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Gladbach: Wer kommt für den Sturm?

Die Gladbacher wollen ihrem Sturm im kommenden Jahr etwas mehr Wucht verleihen. Aktuell sind bei den Fohlen sowohl Marcus Thuram als auch Breel Embolo im Gespräch. Doch brauchen sie unbedingt zwei neue Stürmer und sind die beiden qualitativ die Verstärkungen, die benötigt werden? 

Marcus Thuram (21, Guingamp) und Breel Embolo (22, Schalke) sind derzeit zwei ganz heiße Kandidaten für Gladbachs Offensive. Beide sind eher bullig und würden eine gewisse physische Power in den Sturm der Fohlen bringen. Genau das suchen die Jungs vom Niederrhein noch in dieser Transferperiode: mehr Physis, mehr Sprints, mehr Tiefe.

Schon die abgelaufenen Saison mit der Umstellung auf das 4-3-3-System zeigte, dass man nicht mehr auf die zwei „schwimmenden Stürmern“ setzen will. Dieses System war in den Jahren zuvor der Erfolgsfaktor bei den Gladbachern und sicherte unter anderem die Champions-League-Teilnahme, ist nun aber nicht mehr wirklich gefragt. Unter Neu-Trainer Marco Rose wird wohl nun ein 4-4-2-System eingeübt werden, allerdings mit einer Raute in der Mitte. Damit dürfte das Anforderungsprofil für die beiden Angreifer klar sein. Es werden keine hängenden Spitzen gesucht, sondern zwei körperlich starke Stoßstürmer. Die Gladbacher wollen Pressing, hohe Ballgewinne, direkten Zug zum Tor und damit Kraft und Tempo in ihren Angriff bringen.

Genau diese Eigenschaften bringt Marcus Thuram mit. Der Angreifer von EA Guingamp, Sohn von Frankreichs Weltmeister Lilian Thuram, ist immerhin 1,92 Meter groß, gleichzeitig verfügt er aber auch über eine sehr gute Grundschnelligkeit. Fakt ist auch, dass er mit seinen gerade einmal 21 Jahren noch sehr viel Potenzial hat. Er ist zusätzlich nicht nur in der Zentrale sondern durchaus auch auf dem Flügel einsetzbar. In Guingamp spielte er vorwiegend auf dem linken Flügel und brachte es in der abgelaufenen Saison bei 32 Spielen auf immerhin 9 Tore. In der Ligue 1 hat er noch einen gültigen Vertrag bis 2020. 

Breel Embolo wäre eine weitere Alternative, denn der Schalker bringt ganz ähnliche Attribute mit. Schon vor drei Jahren waren die Fohlen am Angreifer interessiert, der sich dann aber doch für die Knappen entschied. Unter anderem wurde er dort aber auch wegen seinen Verletzungen nie wirklich glücklich. Wie man aus internen Kreisen hört, strebt er wohl einen Wechsel an. Am Ende könnte das Budget der Gladbacher sogar für einen doppelten Wechsel ausreichen, denn die Schalker können nach den Verletzungen Embolos sicherlich keine 25 Millionen Euro mehr einfordern. In diesem Rahmen soll sich die Ausstiegsklausel des Schweizers bewegen, der noch einen Vertrag bis 2021 hat.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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