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Dortmund: Favre bleibt ruhig

Zum Abschluss des Dortmunder Trainingslagers in Bad Ragaz hat Trainer Lucien Favre noch einmal klargestellt, dass er ebenso wie auch die Bosse die Ambition hat, Meister zu werden. Dennoch hat der Schweizer auch angemerkt, dass ihm etwas mehr Zurückhaltung und Ruhe lieber wäre. 

Dass Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und auch Kapitän Marco Reus die Meisterschaft wollen, kann Favre durchaus nachvollziehen. „Ich verstehe das“, so der Trainer, „und ich gehe da mit.“ Grundsätzlich ist der Schweizer mit solchen Aussagen eher zurückhaltend und daher würde er es bevorzugen, wenn alle Verantwortlichen sich in den kommenden Wochen etwas zurückhalten würden. „Wir müssen aufpassen, was wir sagen“, so der Fußballlehrer: “Wir haben mit 76 Punkten zuletzt eine sehr gute Saison gespielt. Uns hat wenig gefehlt, nur ein Sieg mehr. Wir müssen alles analysieren, jede Sache, und nicht so viel sprechen.“

Immerhin konnten sich die Dortmunder bisher namhaft verstärken. Der Kader dürfte deutlich besser sein, als noch in der letzten Saison. Vor allem im Hinblick auf die individuellen Fehler will man sich in verschiedenen Bereichen in der kommenden Saison verbessern. 44 Gegentore sind zu viel für einen Meister, deswegen sind die Fehler auch dem Coach ein Dorn im Auge. „Es muss auch bei uns sehr, sehr schwer sein, gegen uns ein Tor zu erzielen“, so Favre. Derweil haben sich die Dortmunder wohl nicht so akribisch auf den anstehenden Supercoup gegen die Bayern vorbereitet, der morgen stattfinden wird. Statt die Bayern zu beobachten, hat er in diesen Tagen die eigenen Spiele gegen Udine, Zürich und St. Gallen nachbereitet.

Favre weiß natürlich um das Prestige des Supercups, weiß aber auch, dass die Bayern so oder so sehr gut sind, sodass eine genaue Vorbereitung in diesem Fall nicht unbedingt notwendig ist. Die Dortmunder bauchen wie immer eine Topleistung, wenn man das erste Pflichtspiel der Saison für sich entscheiden möchte. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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