Mainz

Thiaw selbst hat sich so erklärt das ER sich ungeschickt verhalten hätte und hier abgeklärter hätte agieren müssen. Respekt für solch eine Aussage.
Da hat er mehr Größe als (zwischenzeitlich) die Social-Media-Abteilung der Pillen:

Bayer Leverkusen verspottet Schalke-Talent Malick Thiaw - waz.de
 
Scheinbar ja nicht. :weißnich:
Nope. Ich meine auch nur wenn der Verdacht auf eine klare Fehlentscheidung vorliegt.

Ich finde das ja grundsätzlich schade. Meiner Meinung nach sollte analog zum American Football grundsätzlich jedes Tor geprüft werden. Und wenn das Gegenteil nicht bewiesen werden kann, gilt die Entscheidung auf dem Feld.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Selbst wenn, es gab Proteste der Schalker und wenn die Situation nicht überprüfenswert ist, dann kann man sich das insgesamt sparen.
 

fabsi1977

Theoretiker
Nope. Ich meine auch nur wenn der Verdacht auf eine klare Fehlentscheidung vorliegt.

Ich finde das ja grundsätzlich schade. Meiner Meinung nach sollte analog zum American Football grundsätzlich jedes Tor geprüft werden. Und wenn das Gegenteil nicht bewiesen werden kann, gilt die Entscheidung auf dem Feld.
Im Football ist halt ein Holding auch ein Holding. Sprich da wird geregelt wann und wo der Verteidiger für wie lange zulangen darf. Im Fußball ist ja , vor allem für nen Elfer immer eine gewisse Qualität des Fouls gefordert (also in der öffentlichen Wahrnehmung Stichwort "dasreichtnichtfürelfmeter"). Oder wenn eben der Stürmer im vollen Lauf ist, der Verteidiger kaum hinterher kommt und dann mal an die Schulter geht und der Stürmer fällt, dann isses Schwalbe, weil war nur kurze Berührung.
 
Im Football ist halt ein Holding auch ein Holding. Sprich da wird geregelt wann und wo der Verteidiger für wie lange zulangen darf. Im Fußball ist ja , vor allem für nen Elfer immer eine gewisse Qualität des Fouls gefordert (also in der öffentlichen Wahrnehmung Stichwort "dasreichtnichtfürelfmeter"). Oder wenn eben der Stürmer im vollen Lauf ist, der Verteidiger kaum hinterher kommt und dann mal an die Schulter geht und der Stürmer fällt, dann isses Schwalbe, weil war nur kurze Berührung.
Das ist einer der allergrößten Kacksprüche im Fußball, den ich noch nie nachvollziehen konnte. Ich hatte Ende der letzten Saison(?) noch die Diskussion mit Jambala bzgl. eines aus meiner Sicht Haltens an Thuram wo der Verteidiger defintiv sich per Regel nicht im erlaubten Bereich mit seinen Händen bewegt hat.

Das wird halt inzwischen so hinigenommen, aber eben nicht in den Regeln definiert.

Führt meiner Meinung nach halt wie schon oft genug auch hier im Forum geschrieben wurde dazu, dass mehr gefallen weil sonst nicht gepfiffen wird. Ätzend.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Zur Frage Elfer oder nicht hatte ich vor kurzem als es um die steigende Zahl der Strafstösse ging mal angemerkt, dass mir die Regel an sich für falsch halte, dass dem Ort des Vergehens so eine Bedeutung zukommt und nicht die Frage ob Torchance oder nicht bzw. Bewegung zum Tor oder von ihm weg.
Jetzt gab es es gestern abend in Luzern gegen die Young Boys genau diese beiden Fälle, nach den Regeln beide unstrittig aber Fall 1 (bei 2:00 Minuten) eben keine Torchance, Fassnacht verspringt vorher sogar der Ball und er läuft ihm hinterher Richtung Eckfahne.
Fall 2 bei 5:40 ist dagegen absolut eine Torchance (btw frage ich mich gerade beim wiederholten Sehen: Letzter Mann?).
Miteinander verglichen also zwei völlig unterschiedliche Situationen, aber mit der gleichen Konsequenz Strafstoss. Bei dem geringen Toreschnitt pro Spiel kommt einem Strafstoss aber eine viel zu grosse Bedeutung bei, als dass man Situation 1 damit belohnen sollte.
zum angucken hier:
 
Zur Frage Elfer oder nicht hatte ich vor kurzem als es um die steigende Zahl der Strafstösse ging mal angemerkt, dass mir die Regel an sich für falsch halte, dass dem Ort des Vergehens so eine Bedeutung zukommt und nicht die Frage ob Torchance oder nicht bzw. Bewegung zum Tor oder von ihm weg.
Jetzt gab es es gestern abend in Luzern gegen die Young Boys genau diese beiden Fälle, nach den Regeln beide unstrittig aber Fall 1 (bei 2:00 Minuten) eben keine Torchance, Fassnacht verspringt vorher sogar der Ball und er läuft ihm hinterher Richtung Eckfahne.
Fall 2 bei 5:40 ist dagegen absolut eine Torchance (btw frage ich mich gerade beim wiederholten Sehen: Letzter Mann?).
Miteinander verglichen also zwei völlig unterschiedliche Situationen, aber mit der gleichen Konsequenz Strafstoss. Bei dem geringen Toreschnitt pro Spiel kommt einem Strafstoss aber eine viel zu grosse Bedeutung bei, als dass man Situation 1 damit belohnen sollte.
zum angucken hier:
Das Video kann ich zumindest leider nicht öffnen. Grundsätzlich ist ein Foul im Strafraum per Regel halt Elfer. Ich verstehe schon was du meinst, aber wie willste das denn dann noch weiter differenzieren wenn jetzt schon oft genug und trotz VAR Theater da ist?
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Das Video kann ich zumindest leider nicht öffnen. Grundsätzlich ist ein Foul im Strafraum per Regel halt Elfer. Ich verstehe schon was du meinst, aber wie willste das denn dann noch weiter differenzieren wenn jetzt schon oft genug und trotz VAR Theater da ist?
Ist Schweizer Fernsehen, mir geht es umgekehrt oft so.
Vielleicht hier, bei 0:45 und 4:45
Verrückte Partie endet mit YB-Sieg | NEWS-ARCHIV | BSC YOUNG BOYS - OFFIZIELLE INTERNETSEITE
Das kann man ganz einfach differenzieren, so wie es beim Wasserball auch seit einiger Zeit gemacht wird. Bewegung vom Tor weg oder noch einen Verteidiger zwischen Angreifer und Tor: Kein Penalty. Begründung: Mit dem Rücken zum Tor oder in Richtung Beckenrand oder mit noch einem Verteidiger vor dem Tor besteht keine klare Torchance (bzw. wie es im Regelwerk genau heisst: probable goal). Spririt of the game nennen die das, Regeln im Sinne des Spiels zu formulieren und anzuwenden.
Ist glaube ich seit 2 Jahren so präzisiert und findet allgemein grosse Zustimmung und wenig strittige Szenen. Und das, wo in dem Sport eher 20 bis 30 Tore pro Spiel fallen, solche Szenen also in jedem Spiel vorkommen.
 

fabsi1977

Theoretiker
Bei 20-30 Toren pro Spiel fällt halt auch eine umstrittene Szene weniger ins Gewicht wie bei einer Sportart in der ein Tor entscheidet bzw. entscheiden kann. Wenn ich aber 0:3 verliere mag zwar eine Fehlentscheidung beim 1:0 immer noch ärgerlich sein, aber wohl eher weniger der alleinige Faktor.

Deinem Gedanken kann ich einiges abgewinnen, aber man muss eben auch den Unterschied zum Wasserball oder auch Handball sehen, da hat es andere Dynamiken und Spielabläufe. Im Fußball ist das Spielfeld größer daher gibt es auch neutrale Zonen. Da spielt dann der Ort eines Fouls eben einer größere Rolle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ich die Idee an und für sich ganz interessant finde. Allerdings wäre das eben nur bei dem Fall (abgewandt und noch ein Verteidiger dazwischen so richtig umsetzbar oder? Ansonsten kann ja beim Fußball meine ich alles schnell eine Torchance werden, egal wo ich mich im 16er befinde (ich gehe natürlich nur von meinen überragenden Fähigkeiten aus :D ). Und - was ist mit dem Fall wenn ich daran gehindert werde eine saubere Flanke/Pass vors Tor zu bringen wo mein Mitspieler einschussbereit wartet?!
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Bei 20-30 Toren pro Spiel fällt halt auch eine umstrittene Szene weniger ins Gewicht wie bei einer Sportart in der ein Tor entscheidet bzw. entscheiden kann. Wenn ich aber 0:3 verliere mag zwar eine Fehlentscheidung beim 1:0 immer noch ärgerlich sein, aber wohl eher weniger der alleinige Faktor.
Es ging nicht um Fehlentscheidungen, sondern die Bedeutung eines Strafstosses bei doch sehr unterschiedlicher Chancenlage.
 
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fabsi1977

Theoretiker
Es ging nicht um Fehlentscheidungen, sondern der Bedeutung eines Strafstosses bei doch sehr unterschiedlicher Chancenlage.
Hab ich schon verstanden. Aber die Folge wäre ja dass es den einen oder anderen ja immer umstrittenen Elfer nicht mehr geben würde, darauf zielte ich ab. Und damit eben so manche unswurdedersieggeklaut Diskussion.

Wobei mich das ja gar nicht tangiert, meinem Klub passiert sowas ja nicht.
 
Man wird halt betrogen wo es nur geht, 2001 wollte der DFB nicht dass se Meister werden, jetzt lässt man sie absteigen.

Aber im Ernst, klar Fehlentscheidungen sind immer ärgerlich, aber Teil des Spiels. Am Ende wird das wohl nicht mal entscheidend gewesen sein denn wenn man hinten die 0 nicht hält und vorne nicht mal mehr Elfer helfen punktet man eben nicht.
Ja. Und Neuer wurde an sowieso angeschossen, die Bayern sind alles in Schuld, usw...

Klar ist die Entscheidung ärgerlich. Ob man sie jetzt als klare Fehlentscheidung ansehen muss, lasse ich mal dahingestellt. Soviel ich weiß war das in der 10. Minute des Spiels. Es war also genug Zeit um den Rückstand aufzuholen. Bayer Leverkusen hat das Spiel souverän gewonnen.
 
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