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Hoffenheim: Rudy will sich durchsetzen

Sebastian Rudy verzichtet für seine eigene Spielpraxis auf sehr viel Geld. Er hat sich für diese Saison von den Schalkern an die TSG 1899 Hoffenheim ausleihen lassen. Fakt ist aber schon jetzt, dass er den Kraichgau nicht mehr so schnell verlassen will. 

Bis 2022 steht Sebastian Rudy noch beim FC Schalke 04 unter Vertrag, allerdings hört es sich aktuell nicht so an, als würde er noch gerne viele Spiele für die Knappen machen wollen. „Ich möchte definitiv länger hierbleiben“, so der Mittelfeldspieler im Vereinsmagazin „Spielfeld“ über die TSG Hoffenheim, den Klub, zu dem er jetzt wieder zurückgekehrt ist. Hier erfährt er die Wertschätzung, die ihm bisher sowohl bei den Bayern als auch bei den Schalkern verwehrt wurde: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, meine Karriere bei der TSG zu beenden“.

Vor der Saison war für Rudy klar, dass er wieder zur TSG will, auch wenn er dafür selbst große finanzielle Einbußen in Kauf nehmen musste. „Es war eine aktive Entscheidung von mir, zurückzukommen“, so der Mittelfeldspieler: „Der Verein und die Region sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe viele Freunde, die Menschen hier sind sehr liebenswert, es passt einfach. Auch das Bemühen der TSG hat mir sehr gutgetan. Da gab es für mich keine zwei Meinungen, wo ich meine Karriere fortsetzen möchte.“ Fakt ist, dass die TSG eine Kaufoption hat. Rudy will nun mit Leistungen bestätigen, dass diese auch gezogen werden soll. Rudy schaffte es, seiner Karriere in Hoffenheim einen Schub zu geben, doch nachdem er dann 2017 zu den Bayern ging, geriet alles ins Stocken. 

Ein Jahr später ging er als Wunschspieler von Domenico Tedescos zu den Schalkern, wurde hier aber zum großen Transfer-Flop, nachdem er immerhin 16 Millionen Euro gekostet hat, dafür aber nur in 21 Spielen zum Einsatz gekommen ist, in denen er nicht überzeugen konnte. Nach 0 Toren und 0 Vorlagen kam nun eine Leihgebühr von 850.000 Euro zustande. Im kommenden Sommer kann Hoffenheim ihn nun für festgeschriebene 6 Millionen Euro unter Vertrag nehmen. In den ersten 4 Pflichtspielen der Saison stand Rudy schonmal jeweils über die volle Distanz auf dem Feld. „Alfred kennt mich gut und weiß genau, was meine Stärken sind. Er hat mich in den persönlichen Gesprächen direkt überzeugt: wie er spielen will, was er machen will, was er von mir erwartet“, so Rudy über seinen neuen Trainer Alfred Schreuder. Bleibt abzuwarten, ob Rudy sich in dieser Saison noch einmal in Topform bringen kann. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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