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Bayern: Cuisance und seine Ziele

Die Bayern haben mit Michael Cuisance einen eher fraglichen Transfer getätigt. Der Youngster konnte sich bei den Gladbachern nicht durchsetzen, soll das nun aber mittelfristig bei den Bayern schaffen. Das Talent konnte sich beim 6:1 erstmals über einen Einsatz freuen, muss aber in Zukunft wohl jedes Mal um ein paar Einsatzminuten kämpfen. Die Integration dürfte bei den zahlreichen Franzosen im Kader immerhin nicht so schwer fallen. 

Während der aktuellen Länderspielpause ist bei den Bayern im Training nicht gerade viel los. Während insgesamt 16 Profis auf Reisen sind, waren aber auch Thomas Müller, Javi Martinez und Sven Ulreich nicht an der Säbener Straße anzutreffen. Lediglich Geburtstagskind Jerome Boateng (31), Fiete Arp und Michael Cuisance bildeten eine Kleingruppe.

Der Franzose dürfte nach seinen ersten 13 Minuten Einsatzzeit im Spiel gegen Mainz voller Motivation sein. „Ich bin sehr froh, arbeite viel seit dem Anfang der Vorbereitung, für mich ist es wie eine Belohnung“, so der Mittelfeldspieler nach seinem ersten Einsatz für den Rekordmeister: „Es ist nur der Anfang. Ich bin immer bereit, eingewechselt zu werden. Egal was passiert.“ Mit dem Transfer des Gladbachers hatte wohl niemand gerechnet, nachdem mit Lucas Hernandez und Benjamin Pavard zwei Weltmeister, mit Coutinho einen Weltklasse-Spieler und dazu Perisic eher namhafte Spieler zu den Münchnern gekommen sind. Hinzu kommt noch Arp, der als deutsches Talent ebenfalls ins Beuteschema passte.

Cuisance selbst hat sich nun die Ziele gesetzt, möglichst viel zu spielen, sein erstes Tor zu markieren und zu zeigen, dass er zurecht bei der besten deutschen Mannschaft unter Vertrag steht. Der Vertrag über 5 Jahre deutet schon an, dass die Bayern mit ihm planen. Fakt ist aber auch, dass er mit Thiago, Leon Goretzka, Corentin Tolisso, Coutinho und Thomas Müller im Mittelfeld eine schier unüberwindbare Konkurrenz hat. Angesichts der Dreifachbelastung und des nur 19 Mann starken Kaders dürften die Chancen aber dennoch nicht zu schlecht stehen. Mit Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Benjamin Pavard und Lucas Hernandez hat er schon vier französische Landsmänner im Kader, die ihm die Integration leicht machen werden: „Die Franzosen spielen natürlich eine wichtige Rolle für meine Integration aber auch die anderen Spieler helfen mir seit meiner Ankunft“, so Cuisance selbst.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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