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Gladbach: Linksverteidiger im Landeanflug

Die Gladbacher sind auf der Suche nach einem Linksverteidiger wohl endlich fündig geworden. Ramy Bensebaini hat einen Vertrag bis zum Sommer 2023 am Niederrhein unterschrieben. Das konnten die Fohlen heute Vormittag offiziell bestätigen. 

Der 24-Jährige hatte noch einen einjährigen Vertrag in Frankreich bei Stade Rennes. Die Gladbacher sollen für ihn zwischen 7 und 8 Millionen Euro auf den Tisch legen. Hinzu kommen könnten auch noch weitere Bonuszahlungen. Gestern absolvierte Bensebaini bereits den obligatorischen Medizincheck und schaute sich im Borussia-Park an seinem neuen Arbeitsplatz um. „Ramy ist der Spieler, den wir für unseren Kader noch gesucht haben. Er bringt viel Erfahrung aus drei erfolgreichen Jahren bei einem sehr guten Klub aus der französischen Ligue 1 mit“, so Sportdirektor Max Eberl. Bensebaini absolvierte für Rennes insgesamt 98 Pflichtspiele und markierte dabei drei Tore. In diesem Sommer war er Stammspieler in der algerischen Nationalmannschaft im Rahmen des Afrika-Cups. Vor allem überzeugt er durch seine Geschwindigkeit und Zweikampfstärke. Als gelernter Linksverteidiger kann er ebenfalls in der Innenverteidigung agieren. 

Damit hat Oscar Wendt einen neuen Konkurrenten bekommen, nachdem er über Jahre hinweg quasi unangefochten gesetzt war. Der Transfer könnte auch bedeuten, dass Dänen-Talent Andreas Poulsen (19, Vertrag bis 2023) ausgeliehen wird, um mit mehr Spielpraxis den nächsten Schritt machen zu können. Ein potenzieller Abgang wäre dann noch Rechtsverteidiger Michael Lang, der noch einen Vertrag bis 2022 hat. Ein etwas überraschender Abgang bahnt sich im Mittelfeld an. Michael Cuisance (19, Vertrag bis 2023) hat gegenüber Eberl erneut geäußert, dass er mit der sportlichen Situation nicht zufrieden ist. Schon in der letzten Saison hat er immer wieder Wechselwünsche geäußert. Gut möglich, dass die Gladbacher ihm nun bei einem entsprechend guten Angebot keine Steine in den Weg legen würden. 

Dabei haben die Gladbacher einen neuen Trainer und die sichere Teilnahme an der Europa League, doch auch das scheint Cuisance nicht zu beeindrucken. „Wir führen seit Wochen Gespräche mit ihm und seinem Management“, so Eberl beim „Rheinischen Fußballgipfel“ der Rheinischen Post: „Es ist ein bisschen überraschend, dass die Unzufriedenheit bei einem 19-Jährigen so groß ist, dass er quasi eine Stammplatz-Garantie haben möchte, die bei uns kein Spieler hat. Es gibt entsprechend einiges zu besprechen, mal sehen, wo die Reise hinführt.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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