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Leverkusen: Herrlich-Vertrag aufgelöst

Vor dem letzten Spieltag gibt es noch genau einen Platz zu vergeben, der für die Teilnahme an der Champions League berechtigen würde. Darum kämpfen am Samstag noch die Leverkusener, die Gladbacher und die Frankfurter. Vor allem für die Leverkusener wäre das nach der schlechten Hinrunde nun unter dem neuen Trainer Peter Bosz ein großer Erfolg. Derweil würde der ehemalige Trainer Heiko Herrlich bei einem 4. Platz nicht mehr so stark von der Qualifikation profitieren, auch wenn es in seinem 2017 geschlossenen Vertrag eine entsprechende Klausel gab. 

In Leverkusen fiebern alle dem großen Finale am Samstag entgehen. Nach der schlechten Hinrunde hätte man wohl eher nicht damit gerechnet, dass man am letzten Spieltag noch die Chance hat, sch für die Champions League zu qualifizieren. „Ich freue mich darauf. Alle sind heiß auf das Spiel. Wir haben nochmal eine große Chance – die wollen wir nutzen“, so Kevin Volland, der damit die Vorgabe bereits gemacht hat. Zwar sind die Leverkusener davon abhängig, was die Gladbacher gegen die Dortmunder zustande bringen und man muss definitiv 2 Tore aufholen, doch von zu vielen Gedankenspielen rät der Stürmer generell ab: „Wir wollen auf uns schauen, unser Spiel gewinnen und dann schauen wir auch auf die anderen Plätze. Aber in erster Linie müssen wir erstmal gewinnen. Wenn wir nur rumrechnen, hilft das nicht.“

Trotzdem überwiegt natürlich der Optimismus, dass Bayer am Ende der Saison doch noch auf dem 4. Platz landet. „Es sind zwei Tore auf Gladbach. Gladbach hat ein schweres Spiel vor der Brust. Die Chance ist groß, dass wir den Sprung machen“, so Volland weiter, der damit aber auch auf das Vorjahr anspielt, als Bayer nur wegen dem Torverhältnis die Teilnahme an der Königsklasse verpasst hat: „Es ist schon eine bessere Position für uns in diesem Jahr. Wir werden mit einem geilen Gefühl nach Berlin fahren.“ Derweil hat Bayer für den Fall der Fälle schon Vorkehrungen getroffen, was den Vertrag von Heiko Herrlich angeht, der im Dezember 2017 beurlaubt wurde. Der Kontrakt läuft im Sommer aus, beinhaltete aber eine Klausel, laut der er sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängern würde, wenn Bayer die Champions League erreicht. Beide Parteien haben sich nun im Laufe der Rückrunde bereits auf eine Lösung geeinigt. „Wir haben eine saubere Lösung gefunden“, so Herrlich-Berater Michael Meier. Die Werkself hat Herrlich die Klausel wohl für einen niedrigen sechsstelligen Betrag abgekauft. Sollte man nun den 4. Platz schaffen, würde man nicht nur mehr Geld einnehmen, sondern hätte auch rund 1 Million Euro gespart. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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