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Leverkusen: Neue Transfer-Offensive

Mit Kerem Demirbay, Moussa Diaby und Daley Sinkgraven haben die Leverkusener in dieser Transferperiode erst drei Neuzugänge präsentieren können. Fakt ist aber auch, dass die Werkself damit ihre Bemühungen noch nicht eingestellt hat, wie nun auch Simon Rolfes bestätigte. Aktuell sind die Rheinländer in ihrem Trainingslager angekommen. 

„Dass hier noch ein Neuer ins Trainingslager einfliegt, erwarte ich nicht“, so Sportdirektor Simon Rolfes. Dass Bayer aber vor allem noch einen offensiven Mittelfeldspieler holen will (Hoffenheims Nadiem Amiri steht ganz oben auf der Liste), ist aber schon länger bekannt. Und auch das Interesse an einem weiteren Stürmer ist kein Geheimnis. Unter anderem wird hier der Name Patrik Schick vom AS Rom heiß gehandelt. 

Der Tscheche hat bei der Roma wohl eher keine große Zukunft mehr, könnte aber nun sogar als Tauschobjekt fungieren. Es steht wohl im Raum, dass Leon Bailey nach Italien gehen wird. Laut der „Corriere dello Sport“ sollen die Römer dann noch rund 15 Millionen Euro obendrauf legen. Namen will Rolfes wie gewohnt nicht kommentieren und auch sonst zeigte er sich sehr gelassen, was die Transferbemühungen der Rheinländer betrifft. „Wir haben eine gute Struktur, wenn im Laufe der nächsten Woche die weiteren Nationalspieler dazukommen, ist die Qualität richtig gut“, so das Urteil des Verantwortlichen über den aktuellen Kader: „Dass wir noch schauen, hat Rudi Völler ja auch schon gesagt.“

Angesichts der kommenden Dreifachbelastung mit der Champions League, dem Pokal und der Meisterschaft braucht man in erster Linie noch eine Verstärkung für das zentrale Mittelfeld, damit auch mögliche Ausfälle kompensiert werden können. „Wir haben 21 Feldspieler. So dünn besetzt sind wir nicht. Wir wollen einen guten Kader haben, aber keinen überladenen. Deswegen werden wir punktuell noch etwas machen“, so Rolfes weiter, allerdings betonte er auch, dass es dabei nicht um kurzfristige Entscheidungen geht: „Wir schauen schon, aber auch im Verlauf der Vorbereitung. Deswegen macht das gar nichts, wenn hier noch keine weiterer Neuer kommt. Wir haben noch ein bisschen Zeit, können sehen, wie sich die Mannschaft findet. Das ist eine ganz gute Ausgangsposition. Es ist nicht so, dass wir nochmal vier Neue holen.“ Wie viele Neuzugänge es am Ende werden, steht allerdings noch in den Sternen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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