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Schalke: Wagner voller Vorfreude

David Wagner wird in der kommenden Saison Trainer bei den Schalkern werden und das, obwohl er sich zu Studentenzeiten fast komplett vom Fußball entfernt hat. „Ich habe mich relativ wenig für Fußball interessiert“, so der mittlerweile 47-Jährige, der beim Angebot der Knappen aber nicht lange überlegen musste. 

„Ja, machen!“ Das war die kurze und knappe Antwort von Wagners Familie, als bei ihm das Angebot aus Gelsenkirchen auf dem Tisch lag. Dabei ist der bisherige Werdegang des Trainers alles andere als normal für einen Mann in seiner Branche. Vor allem wegen seiner Station in England bei Huddersfield. Dadurch, dass er nun auch familiär wieder etwas mehr Ruhe und Beständigkeit einbringen möchte, ist ein Wechsel zurück in die Heimat für alle Beteiligten die beste Alternative. „England ist okay, vor allem ist das fußballerisch natürlich eine große Nummer. Aber wenn man mal vier Jahre im Ausland gelebt hat, merkt man auch mal, wie schön Deutschland ist“, so der Vater zweier Töchter.

Wagner kommt nach Gelsenkirchen, wo er bereits Freunde gefunden hat und die Mentalität der Menschen kennt. Von 1995 bis 1997 war er selbst aktiver Spieler bei den Knappen und danach auch noch beim FC Gütersloh. Allerdings machte er auch klar, dass er nicht für jeden Verein zurück nach Deutschland gekommen wäre. „Ich weiß genau, was dieser Verein ist. Wo der Erstkontakt kam, wusste ich: Ja, das will ich machen“, so Wagner, der aber auch weiß, auf welches Abenteuer er sich hier eingelassen hat. Die Schalker konnten mit nur 33 Punkten in der letzten Saison nur knapp dem Abstieg entgehen. Immerhin ist der neue Coach schon voll in die Planungen zur neuen Spielzeit integriert, auch wenn er sich vom gesamten Verein erst einmal einen Eindruck und Überblick verschaffen muss. 

Kein Wunder, dass er bisher noch kein Wort über gewisse Personalien verloren hat. Grundsätzlich wird er wohl auf das Fundament von Stevens setzen, der ihm bereits eine große Hilfe gewesen ist. „Da habe ich ganz große Hoffnungen, dass wir von seinen Erfahrungen profitieren werden“, so Wagner zu seinem Vorgänger. Vor allem freut er sich nun auf die Heimspiele, Spielergespräche aber auch solche Kleinigkeiten wie die Trainingslager. Nach einem halben Jahr Auszeit hat er nun wieder die nötige Motivation, frisch ans Wer zu gehen. „In der Pause ging es darum, zu reflektieren und sich weiterzubilden. Das war nie die Geschichte von Frische oder Lust“, so der neue Coach der Schalker.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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