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Bayern: Dembelé als Ersatz?

Die Bayern sind noch immer händeringend auf der Suche nach weiteren Alternativen für die offensive Außenbahn. Mittlerweile sieht aber alles danach aus, als müssten sie sich dabei nach einem anderen Spieler als Leroy Sané umsehen. Unter anderem ist nun Ousmane Dembele als möglicher Plan B ins Gespräch gekommen. 

Kingsley Coman, Serge Gnabry und Alphonso Davies sind nach dem Abgang von Franck Ribery und Arjen Robben die einzigen, die die Flügel bedienen können. Kein Wunder, dass die Bayern hier dringend noch nachlegen wollen. Schon seit Monaten hält man hier die Augen offen und nun scheint man wohl tatsächlich an Ousmane Demeble vom FC Barcelona interessiert zu sein. Der ehemalige Kicker der Dortmunder soll die Lösung sein, wenn der Transfer von Leroy Sané nicht klappt. So soll der Franzose in den Fokus gerückt sein, nachdem man sich auch von Rodrigo (Atletico) eine Absage eingefangen hat. Der Druck auf die Verantwortlichen der Bayern wächst jedenfalls von Tag zu Tag. 

Ende März traf sich Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic mit Dembelé-Berater Marco Lichtsteiner in Freiburg; unter anderem ist auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ein großer Fan des Spielers Dembelé, der bei den Bayern schon 2016 auf dem Zettel stand, bevor er sich dann für einen Wechsel zum BVB entschied. Fakt ist aber auch, dass der Flügelspieler nicht nur wegen seines Könnens sondern immer wieder auch wegen seinem schwierigen Charakter im Fokus der Öffentlichkeit steht. Auch nach seiner Zeit in Dortmund fiel er in Barcelona mit einigen Undiszipliniertheit auf. Bei den Katalanen versteht bis heute niemand, warum man für Dembele inkl. Eventueller Bonuszahlungen 148 Millionen Euro auf den Tisch gelegt hat. 

Die Spanier wollen Dembele nach nur 65 Pflichtspielen mit 18 Toren und 17 Vorlagen nun offenbar wieder auf den Markt bringen, zumal man wohl mit Griezmann und Neymar nicht nur namhaftes, sondern auch teures Personal auf dem Zettel hat. Der Franzose hat allerdings noch einen gültigen Vertrag bis 2022 und so müsste ein potenzieller Abnehmer richtig tief in die Tasche greifen. Das Gehalt ist dabei ebenfalls nicht zu verachten. Derweil soll auch Callum Hudson-Odoi bei den Bayern noch ein Thema sein, allerdings muss der 18-Jährige noch einige Monate lang einen Achillessehnenriss auskurieren. Außerdem bekommt Chelsea mit Frank Lampard einen neuen Trainer, der gerne junge Spieler einsetzt und die Blues haben aktuell mit einer Transfersperre zu kämpfen. Es bleibt also weiterhin spannend an der Säbener Straße. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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