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Hertha: Löwen soll kommen

Laut aktueller Informationen sieht es wohl so aus, als würde die Hertha sich die Dienste von Eduard Löwen sichern. Der Offensiv-Allrounder käme als zweiter Neuzugang vom Absteiger aus Nürnberg in die Hauptstadt. Der U21-Nationalspieler könnte damit nachträglich doch noch die Klasse halten. 

Bis zuletzt sollen unter anderem auch der FC Augsburg und ein Klub aus der Premier League interessiert gewesen sein. So wie es aktuell aussieht, sind die Würfel nun aber zu Gunsten der Berliner gefallen. Der Mittelfeldspieler hat zwar noch einen Vertrag bis 2022 bei den Nürnbergern, soll aber nun wohl für rund 7 Millionen Euro zur Hertha wechseln. Es scheint nur noch eine Frage von Details zu sein, bis der Transfer endgültig in trockenen Tüchern ist. Für den FCN bestritt der beim 1. FC Kaiserslautern ausgebildete Kicker in der abgelaufenen Saison immerhin 22 Spiele in der Liga und steuerte dabei 3 Tore und 3 Vorlagen bei. In der 2. Liga war er in 43 Spielen aktiv. Aktuell ist er mit der deutschen U-21-Nationalmannschaft im Trainingslager in Natz/Südtirol, wo er sich auf die EM in Italien und San Marino vorbereitet. 

Nach dem belgischen Nationalspieler Dedryck Boyata (28, Innenverteidiger) von Celtic Glasgow wäre Löwen der zweite Neuzugang für die kommende Saison 2019/20. Löwen gilt vor allem als Allrounder, der sowohl auf der Sechs als auch in der Offensive eingesetzt werden kann. In der Rückrunde der Saison 2017/18 half er sogar in der Abwehr-Dreierkette aus. Die Beziehungen zwischen Nürnberg und Berlin sind sowieso sehr intakt, denn unter anderem wechselten auch Marvin Plattenhardt 2014 und Niklas Stark 2015 von den Franken in die Hauptstadt und entwickelten sich dort zu Nationalspielern. 

Start, der die Berliner in dieser Saison für rund 25 Millionen euro verlassen könnte, zählt aktuell noch zu den Verkaufskandidaten bei der Hertha. Die alte Dame hat die Lizenz für die kommende Saison nur unter Auflagen erhalten und plant daher ihren Etat mit einem Budget von rund 12,5 Millionen Euro an Transfereinnahmen. Immerhin hätte ein Löwen-Transfer keinen Einfluss auf die Bemühungen der Berliner, Marko Grujic vom FC Liverpool langfristig zu binden. Der Serbe konnte trotz zweier Sprunggelenksverletzungen direkt überzeugen und soll ein weiteres Jahr vom Champions-League-Sieger ausgeliehen werden. Derweil sollen aber auch die Bremer und weitere Vereine aus der Bundesliga um das Talent buhlen. „Marko würde gern bleiben. Und der FC Liverpool sieht, dass die Leihe funktioniert hat – und dass es Sinn macht, dem Spieler ein zweites Jahr an einem Standort zu ermöglichen, den er kennt und an dem er sich wohlfühlt. Ich finde, dass wir gute Argumente haben“, so Hertha-Manager Michael Preetz.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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