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Schalke: Kommt Gosens?

Mit Atalanta Bergamo konnte er sich sehr überraschend für die Champions League in der kommenden Saison qualifizieren, allerdings ist es nun gut möglich, dass sich Linksverteidiger Robin Gosens doch für das Geld entscheidet und zum FC Schalke 04 wechselt. Die Knappen haben ihn auf dem Zettel, allerdings müsste er dann seine sportlichen Ansprüche zumindest in der kommenden Saison zurückschrauben. 

Die Schalker sind händeringend auf der Suche nach Verstärkungen für die kommende Saison und scheinen dabei nun in Norditalien fündig geworden zu sein. So sollen die Gelsenkirchener derzeit mit Robin Gosens von Atalanta Bergamo verhandeln. Die Italiener, die in der letzten Spielzeit zur Überraschung aller Dritter in der Serie A geworden sind, blockieren bisher aber alle Bemühungen der Schalker und gewähren dem Linksverteidiger keine Freigabe für einen Wechsel. Gosens ist in Emmerich an der niederländischen Grenze geboren und spielte mit 18 Jahren noch in der Niederrhein-Liga. Nachdem er es bei einem Probetraining beim BVB nicht in den Kader schaffte, entdeckte ihn aber ein Scott von Vitesse Arnhem und holte den mittlerweile 24-Jährigen in die Niederlande. 

Hier wurde er vom aktuellen Trainer der Leverkusener, Peter Bosz, zu einem Linksverteidiger umgeschult und landete über weitere Stationen in Dordrecht und Heracles Almelo 2017 in Bergamo. In zwei Spielzeiten konnte er sich bei Atalanta auf der linken Seite zum absoluten Stammspieler entwickeln, sammelte mit dem Team von Trainer Gian Piero Gasperini in der Europa League erste internationale Erfahrungen, spielte das Finale der Coppa Italia (0:2 gegen Lazio Rom) und schaffte nun auch noch sensationell für die Champions League. Als Verteidiger konnte er immerhin auch noch 3 Treffer und 2 Vorlagen beisteuern. Erfolgreiche Jahre, die er nun bei Schalke weiterführen soll. 

„Ich werde nie richtig realisieren, was ich hier gerade für einen Traum lebe“, so Gosens noch vor wenigen Wochen: „Wenn man sieht, von wo ich komme, ist das schon eine ziemlich außergewöhnliche Geschichte.“ Die Bundesliga wäre für ihn natürlich ein Traum. Die Schalker hingegen wollen den Fehleinkauf von Hamza Mendyl kompensieren, de  im vergangenen Sommer für sieben Millionen Euro aus Lille kam, sich aber nicht durchsetzen sondern eher neben dem Platz auffallen konnte. Damit wäre Bastian Oczipka, der ebenfalls nicht wirklich mit guten Leistungen überzeugen konnte, aktuell der einzige Linksverteidiger im Kader der Knappen. Bleibt abzuwarten, ob die Italiener bei einer entsprechenden Ablösesumme doch noch mit sich reden lassen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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