0

Stuttgart macht sich bereit!

Bei den Stuttgartern ist im Hinblick auf die kommende Saison derzeit noch alles komplett offen. Der Saisonstart, die Trainingslager, die Testspiele und die Ligazugehörigkeit – alles Fragen, die die Schwaben in diesen Tagen nicht beantworten können. Derzeit stehen nur die beiden Termine für die Relegationsspiele gegen Union Berlin fest, die darüber entscheiden werden, wie es mit dem VfB weitergeht. Immerhin dürfen sich die Bundesligisten über die rechtzeitige Rückkehr von zwei Leistungsträgern freuen. 

In der älteren wie jüngeren Vergangenheit konnten die Stuttgarter nur selten einen Blick in die Zukunft werfen. Die Verantwortlichen waren oft optimistisch, allerdings bescherte die Mannschaft dann immer wieder Abstürze, sodass die Erwartungen nicht zur.Zufriedenheit aller Beteiligten erfüllt werden konnten. In der abgelaufenen Saison wollte man eigentlich ohne große Sorgen im Mittelfeld landen, doch nun muss man sogar noch in die Verlängerung, um den Klassenerhalt doch noch in trockene Tücher bringen zu können. Dabei will man möglichst schon morgen im Hinspiel der Relegation gegen Union vorlegen, sodass man etwas beruhigter in das Rückspiel in Berlin gehen kann. 

„Die beiden Duelle erfordern neben einem heißen Herzen auch einen kühlen Verstand“, so Nico Willig: „Eine gewisse Geduld, die man entwickeln muss.“ Stuttgarts Übergangstrainer warnt davor, dem Ergebnis des Hinspiels zu viel Bedeutung zuzumessen: „Die Halbfinals in der Champions League haben gezeigt, dass es nicht mit einem Spiel getan ist, sondern dass die Summe der beiden Spiele entscheidend ist. Wir müssen also beide Spiele im Kopf haben, denn wir werden es nicht in einem Spiel entscheiden können. Genauso wird aber auch nichts nach einem Spiel verloren sein.“

Willig ließ heute Vormittag noch trainieren, schickte seine Spieler im Anschluss aber nach Hause. Der Ablauf wird anders sein als in der Bundesliga, denn die Kicker werden sich morgen früh zum Frühstück und gemeinsamen Anschwitzen treffen. Anschließend geht es für den Kader ins Hotel, wo neben dem Mittagessen auch die Mannschaftsbesprechung wartet. Danach kommt die Fahrt ins Stadion. 

Wie erwartet wurde bisher nichts darüber bekanntgegeben, welcher Kader am Ende ins Rennen geschickt wird. Es sieht aber wohl so aus, als dürften sich die Stuttgarter für das Hin- und Rückspiel auf die Verstärkung von Steven Zuber freuen, der in den letzten Wochen wegen einer Innenbandverletzung passen musste. Nach seiner Sperre wird auch Santiago Ascacibar wieder zur Verfügung stehen. Willig ist froh, dass er personell gesehen aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Andreas Beck wird wegen seiner Knie-OP noch länger ausfallen. „Es sieht sehr gut aus. Es stehen alle zur Verfügung. Auch die Spieler, die auf Schalke nicht im Kader standen, haben die ganze Woche normal trainiert“, so der Trainer. 

Ob Zuber gleich wieder den Sprung in die Startelf schaffen wird, ist derweil noch nicht geklärt. „Er hat am Montag das erste Mal wieder mit der Mannschaft trainiert. Wir denken bei ihm von Tag zu Tag. Jeden Tag gibt es positive Rückmeldungen von ihm. Dass er in die Startelf kommt, halte ich aber für einen großen Schritt nach vier Wochen Pause. Die Möglichkeit, dass er im Kader steht, ist aber sicher gegeben“, so Willig, der seit dieser Woche auch wieder mit Erik Thommy planen kann, der nach seinen Knöchelproblemen zurück ist. Beide konnten mittlerweile wieder das komplette Trainingsprogramm absolvieren. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© 2019 Soccer-Fans.de. All rights reserved.