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Hannover: Wer steht zwischen den Pfosten?

Bei den Hannoveranern ist derzeit noch überhaupt nicht geklärt, wer in der kommenden Saison zwischen den Pfosten stehen wird. Ein potenzieller Keeper ist noch sehr jung, ein anderer will unbedingt in der Bundesliga bleiben. Der dritte Torhüter will seinen Vertrag noch verlängern während die Nummer 4 um den Klassenerhalt in der 2. Liga kämpfen muss. Wie werden die 96er diese Problematik lösen? 

Am letzten Spieltag konnte sich Hannovers Ersatzmann Samuel Sahin-Radlinger beim 1:2 in Düsseldorf beweisen und sein Debüt in Deutschlands höchster Spielklasse geben. Der mittlerweile 26-Jährige musste auf diesen Moment sehr lange warten. In dieser Partie war er gleich mit mehreren Glanzparaden am Start und konnte sich damit auch für eine Vertragsverlängerung bei den 96ern empfehlen. Zumindest der Österreicher selbst könnte sich einen Verbleib sehr gut vorstellen. „Ich bin seit acht Jahren in Hannover, habe vom Europapokal bis hin zum Abstieg wirklich alles miterlebt und fühle mich immer noch sehr wohl hier“, so der Keeper. 

Fakt ist aber auch, dass sein Debüt ohne den direkten Konkurrenten Michael Esser nicht möglich gewesen wäre, denn die nominelle Nummer 1 hatte seinen Platz freiwillig geräumt, um seinen Kollegen diese Chance zu geben. „Samy macht über die Jahre hinweg einen super Job und hat sich das einfach verdient“, so der 31-Jährige, der trotz des Abstiegs der 96er meist mit sehr guten Leistungen überzeugen konnte. Ohne ihn hätten die Hannoveraner wohl noch den einen oder anderen Treffer mehr kassiert. Durch seine guten Leistungen würde Esser auch gerne in der 1. Liga bleiben. Unter anderem soll wohl Düsseldorf bereits Interesse bekundet haben, allerdings wollen die Hannoveraner mindestens 2 Millionen Euro für ihren Keeper und das wollten die Rheinländer nicht zahlen. Esser machte aber auch schon klar, dass er kein Problem damit hat, seinen Vertrag bis 2020 in der 2. Liga zu erfüllen. 

In Sachen Keeper blicken die Hannoveraner auch auf die Relegation zwischen Drittligist Wehen Wiesbaden und dem FC Ingolstadt, denn hier spielt der im Winter ausgeliehene Reservekeeper Philipp Tschauner mit dem FC Ingolstadt. Sollte der FCI die Klasse halten, hätte er eine Kaufoption für den Schlussmann, die rund 300.000 Euro betragen würde. Sollten die Schanzer absteigen, käme Tschauner wieder zu den Niedersachsen. 4 Keeper wären allerdings zu viel und die Zukunft soll ohnehin dem jungen Leo Weinkauf gehören. Der 22-Jährige machte in der abgelaufenen Regionalligasaison jedes Spiel für die 96-Reserve. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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