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Wolfsburg: Große Worte von Schlager

Er war kaum weg und ist nun doch schon fast wieder in der Heimat. Xaver Schlager ist in diesem Sommer für rund 12 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum VfL Wolfsburg gewechselt, allerdings sind die Niedersachsen in diesem Sommer mit ihrem Trainingslager in Schladming zu Gast, was nur rund 80 Kilometer von seiner alten Heimat entfernt liegt. Der 21-Jährige hat aber schon jetzt geäußert, dass er beim VfL nicht wirklich heimisch werden will. 

Die Bundesliga ist für ihn nur eine erste Etappe auf dem Weg nach England, denn diesen Traum hat er schon immer. Vor allem der FC Arsenal hat es Xaver Schlager angetan. Aber ist das der richtige Weg, den Fans des neuen Vereins schon jetzt zu kommunizieren, dass man lieber früher als später zu einem anderen Verein wechseln möchte? „Als Bub in Österreich träumt jeder davon, es ins Ausland zu schaffen, wahrscheinlich schon als Siebenjähriger. Die Liga ist einfach nicht so attraktiv“, so der Youngster, der direkt klarstellte, dass die Bundesliga für ihn nur eine Zwischenstation sein soll: „Ich habe ja noch kein Endziel erreicht, jetzt kommt das nächste Ziel.“

Der Blondschopf will in Wolfsburg so richtig durchstarten, damit er sich irgendwann seinen großen Traum von der Insel erfüllen kann: „Seit dem Kindesalter bin ich Fan vom FC Arsenal. Das ist mein Traumverein. Und es ist mein Traum, mal dort zu spielen.“ Bei den Wölfen wartet rein sportlich gesehen nun nur wenig Neues auf ihn, was allerdings für seine Entwicklung laut eigenen Aussagen zufolge eher positiv sein sollte. Die Spiel-Philosophie von Neu-Coach Oliver Glasner ist mit der von RB Salzburg vergleichbar. „Wir spielen sehr ähnlich. Von der Intensität her ist es für mich also keine große Umstellung“, so Schlager. Glaser will den VfL hoch stehen und vor allem früh pressen lassen. Der Neuling denkt, dass er in seiner zentralen Rolle gut zu diesem Stil passen wird: „Für die anderen Spieler, die schon länger hier sind, ist die Umstellung vielleicht größer als für mich.“

Seine Erkenntnis aus den ersten Vorbereitungswochen sind dann aber doch noch positiv ausgefallen, obwohl es nicht der FC Arsenal ist. „Es wird von Mal zu Mal besser. Natürlich sind noch nicht alle Automatismen eingeschliffen, aber die Spieler werden merken, wie effektiv dieses System ist. Für mich war es ein Grund, zum VfL zu wechseln, obwohl es verschiedene Optionen gegeben hat. Es ist die Philosophie, die ich liebe“, so der gerade einmal 21-Jährige, den nun erst einmal schauen muss, ob er seinen großen Worten auch schnell Tagen folgen lassen kann.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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