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Serie A – der Aufstieg eines schlafenden Riesen?

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Der italienische Fußball wird bis heute liebend gerne mit Betonmischmaschine, Mauerfußball oder ähnlichen, wenig schmeichelhaften Umschreibungen betitelt. Der italienische Ligafußball ist für viele Fans ebenso ein Buch mit sieben Siegeln, denn mehr als zwei Vereine können viele gar nicht aufzählen. Dabei schaffen es die italienischen Teams durchaus, in der Champions League und im Europapokal bis weit in die K.O. Phase zu kommen. »Juve« schied erst im Champions League-Viertelfinale aus, Neapel schaffte es ebenfalls bis ins Viertelfinale der Europa League. Und wie sieht es diese Saison aus?

Juventus Turin: der Favorit

Es mag ein bekanntes Team sein, doch sollte spätestens seit dem Wechsel von Ronaldo zu Juventus klar sein, dass dieser Verein die Weltspitze angreifen möchte. Warum? Nun, es nicht zu tun, passt mit der Mentalität des Superstürmers schlichtweg nicht zusammen. Wer Ronaldo hat, der greift nicht nach der Meisterschale, er greift nach den Sternen. Dabei gibt es natürlich noch weitere Gründe:

  • Amtierender Meister – Neapel war forsch und frech und konnte »Juve« durchaus schlagen, dennoch gewann Turin den Meistertitel. In der Champions League war Amsterdam ein zu starker Gegner, doch das könnte nun anders aussehen.
  • Verstärkung – die Namen allein dürften Fußballfans schon Herzchen in den Augen bescheren – und das nicht nur den weiblichen Anhängern: Adrian Rabiot, Aaron Ramsey, Matthijs de Ligt. Sollten keine Fortschritte in dieser Saison erkennbar sein, läuft alles schief.
  • Finanzen – mittlerweile gilt im Fußball oft die Devise, dass Geld allein Tore schießen und den Erfolg nach Hause holen soll. In Italien ist Juventus Turin damit recht allein, denn die Transferausgaben aus den letzten zwei Jahren kann sich praktisch die halbe Liga zusammen nicht leisten.

Auf der anderen Seite bedeuten hohe Ansprüche natürlich, dass man jederzeit tief fallen kann. Wie lange werden sich die Topstars halten, wenn sie hier keine internationalen Erfolge feiern können?

Wie können Fans am Erfolg teilhaben?

Die Juve-Fans haben die Meisterschaft frenetisch gefeiert, doch darüber hinaus geht noch mehr. Warum nicht auch ein bisschen davon profitieren? Wer bei der Meisterwette auf Juve setzt, bekommt zwar keine übermäßig hohe Quote, jedoch kann sich das Ganze durchaus lohnen. Bevor es losgeht, sollten sich die Fans die Wettanbieter allerdings genau anschauen. Neben der Lizenz, den Quoten und den Bonusbedingungen sollten auch die Zahlungsmöglichkeiten beachtet werden. So ist PayPal nicht nur bei Fußballwetten sicher, sondern bietet in vielen Branchen entsprechenden Käuferschutz. Wer alle Aspekte im Blick behält, kann sich auf spannende Begegnungen freuen.

Welche Teams streben nach oben?

Wenngleich Juventus Turin die »alte Meisterdame« ist, so gibt es freilich nicht nur einen einzigen Verein in der gesamten Liga. Etliche suchen den Weg nach oben und die Chancen stehen für einige Teams gar nicht so schlecht:

  • Neapel – natürlich lag der Club 11 Punkte hinter dem Spitzenreiter, aber auch zehn vor allen Verfolgern. Neapel spielt in der Champions League, was nicht nur eine Doppelbelastung bedeutet, sondern viel Geld. Es wäre ein Wunder, wenn Neapel dieses Jahr nicht ganz vorne angreifen will.
  • Bergamo – auch der Club hat sich direkt für die Champions League qualifiziert und schloss das Jahr hinter Neapel ab. Viel Fans außerhalb Italiens haben von dem Club noch nicht gehört, das dürfte sich nun aber ändern.
  • Inter Mailand – letztes Jahr erst aus der Champions League ausgeschieden, dann aus der Europa League. Und in der Liga gab es Rang vier. Das muss besser werden, denn der Abstand zum Erzrivalen der Stadt betrug gerade mal einen einzigen Punkt.
  • AC Mailand – sie haben die Teilnahme am Europapokal sicher und konnten sich in der Liga auf Rang fünf retten. Der Anspruch der “Rossoneri” ist jedoch ein anderer, für den man in der kommenden Saison bessere Resultate liefern muss.

Es ist natürlich immer müßig zu sagen, dass bestimmte Teams nach oben streben. Letztendlich hofft jedes Team, möglichst weit nach oben zu kommen, sodass alle nach den Sternen greifen. Neapel und Inter Mailand dürften jedoch die ärgsten Konkurrenten sein. Bei Bergamo hängt alles davon ab, wie der Club die Champions League verkraftet. Wie schwer das wird, hängt von der Gruppe ab. Diese wird jedoch erst am 29. August ausgelost.

Wie sind die Zukunftsaussichten für die italienischen Clubs insgesamt?

Für die italienischen Teams ist es zuerst einmal wichtig, in der Fünfjahreswertung nicht zu verlieren:

  • Platz 1 – Spanien mit 85.926 Punkten.
  • Platz 2 – England, hier haben die beiden internationalen Siege mitgeholfen. Punktstand: 74.462.
  • Platz 3 – Deutschland. Während die CL-Teilnehmer versagten, konnte Frankfurt Punkte sammeln: 58.641 Punkte – und diese waren wichtig.
  • Platz 4 – Italien. Die Italiener rutschten auf den vierten Rang ab. Noch gibt es zwar ausreichend Abstand zu Rang fünf, doch Frankreich greift an.

Aber warum ist dies so wichtig? Die Platzierung in der Tabelle ist maßgeblich dafür, wie viele Plätze  ein Land n der Champions League und im Europapokal zugewiesen bekommt. Wer zu weit absackt, der verliert Plätze, andere werden in Qualifikationsplätze umgewandelt. Das sind die, bei denen sich Teams erst einmal über zwei bis drei Qualifikationsrunden für den eigentlichen Wettbewerb qualifizieren müssen.

Das zieht natürlich einen ganzen Rattenschwanz für den italienischen Fußball mit sich. Denn:

  • Transfers – früher war es für talentierte Spieler keine Frage, wenn ein italienischer Club anrief. Der Vertrag war schneller unterschrieben, als jemand »ja« sagen konnte. Heute locken jedoch eher England und Frankreich, mit Abstrichen auch spanische Clubs – bei ihnen ist die Star-Dichte so hoch, dass Spieler doch mal absagen.
  • Titel – ohne Titel und prestigereiche Clubs kommen keine Talente. Und ohne sie, wird es auch schwer, die bisherigen Spieler zu halten und nicht an die anderen Ligen zu verlieren.
  • Sponsoren – einzig Juventus Turin kann aktuell halbwegs bei dem Transfer-Irrsinn, der vor etlichen Jahren ausgebrochen ist, mithalten. Um jedoch im internationalen Geschäft mitzumischen, müssen Sponsoren geworben werden. Und diese kommen eher, wenn der Verein national und international erfolgreich ist.

Letztendlich ist es so, dass es nützlich ist, wenn die Serie A in diesem Jahr wirklich eng bestückt ist und somit bis zur allerletzten Sekunde spannend bleibt. Gleichzeitig müssen alle international spielenden Clubs in die K.O. Phase einziehen. Geschieht dies nicht, kann es gut sein, dass in der Wertung schon 2020 Frankreich an Italien vorbeizieht.

Fazit – große Anforderungen in vielen Hinsichten

Es geht beim italienischen Fußball nicht allein darum, wer diese Saison Meister wird oder ob Juventus Turin die Champions League holt. Letzteres wäre schon ein Gewinn für die gesamte Liga. In Wahrheit muss Italien jedoch aufpassen, nicht den Anschluss an das große Fußballgeschäft zu verlieren. Ein Ronaldo allein wird da keinen Unterschied machen, denn auch er spielt nicht mehr ewig.

 

Kategorie: International, News Tags: 
 
 

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