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Wolfsburg: Ginczek muss operiert werden

Der VfL Wolfsburg muss mal wieder einen personellen Rückschlag hinnehmen. Stürmer Daniel Ginczek wird sich morgen einer Rückenoperation unterziehen müssen. Wie lange der Angreifer danach ausfallen wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Durchaus bekannt ist aber, dass Ginczek kaum mal ein paar Monate ohne Verletzung durchgekommen ist. Suchen sich die Wölfe nun einen Ersatz? 

Lediglich beim Start der VfL-Vorbereitung am 30. Juni stand der Angreifer noch auf dem Platz, doch schon während dem Auftakt musste sich Daniel Ginczek auf dem Feld an der Wade bandagieren lassen. Angeblich war es eine muskuläre Reaktion auf Probleme mit dem Rücken, sodass er sich nun operieren lassen muss. Morgen kommt der 28-Jährige unters Messer, allerdings soll es sich dabei nur um einen kleineren Eingriff handeln. Genauere Angaben wollte aber sowohl der Verein als auch der Spieler nicht machen. 

Nichts desto trotz ist es sowohl für den Klub als auch für den Spieler ein herber Rückschlag im Hinblick auf die kommende Saison. Dabei hatte sich Ginczek im Sommer extra mit einem Privattrainer in Form gebracht. Nun steht wieder einmal eine lange Auszeit an. So wurde der Stürmer in seiner Karriere unter anderem schon von zwei Kreuzbandrissen sowie einem Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich zurückgeworfen. Im Oktober 2015 musste er schon einmal am Rücken operiert werden. Im vergangenen Sommer kam Ginczek für rund 10 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu den Wölfen, doch schon in der Rückrunde brachte er es nur auf 7 Spiele aufgrund von einer schweren Bänderverletzung. 

„Unter Berücksichtigung aller Ergebnisse sowie der zusätzlichen Meinung von Spezialisten sind wir gemeinsam zu der Erkenntnis gekommen, dass dieser Eingriff unumgänglich ist“, so Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke zur neusten Verletzung seines Schützlings: „Wir wünschen Daniel dafür alles Gute sowie einen problemlosen Heilungsverlauf.“ Gleichzeitig wird der Verantwortliche sich aber auch darüber Gedanken machen, ob er nun noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden muss, denn derzeit steht auch noch ein Abgang von Josip Brekalo im Raum. Neben dem Youngster dürfen unter anderem auch Jeffrey Bruma und der zur U23 degradierte Paul Georges Ntep den Klub verlassen.

Ein möglicher Kandidat, mit dem es bereits erste Gespräche gegeben haben soll, ist Dortmunds Maximilian Philipp. Der variable Offensivmann wäre ein geeigneter Ersatz für Ginczek und soll wohl knapp unter 20 Millionen Euro kosten, was für den VfL noch zu stemmen wäre. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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