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Gladbach: Rose vor Kumpel-Duell

Für Marco Rose ist es eine Reise in die Vergangenheit, denn zwischen 2002 und 2012 war er in Diensten der Mainzer unterwegs. Zunächst als aktiver Profi und im Anschluss als Co-Trainer bei der U23 der 05er. Unter anderem hat er den Aufstieg in die Bundesliga 2004 miterlebt und der aktuelle Trainer Sandro Schwarz gehört zu seinen engsten Freunden. 

Früher haben die beiden zusammen in einer WG gewohnt und nun sind sie beide Trainer in der Bundesliga. Das erste Aufeinandertreffen am Samstag rückt immer näher und die beiden werden dabei natürlich im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Rose hingegen betonte am Donnerstag in der Pressekonferenz zum Spieltag, dass der sportliche Aspekt klar im Fokus stehen sollte. „Es geht am Samstag nicht um Sandro Schwarz gegen Marco Rose. Es geht nicht um unsere Freundschaft, sondern um unsere Verantwortung, die wir unserem Verein gegenüber haben. Und die werden wir gnadenlos durchziehen“, so Rose: “Jeder weiß, dass wir auch an Ergebnissen gemessen werden. Das spürt Sandro in Mainz nach den ersten zwei Pflichtspielen und genauso weiß ich, dass auch in Gladbach Ergebnisse erwartet werden.“

Was die Fohlen in Mainz erwartet, kann Rose schon erahnen. „Die Mainzer Mannschaft hat eine gute Struktur, mit und gegen den Ball. Was wir hinsichtlich der Grundordnung erwarten können, ist dagegen etwas schwieriger vorherzusagen, vielleicht Raute, vielleicht ein 4-4-2 flach oder ein 4-3-3“, so der Trainer, der aber auch weiß, dass die Mainzer durch das 0:2 im Pokal gegen Kaiserslautern und das 0:3 im ersten Saisonspiel gegen Freiburg einen echten Fehlstart hingelegt haben: “Wir müssen uns auch aufgrund der jüngsten Ergebnisse auf eine sehr aggressive Mainzer Mannschaft einstellen, die bis zur letzten Sekunde um die Punkte kämpfen wird.“

Die Gladbacher können derweil wieder auf Christoph Kramer zurückgreifen, der nach überstandenem Bänderriss im Sprunggelenk wieder einsatzbereit ist. Die Fans warten auch auf den ersten Einsatz von Neuzugang Ramy Bensebaini, allerdings ist noch nicht klar, ob das schon am Wochenende der Fall sein wird, denn der Algerier hat aktuell noch etwas Trainingsrückstand. Definitiv nicht mit dabei sein werden Jonas Hofmann (Innenbandriss im Knie), Tobias Strobl (Knieprobleme), Torben Müsel (Eingriff am Knie), Lars Stindl und Julio Villalba (beide im Aufbautraining).

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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