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Freiburg: Schmid ist zurück

Der Transfer von Jonathan Schmid zum SC Freiburg ist mittlerweile in trockenen Tüchern. Wie der kicker schon am Montag vermelden konnte, wird der Franzose zum FC Augsburg zurückkehren. Schon von 2008 bis zu seinem Wechsel nach Hoffenheim war nach dem Abstieg 2015 spielte der 28-Jährige bereits für die Breisgauer und schaffte in seinen 118 Ligaspielen immerhin 20 Tore und 29 Vorlagen. 

„Der SC ist meine fußballerische Heimat und ich möchte mithelfen, dass wir hier auch weiterhin erfolgreich sind. Ich freue mich total wieder zurück zu sein und gehe die neuen Herausforderungen voller Energie und Überzeugung an“, so Schmid, der die Rückennummer 7 von Florian Niederlechner übernehmen wird. Bei den Freiburgern ist er in erster Linie für die offensive rechte Außenbahn eingeplant, wo sich in den vergangenen Jahren kein Freiburger auf Dauer durchsetzen konnte. Gut ist auch, dass er zuletzt beim FCA oft als rechter Verteidiger zum Einsatz gekommen und daher auch hier eine Option geworden ist. Vor allem im 3-5-2-System fühlt er sich mittlerweile zuhause. 

Hinzu kommen weitere Stärken. Schmid verwandelte drei Freistöße direkt was dem Topwert der Liga entspricht und kam neben den drei Toren in 28 Partien auch auf insgesamt sieben Assists. Durch den Abgang von Vincenzo Grifo ein weiteres Argument für die Verpflichtung des Franzosen. Trotz der einen oder anderen defensiven Schwäche kann Schmid vor allem dank seiner Schnelligkeit und seines Spielverständnisses überzeugen und mischt damit die Stärken von Kübler und Stenzel. Der Transfer kam letztendlich zustande, weil die Augsburger im gleichen Schritt Stürmer Niederlechner unter Vertrag genommen haben. „Als sich die Möglichkeit bei Johnny eröffnete hatten wir sofort die Überzeugung, dass uns seine Rückkehr weiterbringen wird“, sagt Vorstand Jochen Saier: „Johnny ist ein erfahrener und stabiler Bundesligaspieler, der durch seine Variabilität und Stärke bei Standards besticht. Zudem kennt er die Freiburger Abläufe und wird keine lange Anlaufzeit benötigen.“

Die Verbindung von Schmid und Freiburg, vor allem auch mit Christian Streich geht bereits einige Jahre zurück. Im Jahr 2008 traf der Franzose mit der A-Jugend des Offenburger FV im Verbandspokal auf den Sport-Club. Damals ahnte noch niemand, welche Bedeutung dieses Spiel für Schmid haben würde. „Ich habe ein Tor gemacht, Christian Streich kam direkt nach dem Spiel zu mir. Er wollte mich haben, aber er hat mir gleich gesagt, dass ich abnehmen muss. Ich hatte ein paar Kilo zu viel“, so der Kicker, der in seinem neuen Trainer einen echten Förderer fand: „Christian Streich weiß, wie ich ticke. Er hat mich oft geschimpft und angeschrien, aber das hat mir gutgetan. Manchmal war ich nicht wach auf dem Platz, er hat mich gepusht. Seine emotionale Art hat mir sehr geholfen und mich geprägt. Früher dachte ich, dass die Dinge von alleine kommen. Ohne Christian Streich hätte ich es nicht nach oben geschafft, dafür bin ich ihm sehr dankbar. Er ist ein besonderer Trainer, weil er ehrlich ist und vor niemandem Angst hat. Er sagt dir direkt ins Gesicht, wenn etwas nicht passt.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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