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Freiburg: Champions League?

Die Freiburger haben in den ersten 4 Ligaspielen nur 3 Gegentreffer kassiert, das sind mit den Wolfsburgern und den Leipzigern die wenigsten der kompletten Bundesliga. Unter anderem hat daran natürlich auch Keeper Alexander Schwolow einen großen Anteil, der beim Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim mit gleich mehreren guten Paraden überzeugen und beim 3:0 gegen die TSG zum 2. Mal eine weiße Weste behalten konnte. 

„Auf, auf, auf in die Champions League“ so die Meinung der Freiburger Fans gegen Ende der zweiten Hälfte im Spiel gegen Hoffenheim. Beim Stand von 3:0 hatte wohl niemand mehr Bedenken, dass es am Ende keinen Sieg geben könnte. „Die Fans können träumen, das muss auch so sein, aber wir müssen schauen, dass wir unsere Punkte gegen den Abstieg sammeln“, so Keeper Alexander Schwolow und fügte mit einem Grinsen im Gesicht hinzu: „Wenn wir 40 Punkte haben, dann können wir Richtung Champions League schauen.“ Den derzeitigen dritten Platz hält der SC-Torwart für „gefährlich, deswegen schauen wir besser nicht auf die Tabelle.“

Schwolow weiß aber auch, dass die Freiburger vor allem in der ersten Halbzeit „auch ein bisschen Glück“ hatten, er zeigte sich aber auch mit seiner eigenen Leistung sehr zufrieden: „Ich konnte den Jungs das eine oder andere Mal helfen“, so der 27-Jährige. Er war mit Paraden gegen die Schüsse von Ishak Belfodil (12. Minute), Pavel Kaderabek (15.), Sebastian Rudy (30.) zur Stelle und verhinderte damit unter anderem den Ausgleich nach der Führung durch Christian Günter (11.), und nach dem Treffer von Janik Haberer (38.) sorgte er mit einer guten Aktion gegen Ihlas Bebou (41.) dafür, dass die Breisgauer mit einem 2:0 in die Halbzeit gehen konnten. 

Im zweiten Spielabschnitt bekam der Keeper dann deutlich weniger auf seinen Kasten. „Kompliment an die Jungs, wie wir da verteidigt haben, da ist Hoffenheim nur noch durch Standards oder Zufälle zu Chancen gekommen“, so der SC-Keeper über seine Vorderleute, „wir haben unermüdlich alle Räume zugelaufen und vorne eiskalt zugeschlagen.“ Nach dem 3:0 durch Nils Petersen sah es so aus, als hätten die Fans der Hoffenheimer und auch die Spieler selbst keine Hoffnung mehr. „Die letzten zehn Minuten haben sie fast schon geschaut, dass die Zeit rum geht, das haben wir als SC Freiburg auch nicht so oft. Das ist kein schlechtes Gefühl, so dominant zu spielen“, so Schwolow. 

Zuletzt bemängelte Trainer Christian Streich noch die fehlende Linie und auch trotz des Sieges gegen Hoffenheim ist Schwolow mit der Entwicklung des gesamten Teams noch nicht zufrieden. Nach nur 4 Spieltagen ist das natürlich auch zu früh. „Wir sind weiter auf dem Weg, aber auf einem guten Weg“, so Schwolow, „und wir haben unsere Systeme gefunden, in denen wir gut performen können.“ Im kommenden Spiel gegen die Augsburger kann dann noch einmal nachgelegt werden: „Wir haben einen super Start hingelegt mit neun Punkten, so kann es von mir aus gerne weitergehen.“

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