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Dortmund: Startet Dahoud durch?

Während die Dortmunder bereits in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet sind, kann sich Mo Dahoud noch verdient in seinem Urlaub erholen. Der 23-Jährige war noch mit der U21 bei der Europameisterschaft aktiv und hat sich nach der Niederlage im Finale gegen die Spanier ein paar Tage Ruhe gegönnt. Der Mittelfeldspieler zählte zu den ganz großen Gewinnern des Turniers und soll nun in der kommenden Saison auch beim BVB so richtig durchstarten. 

So lautet zumindest der Plan der Dortmunder und Dahoud dürfte damit selbst natürlich auch einverstanden sein. Die ersten beiden Jahre waren für den Kreativen nicht wirklich zufriedenstellend. Vor allem in der letzten Saison machte er sich unter Lucien Favre eigentlich große Hoffnungen, da sich beide schon aus Gladbacher Zeiten kennen, doch letztendlich war es lediglich die EM mit der U21, die für einen positiven Abschluss der Saison sorgte, auch wenn es für den Titel diesmal nicht reichte. 

„Mo hat eine tolle EM gespielt, das habe ich ihm auch persönlich mitgeteilt“, so Sebastian Kehl gegenüber dem kicker. Der Leiter der Dortmunder Lizenzspielerabteilung weiß natürlich selbst genau wie wichtig es ist, dass man als Profi Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten besitzt. Entsprechend ziehen die Dortmunder nun auch die Hoffnungen, dass Dahoud mit dem frischen Selbstvertrauen von der U21 auch beim BVB durchstarten kann. „Dass er ins Team des Turniers gewählt wurde, wird ihm sicher Schub und Selbstvertrauen geben für die kommende Saison bei Borussia Dortmund“, so Kehl weiter. 

Beim BVB ist Dahoud jedenfalls fest in den Kader integriert. Trotz des großen Kaders haben die Borussen keinen Sechser bzw. Achter, der vor allem über seine Kreativität und den Spielwitz kommt. Sowohl Axel Witsel, als auch Thomas Delaney und Julian Weigl sind eher auf der körperlichen Ebene stark. Dahoud ist eher der Typ Gündogan, der vor dem U21-Nationalspieler diese Rolle beim BVB inne hatte. Zeitweise konnte er sein Können auch schon bei den Schwarz-Gelben unter Beweis stellen, allerdings hat er es bis heute nicht geschafft, eine gewisse Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen. Auch bei der EM waren seine Leistungen nicht durchgängig gut, allerdings konnte er schon sehr viel Konstanz an den Tag legen, als zuvor beim BVB. 

Dabei wurde er auch für Nationaltrainer Stefan Kuntz im Verlauf des Turniers ein ganz wichtiger Baustein der Erfolgsmannschaft. „Er kann für uns ein Unterschiedsspieler sein, weil er mit seinen Bewegungen, seiner Technik und seiner Wachsamkeit sowohl offensiv als auch defensiv Akzente setzen kann“, so der ehemalige Nationalstürmer während des Turniers. Bei den Dortmundern wird Dahoud im Rahmen der USA-Reise ab dem 15. Juli wieder ins Training einsteigen. Bleibt abzuwarten, ob er in der kommenden Saison den nächsten großen Schritt machen kann. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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