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HSV: Muss Pollersbeck gehen?

Die Hamburger haben die Zukunft von Julian Pollersbeck durch den Transfer von Daniel Heuer Fernandes weit offen gelassen. Unter anderem soll bereits Red Bull Salzburg sein Interesse am Keeper bekundet haben. Der Deal könnte schon bald in trockene Tücher gebracht werden, doch das ist nicht die einzige Personalie, die beim HSV derzeit für Aufsehen sorgt. 

Torhüter Julian Pollersbeck ist bei den Hamburgern spätestens seit dem Transfer von David Heuer Fernandes, der von Darmstadt 98 kommt, auf das Abstellgleis geraten und wird seinen Stammplatz aller Voraussicht nach verlieren. Schon vor einigen Tagen wurde bereits berichtet, dass RB Salzburg sehr starkes Interesse am ehemaligen Lautrer haben soll. Die Österreicher sind auf der Suche nach einem Ersatz für Alexander Walke, der mit einer Fußverletzung noch einige Monate lang ausfallen wird. Hinzu kommt noch, dass der mittlerweile 36-Jährige auch nicht mehr jünger wird. 

Der Transfer von Pollersbeck könnte also schon in Kürze unter Dach und Fach gebracht werden. „Wir werden noch einen Torwart dazu holen und diesen in den nächsten sieben bis zehn Tagen präsentieren können“, so Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund am Dienstag. Pollersbeck hat beim HSV noch einen Vertrag bis 2021 und würde mit einem Wechsel sogar einen sportlichen Aufstieg hinlegen, denn während er beim HSV nur in der zweiten Liga unterwegs wäre, schafften die Österreicher zum ersten Mal die Qualifikation für die Champions League.

Derweil soll Lukas Hinterseer den Hamburger SV in der kommenden Saison mit seinen Toren zurück in die Bundesliga bringen. Der Angreifer kommt ablösefrei vom VfL Bochum in den Norden. In der abgelaufenen Saison markierte er immerhin 18 Tore und legte weitere 9 Treffer auf. „Natürlich hat man bei dem einen oder anderen Mitspieler noch Enttäuschung wegen des letzten Jahres vernommen, aber der Trainer hat richtigerweise gesagt, dass wir die Vergangenheit ab jetzt ausblenden sollen“, so Hinterseer, der die Stimmung im Team ansonsten als „gut“ einstufte.

Die Hamburger haben den Aufstieg bereits als einzig wahres Ziel ausgerufen, allerdings sind die Rothosen auch noch mitten in einem Umbruch, was den Kader angeht. Mit Dieter Hecking ist ein neuer Trainer vor Ort, der natürlich nun auch seine ganz eigenen Vorstellungen einbringen möchte. „Es gibt ein neues Trainerteam und viele neue Spieler. Daher müssen wir jetzt erstmal zueinander finden und eine richtige Mannschaft werden“, so Hinterseer, der einen Aufstieg aber keinesfalls ausschließen möchte: „Klar gibt es Favoriten, aber in der vergangenen Saison hatte auch keiner den SC Paderborn auf der Rechnung. Von daher müssen wir gewappnet sein.“

Kategorie: 2. Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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