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Schalke: Die neue Streichliste

Die Schalker sind darum bemüht, in diesem Sommer ihren Kader allgemein zu verkleinern, gleichzeitig aber auch qualitativ aufzustocken. Unter anderem haben dabei wohl die beiden Kicker Yevhen Konoplyanka und Hamza Mendyl keine Zukunft mehr bei den Knappen. 

Schon im April 2017 machte Christian Heidel klar, dass er die Kritik an der Verpflichtung von Yevhen Konoplyanka „natürlich verstehen“ kann. Heidel ist nun zwei Jahre später nicht mehr bei den Königsblauen, Konoplyanka hingegen schon. Derweil hat sich an der Kritik und auch an den Leistungen des Ukrainers nicht viel geändert. Nun sieht es aber wohl so aus, als könne der 82-fache Nationalspieler endgültig seine Koffer packen. 

Für die Ukraine trifft der offensive Mittelfeldspieler in aller Regelmäßigkeit, so auch beim 5:0 über Serbien. Die die Schalker hingegen brachte er in insgesamt 3 Jahren gerade einmal 6 Treffer zustande. Der neue Trainer David Wagner will sich zwar von seinen neuen Spielern selbst ein Bild verschaffen, dennoch dürften die Zeichen bei Konoplyanka ganz klar auf Abschied stehen. Der 29-Jährige sei mit seinem Spiel zu eindimensional und vor allem durch seine Fixierung auf den linken Flügel nicht flexibel genug einsetzbar. In der abgelaufenen Saison brachte er es in der Bundesliga gerade einmal auf 6 Spiele von Beginn an. 

Ex-Sportvorstand Heidel hat immer wieder betont, dass es einen Markt für Konoplyanka gibt, der nach einjähriger Leihe 2017 für immerhin 12,5 Millionen Euro vom FC Sevilla fest unter Vertrag genommen wurde. Aktuell gehört er zu den Großverdienern im Kader. Gut möglich, dass er auf internationaler Bühne einen besseren Ruf genießt, als es derzeit bei den Schalkern der Fall ist. 

Neben Konoplyanka steht auch noch ein Spieler in der Kritik, der erst voriges Jahr gekommen und mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet worden ist. Die Rede ist dabei von Linksverteidiger Hamza Mendyl, der die Schalker immerhin rund 7 Millionen Euro gekostet hat, die an Lille geflossen sind. Mit 9 Einsätzen in der letzten Saison hat aber auch er die Erwartungen nicht erfüllt. Nach einer zusätzlichen Suspendierung durfte er dann am Ende nur noch bei der U23 mitwirken. Der marokkanische Nationalspieler ist wie Vereinskollege Amine Harit nicht für den Afrika-Cup nominiert, würde aber gerne auf Schalke bleiben und in der kommenden Saison zeigen, dass er es besser kann. Die Frage ist aber, ob Wagner ihm überhaupt eine Chance einräumen wird, sein Können erneut unter Beweis zu stellen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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