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Hertha: Torunarigha erneut verletzt

Und schon wieder macht ihm sein Körper einen Strich durch die Rechnung. Viele waren schon überrascht, warum Jordan Torunarigha (21) nicht für die U21 nominiert wurde, doch seine Nicht-Berücksichtigung hat letztendlich gesundheitliche Gründe. Laut aktueller Informationen hat sich der Verteidiger der Berliner am Donnerstag im Rahmen eines Trainings in Natz/Südtirol am Sprunggelenk verletzt. U21-Nationaltrainer entschied sich im Anschluss dazu, ihn nicht mitzunehmen. 

Neben Torunarigha strich der Trainer auch Torunarighas Vereinskollegen Lukas Klünter, Cedric Teuchert (Schalke) und Janni Serra (Holstein Kiel) aus dem finalen 23er-Kader für das kontinentale Championat in Italien und San Marino, welches vom 16. bis 30. Juni stattfinden wird. Für Torunarigha ist das verpasste Turnier nur eine weitere, bittere Etappe einer für ihn komplett verkorksten Saison. Wegen Blessuren an der Achillessehne, der Wade und dem Sprunggelenk war der Innenverteidiger der Herthas gleich mehrfach ausgefallen, sodass er es am Ende in der kompletten Saison nur auf magere 14 Einsätze brachte. Hinzu kam dann auch noch, dass er nach der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Dortmund im März kaum mehr zum Zug kam. In den letzten vier Ligaspiele stand er nach einer erneuten Verletzung am Sprunggelenk zwar wieder im Berliner Aufgebot, schaffte es aber nicht mehr zu einem Einsatz. 

Trotz der fehlenden Spielpraxis ging eigentlich jeder davon aus, dass er mit der U21 zur EM fahren würde. In der Innenverteidigung galten eher Waldemar Anton (Hannover 96) und Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg) als Wackelkandidaten, die nun aber beide dabei sind, während Torunarigha seine Koffer packen muss. Weniger überraschend war dann das Aus für Lukas Klünter (23), der auf der rechten Verteidigerposition mit Lukas Klostermann (RB Leipzig) und Benjamin Henrichs (AS Monaco) zu starke Konkurrenz hat. Klünter stand beim deutschen U-21-EM-Sieg 2017 in Polen im DFB-Aufgebot, machte damals aber kein einziges Spiel. „Es wäre schön, wenn ich diesmal meinen Teil auf dem Platz dazu beitragen könnte“, so der schnellste Spieler der Bundesliga, dessen Traum nun erst einmal geplatzt ist. 

Anders als Torunarigha und Klünter zählen die Hertha-Profis Arne Maier (20) und Maximilian Mittelstädt (22) zum endgültigen Kader der DFB-Auswahl und auch der vermeintliche Neu-Berliner Eduard Löwen (22), dessen Wechsel vom 1. FC Nürnberg in die Hauptstadt nur noch fixiert werden muss. Die Berliner sind schon immer dafür bekannt gewesen, dass sie für die U-Auswahl des DFB zahlreiche Kicker gestellt haben. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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