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Frankfurt: Kohr kommt!

Die Frankfurter formen so langsam ihren Kader für die kommende Saison. Schon bei der Vorstellung von Erik Durm hatte Trainer Adi Hütter betont, dass man unter anderem auch Interesse am Leverkusener Dominik Kohr hat. Gesagt getan – der Mittelfeldspieler wird die Werkself verlassen und bekommt bei den Adlern einen neuen Vertrag, der bis 2024 gültig ist. 

Unter Leverkusens neuem Trainer Peter Bosz spielte Kohr keine wirklich große Rolle mehr und fehlte dabei schon am Dienstag im Training der Werkself. Zum Schluss soll es zwischen den Klubs wohl nur noch um die Höhe der Ablösesumme gegangen sein. „Wir werden ihn sicherlich nicht verschenken“, so Simon Rolfes zuletzt. Eine offizielle Stellungnahme zur Ablöse gibt es nicht, allerdings soll diese wohl bei rund 9 Millionen Euro liegen. 

„Dominik Kohr ist eine echte Bereicherung für unser Spiel. Es gehört zu den positiven Entwicklungen in den vergangenen Jahren, dass deutsche Spieler auf diesem Niveau zu uns kommen“, so Sportvorstand Fredi Bobic auf der vereinseigenen Website über den Neuzugang: „Er passt von seiner Spielweise und seinem Charakter ideal zu uns.“

Kohr hat sich auf der zentral-defensiven Position vor allem durch seine Aggressivität einen Namen gemacht und hat mit seinem Einsatz schon der einen oder anderen Offensive einen unangenehmen Nachmittag bereitet. Eben das soll er nun zusammen mit Sebastian Rode auch bei den Frankfurtern machen. 

Der gebürtige Trierer kam im Alter von 14 Jahren zu den Leverkusenern, spielte hier in allen Jugendmannschaften, bevor er 2012 sein Debüt als Profi feiern konnte. 2014 zog es ihn dann nach insgesamt 8 Spielen in der Liga auf Leihbasis zum FC Augsburg. Für die Fuggerstädter bestritt er bis 2017 insgesamt 91 Ligaspiele, bevor es ihn zurück nach Leverkusen zog, nachdem er mit der U21 Europameister geworden ist. Seitdem stand er für die Werkself in 46 Spielen auf dem Feld. Bei den Frankfurtern will er sich nun direkt als Stammspieler etablieren. 

 Werkself, durchlief sämtliche Jugendmannschaften, ehe er 2012 sein Profidebüt feierte. 2014 wechselte Kohr nach acht Bundesligaeinsätzen für Bayer zunächst auf Leihbasis zum FC Augsburg, schloss sich den Fuggerstädtern 2015 dann fest an (91 Bundesligaspiele, drei Tore). 2017 kehrte „Hardkohr“, wie er seit seiner Zeit beim FCA genannt wird, als frisch gebackener U-21-Europameister wieder nach Leverkusen zurück und bestritt seitdem 46 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse (ein Tor).

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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