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Frankfurt: Rode endlich zurück!

Nach dem ersten Training am Sonntag sprach Sebastian Rode über seine endgültige Rückkehr zu den Frankfurtern und seinen Vertrag über die kommenden 5 Jahre. Natürlich war auch sein aktueller gesundheitlicher Zustand ein Thema, da er sich Mitte Mai erst einer Knorpel-OP unterziehen musste. Derweil gab es für Trainer Adi Hütter eine Begegnung mit einem alten Bekannten.

Die Trainingskiebitze beachteten Milan Miklavic, der die Einheit am Sonntag interessiert verfolgte, kaum. Dafür war aber Hütter umso erfreuter, seinen früheren Trainer in Windischgarsten wiederzusehen. In den 90er Jahren spielte Hütter beim Grazer AK unter  Miklavic. „Mit ihm haben wir schon 1992 Pressing gespielt. Er war ein großer Fan von Arrigo Sacchis Milan-Mannschaft. Das gefiel mir schon damals, da es ein gutes Mittel ist, um den Gegner früh zu stören, höher zu verteidigen und einen kürzeren Weg zum Tor zu haben“, so Hütter vor einem Jahr im kicker-Interview.

Derweil gab Rode in einer Presserunde erste Antworten zu seiner Rückkehr. „Ich bin glücklich, wieder bei der Mannschaft zu sein und freue mich einfach, auf dem Platz zu stehen. Das letzte halbe Jahr hat schon unglaublich viel Spaß gemacht mit der Truppe, jetzt wurde ich wieder super gut aufgenommen. Ich war die ganze Zeit sehr optimistisch, dass der Wechsel klappt, denn ich hatte die Zusage von Fredi Bobic und dem Trainer, dass sie mich unbedingt haben wollen“, so der Mittelfeldspieler, der sich zudem über seine schnelle Genesung nach dem Knorpelschaden im rechten Knie freuen kann: „Der Knorpel war an einer Stelle abgeplatzt, die keine Hauptbelastungszone ist. Der Doktor machte mir Hoffnung, dass es mit seinem OP-Verfahren relativ schnell gehen kann. Ich habe in der Reha sehr gut gearbeitet, das sieht man jetzt. Natürlich muss ich peu à peu aufgebaut werden, aber ich bin auf einem guten Weg.“

So will er nun kontinuierlich an seinem Comeback arbeiten, allerdings auch nichts überstürzen um einen erneuten Ausfall zu provozieren. „Das erste Pflichtspiel käme erst in zwei Wochen. Man muss schauen, wie weit ich bis dahin bin und wie ich die Trainingsbelastung verkrafte. Bisher sind alle sehr zufrieden. Ich hoffe, dass es so weitergeht. Angst brauche ich keine zu haben, das Knie ist soweit okay. Ich würde mir meine Stärken nehmen, wenn ich mit angezogener Handbremse spielen würde. Man muss Vertrauen in seinen Körper haben, um Leistungssport zu machen“, so Rode weiter, der sich auch dessen bewusst ist, dass es im Frankfurter Mittelfeld mittlerweile auch etwas mehr Konkurrenz gibt, als im Jahr zuvor: „Es sind qualitativ sehr gute Spieler gekommen. Kohr hat in der Bundesliga schon Eindruck hinterlassen, auch Sow wird uns nach vorne bringen. Ich stelle mich dem Konkurrenzkampf und will an den Leistungen aus der letzten Saison anknüpfen. Dann komme ich auch zu meinen Einsatzzeiten.“

Rode hat nun einen Vertrag über die kommenden 5 Jahre unterschrieben, was auch ein extremer Vertrauensbeweis der Hessen ist. Es ist gut möglich, dass er nun bei der Eintracht seine Karriere beenden wird, denn nach diesem Vertrag wäre er bei Erfüllung schon Mitte 30. Nur die wenigsten können in diesem Alter noch auf höchstem Niveau in der Bundesliga mithalten.

 

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