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Bremen: Klaassen voll motiviert

Davy Klaassen wurde bei den Bremern von Trainer Florian Kohfeldt zum Vizekapitän ernannt, was den Mittelfeldspieler doch sehr überrascht hat. Ein Grund mehr für den Holländer, wieder mit Vollgas in die Saison zu gehen, obwohl er erst ein Jahr bei den Grün-Weißen ist. „Ich habe auch letzte Saison schon Verantwortung übernommen, bin in die Rolle reingewachsen“, so Klaassen. 

Die Identifikation mit den Bremern zeigte Klaassen unter anderem auch, als zuletzt bekannt wurde, dass Lazio Rom an einer Verpflichtung interessiert ist. Der mittlerweile 26-Jährige dachte überhaupt nicht an einen Wechsel und erklärte mittlerweile auch, warum er keinen Zweifel an einem Verbleib an der Weser hatte. „Werder hat mich geholt, als ich schlecht war und eine ganz schlechte Saison hatte“, so Klaassen im Rahmen einer Medienrunde am Dienstagnachmittag: „Nach nur einer Saison wieder wegzugehen, hätte sich nicht gut angefühlt für mich.“ 

Im Sommer 2018 holten die Grün-Weißen den ehemaligen Star von Ajax Amsterdam nach einer schlechten Saison beim FC Everton für eine vereinsinterne Rekordablöse von 13,5 Millionen Euro. In Bremen wurde der Mittelfeldspieler ohne Startprobleme zu einem Leistungsträger und fand über die Saison hinweg wieder zu seinem alten Rhythmus. So will er nun in der kommenden Saison aufs Gaspedal treten, doch darüber hinaus will er noch nicht planen, obwohl sein Trainer Kohfeldt schon betonte, dass er von einem Verbleib bis zum Vertrags ende 2021 überzeugt sei. „Ich schaue immer nur auf die nächsten Saison“, so Klaassen. 

In dieser kommenden Spielzeit will sich der Niederländer noch einmal steigern. „Von mir persönlich wie von der gesamten Mannschaft. Es ist Zeit für den nächsten Schritt. Es gibt nicht die eine spezielle Sache, die ich besser machen will. Aber ich hatte letzten Herbst eine schwierige Phase von ein, zwei Monaten. Ich versuche diesmal, ohne so etwas auszukommen“, so Klaassen, der trotz des Abgangs von Max Kruse davon überzeugt ist, dass die Bremer einen schlagfertigen Kader zur Verfügung haben: „Natürlich war Max wichtig für uns. Doch ich hatte vom ersten Tag der Vorbereitung an das Gefühl, dass wir weiter sind als letzten Sommer. Wir haben nicht viele Veränderungen in der Mannschaft und viel mehr Automatismen.“ 

Der erste Sieg soll schon am Samstag im Pokal gegen Atlas Delmenhorst folgen. Kein Wunder, denn es geht gerade einmal gegen einen Oberligisten, allerdings warnt Klaassen dennoch, wie es jeder Verein vor einem Spiel gegen einen vermeintlich kleinen Gegner tut: „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Aber wenn wir das spielen, was wir können, dann wird diese Aufgabe kein Problem.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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