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Bayern: Perisic in Form

Vor der Saison hätten wohl nicht viele damit gerechnet, dass die Bayern Ivan Perisic von Inter Mailand verpflichten würden. Im Spiel gegen die Mainzer hat er nun aber erstmals gezeigt, dass er für die Münchner definitiv noch wichtig werden kann. Sollte er bei dieser Form bleiben, ist er neben Coman und Gnabry sicherlich ein würdiger Back-Up für den Flügel. 

Auch international will er nun wieder glänzen. Nachdem einige Kroaten nach dem Höhepunkt mit dem Vize-Titel bei der EM den Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekanntgeben haben – unter anderem auch Mario Mandzukic – will Perisic weiter für sein Land aktiv bleiben. In der EM-Qualifikation geht es für die Kroaten gegen die Slowakei, am Montag dann gegen Aserbaidschan. Erst danach kehrt der Flügelspieler wieder zurück nach München. Hier kam er eigentlich nur ins Gespräch, weil Leroy Sané aufgrund eines Kreuzbandrisses nicht transferiert werden konnte. So hat man für den Vizeweltmeister schlappe 5 Millionen Euro an Inter Mailand überwiesen, als Leihgeschäft. Die Kaufoption im kommenden Sommer würde bei rund 20 Millionen Euro liegen. 

„Man kann nicht über eine B-,C- oder X-Lösung sprechen“, so Trainer Niko Kovac. Im Spiel gegen die Berliner fehlte Perisic noch gesperrt, doch auf Schalke konnte er immerhin schon als Joker seinen ersten Einsatz feiern. Beim 6:1 gegen Mainz durfte er von Beginn an ran. In seiner guten halben Stunde Spielzeit konnte er mit einem Treffer und einer Vorlage überzeugen. „Das Wichtigste war der Sieg, aber es ist natürlich schön mit einem Tor und einem Assist zurückzukommen“, so Perisic selbst zu seinem ersten Auftritt von Beginn an. Seine Passquote lag bei 74,2 Prozent, er lief 8,04 Kilometer und war insgesamt 50 Mal am Ball. Lediglich die Zweikampfquote war mit gerade mal 20 Prozent nicht wirklich gut. Immerhin kassierte er dann doch noch ein dickes Lob. „Der Ivan hat das wirklich super gemacht, wir wissen schon jetzt, was wir an ihm haben“, so David Alaba. 

In dieser Saison wird er wohl noch einige Chancen bekommen, sein Talent zu beweisen, denn sowohl Kingsley Coman als auch Serge Gnabry sind beide eher verletzungsanfällig und brauchen hier und da ihre Pausen. Vor dem Spitzenspiel gegen Leipzig steht noch nicht fest, wen Kovac von Beginn an bringen wird. „Ich habe ein paar Minuten gesehen, sie spielen einen guten Fußball, guten Umschaltfußball, da müssen wir aufpassen“, so Kovac.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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